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Blog: Citizen Science in Zeiten sozialer Isolation

CC BY pixabay (https://tinyurl.com/twadp89)
Die Coronasicherheitsmaßnahmen beherrschen derzeit alle Medien und vor allem auch unser tägliches Leben. Veranstaltungen sind abgesagt oder verschoben, nach draussen darf man nur noch alleine, mit den Personen aus dem eigenen Haushalt und vor allem nur um sich kurz die Beine zu vertreten. Universitäten, Schulen, Restaurants, Museen, Theater und die...
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Citizen Science in Österreich

CC0 by pixabay (https://tinyurl.com/t8mxa72)
In den Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekar*innen erschien 2019 in einer Sonderausgabe zum Thema Open Science ein Text über Citizen Science in Österreich. Der Text gibt eine kurze Einführung Citizen Science, die Verbindungen zu Open Science und die Entwicklungen von Citizen Science in Österreich in den letzten Jahren und einen...
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Würden Sie das Citizen Science nennen?

Citizen Science wird derzeit zur Charakterisierung einer Vielzahl von Projekten verwendet, an denen sich Bürger*innen beteiligen können. Doch was genau macht nun ein Citizen-Science-Projekt aus und wo sind die Grenzen? Diese Frage haben wir uns im Citizen Science Network Austria schon vor über 2 Jahren gestellt, als wir in der Arbeitsgruppe für Qua...
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WTZ Workshop: Open Science und Pflege

CC0 by pixabay (https://tinyurl.com/sn4339g)
​Pflege spielt eine bedeutende Rolle in einer alternden Gesellschaft. Mit steigendem Durchschnittsalter in der Gesellschaft steigt der Pflegebedarf, und somit die Kosten für die Pflege. Häufig werden Untersuchungen im Bereich der Pflege vor allem aus dieser Perspektive der steigenden Kosten durchgeführt. Bei Pflege handelt es sich jedoch nicht nur ...
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Call for Proposals ÖCSK 2020

Der Call for Proposals für die 6. Österreichische Citizen Science Konferenz im Mai 2020 ist online! Unter dem Motto “Citizen Science: Anspruch und Bedeutung” wird die Österreichische Citizen Science Konferenz 2020 der Frage nachgehen, welche Erwartungen an diese Methode herangetragen werden, wie Citizen Science interpretiert wird - und was Citizen Science am Ende zu leisten vermag.

Die Popularität von Citizen Science hat in den letzten Jahren weltweit zugenommen. Die steigende Anzahl an Publikationen, Projekten und (inter)nationalen Netzwerken belegt dies eindrucksvoll. War der Begriff vor 10 Jahren im deutschsprachigen Raum noch kaum jemandem geläufig, so findet er sich heute in vielen Dokumenten forschungspolitischer Entscheidungsträger und Organisationen wie z.B. der Europäischen Kommission oder auch in Publikationen der Vereinten Nationen. Parallel zur steigenden Popularität von Citizen Science erhöhen sich allerdings auch die an diese wissenschaftliche Methode herangetragenen Erwartungen. So wird im forschungspolitischen Kontext Citizen Science gerne als wissenschaftlicher Ansatz präsentiert, deren Ergebnisse über die Forschung hinauswirken (sollen). Statt nur wissenschaftlich valide Daten und Analysen zu liefern, soll Citizen Science auch das gesellschaftliche Verständnis für Wissenschaft und Forschung erhöhen und zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen. Diese Entwicklung wirft die Frage auf, ob Citizen Science diesen unterschiedlichen Erwartungen tatsächlich gerecht werden kann bzw. soll und auch, welche Bedeutung Citizen Science in der Wissenschaft zukommt.

Wir freuen uns auf zahlreiche Einträge!

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CSNA Partner: inatura

Mit großer Freude begrüßen wir unser neuesten und gleichzeitig westlichstes Mitglied im Citizen Science Network Austria: die inatura in Dornbirn. Die inatura ist nicht nur ein interaktiver Ausstellungsraum, wo die Besucherinnen und Besucher alles über die Natur Vorarlbergs erfahren können, sie bietet darüberhinaus auch noch Weiterbildungskurse, Fachberatungen und ist gleichzeitig eine Forschungsstätte. Als eine multifunktionale Institution ist der inatura natürlich auch Citizen Science nicht fremd: sie sieht sich als Drehscheibe für Citizen Science in Vorarlberg und informiert die Vorarlberger Bevölkerung über Citizen Science Projekte, die in der Region durchgeführt werden.

Es freut uns sehr, dass die inatura nun Teil des Netzwerkes ist und wir in Zukunft eng im Bereich Citizen Science zusammenarbeiten werden.

