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„Sparkling Science 2.0“: Neue Förderung für Citizen-Science-Projekte

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Am 1. September startete die erste Ausschreibung des Forschungsförderprogramms „Sparkling Science 2.0", mit dem das BMBWF und der OeAD an das innovative und europaweit einzigartige Vorgängerprojekt „Sparkling Science" anknüpfen. Die Ausschreibung ist mit 9.5 Millionen Euro dotiert und noch bis zum 9. November offen für Einreichungen.


Mit „Sparkling Science 2.0" werden erneut qualitativ hochwertige Citizen-Science-Projekte aus allen wissenschaftlichen Disziplinen gefördert, in denen Forschungseinrichtungen mit Schulen und soweit möglich auch mit Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft zusammenarbeiten. Vorrangiges Ziel bleibt damit die gezielte Einbindung von Schülerinnen und Schülern in den Wissenschaftsprozess, um die Zusammenarbeit von Forschungs- und Bildungseinrichtungen zu stärken. Neu am Förderprogramm ist, dass auch die Einbindung von weiteren interessierten Bürger/innen (Citizen Scientists) in die Projekte sehr erwünscht ist.

Einreichberechtigt sind neben Universitäten und Forschungseinrichtungen auch Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen mit Sitz in Österreich, sowie gemeinnützige Vereine, Unternehmen oder NGOs, die einen wissenschaftlichen Zweck verfolgen bzw. einen ausgewiesenen Forschungsschwerpunkt haben. Für eine erfolgreiche Förderung muss die einreichende Einrichtung zumindest mit einer österreichischen Partnerschule zusammenarbeiten und eine projektbegleitende langfristige Forschungs-Bildungs-Kooperation mit der Schule eingehen. Damit soll die Methode Citizen Science auch im Bildungssystem verankert werden.

Forschungsprojekte können mit einem maximalen Betrag von 350.000 Euro gefördert werden, wobei für die beiden Themenbereiche „Entwicklung von CS-Knowhow durch internationale Vernetzung" und „Science an Schulen" Zusatzförderungen beantragt werden können. Erstere soll die Verbreitung der Methode Citizen Science in der Forschungscommunity und die Vernetzung zwischen internationalen Forschungspartnern unterstützen. Zweitere soll Citizen-Science-Projekte fördern, die gemeinsam mit Pädagogischen Hochschulen die autonome Schulschwerpunktbildung im Bereich Wissenschaft vorantreiben oder spezielle Maßnahmen für die Projekteinbindung von Schulen in peripheren Regionen oder von Schulen, die bisher noch kaum in wissenschaftliche Aktivitäten eingebunden waren, setzen.

Die übergeordneten Ziele des Förderprogramms bestehen zum einen darin, die Partizipation von Schüler/innen und Bürger/innen (Citizen Scientists) an Forschungsprojekten zu fördern und so den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu vertiefen, was wiederum zum Abbau der Wissenschaftsskepsis in Österreich beiträgt. Zum anderen gilt es mit dem Förderprogramm einen Mehrwert für Forschung, Bildung und Gesellschaft zu erzeugen und den Ansatz Citizen Science als wissenschaftliche Methode im Wissenschafts- und Bildungssystem zu verankern.

Das Interesse der österreichischen Forschungscommunity an dem neuen Förderprogramm ist erneut sehr groß. An der ersten Infoveranstaltung für Einreichende Anfang September nahmen über 300 Interessierte teil und auch die zwei interaktiven Online-Q&A-Sessions waren gut besucht. Am 14. Oktober findet die dritte Online-Q&A-Session zum Förderprogramm statt, zu der wir alle Interessierte herzlich einladen! Hier geht es zur Anmeldung.

Wir freuen uns sehr über die große Resonanz zum Förderprogramm und hoffen damit weiteres Interesse an partizipativer Forschung und Citizen Science in der Wissenschaftsgemeinde und Öffentlichkeit wecken zu können.

Weitere Informationen zum Forschungsförderprogramm:
www.sparklingscience.at

Zentrum für Citizen-Science des OeAD:
https://zentrumfuercitizenscience.at

Herausforderungen der Waldbrandforschung im alpine...
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