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Blog: Citizen Science in Zeiten sozialer Isolation

Leere Straße Österreich CC BY pixabay (https://tinyurl.com/twadp89)

Die Coronasicherheitsmaßnahmen beherrschen derzeit alle Medien und vor allem auch unser tägliches Leben. Veranstaltungen sind abgesagt oder verschoben, nach draussen darf man nur noch alleine, mit den Personen aus dem eigenen Haushalt und vor allem nur um sich kurz die Beine zu vertreten. Universitäten, Schulen, Restaurants, Museen, Theater und die meisten Geschäfte sind geschlossen, der Flugverkehr ist eingestellt, kurz: das öffentliche Leben steht beinahe still. Gezwungenermaßen haben die meisten von uns nun mehr Freizeit, die man mit verschiedensten Aktivitäten füllen kann. Den schon lange am Nachttisch liegende Bestseller lesen, die Steuererklärung machen, die Wohnung putzen, oder man nützt die Zeit und arbeitet bei einem wissenschaftlichen Projekt mit. Denn auch wenn vieles still steht, die meisten der gelisteten Citizen Science Projekte auf Österreich forscht sind weiterhin aktiv. Viele Projekte setzen zwar darauf, dass Menschen auf ihren täglichen Wegen die Verbreitung von Tieren, Pflanzen oder Pilzen melden, dass sie in der Gruppe gemeinsam neue Fragestellungen entwerfen, Daten auswerten oder Archive nach alten Dokumenten durchforsten. Aber all dies ist trotz allem möglich oder die Projekte haben sich neue Wege der Zusammenarbeit überlegt. Wie und vor allem bei welchen Projekten das geht, möchten wir Ihnen in diesem Beitrag zeigen:

  • Projekt Roadkill: auch wenn Sie derzeit nicht oder kaum mehr auf den Straßen unterwegs sind, können Sie dennoch mithelfen, die Datenlage im Projekt Roadkill weiter zu verbessern. So können Sie die bereits gemeldeten Roadkills durchschauen und dort helfen, wo Roadkills nicht oder vielleicht falsch identifiziert wurden. Nutzen Sie dazu einfach die Kommentarfunktion, um eine korrekte Artbestimmung vorzuschlagen. Sie können auch noch dazu schreiben, wie Sie die Art identifiziert haben. Dies hilft den Personen, die diese Einträge gemacht haben, stetig mitzulernen und Arten besser identifizieren zu können.
  • WaldrApp: Sie sehen Waldrappe von Ihrer Wohnung oder von Ihrem Garten aus? Vielleicht wohnen Sie abgeschieden und sehen, wie die Waldrappe in der Nähe auf einer Wiese landen? Oder Sie entdecken die Vögel bei einem kurzen Spaziergang durch den Wald? Dann melden Sie diese weiterhin an das Projekt.
  • Tea Bag Index: Wenn Sie einen Garten besitzen, können Sie weiterhin wie gewohnt beim Projekt mitmachen. Teebeutel eingraben, nach 3 Monaten ausgraben, trocknen lassen, abwiegen und Daten an das Projekt melden. 
  • naturbeobachtung.at: Sollten Sie auf Balkon, Terrasse, im Garten oder bei kurzen Spaziergängen Tiere, Pflanzen oder Pilze melden wollen, so ist das natürlich weiterhin möglich.
  • StadtWildTiere: Wenn Sie Wildtiere in der Stadt sehen (von Ihrer Wohnung aus oder bei kurzen Spaziergängen), dann melden Sie diese bitte weiterhin an das Projekt.
  • Wilde Nachbarn: Natürlich können Sie Wildtiere in Ihrem Ort ebenfalls weiterhin melden, sofern Sie sie von Ihrer Wohnung aus oder bei kurzen Spaziergängen antreffen.
  • Topothek: viele nutzen die Zeit zu Hause nun, um auszumisten. Dabei stößt man des öfteren auf alte Fotos oder Filme. Diese könnte man auch in eine der vielen Topotheken hochladen, um so ein Archiv über das Leben in der Gemeinde aufzubauen.
  • Homegrown: Welches Projekt würde sich besser für ein mitforschen von zu Hause besser eignen, als eines, dass das Heim schon im Namen hat? Bei Homegrown werden bäuerliche Hausgärten untersucht.
  • NestCams: Für das Projekt NestCams benötigen Sie nur einen Computer mit Internetzugang, und schon können Sie dabei helfen, Videos von brütenden Gänsen und Waldrappen zu analysieren.
  • Categories to Come: Auch eine zur Zeit oft genützte "Nebenbeschäftigung", wenn man den einschlägigen Seiten und diversen Zeitungsartikeln glaubt. Im Projekt Categories to Come könne auch Sie helfen, das sexualsprachliche Vokabular zu erweitern.
  • Biodiversitätsmonitoring mit LandwirtInnen: Landwirt*innen stehen derzeit sehr im Fokus, wenn es darum geht, unsere Grundversorgung sicherzustellen. Neben der wichtigen Aufgabe der Lebensmittelproduktion, können Landwirt*innen aber auch helfen Biodiversitätsindikatoren auf ihren Flächen zu beobachten und zu melden.
  • Pollentagebuch: Die Pollenallergie macht leider auch keine Pause, wenn man coronabedingt auf die eigenen vier Wände beschränkt ist. Wenn auch sie Pollenallergiker*in sind, dann können Sie beim Pollentagebuch Ihre Beschwerden monitoren. 
  • Mykodata und Pilzfinder: Wenn Sie Pilze in Ihrem Garten finden oder bei einem kurzen Spaziergang finden, so können diese natürlich über die Mykodata-Website oder den Pilzfinder gemeldet werden. 
  • Vielfalt bewegt! Alpenverein von Jung bis Alt: Wenn Sie am Waldrand wohnen oder im Wald einen kurzen Spaziergang machen, können Sie vielleicht einen Tannenhäher sehen oder hören. Vielleicht sehen Sie auch einen Steinadler kreisen? Dann bitte unbedingt beim Projekt des Alpenvereins melden. Zusätzlich gibt es auch noch das Naturtagebuch, in dem sich auch ein paar Bastelideen finden, die gemeinsam mit Kindern umgesetzt werden können.