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Call: Geschichte(n) der Citizen Science in Österreich

Geschichte(n) der Citizen Science avant la lettre in Österreich, 1850 bis 1950

Citizen Science hat sich in den letzten Jahren als neuer Sammelbegriff für wissenschaftliche Projekte etabliert, bei denen professionelle ForscherInnen mit „Laien“ zusammenarbeiten und gemeinsam – und in manchen Fällen sogar ohne die Hilfe von ForscherInnen – für neue Erkenntnisse sorgen. Solche Aktivitäten haben nicht zuletzt durch neue technische Möglichkeiten (insbesondere dank Smartphone und Applikationen) einen starken Schub erfahren. Längst haben sich eigene Plattformen und Netzwerke für Citizen Science etabliert – in Österreich etwa Citizen-Science.at mit rund 50 Projekten. Parallel existieren spezialisierte Fachjournale zu Citizen Science (z.B. Citizen Science: Theory and Practice) sowie eigene Konferenzen (z.B. Österreichische Citizen Science-Konferenz).

Was in der mittlerweile umfangreichen Fachliteratur zum Teil aber noch fehlt, sind Arbeiten zu historischen Citizen Science-Projekten – also zu einschlägigen Projekten mit BürgerInnen-Beteiligung, die durchgeführt wurden, bevor der Begriff Citizen Science noch geläufig war. Tatsächlich entspricht einiges von dem, was früher als Amateurwissenschaft bezeichnet wurde, den gängigen Kriterien von Citizen Science, also der Einbindung von „Laien“ in den wissenschaftlichen Forschungsprozess.

Für einen geplanten Sammelband zur Geschichte von Citizen Science in Österreich bzw. den Ländern der ehemaligen k.k. Monarchie sollen dabei die Jahre ab etwa 1850 im besonderen Fokus stehen, als die Institutionalisierung akademischer Forschung (etwa die Gründung von Akademien, wissenschaftlichen Fachgesellschaften, staatlichen Forschungsinstitutionen etc.) bereits begonnen hat. Beispiele für Citizen Science avant la lettre wären in Österreich bzw. Mitteleuropa etwa die Meteorologie mit der Einrichtung eines Netzwerks an Beobachtungsstationen unter Einbindung von Laien, die auch Grundlage für Pionierarbeiten in der frühen Klimaforschung waren. Ähnliches gilt für die Seismologie. (Für beide Bereiche vgl. die rezenten Arbeiten von Deborah Coen.)

Es existieren aber natürlich auch noch viele andere Bereiche und Disziplinen, in denen die Einbindung von Laien zum Teil bis heute üblich ist: Neben frühen ökologischen Forschungen gibt es Citizen Science in der Astronomie, aber auch in etlichen Sozial- und Geisteswissenschaften. Ein Beispiel für Letztere wäre die Erstellung von Mundartenlexika, zu denen sehr oft Laien zur Datengewinnung herangezogen wurden.

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CSNA Partner: Alpen-Adria Universität Klagenfurt

Die Universität Klagenfurt hat sich seit ihrer Gründung 1970 als tragende Stimme im Kanon der österreichischen Universitäten, als global vernetzte Forschungsinstitution und als Drehscheibe für Wissenserwerb, Wissensaustausch und Wissenstransfer in der gesamten Alpen-Adria-Region etabliert. Gemeinsam mit den Universitäten Graz, Innsbruck, Linz, Salzburg und Wien gehört sie zu den sechs staatlichen Universitäten mit breitem Fächerspektrum.

Die Forschungsleistungen der Universität Klagenfurt entfalten nationale und internationale Sichtbarkeit. Die Universität Klagenfurt leistet ihren Beitrag zur Lösung der großen gegenwärtigen Probleme durch Bündelung und Stärkung von verschiedenen Forschungsfeldern. Die Etablierung der profilbildenden Forschungscluster Energiemanagement & -technik, Nachhaltigkeit, Selbstorganisierende Systeme und Visuelle Kultur erlaubt ganzheitliche Ansätze und bringt exzellente Forschungsergebnisse. Die Projekte der Universität Klagenfurt sind wichtige Impulsgeber für den Wirtschaftsstandort Kärnten. 

Schon sehr früh waren Projekte der Universität Klagenfurt teil von Österreich forscht. Vor allem Projekte aus dem Bereich Gesundheit und Pflege, sowie immaterielles Kulturerbe gehören dazu. Deshalb freut es uns ganz besonders, dass nun auch die Universität Klagenfurt teil des Citizen Science Network Austria ist und wir heißen sie herzlich willkommen!

