Mission und Ziele der Arbeitsgruppe
Das Anliegen der AG ist es, die Zusammenarbeit im deutschsprachigen Raum zu intensivieren, Synergien zu nutzen, Best-Practice auszutauschen und kurze Wege des (informellen) Austauschs zu etablieren. Ziele dabei sind:
- Der Ausbau persönlicher Kontakte und der Aufbau engerer Kooperationen
- Das Eruieren bzw. Setzen gemeinsamer Schwerpunkte
- Die Ermöglichung trilateraler Projektkonsortien sowie das Anstossen konkreter Projekte
- Die inhaltliche und qualitative Weiterentwicklung von CS im deutschsprachigen Raum
- Ein gestärkter und einheitlicherer Auftritt von CS im internationalen Raum
Zusammensetzung
Die Mitglieder der D-A-CH AG arbeiten an Hochschulen und Forschungsinstitutionen oder sind anderweitig tätig als Akteur*innen im Kontext von Citizen Science. Sie kommen unter anderem aus folgenden Institutionen:
- Österreich forscht / BOKU University
- OeAD – Zentrum für Citizen Science
- Schweiz forscht / Science et Cité
- Partizipative Wissenschaftsakademie (Universität Zürich/ ETH Zürich)
- mit:forschen! Gemeinsam Wissen schaffen (Wissenschaft im Dialog & Museum für Naturkunde Berlin)
- WWU Münster
- Friedrich-Schiller Universität Jena
- Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (Mannheim)
- open science for open societies - os4os gUG
Kontakt/Ansprechpersonen:
Österreich:
Daniel Dörler:
Florian Heigl:
Schweiz:
Tiina Stämpfli:
Olivia Höhener:
Deutschland:
Wiebke Brink:
Themen für das Jahr 2026
Die Themen für 2026 werden Anfang des Jahres erarbeitet und dann hier veröffentlicht.
Reihe: Open Data in Citizen Science
Mit einem einführenden Webinar sind wir am 3. Juli 2023 in unsere Workshopreihe zu Open Data in Citizen Science gestartet. Ab September 2023 folgten Hands-On-Workshops, in denen für verschiedene Fachdisziplinen Kriterien,Tools und Best-Practices von Open Data in Citizen-Science-Projekten erarbeitet wurden.
Aus den Workshops und Webinaren wurde auch der folgende Kompass rund um Open Data für Citizen Science erstellt.
Kompass: Open Data in Citizen Science - Eine Orientierung für Einsteiger*innen
Die Anforderungen an Citizen-Science-Projekte sind hoch. Offene Daten – Open (Research) Data – gehören zentral dazu, um Transparenz und Nachhaltigkeit zu schaffen. Open-Data-Prinzipien sollten bei Citizen-Science-Projekten von Beginn an mitgedacht werden. Um das zu erleichtern, bietet der Kompass Open Data in Citizen Science einen roten Faden für den Einstieg. Als Kompass leitet er durch Grundlagen und wichtige Erkenntnisse zum Thema Open Data. Zum vertieften Navigieren schließt sich ein Glossar mit Begriffserklärungen, Hinweisen und Verweisen auf relevante Tools an – von Themen wie Anonymisierung und digitale Ethik bis hin zu Repositorien wie Zenodo.
Der „Kompass Open Data in Citizen Science – Eine Orientierung für Einsteiger*innen“ baut auf der Veranstaltungsreihe „Open Data in Citizen Science“ auf und richtet sich an Citizen-Science-Koordinator*innen und Projektverantwortliche, die bislang wenig oder keine Erfahrung mit dem Thema haben. Auf eine gute Reise – Schritt für Schritt zur Umsetzung und Förderung von offenen Datenpraktiken in Citizen Science!
Webinar: Open Data in Citizen-Science-Projekten
Was steckt hinter dem Begriff Open Data? Welche Relevanz hat Open Data für Citizen Science? Und welche Erfahrungen und Strukturen gibt es dazu bereits in Citizen-Science-Projekten? In einem einführenden Webinar haben euch Prof. Dr. Stefan Scherbaum (Universität Dresden) und Dr. Melanie Röthlisberger (Universität Zürich) mit dem Thema Open Data vertraut gemacht. Die Veranstaltung richtete sich an Open-Data-Neulinge, also Projektkoordinierende und Interessierte aus dem Bereich Citizen Science, die bisher keine oder nur wenig Erfahrung mit Open Data in ihren Projekten gesammelt haben. Hier könnt ihr euch das Webinar ansehen.
Workshop: Open Data für Geisteswissenschaften
In einem praxisorientierten Workshop mit Referentin Mag. Dr. Susanne Blumesberger, Msc. (Universität Wien) am 7. September 2023 lernten die Teilnehmenden anhand von Testdaten und einem Datenmanagementplan, wie sie ihre Forschungsdaten aus Citizen-Science-Projekten aufbereiten müssen, um sie offen zur Verfügung stellen zu können.
Webinar: Digitale Ethik in Citizen Science
Citizen Science-Projekte sind zwangsläufig auch ethischen Gesichtspunkten unterworfen, insbesondere durch die (oder: in der) Zusammenarbeit mit Personen außerhalb des Forschungsbetriebes. Viele der Projekte stützen sich für die Zusammenarbeit auf digitale Tools, vor allem dann, wenn sie mit einer großen Zahl von Citizen Scientists zusammenarbeiten. Mit der Verwendung dieser digitalen Tools sind jedoch auch spezielle ethische Fragen verbunden. Was sind das für Fragen und wie können sie beantwortet werden? Vor welchen ethischen Herausforderungen stehen Citizen Science-Projekte im digitalen Raum? Darum ging es im D-A-CH-AG-Webinar mit Expertin Prof. Dr. Petra Grimm von der Hochschule der Medien in Stuttgart am 27. September 2023.
Workshop: Open Data mit Zenodo für Citizen Science
Im Online-Workshop mit Christian Erlinger und Kathrin Heim (beide Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern) am 14. Juni 2024 erfuhren Projektleitende, die ihre Daten offen zur Verfügung stellen möchten, wie die Plattform Zenodo funktioniert und wie Forschungsdaten dafür aufbereitet werden müssen.
Workshop: Data Submission & Publikation für Citizen Science-Biodiversitätsprojekte
Im Online-Workshop, der von Daniel Tschink und Judith Engel von NFDI 4 Biodiversity am 14.11.2024 durchgeführt wurde, erhielten die Teilnehmenden Einblicke in verschiedene disziplinspezifische Datenzentren aus der biologischen und biodiversitätsbezogenen Forschung. Sie lernten, wie sensible Daten gehandhabt werden müssen und was eine "gute" Datenbeschreibung ausmacht. Zudem bekamen sie eine praktische Einführung in das GFBio Data Submission and Brokerage System: Dieser Service unterstützt Forschende dabei, ihre Datensätze mit Hilfe von Expert*innen in renommierten Datenzentren für Umwelt-, Biodiversitäts- und Sammlungsdaten zu kuratieren, zu archivieren und zu veröffentlichen.
