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Opinion: Toward an international definition of citizen science

Please find the English version below.

Zusammenfassung

In einer kürzlich erschienenen Veröffentlichung in den Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS) stellte die Arbeitsgruppe für Qualitätskriterien für Citizen Science Projekte auf Österreich forscht den einjährigen Prozess der Entwicklung transparenter Kriterien für die Entscheidung, welche Projekte auf Österreich forscht gelistet werden sollen, der wissenschaftlichen Gemeinschaft vor. In diesem Text sind wir auch über die österreichische Grenze hinausgegangen und haben vorgeschlagen, den gleichen Prozess wie in Österreich auf internationaler Ebene zu entwickeln, um Mindeststandards für Citizen Science-Projekte festzulegen. Ein solcher Prozess würde dem Feld helfen, sich zu entwickeln, und die politischen Entscheidungsträger ermutigen, CS-Projektdaten und -ergebnisse ernst zu nehmen. Den Volltext finden Sie hier.

Dazu gibt es auch einen Letter to the Editor von Auerbach et al. sowie unsere Antwort darauf von Heigl et al.

Hintergrund des Prozesses

Im Rahmen des jährlichen Plattformtreffens von “Österreich forscht” am 01.03.2017 wurde von den anwesenden PartnerInnen beschlossen eine Arbeitsgruppe zu Qualitätskriterien für Citizen Science Projekte einzurichten. Dies wurde nötig, weil durch neue Förderprogramme und dem mittlerweile erreichten Bekanntheitsgrad von Citizen Science sich immer mehr Projekte zu Citizen Science zählen, welche auch die Aufnahme auf “Österreich forscht” beantragten. Bislang wurden Projekte von den Koordinatoren der Plattform vor der Aufnahme auf Konsistenz mit den unterschiedlichen Definitionen von Citizen Science geprüft. Um nun möglichst objektive, nachvollziehbare und vor allem auch öffentlich einsehbare Kriterien für die Zukunft zu schaffen, wurde die Arbeitsgruppe für Qualitätskriterien gegründet.

Die Arbeitsgruppe besteht aus ProjektleiterInnen und PartnerInnen von “Österreich forscht” und wird von Florian Heigl und Daniel Dörler geleitet. Ziel ist es bis zur kommenden Österreichischen Citizen Science Konferenz Anfang Februar 2018 in Salzburg einen Katalog mit Mindestkriterien zu erstellen, den alle Projekte auf “Österreich forscht” in Zukunft erfüllen müssen. Zusätzlich werden die Kriterien auf “Österreich forscht” für jeden einsehbar präsentiert werden. Die entwickelten Kriterien erhöhen einerseits die Qualität der Citizen Science Projekte auf der Plattform und bieten andererseits den BürgerInnen die Gewissheit, dass alle auf “Österreich forscht” gelisteten Projekte nach objektiven und nachvollziehbaren Qualitätskriterien durchgeführt werden. Ab dem Moment, an dem die Kriterien präsentiert werden, müssen alle Projekte, die auf der Plattform gelistet werden möchten, diese erfüllen.

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GFÖ 2019: Citizen Science in der Ökologie

Auch dieses Jahr organisieren wir wieder eine Session zu Citizen Science in der Ökologie bei der Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie Deutschland, Österreich und Schweiz, die heuer an der Universität Münster stattfindet. Von 09.-13. September versammeln sich Ökologinnen und Ökologen aus den deutschsprachigen Ländern (und darüber hinaus), um über aktuelle Themen im Bereich Biologie, Ökologie und Biodiversität unter dem Motto "Science meets Practice" zu diskutieren. In unserer Session dreht sich alles um das Thema Daten und Datenqualität. Was heißt Datenqualität überhaupt? Wie wird diese gewährleistet? Gibt es überhaupt DIE Datenqualität? Was beeinflusst Datenqualität? Und wie geht Citizen Science mit diesem Thema um? Diese und weitere Fragen sollen in unserer Session thematisiert und diskutiert werden.