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Blog: EEF-Conference in Lissabon

Im wunderschönen Lissabon fand die diesjährige Konferenz der European Ecological Federation (EEF) statt, der wir Ende Juli einen Besuch abstatteten. Die EEF hat das Ziel, die Zusammenarbeit in Europa im Bereich Ökologie zu stärken und zu fördern. Dazu arbeiten 18 verschiedene ökologische Gesellschaften (darunter auch die Gesellschaft für Ökologie in Deutschland, Österreich und der Schweiz) in der EEF zusammen. Ähnlich wie die Österreichische Citizen Science Konferenz, veranstaltet auch bei der EEF ein Mitglied die Konferenz, wie es dieses Jahr die Portugiesische Ökologische Gesellschaft (SPECO) getan hat.

Das übergreifende Thema dieser Konferenz, Embedding Ecology in Sustainable Development Goals, sollte Diskussionen und Interaktionen darüber fördern, wie Grundlagen- und angewandte ökologische Forschung und ihre transdisziplinären Auswirkungen für die effektive Umsetzung der UN Sustainable Development Goals integriert werden können. Forscherinnen und Forscher und verschiedene Interessengruppen hatten die Möglichkeit, Ergebnisse und innovative Lösungen unter anderem in Debatten, Roundtables und Symposien auszutauschen. Das Treffen stand allen offen: Studentierenden, Forscherinnen und Forschern aus dem öffentlichen und privaten Sektor sowie Interessengruppen, die in den Bereichen Ökologie und Naturschutz, Evolution, Genetik, Umweltwissenschaften, Klimawandel, Agroforstwirtschaft, Sozialökologie, Wirtschaft, Manager und verwandten Fachgebieten tätig sind.

In vielen verschiedenen Session und Keynotes wurden unterschiedlichste Aspekte ökologischer Forschung diskutiert. Dabei stellte sich schnell heraus, dass ökologische Forschung alle Aspekte des Lebens betrifft: vom klassischen Naturschutz, über Gesundheit, Wirtschaft und auch Politik. In einer Session zu Wissenschaftskommunikation und Citizen Science konnten wir unsere Ergebnisse aus Österreich in Form von Postern präsentieren. Dabei stellte sich schnell heraus, dass zumindest bei dieser Konferenz Citizen Science ein eher weniger beachtetes Thema war. Die meisten Beiträge drehten sich um Wissenschaftskommunikation und neben uns gab es nur noch ein weiteres Citizen Science-Projekt, das sich dem interessierten Fachpublikum präsentierte.

Natürlich nutzten wir die Gelegenheit auch, um unsere Citizen Science-Kolleginnen aus Portugal, die selber nicht an der Konferenz teilnehmen konnten, zu treffen und uns mit ihnen über Citizen Science in Portugal auszutauschen. Auch dort ist gerade eine Plattform ähnlich zu Österreich forscht und eine Konferenz im Entstehen, und so konnten wir über unsere Erfahrungen in Österreich berichten. Wir sind schon sehr gespannt auf die Entwicklungen Portugal und hoffen, dass wir bald mehr über Citizen Science In Portugal berichten können.

Obwohl wir leider nur knapp zwei Tage bleiben konnten, haben wir sehr viel neue Eindrücke mitnehmen können und freuen uns sehr, dass wir die Entwicklungen von Citizen Science in Portugal vielleich ein bißchen mitprägen konnten.

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Opinion: Toward an international definition of citizen science

Please find the English version below.

Zusammenfassung

In einer kürzlich erschienenen Veröffentlichung in den Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS) stellte die Arbeitsgruppe für Qualitätskriterien für Citizen Science Projekte auf Österreich forscht den einjährigen Prozess der Entwicklung transparenter Kriterien für die Entscheidung, welche Projekte auf Österreich forscht gelistet werden sollen, der wissenschaftlichen Gemeinschaft vor. In diesem Text sind wir auch über die österreichische Grenze hinausgegangen und haben vorgeschlagen, den gleichen Prozess wie in Österreich auf internationaler Ebene zu entwickeln, um Mindeststandards für Citizen Science-Projekte festzulegen. Ein solcher Prozess würde dem Feld helfen, sich zu entwickeln, und die politischen Entscheidungsträger ermutigen, CS-Projektdaten und -ergebnisse ernst zu nehmen. Den Volltext finden Sie hier.

Dazu gibt es auch einen Letter to the Editor von Auerbach et al. sowie unsere Antwort darauf von Heigl et al.

Hintergrund des Prozesses

Im Rahmen des jährlichen Plattformtreffens von “Österreich forscht” am 01.03.2017 wurde von den anwesenden PartnerInnen beschlossen eine Arbeitsgruppe zu Qualitätskriterien für Citizen Science Projekte einzurichten. Dies wurde nötig, weil durch neue Förderprogramme und dem mittlerweile erreichten Bekanntheitsgrad von Citizen Science sich immer mehr Projekte zu Citizen Science zählen, welche auch die Aufnahme auf “Österreich forscht” beantragten. Bislang wurden Projekte von den Koordinatoren der Plattform vor der Aufnahme auf Konsistenz mit den unterschiedlichen Definitionen von Citizen Science geprüft. Um nun möglichst objektive, nachvollziehbare und vor allem auch öffentlich einsehbare Kriterien für die Zukunft zu schaffen, wurde die Arbeitsgruppe für Qualitätskriterien gegründet.

