Konferenz - Citizen-Science.at

Citizen Science

Citizen Science wird weltweit unterschiedlich definiert. Einen Überblick der Konzepte und Ideen finden Sie unter "Was ist Citizen Science?"

 

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Konferenz

Die “6. Österreichische Citizen Science Konferenz″ findet am 6.-8. Mai in Wien unter dem Motto "Citizen Science: Anspruch und Bedeutung" statt.

CC0 via unsplash (https://bit.ly/2MnOUmF)

Call for Proposals

Call for Proposals

Wir freuen uns in diesem einstufigen Call for Proposals auf Ihre Einreichungen für Vorträge, Poster und Workshops. Hinweis zum Einreichformular

Wir bitten Sie Ihren Beitrag und dessen Inhalt einem der folgenden Themen zuzuordnen. Bitte achten Sie darauf, dass Sie auch auf der Konferenz auf das gewählte Thema in Ihrem Beitrag eingehen. Die Einreichung ist vom 18. November bis 7. Februar 2020 möglich. Eine Verlängerung dieser Deadline ist leider nicht möglich.

Unter dem Motto “Citizen Science: Anspruch und Bedeutung” wird die Österreichische Citizen Science Konferenz 2020 der Frage nachgehen, welche Erwartungen an diese Methode herangetragen werden, wie Citizen Science interpretiert wird - und was Citizen Science am Ende zu leisten vermag.

Die Popularität von Citizen Science hat in den letzten Jahren weltweit zugenommen. Die steigende Anzahl an Publikationen, Projekten und (inter)nationalen Netzwerken belegt dies eindrucksvoll. War der Begriff vor 10 Jahren im deutschsprachigen Raum noch kaum jemandem geläufig, so findet er sich heute in vielen Dokumenten forschungspolitischer Entscheidungsträger und Organisationen wie z.B. der Europäischen Kommission oder auch in Publikationen der Vereinten Nationen. Parallel zur steigenden Popularität von Citizen Science erhöhen sich allerdings auch die an diese wissenschaftliche Methode herangetragenen Erwartungen. So wird im forschungspolitischen Kontext Citizen Science gerne als wissenschaftlicher Ansatz präsentiert, deren Ergebnisse über die Forschung hinauswirken (sollen). Statt nur wissenschaftlich valide Daten und Analysen zu liefern, soll Citizen Science auch das gesellschaftliche Verständnis für Wissenschaft und Forschung erhöhen und zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen. Diese Entwicklung wirft die Frage auf, ob Citizen Science diesen unterschiedlichen Erwartungen tatsächlich gerecht werden kann bzw. soll und auch, welche Bedeutung Citizen Science in der Wissenschaft zukommt.

Im Rahmen der Österreichischen Citizen Science Konferenz 2020 sollen diese Erwartungen und Ansprüche an Citizen Science kritisch hinterfragt und diskutiert werden. Folgende Fragen können zur Orientierung dienen:

1)  Anspruch und Bedeutung in der Wissenschaft:

  • Welchen Einfluss haben Citizen Science Projekte auf den wissenschaftlichen Diskurs?
  • Welchen wissenschaftlichen Anspruch haben Citizen Science Projekte und hat sich dieser im Laufe der Jahre verändert?
  • Wie wird die Methode Citizen Science in der Wissenschaftsgemeinschaft gesehen?
  • Welchen Beitrag kann/soll Citizen Science zur Öffnung der Wissenschaft leisten?

2) Anspruch und Bedeutung in der Gesellschaft:

  • Können Citizen Science Projekte tatsächlich nachhaltig Bewusstsein und Verhalten ihrer Teilnehmerinnen und Teilnehmer beeinflussen und so auf gesellschaftliche Dynamiken und Herausforderungen wirken?
  • Gibt es Ermächtigungsmechanismen (Empowerment) in Citizen Science Projekten und wenn ja, welche?
  • Wie werden gesellschaftliche Minderheiten erreicht und wie partizipieren sie in Citizen Science Projekten?
  • Kann/soll Citizen Science zur Demokratisierung der Wissenschaft beitragen?

3) Anspruch und Bedeutung in politischen Entscheidungen:

  • Welchen Einfluss haben Citizen Science Projekte auf politische Entscheidungen?
  • Welchen Anspruch haben Citizen Science Projekte im Hinblick auf die Beeinflussung politischer Entscheidungen?
  • Können Citizen Science Projekte Teil der Lösung von globalen Herausforderungen sein und falls ja, wie?
  • Wie wird Citizen Science generell in der Politik wahrgenommen?