Neben unserer Session gibt es auch noch eine weitere Session zum Thema Citizen Science: auch bei "Data for Biodiversity Change Assessment" spielt Citizen Science eine wichtige Rolle. Gerade in Citizen Science Projekten werden oft über große Zeit- und geographische Räume Daten zur Verbreitung von Organismen gesammelt. Daneben gibt es noch viele andere Projekte, welche die Biodiversität in bestimmten Gebieten und/oder Zeiträumen erhoben haben. Es sollen Ergebnisse vorgestellt werden, wie sich die Biodiversität in den letzten Jahren und Jahrzehnten verändert hat, und wie solche Änderungen durch das Zusammenlegen verschiedener Daten aus unterschiedlichen Quellen erfassbar werden.

Wenn Sie mehr über diese beiden Sessions erfahren möchten, dann finden Sie hier weitere Informationen dazu. Zu beiden Sessions können übrigens bis 31. Mai Abstracts eingereicht werden.

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Citizen Science auf der EGU

Am 12. April 2019 hatten wir das Vergnügen eine Session zu "Citizen Science and Open Science: bridging the science-society-gap by finding emerging environmental issues and empowering citizens" (Citizen Science und Open Science: Überbrückung der Kluft zwischen Wissenschaft und Gesellschaft durch die Suche nach sich abzeichnenden Umweltproblemen und die Stärkung der Bürger) auf der Jahresversammlung der EGU (European Geosciences Union) in Wien durchzuführen.

Übersetzung der EGU Website:

Die EGU, die Europäische Geowissenschaftsunion, ist Europas führende geowissenschaftliche Union, die sich dem Streben nach Exzellenz in den Erd-, Planeten- und Weltraumwissenschaften zum Wohle der Menschheit weltweit widmet. Sie wurde im September 2002 als Zusammenschluss der European Geophysical Society (EGS) und der European Union of Geosciences (EUG) mit Sitz in München gegründet.

Die EGU ist eine gemeinnützige internationale Vereinigung von Wissenschaftlern mit rund 17.000 Mitgliedern aus der ganzen Welt. Die Mitgliedschaft steht Einzelpersonen offen, die sich beruflich mit Geowissenschaften, Planeten- und Raumwissenschaften und verwandten Studien befassen oder damit in Verbindung stehen, einschließlich Studenten und älteren Menschen im Ruhestand.

Die jährliche Generalversammlung der EGU ist die größte und bedeutendste geowissenschaftliche Veranstaltung Europas und zog in den letzten Jahren über 14.000 Wissenschaftler aus der ganzen Welt an. Die Sitzungen des Treffens decken ein breites Themenspektrum ab, darunter Vulkanologie, Planetenerkundung, die innere Struktur und Atmosphäre der Erde, Klima sowie Energie und Ressourcen.

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ECSA General Assembly 2019

Am 02. April 2019 fand die Generalversammlung der European Citizen Science Association (ECSA) in Brüssel statt. Auch wir von Österreich forscht waren wieder dabei, und möchten in diesem Blogbeitrag einen kurzen Einblick in diese Versammlung bieten.

Die ECSA mit Sitz am Museum für Naturkunde in Berlin ist ein Verein deutschen Rechts mit Mitgliedern aus ganz Europa. Das Ziel dieses Vereins ist es, die Citizen Science Akteurinnen und Akteure in Europa zu vernetzen und die Methode Citizen Science in Arbeitsgruppen weiterzuentwickeln. Jedes Jahr findet eine Generalversammlung an einem anderen Ort statt (2017 war sie beispielsweise an der Universität für Bodenkultur Wien) und bietet neben einem Formalakt auch die Möglichkeit, bei einer Reihe von Workshops teilzunehmen. Diese Workshops werden von Arbeitsgruppen innerhalb der ECSA organisiert. Dieses Jahr wurden Workshops zu Luftqualität, BioBlitzes, Empowerment, Lernen und Bildung, Daten und Technologien und Infrastrukturen und Best Practices geboten. Auch eine neue Arbeitsgruppe, geleitet von uns selbst, wurde in Brüssel ins Leben gerufen. Die Arbeitsgruppe “Citizen Science Networks” möchte die verschiedenen Citizen Science Plattformen und Netzwerke, die (oft auf nationaler Ebene) Citizen Science Projekte für eine interessierte Öffentlichkeit präsentieren und die mittlerweile in mehreren europäischen Ländern entstanden sind, miteinander verbinden und gemeinsame Herausforderungen angehen. In einem ersten Workshop wurde das Ziel der AG Citizen Science Networks definiert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops kamen aus Deutschland, England, Belgien, Tschechien, Dänemark, Portugal, Italien und Österreich. In einer kleinen Vorabumfrage wurden verschiedene Ziele der Arbeitsgruppe vorgeschlagen, und die zwei Ziele mit den meisten Stimmen wurden in der Arbeitsgruppe diskutiert.