Die Arbeitsgruppe besteht aus ProjektleiterInnen und PartnerInnen von “Österreich forscht” und wird von Florian Heigl und Daniel Dörler geleitet. Ziel ist es bis zur kommenden Österreichischen Citizen Science Konferenz Anfang Februar 2018 in Salzburg einen Katalog mit Mindestkriterien zu erstellen, den alle Projekte auf “Österreich forscht” in Zukunft erfüllen müssen. Zusätzlich werden die Kriterien auf “Österreich forscht” für jeden einsehbar präsentiert werden. Die entwickelten Kriterien erhöhen einerseits die Qualität der Citizen Science Projekte auf der Plattform und bieten andererseits den BürgerInnen die Gewissheit, dass alle auf “Österreich forscht” gelisteten Projekte nach objektiven und nachvollziehbaren Qualitätskriterien durchgeführt werden. Ab dem Moment, an dem die Kriterien präsentiert werden, müssen alle Projekte, die auf der Plattform gelistet werden möchten, diese erfüllen.

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GFÖ 2019: Citizen Science in der Ökologie

Auch dieses Jahr organisieren wir wieder eine Session zu Citizen Science in der Ökologie bei der Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie Deutschland, Österreich und Schweiz, die heuer an der Universität Münster stattfindet. Von 09.-13. September versammeln sich Ökologinnen und Ökologen aus den deutschsprachigen Ländern (und darüber hinaus), um über aktuelle Themen im Bereich Biologie, Ökologie und Biodiversität unter dem Motto "Science meets Practice" zu diskutieren. In unserer Session dreht sich alles um das Thema Daten und Datenqualität. Was heißt Datenqualität überhaupt? Wie wird diese gewährleistet? Gibt es überhaupt DIE Datenqualität? Was beeinflusst Datenqualität? Und wie geht Citizen Science mit diesem Thema um? Diese und weitere Fragen sollen in unserer Session thematisiert und diskutiert werden.

Neben unserer Session gibt es auch noch eine weitere Session zum Thema Citizen Science: auch bei "Data for Biodiversity Change Assessment" spielt Citizen Science eine wichtige Rolle. Gerade in Citizen Science Projekten werden oft über große Zeit- und geographische Räume Daten zur Verbreitung von Organismen gesammelt. Daneben gibt es noch viele andere Projekte, welche die Biodiversität in bestimmten Gebieten und/oder Zeiträumen erhoben haben. Es sollen Ergebnisse vorgestellt werden, wie sich die Biodiversität in den letzten Jahren und Jahrzehnten verändert hat, und wie solche Änderungen durch das Zusammenlegen verschiedener Daten aus unterschiedlichen Quellen erfassbar werden.

Wenn Sie mehr über diese beiden Sessions erfahren möchten, dann finden Sie hier weitere Informationen dazu. Zu beiden Sessions können übrigens bis 31. Mai Abstracts eingereicht werden.

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Blog: ECSA General Assembly 2019

Am 02. April 2019 fand die Generalversammlung der European Citizen Science Association (ECSA) in Brüssel statt. Auch wir von Österreich forscht waren wieder dabei, und möchten in diesem Blogbeitrag einen kurzen Einblick in diese Versammlung bieten.

Die ECSA mit Sitz am Museum für Naturkunde in Berlin ist ein Verein deutschen Rechts mit Mitgliedern aus ganz Europa. Das Ziel dieses Vereins ist es, die Citizen Science Akteurinnen und Akteure in Europa zu vernetzen und die Methode Citizen Science in Arbeitsgruppen weiterzuentwickeln. Jedes Jahr findet eine Generalversammlung an einem anderen Ort statt (2017 war sie beispielsweise an der Universität für Bodenkultur Wien) und bietet neben einem Formalakt auch die Möglichkeit, bei einer Reihe von Workshops teilzunehmen. Diese Workshops werden von Arbeitsgruppen innerhalb der ECSA organisiert. Dieses Jahr wurden Workshops zu Luftqualität, BioBlitzes, Empowerment, Lernen und Bildung, Daten und Technologien und Infrastrukturen und Best Practices geboten. Auch eine neue Arbeitsgruppe, geleitet von uns selbst, wurde in Brüssel ins Leben gerufen. Die Arbeitsgruppe “Citizen Science Networks” möchte die verschiedenen Citizen Science Plattformen und Netzwerke, die (oft auf nationaler Ebene) Citizen Science Projekte für eine interessierte Öffentlichkeit präsentieren und die mittlerweile in mehreren europäischen Ländern entstanden sind, miteinander verbinden und gemeinsame Herausforderungen angehen. In einem ersten Workshop wurde das Ziel der AG Citizen Science Networks definiert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops kamen aus Deutschland, England, Belgien, Tschechien, Dänemark, Portugal, Italien und Österreich. In einer kleinen Vorabumfrage wurden verschiedene Ziele der Arbeitsgruppe vorgeschlagen, und die zwei Ziele mit den meisten Stimmen wurden in der Arbeitsgruppe diskutiert.