Sie sehen, auch trotz der Einschränkungen, denen wir zur Zeit alle unterworfen sind, gibt es noch viele Möglichkeiten, sich bei Citizen-Science-Projekten zu beteiligen und sich so auch sinnvoll die Zeit zu vertreiben.

Der "Skorpion von Krems" - Status des nördlichsten...
 

Kommentare 4

Martin Scheuch am Montag, 23. März 2020 12:58

Hab von Studierenden mitbekommen, dass sich in Wien jetzt Wildtiere auch schon in Tagesrandzeiten blicken lassen... also Beobachtungen aus der Wohnung möglich sind!

Hab von Studierenden mitbekommen, dass sich in Wien jetzt Wildtiere auch schon in Tagesrandzeiten blicken lassen... also Beobachtungen aus der Wohnung möglich sind!
Daniel Dörler am Montag, 23. März 2020 13:03

Wow, super, vielen Dank für die Info!

Wow, super, vielen Dank für die Info!
Philipp | SPOTTERON am Montag, 23. März 2020 17:08

Bald auch: CoronaReport - einen App Invite bekommt man hier: http://www.coronareport.global (Europaweit, Lead: University of Edinburgh)
Wäre toll, das Projekt dann auch oben in der Liste aufzunehmen!

Bald auch: CoronaReport - einen App Invite bekommt man hier: http://www.coronareport.global (Europaweit, Lead: University of Edinburgh) Wäre toll, das Projekt dann auch oben in der Liste aufzunehmen!
Florian Heigl am Dienstag, 24. März 2020 07:05

Sehr gerne nehmen wir das Projekt in unsere Liste auf. Da alle im Blogbeitrag gelisteten Projekte auf Österreich forscht zu finden sind, entsprechen diese den Qualitätskriterien für Citizen Science Projekte auf Österreich forscht. Wir würden uns freuen, wenn der CoronaReport diese Kriterien erfüllen würde und wir es so auch auf Österreich forscht listen dürften. Gerne können uns die Projektleiter*innen über office@citizen-science.at kontaktieren, damit wir sie bei der Listung unterstützen können.

Sehr gerne nehmen wir das Projekt in unsere Liste auf. Da alle im Blogbeitrag gelisteten Projekte auf Österreich forscht zu finden sind, entsprechen diese den [url=https://www.citizen-science.at/netzwerk/arbeitsgruppen/ag-qualitaetskriterien]Qualitätskriterien für Citizen Science Projekte auf Österreich forscht[/url]. Wir würden uns freuen, wenn der CoronaReport diese Kriterien erfüllen würde und wir es so auch auf Österreich forscht listen dürften. Gerne können uns die Projektleiter*innen über office@citizen-science.at kontaktieren, damit wir sie bei der Listung unterstützen können.
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