Das erste Ziel war es, Minimumstandards für Citizen Science Projekte auf den verschiedenen Plattformen zu etablieren, um Projekte vergleichbar und auch zwischen verschiedenen Netzwerken austauschbar zu machen. Bisher ist es so, dass Projekte jeweils unterschiedliche Aufnahmekriterien durchlaufen müssen, wenn sie auf mehreren Plattformen gelistet werden wollen. Dieser Prozess soll in Zukunft durch gemeinsame Minimumstandards erleichtert und beschleunigt werden. Dadurch wird auch die Zusammenarbeit zwischen den Netzwerken erhöht und gestärkt. Als zweites Ziel sollte ein Policy Brief formuliert werden, der die Vorteile von nationalen Citizen Science Netzwerken beleuchten sollte, um gerade für jene Länder, in denen noch keine Netzwerke vorhanden sind oder diese nicht etabliert sind, eine Unterstützung auch auf politischer Ebene zu ermöglichen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Arbeitsgruppe stimmten einstimming dafür, zuerst das erste Ziel (Minimumstandards), und das zweite Ziel (Policy Brief) zu einem späteren Zeitpunkt zu verfolgen, anstatt beide simultan zu bearbeiten. In der Generalversammlung wurde dem Plenum die neue Arbeitsgruppe dann von uns vorgestellt. Das Plenum stimmte ebenfalls einstimmig dafür, diese Arbeitsgruppe auch formal in die ECSA aufzunehmen. Damit kann nun ganz offiziell die Arbeit aufgenommen werden.

Neben dieser für uns sehr wichtigen Abstimmung wurden auch die Budgetpläne der ECSA vorgestellt, Berichte aus den bereits bestehenden Arbeitsgruppen abgesegnet und auch zwei neue Chairs wurden gewählt, nachdem die bisherige Vorsitzende Lucy Robinson in Karenz geht. Mit Muki Haklay und Luigi Ceccaroni wurden zwei Personen mit langer Citizen Science- und ECSA-Erfahrung gewählt.

Wir freuen uns nun schon auf die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen aus ganz Europa in unserer neuen europäischen Arbeitsgruppe und sind schon sehr gespannt, welche Schwerpunkte die beiden neuen ECSA-Chairs in Zukunft setzen werden. Wir wünschen beiden viel Erfolg!

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Citizen Science und Recht, Teil 2

Wem gehört ein Bild und was darf ich rechtlich einwandfrei damit machen?

Citizen Science lebt von der Zusammenarbeit zwischen einer Vielzahl von Beteiligten, die viele Erfahrungen und unterschiedlichstes Know-how mit sich bringen. Unter Einbeziehung der Potentiale und des Wissens der Beteiligten werden Projekte ermöglicht, die sonst nicht denkbar wären. Die Zusammenarbeit von verschiedensten Personen in einem Forschungsprojekt geht mit einer großen Verantwortung in Bezug auf Datenschutz und der Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen einher. Neben den Bestimmungen der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) müssen auch andere Regelungen, wie etwa Urheberrechte (z.B. bei der Erstellung von Texten oder Bildern) oder Lizenzrechte (z.B. bei der Verwendung von Texten oder Bildern) eingehalten werden.

In einer gemeinsamen Veranstaltung laden das Zentrum für Citizen Science, Citizen Science Network Austria  und das Open Science Network Austria (OANA), sowie das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung Projektleiterinnen und -leiter ein, sich u.a. über die „Rechte am Bild“, Urheber- und Lizenzrechte in Citizen Science-Projekten, zu informieren und gemeinsam mit Expertinnen und Experten zu diskutieren.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier: https://www.zentrumfuercitizenscience.at/de/e/citizen-science-recht-ii

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CSNA Partner: Die Wiener Volkshochschulen

Wir freuen uns sehr, mit den Wiener Volkshochschulen (VHS) einen neuen Partner im Citizen Science Network Austria begrüßen zu dürfen. Die Wiener Volkshochschulen bieten für Kurse zu den verschiedensten Themen für ein interessiertes Publikum an. Diese Kurse sind über das ganze Stadtgebiet verteilt und bieten für jeden Geschmack den passenden Kurs. Als größte Erwachsenenbildungseinrichtung im deutschsprachigen Raum bieten die Wiener Volkshochschulen Bildungsmöglichkeiten, die Menschen darin unterstützen, ihre Situation aus eigener Kraft zu verbessern.