Das erste Ziel war es, Minimumstandards für Citizen Science Projekte auf den verschiedenen Plattformen zu etablieren, um Projekte vergleichbar und auch zwischen verschiedenen Netzwerken austauschbar zu machen. Bisher ist es so, dass Projekte jeweils unterschiedliche Aufnahmekriterien durchlaufen müssen, wenn sie auf mehreren Plattformen gelistet werden wollen. Dieser Prozess soll in Zukunft durch gemeinsame Minimumstandards erleichtert und beschleunigt werden. Dadurch wird auch die Zusammenarbeit zwischen den Netzwerken erhöht und gestärkt. Als zweites Ziel sollte ein Policy Brief formuliert werden, der die Vorteile von nationalen Citizen Science Netzwerken beleuchten sollte, um gerade für jene Länder, in denen noch keine Netzwerke vorhanden sind oder diese nicht etabliert sind, eine Unterstützung auch auf politischer Ebene zu ermöglichen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Arbeitsgruppe stimmten einstimming dafür, zuerst das erste Ziel (Minimumstandards), und das zweite Ziel (Policy Brief) zu einem späteren Zeitpunkt zu verfolgen, anstatt beide simultan zu bearbeiten. In der Generalversammlung wurde dem Plenum die neue Arbeitsgruppe dann von uns vorgestellt. Das Plenum stimmte ebenfalls einstimmig dafür, diese Arbeitsgruppe auch formal in die ECSA aufzunehmen. Damit kann nun ganz offiziell die Arbeit aufgenommen werden.

Neben dieser für uns sehr wichtigen Abstimmung wurden auch die Budgetpläne der ECSA vorgestellt, Berichte aus den bereits bestehenden Arbeitsgruppen abgesegnet und auch zwei neue Chairs wurden gewählt, nachdem die bisherige Vorsitzende Lucy Robinson in Karenz geht. Mit Muki Haklay und Luigi Ceccaroni wurden zwei Personen mit langer Citizen Science- und ECSA-Erfahrung gewählt.

Wir freuen uns nun schon auf die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen aus ganz Europa in unserer neuen europäischen Arbeitsgruppe und sind schon sehr gespannt, welche Schwerpunkte die beiden neuen ECSA-Chairs in Zukunft setzen werden. Wir wünschen beiden viel Erfolg!

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EVENT: Citizen Science und Recht, Teil 2

Wem gehört ein Bild und was darf ich rechtlich einwandfrei damit machen?

Citizen Science lebt von der Zusammenarbeit zwischen einer Vielzahl von Beteiligten, die viele Erfahrungen und unterschiedlichstes Know-how mit sich bringen. Unter Einbeziehung der Potentiale und des Wissens der Beteiligten werden Projekte ermöglicht, die sonst nicht denkbar wären. Die Zusammenarbeit von verschiedensten Personen in einem Forschungsprojekt geht mit einer großen Verantwortung in Bezug auf Datenschutz und der Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen einher. Neben den Bestimmungen der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) müssen auch andere Regelungen, wie etwa Urheberrechte (z.B. bei der Erstellung von Texten oder Bildern) oder Lizenzrechte (z.B. bei der Verwendung von Texten oder Bildern) eingehalten werden.

In einer gemeinsamen Veranstaltung laden das Zentrum für Citizen Science, Citizen Science Network Austria  und das Open Science Network Austria (OANA), sowie das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung Projektleiterinnen und -leiter ein, sich u.a. über die „Rechte am Bild“, Urheber- und Lizenzrechte in Citizen Science-Projekten, zu informieren und gemeinsam mit Expertinnen und Experten zu diskutieren.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier: https://www.zentrumfuercitizenscience.at/de/e/citizen-science-recht-ii

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CSNA Partner: Die Wiener Volkshochschulen

Wir freuen uns sehr, mit den Wiener Volkshochschulen (VHS) einen neuen Partner im Citizen Science Network Austria begrüßen zu dürfen. Die Wiener Volkshochschulen bieten für Kurse zu den verschiedensten Themen für ein interessiertes Publikum an. Diese Kurse sind über das ganze Stadtgebiet verteilt und bieten für jeden Geschmack den passenden Kurs. Als größte Erwachsenenbildungseinrichtung im deutschsprachigen Raum bieten die Wiener Volkshochschulen Bildungsmöglichkeiten, die Menschen darin unterstützen, ihre Situation aus eigener Kraft zu verbessern.