Diese und weitere Fragen und Themen sollen im Rahmen eines interdisziplinären Settings und anhand von konkreten Projektbeispielen und Studien diskutiert werden.

Hier finden Sie eine Beschreibung der möglichen Formate:

Vortrag:

Ein Vortrag besteht aus 15 Minuten Präsentation und 5 Minuten Diskussion. Bitte beachten Sie, dass eine reine Projektvorstellung ohne Ergebnisse oder neue methodische Ansätze nicht als Vortrag akzeptiert werden kann. Reine Projektvorstellungen können Sie jedoch gerne als Poster einreichen.

Workshop:

Ein Workshop besteht großteils aus interaktiven Elementen. Je nach Raumgröße sind für einen Workshop max 15-30 Personen möglich. Wir weisen darauf hin, dass Workshops nur in 1,5-Stunden-Einheiten durchgeführt werden können. In jedem Raum befinden sich Flipchart und Beamer. Tische und Sessel können nach Belieben arrangiert werden. Sollten Sie weitere Materialien benötigen, bitten wir Sie diese selbst mitzubringen und nach dem Workshop wieder mit zu nehmen.

Poster:

Poster bitte im Hochformat A0 selbst zur Konferenz mitbringen. Ein Vor-Ort-Ausdruck ist leider nicht möglich.

Ausstattung:

Alle Räume verfügen über einen Beamer, einen Laptop und Bestuhlung, sowie Tische, ein Flipchart und Moderationskoffer (nur Workshopräume). WLAN ist auf dem gesamten Konferenzgelände verfügbar. Sollten darüber hinaus weitere Dinge benötigt werden, dann diese bitte selbst mitbringen.

Das Einreichformular wird ab dem 18. November online gestellt und hier verlinkt.

 

Die Konferenz wird organisiert durch

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Allgemeines

Motto: “Citizen Science: Anspruch und Bedeutung”

6. - 8. Mai 2020

Ort: Universität Wien, Campus

Koordination (Citizen Science Network Austria): Didone Frigerio, Tobias Reckling (Universität Wien) & Daniel Dörler, Florian Heigl (Universität für Bodenkultur Wien)

Das Citizen Science Network Austria organisiert 2020 die nunmehr bereits 6. Österreichische Citizen Science Konferenz. Die jährlich stattfindende Konferenz zum Thema Citizen Science, der aktiven Beteiligung von BürgerInnen in wissenschaftlichen Projekten, wird jedes Jahr an einem anderen Ort und von einer anderen Institution ausgerichtet. 2020 wird die Universität Wien diese transdisziplinäre Konferenz unter dem Motto “Citizen Science: Anspruch und Bedeutung” vom 6.-8. Mai am Campus im Herzen Wiens organisieren. Im Anschluss an die Konferenz wird die Universität Wien auch die Lange Nacht der Forschung 2020 am 8. Mai der Einbindung von BürgerInnen in Forschungsprojekte widmen.

Die Österreichische Citizen Science Konferenz ist für alle wissenschaftlichen Fachrichtungen und Institutionen offen und ist die größte Citizen Science Konferenz im deutschsprachigen Raum. Neben der Universität Wien und dem Citizen Science Network Austria sind auch Citizen Science-Netzwerke aus Deutschland und der Schweiz an der Organisation beteiligt. 

Unter dem Motto “Citizen Science: Anspruch und Bedeutung” wird die Österreichische Citizen Science Konferenz 2020 der Frage nachgehen, welche Erwartungen an diese Methode herangetragen werden - und was Citizen Science am Ende zu leisten vermag.

Dieses und weitere Themen sollen über zwei Tage in Vorträgen und unterschiedlichen Workshopformaten erörtert werden. Neben WissenschafterInnen sollen sich auch in Citizen Science Projekten aktive BürgerInnen an diesen Diskussionen beteiligen. Die Fachtagung wird ergänzt um ein vielfältiges Rahmenprogramm. Dazu gehören u.a. Exkursionen zu laufen Citizen Science Projekten und ein Science Slam.

Weitere Informationen erhalten Sie auch in unserem Newsletter, zu dem Sie sich hier anmelden können: https://www.citizen-science.at/about

Die Konferenz wird organisiert durch

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