Durch dieses breite Bildungsangebot stellen die Wiener Volkshochschulen einen sehr wertvollen Partner dar, der das Netzwerk durch seine Kompetenzen im Bildungsbereich hervorragend ergänzen kann. Mehr Informationen zu den Wiener Volkshochschulen finden Sie hier: https://www.vhs.at/de

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EU-Citizen.Science, eine europäische Plattform für Citizen Science

Citizen Science europaweit zu stützen und weiter zu bringen – das ist das Ziel des neuen Projekts EU-Citizen.Science. Es soll zur zentralen europäischen Anlaufstelle für Citizen Science AkteurInnen werden – eine Plattform als Ort des Austausches, wo man Anweisungen, Erfahrungen, Werkzeuge, Best Practice Beispiele und Trainingsmaterial findet, sowie Zugang zu einem großen Netzwerk an Citizen Science AkteurInnen, Initiativen und Portalen. Aus Österreich sind das Zentrum für Soziale Innovation (ZSI) und IIASA Partner im Projekt und auch Österreich forscht wird in Zukunft auf der Plattform zu finden sein.

Das Projekt wird von der europäischen Kommission im Programm Science with and for Society (SwafS) in Horizon 2020 gefördert und startete im Januar 2019 mit einer Laufzeit von 3 Jahre. Koordiniert wird das Projekt vom Museum für Naturkunde und ECSA, der European Citizen Science Association. Im Februar 2019 fand das Kick-off meeting statt, das von Johannes Vogel, dem Direktor des Museums, eröffnet wurde. Er betonte die Rolle des Projekts in Hinblick auf die europäische Ratspräsidentschaft Deutschlands in 2020 und die Möglichkeit Citizen Science mittels verschiedenster Aktivitäten den BürgerInnen sowie den politisch Verantwortlichen näher zu bringen.   

Linden Farrer von der Europäischen Kommission, DG RTD, gab eine gute Übersicht über derzeit gefördertet Citizen Science Projekte in Horizon 2020 und betonte, dass Citizen Science weiterhin einen sehr wichtigen Stellenwert in der europäischen Forschungslandschaft hat und es eine wachsende Anzahl an Projekten gibt, die Citizen Science als wissenschaftliche Methode einsetzen. Nur die Projekte, die vom ERC dem European Research Council, gefördert werden, setzten bisher Citizen Science noch nicht ein. Colombe Warin, die für EU-Citizen.Science zuständige Project Officerin, betonte die Wichtigkeit der Kommunikation des Projekts an die verschiedenen Zielgruppen. Hilfreich war ihre Darstellung, was die europäische Kommission als Dissemination und was als Communication verstanden wird.

Katrin Vohland, die Koordinatorin des Projekts, verwies auf die Komplexität von Citizen Science, die verschiedenen Einbindungsmöglichkeiten, Ausrichtungen und methodische Herangehensweisen.

 

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Open Nanoscience Congress

OPEN NANOSCIENCE CONGRESS 

Was kann die Nanotechnologie?

Zu diesem Thema tauschten sich am 26. Februar 2019 über 450 internationale ExpertInnen und SchülerInnen aus Salzburg, Oberösterreich, Kärnten und Bayern beim Open NanoScience Congress (ONSC) im Unipark Nonntal in Salzburg aus. Auch die breite Öffentlichkeit wurde dazu eingeladen am Kongress und der Nano-Ausstellung teilzunehmen. SchülerInnen aus dem Sparkling Science Projekt „Nan-O-Style" wirkten aktiv mit und präsentierten ihre Arbeiten in Form von Postern, Experimenten und einem kurzen Theaterstück. Organisiert wurde dieses Event vom ForscherInnen-Team um Assoz. Univ.-Prof. Dr. Martin Himly am FB Biowissenschaften und dem Citizen Science Büro der Universität Salzburg.