Durch dieses breite Bildungsangebot stellen die Wiener Volkshochschulen einen sehr wertvollen Partner dar, der das Netzwerk durch seine Kompetenzen im Bildungsbereich hervorragend ergänzen kann. Mehr Informationen zu den Wiener Volkshochschulen finden Sie hier: https://www.vhs.at/de

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Call for Proposals: Forum Citizen Science

Vom 26. bis 27. September 2019 findet das diesjährige Forum Citizen Science unter dem Motto „Die Zukunft der Bürgerforschung" in Münster statt. Gemeinsam soll ein Blick auf die Entwicklungen von Citizen Science und 5 Jahre Bürger schaffen Wissen geworfen und gleichzeitig einen Blick in die Zukunft gewagt werden: Wie kann und soll die Zukunft der Bürgerforschung in Deutschland und international aussehen? Welche Themenfelder sollten noch stärker in den Fokus genommen werden? Wie können wir die Einbindung aller Akteure sicherstellen? Welche Rolle kann und soll Citizen Science im Bereich der Wissenschaftskommunikation spielen? Welcher wissenschaftspolitischen Prozesse bedarf es für die Weiterentwicklung des Feldes?

Bürger schaffen Wissen und die Westfälische Wilhelms-Universität Münster als diesjähriger Kooperationspartner laden Sie herzlich ein, Beiträge einzureichen und so das Forum durch Ihre Expertise und Erfahrungen zu bereichern. In diesem Jahr haben Sie zudem die Möglichkeit im Rahmenprogramm Tutorials anzubieten sowie sich in Format Academic Paper mit einem Kurzbeitrag (englisch oder deutsch) einzubringen. Die Beiträge werden dann gesammelt als digitaler Tagungsband veröffentlicht.

Das Einreichen von Vorschlägen durch Wissenschaftler*innen, Bürgerforscher*innen sowie Wissenschaftskommunikator*innen und weiteren Interessierten ist ausdrücklich erwünscht.

Gewünscht sind Beiträge insbesondere zu folgenden Themen / Schwerpunkten:

  • Erfahrungen aus der Praxis von Citizen Science
  • neue Formate und Weiterentwicklung von Citizen-Science-Projekten
  • Zukunftsperspektiven und Projektideen
  • Erfolgreiche Kommunikation in und zu Citizen-Science-Projekten
  • Formen und Stufen der Partizipation in Citizen-Science-Projekten
  • Aktivitäten und Projekte, die bisher wenig erreichte Zielgruppen erreichen
  • Forschungserkenntnisse und Qualitätssicherung von und über Citizen Science
  • Wissenschaftspolitische Diskussionen rund um Citizen Science

           

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EVENT: ERN-Pre-Workshop: Wie kann ich Citizen Science in meine Forschung integrieren?

Der Workshop "Wie kann ich Citizen Science in meine Forschung integrieren?" ist ein Pre-Event zur European Researchers’ Night und findet am 27.3.2019 von 14:00-18:00 Uhr statt. Sie können sich ab sofort bis zum 20. März 2019 für den Workshop registrieren. Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 30 Personen begrenzt.

Citizen Science ist eine Methode, die sich deutlich von Forschung im konventionellen Sinn unterscheidet: Projektleiter*innen setzen sich bereits vor Projektbeginn mit Themen wie Kommunikation mit den Projektteilnehmer*innen, Motivation der Projektteilnehmer*innen, Datenqualität und Datenintegrität auseinander. Für Wissenschafter*innen, die mit Citizen Science noch nicht vertraut sind, kann dies eine große Herausforderung sein.

Im Workshop stellen wir verschiedene Ansätze vor, wie man die Öffentlichkeit in ein Forschungsprojekt einbinden kann und welche Herausforderungen dieses Engagement mit sich bringt. Zudem wird auch Wissenschaftskommunikation im Allgemeinen thematisiert.

Die halbtägige Veranstaltung wird von den Koordinatoren des Citizen Science Network Austria in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Citizen Science organisiert und ist gleichzeitig auch ein Networking-Event.

Zur Registrierung gelangen Sie hier: https://integration_citizen_science.eventbrite.de

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Ausstellungsankündigung "Gesicher der Migration"

Im Rahmen des Sparkling Science-Projektes mit dem Titel „Gesichter der Migration. Jugendliche aus Tirol erforschen gemeinsam ihre familiale Migrationsgesichte“ haben Jugendliche aus zwei Tiroler Mittelschulen sich über zwei Jahre hinweg mit den Themen Migration, Mobilität, Familie und Biografie beschäftigt. Das Forschungsprojekt zielte darauf, dass die Schülerinnen und Schüler als Expertinnen und Experten ihrer Lebenspraxis wahrgenommen und in den gesamten Forschungsprozess aktiv miteinbezogen werden. Begleitet wurden die Jugendlichen von einem Forschungsteam der Universität Innsbruck (Institut für Erziehungswissenschaften) und von Projektpartnerinnen und -partnern aus den Bereichen Kunst, Gesellschaft und Museumspädagogik.

Die aktuelle Sparkling Science-Projektausstellung dient als Abschlussveranstaltung und soll den Charakter des angewandten und partizipativen Forschens sichtbar machen. Hierbei werden vor allem Exponate präsentiert, welche von den Schülerinnen und Schülern selbst erarbeitet wurden. Die Ausstellung zielt darauf, den Prozess des gemeinsamen Forschens einem erweiterem Publikum vorzustellen.

Für weitere Informationen finden Sie unten den Ausstellungsfolder. Das gesamte Projektteam von "Gesichter der Migration" freut sich über zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

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EVENT: Finden und gefunden werden: ein Workshop zu wissenschaftlicher Literatursuche

Als Forscher kennen Sie diese Situation wahrscheinlich: Sie müssen sich einen Überblick über ein unbekanntes Forschungsgebiet verschaffen - und das schnell.

Traditionell war dies eine gewaltige Aufgabe. In diesem Workshop werden wir Fragen rund um die Suche nach wissenschaftlicher Literatur diskutieren und darüber, wie innovative Tools auf Basis von Open Content helfen können, diese Probleme zu lösen. Konkret werden wir uns Open Knowledge Maps, eine visuelle Schnittstelle zu wissenschaftlichem Wissen, genauer ansehen. Suchmaschinen und Entdeckungswerkzeuge sind auch eine Möglichkeit für andere Menschen, Ihre Forschung zu finden.Sie werden mehr darüber erfahren, wie diese Tools funktionieren und wie Sie dieses Wissen zu Ihrem Vorteil nutzen können. Dr. Peter Kraker wird praktische Tipps geben, um endlich die Frage zu beantworten: Wie bringe ich meine Forschung dazu, in Suchmaschinen und Discovery-Tools aufzutauchen?

Der Workshop wird interaktiv und praxisnah sein. Das Thema wissenschaftliche Literatursuche wird diskutiert und in Form einen rasanten und lustigen Spieles werden Ihnen die Open Knowledge Maps näher gebracht. Bitte vergessen Sie nicht, Ihren eigenen Laptop mitzubringen. Veranstaltungsort ist der Lesesaal der Österreichischen Zentralbibliothek für Physik. Stattfinden wird der Workshop am 26. April von 10:00-12:30 Uhr.

Die Anmeldung zu diesem Workshop und weitere Infos finden Sie hier: https://openknowledgemaps.eventbrite.de

 

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Blogbeitrag: City and Citizen Science

Am 7. Februar fand in Barcelona (Spanien) ein Workshop der Citizen Science COST-Action zum Thema “City & Citizen Science” statt. Das Ziel des Workshops war es, Antworten auf die Fragen, wie Citizen Science in Städten angewandt wird, welchen Einfluss es auf Stadtpolitik haben kann und in welchen Wissenschaftsbereichen Citizen Science verbreitet ist, zu finden.

Eingeleitet wurde der Tag durch eine inspirierende Rede von LeeAnne Walters, der Gründerin der Flint Water Initiative. Sie wurde weltweit bekannt durch den Kampf für sauberes Trinkwasser in Flint, Michigan (USA). In ihrer Rede berichtete sie über die Hürden, die ihr von Behörden gestellt wurden, und von der Zusammenarbeit besorgter Bürgerinnen und Bürger, die sich nicht einschüchtern ließen, und gemeinsam mit Forscherinnen und Forschern erfolgreich für sauberes Wasser mit Hilfe eines eigens dafür aufgestellten Citizen Science Projektes kämpften.

Im ersten Teil des Workshops wurden drei Beispiele im Bereich Stadtökologie aus Barcelona (Spanien), Wien (Österreich) und Bogota (Kolumbien) vorgestellt. In Barcelona arbeitet das Gesundheitsamt gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern um die invasive Tigermoskito zu monitoren und zu kontrollieren, um die Ausbreitung von Krankheiten wie Nestwilvirus oder Malaria zu verhindern. Aus Wien wurden die Projekte StadtWildTiere und Wiener Gebäudebrüter vorgestellt, die einerseits das Zusammentreffen von Füchsen mit Menschen in der Stadt untersuchen, andererseits Nistplätze von Mauerseglern beobachten und schützen. Aus Bogota wurde ein Projekt zur Wasserqualität dargestellt, das gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung durchgeführt wurde.