Der ONSC wurde nach Grußworten von Landesrätin Mag. Andrea Klambauer und Bürgermeister-Stellvertreterin Mag. Anja Hagenauer von Dekan Prof. Arne Bathke eröffnet.

Zuerst sprachen zwei „keynote speaker" Univ.-Prof. Albert Duschl (Uni Salzburg) und Dr. Nira Shimoni-Ayal (ORT Moshinsky R&D, Tel Aviv) über „Nanotechnik: Physik und Biologiebegegnen sich auf Augenhöhe" bzw. „Nanomimicry - What we learn from nature".

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Call for Proposals: Forum Citizen Science

Vom 26. bis 27. September 2019 findet das diesjährige Forum Citizen Science unter dem Motto „Die Zukunft der Bürgerforschung" in Münster statt. Gemeinsam soll ein Blick auf die Entwicklungen von Citizen Science und 5 Jahre Bürger schaffen Wissen geworfen und gleichzeitig einen Blick in die Zukunft gewagt werden: Wie kann und soll die Zukunft der Bürgerforschung in Deutschland und international aussehen? Welche Themenfelder sollten noch stärker in den Fokus genommen werden? Wie können wir die Einbindung aller Akteure sicherstellen? Welche Rolle kann und soll Citizen Science im Bereich der Wissenschaftskommunikation spielen? Welcher wissenschaftspolitischen Prozesse bedarf es für die Weiterentwicklung des Feldes?

Bürger schaffen Wissen und die Westfälische Wilhelms-Universität Münster als diesjähriger Kooperationspartner laden Sie herzlich ein, Beiträge einzureichen und so das Forum durch Ihre Expertise und Erfahrungen zu bereichern. In diesem Jahr haben Sie zudem die Möglichkeit im Rahmenprogramm Tutorials anzubieten sowie sich in Format Academic Paper mit einem Kurzbeitrag (englisch oder deutsch) einzubringen. Die Beiträge werden dann gesammelt als digitaler Tagungsband veröffentlicht.

Das Einreichen von Vorschlägen durch Wissenschaftler*innen, Bürgerforscher*innen sowie Wissenschaftskommunikator*innen und weiteren Interessierten ist ausdrücklich erwünscht.

Gewünscht sind Beiträge insbesondere zu folgenden Themen / Schwerpunkten:

  • Erfahrungen aus der Praxis von Citizen Science
  • neue Formate und Weiterentwicklung von Citizen-Science-Projekten
  • Zukunftsperspektiven und Projektideen
  • Erfolgreiche Kommunikation in und zu Citizen-Science-Projekten
  • Formen und Stufen der Partizipation in Citizen-Science-Projekten
  • Aktivitäten und Projekte, die bisher wenig erreichte Zielgruppen erreichen
  • Forschungserkenntnisse und Qualitätssicherung von und über Citizen Science
  • Wissenschaftspolitische Diskussionen rund um Citizen Science

           

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Science Interview mit Eva: Steffen Fritz

In dieser neuen Interviewserie blicken wir hinter die Kulissen und stellen die Personen hinter den einzelnen Citizen-Science-Projekten und ihre Motivation zu Forschen vor. Die Interviewerin Eva Lirsch sprach mit Steffen Fritz, der für das Projekt "FotoQuest Go" verantwortlich ist. Den Einstieg in das Interview bildet ein Science Wordrap.

 

Mein Berufswunsch als Kind war:

Ich wollte einmal Erfinder werden, denn das hat mich so gereizt, etwas Neues zu entdecken. Ich habe immer experimentiert. Ich habe auch bei "Jugend forscht" mitgemacht und hatte die Idee der automatischen Drehung der Solarzellen zur Sonne, weil bei dieser Ausrichtung zur Sonne ist ja die Ausbeute maximal. Es hat aber niemand realisiert.

Wissenschaft ist für mich:

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ERN-Pre-Workshop: Wie kann ich Citizen Science in meine Forschung integrieren?

Der Workshop "Wie kann ich Citizen Science in meine Forschung integrieren?" ist ein Pre-Event zur European Researchers’ Night und findet am 27.3.2019 von 14:00-18:00 Uhr statt. Sie können sich ab sofort bis zum 20. März 2019 für den Workshop registrieren. Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 30 Personen begrenzt.