Im zweiten Teil ging es um Gesundheitsprojekte in Städten. Den Beginn machte ein Beispiel aus London (England). Das Institut Mapping for Change erstellt Projekte gemeinsam mit besorgten Bürgerinnen und Bürgern zu verschiedensten Gesundheitsthemen, z.B. Luftqualität. Zwei konkrete Beispiele zu Projekten zum Thema Luftqualität aus London (England) und Kampala (Uganda) zeigten, wie diese Umsetzung konkret funktionierte. Im folgenden Beitrag aus Budapest (Ungarn) wurde Invisible Citizen Science erörtert, also warum Citizen Science dort nicht sichtbar ist. Projekte bezeichnen sich in Ungarn oft nicht als Citizen Science, oder die Teilnahme von Bürgerinnen und Bürgern wird verschwiegen. Im vorgestellten Projekt járókelö können Bürgerinnen und Bürger ihre Stadt verbessern, indem sie z.B. Schlaglöcher oder Müllansammlungen melden. Diese Probleme werden dann gemeinsam mit den lokalen Behörden gelöst. Das Projekt hat auch gezeigt, dass die Menschen ihr Verhalten durch die Teilnahme verändert haben. Sie schlagen proaktiv Lösungen vor, und melden nicht mehr nur Probleme, sondern werden Teil der Lösung. Dennoch läuft das Projekt nicht unter dem Stichwort Citizen Science. Auch aus Oslo (Norwegen) wurde ein Projekt zur Luftqualität präsentiert. Dieses Projekt konnte zeigen, dass auch mit vergleichsweise günstigen Sensoren durch die Masse an teilnehmenden Bürgerinnen und Bürgern eine Datenqualität erreicht werden konnte, die auch von Behörden verwendet werden kann. Auch ein europäisches Projekt names D-Noses aus Spanien präsentierte sich beim Workshop. In diesem Projekt, das gerade erst begonnen hat, geht es um Geruchsbelästigung in neun Ländern (Spanien, UK, Österreich, Griechenland, Portugal, Deutschland, Italien, Bulgarien und Chile).

Im Teil „Citizen Science and the Civic Movement“ wurde über das Public Lab (USA) berichtet, welches erfolgreich zeigte, dass die in Projekten verwendete Methodik immer den wirtschaftlichen Gegebenheiten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer angepasst werden muss. Startpunkt für die Arbeit des Public Labs war die Deep Water Horizon Katastrophe im Golf von Mexiko. Public Lab benutzt Open Source Tools oder entwickelt sie selbst, um Daten zu sammeln, und um Communities bei der Durchführung eigener Projekte zu unterstützen. Im nächsten Projekt, beepath (Barcelona), zeichneten Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Schulwege mit einer App auf und analysierten diese. Diese Analysen wurden an die lokalen Behörden weitergeben, damit diese die Mobilitätsmöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger im entsprechenden Stadtviertel verbessern konnten. Im nächsten Projekt ging es um psychische Gesundheit in Katalonien. In diesem Projekt wurde ein Gamification-Ansatz gewählt, um die Einstellung verschiedener Gruppen (Patienten, Pflegende, Freunde) zu verschiedenen Themen rund um psychische Gesundheit herauszufinden. Als nächstes Projekt wurde Captor vorgestellt, das auch in Österreich durchgeführt wird. In Captor geht es um Ozonmessungen in verschiedenen Städten Europas (u.a. Barcelona und Wien). Bürgerinnen und Bürger führen mit selbstgebauten Sensoren Ozonmessungen durch.

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CSNA Partner: Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik

Wir freuen uns sehr, einen neuen Partner im Citizen Science Network Austria begrüßen zu dürfen. Die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Ober St. Veit ist Österreichs einzige Ausbildungsstätte für Agrar- und Umweltpädagogen und -pädagoginnen, Lehrkräfte aus dem landwirtschaftlichen Schulwesen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des landwirtschaftlichen Beratungs- und Förderungsdienstes. Neben der Ausbildung forscht die Hochschule auch wissenschaftlich fundiert im Sinne des forschenden Lehrens und Lernens.

Wir freuen uns sehr, mit der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik die erste pädagogische Hochschule im Citizen Science Network Austria zu haben und sind überzeugt, dass das Netzwerk durch diese neue Expertise sehr profitieren kann. Mehr Informationen zur Hochschule finden Sie hier: http://www.agrarumweltpaedagogik.ac.at/

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