Citizen Science ist eine Methode, die sich deutlich von Forschung im konventionellen Sinn unterscheidet: Projektleiter*innen setzen sich bereits vor Projektbeginn mit Themen wie Kommunikation mit den Projektteilnehmer*innen, Motivation der Projektteilnehmer*innen, Datenqualität und Datenintegrität auseinander. Für Wissenschafter*innen, die mit Citizen Science noch nicht vertraut sind, kann dies eine große Herausforderung sein.

Im Workshop stellen wir verschiedene Ansätze vor, wie man die Öffentlichkeit in ein Forschungsprojekt einbinden kann und welche Herausforderungen dieses Engagement mit sich bringt. Zudem wird auch Wissenschaftskommunikation im Allgemeinen thematisiert.

Die halbtägige Veranstaltung wird von den Koordinatoren des Citizen Science Network Austria in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Citizen Science organisiert und ist gleichzeitig auch ein Networking-Event.

Zur Registrierung gelangen Sie hier: https://integration_citizen_science.eventbrite.de

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Ausstellungsankündigung "Gesicher der Migration"

Im Rahmen des Sparkling Science-Projektes mit dem Titel „Gesichter der Migration. Jugendliche aus Tirol erforschen gemeinsam ihre familiale Migrationsgesichte“ haben Jugendliche aus zwei Tiroler Mittelschulen sich über zwei Jahre hinweg mit den Themen Migration, Mobilität, Familie und Biografie beschäftigt. Das Forschungsprojekt zielte darauf, dass die Schülerinnen und Schüler als Expertinnen und Experten ihrer Lebenspraxis wahrgenommen und in den gesamten Forschungsprozess aktiv miteinbezogen werden. Begleitet wurden die Jugendlichen von einem Forschungsteam der Universität Innsbruck (Institut für Erziehungswissenschaften) und von Projektpartnerinnen und -partnern aus den Bereichen Kunst, Gesellschaft und Museumspädagogik.

Die aktuelle Sparkling Science-Projektausstellung dient als Abschlussveranstaltung und soll den Charakter des angewandten und partizipativen Forschens sichtbar machen. Hierbei werden vor allem Exponate präsentiert, welche von den Schülerinnen und Schülern selbst erarbeitet wurden. Die Ausstellung zielt darauf, den Prozess des gemeinsamen Forschens einem erweiterem Publikum vorzustellen.

Für weitere Informationen finden Sie unten den Ausstellungsfolder. Das gesamte Projektteam von "Gesichter der Migration" freut sich über zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

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Finden und gefunden werden: ein Workshop zu wissenschaftlicher Literatursuche

Als Forscher kennen Sie diese Situation wahrscheinlich: Sie müssen sich einen Überblick über ein unbekanntes Forschungsgebiet verschaffen - und das schnell.

Traditionell war dies eine gewaltige Aufgabe. In diesem Workshop werden wir Fragen rund um die Suche nach wissenschaftlicher Literatur diskutieren und darüber, wie innovative Tools auf Basis von Open Content helfen können, diese Probleme zu lösen. Konkret werden wir uns Open Knowledge Maps, eine visuelle Schnittstelle zu wissenschaftlichem Wissen, genauer ansehen. Suchmaschinen und Entdeckungswerkzeuge sind auch eine Möglichkeit für andere Menschen, Ihre Forschung zu finden.Sie werden mehr darüber erfahren, wie diese Tools funktionieren und wie Sie dieses Wissen zu Ihrem Vorteil nutzen können. Dr. Peter Kraker wird praktische Tipps geben, um endlich die Frage zu beantworten: Wie bringe ich meine Forschung dazu, in Suchmaschinen und Discovery-Tools aufzutauchen?

Der Workshop wird interaktiv und praxisnah sein. Das Thema wissenschaftliche Literatursuche wird diskutiert und in Form einen rasanten und lustigen Spieles werden Ihnen die Open Knowledge Maps näher gebracht. Bitte vergessen Sie nicht, Ihren eigenen Laptop mitzubringen. Veranstaltungsort ist der Lesesaal der Österreichischen Zentralbibliothek für Physik. Stattfinden wird der Workshop am 26. April von 10:00-12:30 Uhr.

Die Anmeldung zu diesem Workshop und weitere Infos finden Sie hier: https://openknowledgemaps.eventbrite.de

 

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