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APP für Fossilfunde

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Liebes Fossilfinder Team!  Wir arbeiten gerade mit der Firma SPOTTERON, der Plattform für APPs aus Citizen Science, an einer digitalen Karten-APP welche es dem Nutzer erlaubt den exakten Fundpunkt der Fossilien in Österreich einzutragen. Die Lokalität zu den einzelnen Objekten der Kreidezeit ist damit präzise mit GPS Daten verlinkt und somit  auch wissenschaftlich nutzbar. Dabei kann der Eintrag nach Meldung an die Projektleitung ausgeführt  oder auch eigenständig markiert werden. Nach Verifizierung und Bestimmung wird der Fund später detailliert bearbeitet. Das Fossilfinder Projekt des Naturhistorischen Museums in Wien wird so durch die Zusammenarbeit mit SPOTTERON benutzerfreundlich, leicht anwendbar und erhöht so den Nutzen des Projektes für die Wissenschaft als auch für die einzelnen Citizen Scientists. Also in diesem Sinne keep on finding.

Citizen Science Clip bei Wettbewerb eingereicht
Webinar: Digitalisierung und Partizipation in der ...

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Kommentare 3

Gäste - Michael Haller am Dienstag, 21. Juli 2020 21:34

Die Idee ist gut aber in der Realität rechne ich mit Beschädigungen von Fossilien, Fundstellen und verschwinden in Privatsammlungen. In Deutschland habe ich so etwas schon miterlebt, da überlegt man sich zwei mal wem man von einer Fundstelle erzählen möchte.

Die Idee ist gut aber in der Realität rechne ich mit Beschädigungen von Fossilien, Fundstellen und verschwinden in Privatsammlungen. In Deutschland habe ich so etwas schon miterlebt, da überlegt man sich zwei mal wem man von einer Fundstelle erzählen möchte.
Alexander Lukeneder am Mittwoch, 22. Juli 2020 10:45

SG Herr Haller
Ich verstehe Ihre Bedenken durchaus. ABER es ist ja jetzt schon mehrheitlich so, dass Fossilien einfach in Sammlungen verschwinden von denen ich/wir nichts mitbekommen. Ich kenne das Problem, und nenne es den Pilzsammler-Reflex. Da ist es mir persönlich lieber man zeigt mir Fundstücke als sie nur in den eigenen Sammlungen verschwinden zu lassen. Niemandem wird irgenedetwas weggenommen. Niemand MUSS die Fossilien verorten lassen, es genügt mir schon die Fossilien zu kennen. Die richtige Bestimmung meinerseits ist nur eine Draufgabe für Hobbysammler oder Kinder.
Mit besten Grüssen verbleibt Ihr Alexander Lukeneder

SG Herr Haller Ich verstehe Ihre Bedenken durchaus. ABER es ist ja jetzt schon mehrheitlich so, dass Fossilien einfach in Sammlungen verschwinden von denen ich/wir nichts mitbekommen. Ich kenne das Problem, und nenne es den Pilzsammler-Reflex. Da ist es mir persönlich lieber man zeigt mir Fundstücke als sie nur in den eigenen Sammlungen verschwinden zu lassen. Niemandem wird irgenedetwas weggenommen. Niemand MUSS die Fossilien verorten lassen, es genügt mir schon die Fossilien zu kennen. Die richtige Bestimmung meinerseits ist nur eine Draufgabe für Hobbysammler oder Kinder. Mit besten Grüssen verbleibt Ihr Alexander Lukeneder
SPOTTERON Citizen Science am Mittwoch, 22. Juli 2020 12:39

Auch hängt viel davon ab WIE man Apps und digitale Tools umsetzt.
Zb können Funktionen wie Private Einträge, Standort Randomisierung bei bestimmten Kategorien, usw. bei sensiblen Daten (dazu zählen zb auch seltene Arten in Biodiversitätsprojekten) einfache, aber effiziente Lösungen sein. Natürlich sollte eine Citizen Science App immer auch auf das Thema konzipiert sein. Der von Hr. Lukeneder erwähnte Dokumentationseffekt ist natürlich auch treffend, besser gut gepostet als ganz verschwunden.

Und was noch dazukommt: Citizen Science gibt, wenn "richtig" gemacht, den TeilnehmerInnen auch etwas mit, trägt also zur Bildung bei. Das gilt auch für das Thema von sensibleren Bereichen, und hier kann eine App und ein Projekt durchaus viel kommunizieren. Unsere Erfahrungswerte sind da ganz gut, zb werden Frauenschuh-Orchideen oder andere seltene Arten in der Naturkalender ZAMG App (http://www.naturkalender.at) von UserInnen automatisch an andere Stellen verschoben, selbiges bei zb Morchelplätze im Projekt Pilzfinder (http://www.spotteron.com/pilzfinder) - und wenn ein/e neue UserIn das nicht weiß, klären die andere Citizens in der Community umgehend darüber auf.

Auch hängt viel davon ab WIE man Apps und digitale Tools umsetzt. Zb können Funktionen wie Private Einträge, Standort Randomisierung bei bestimmten Kategorien, usw. bei sensiblen Daten (dazu zählen zb auch seltene Arten in Biodiversitätsprojekten) einfache, aber effiziente Lösungen sein. Natürlich sollte eine Citizen Science App immer auch auf das Thema konzipiert sein. Der von Hr. Lukeneder erwähnte Dokumentationseffekt ist natürlich auch treffend, besser gut gepostet als ganz verschwunden. Und was noch dazukommt: Citizen Science gibt, wenn "richtig" gemacht, den TeilnehmerInnen auch etwas mit, trägt also zur Bildung bei. Das gilt auch für das Thema von sensibleren Bereichen, und hier kann eine App und ein Projekt durchaus viel kommunizieren. Unsere Erfahrungswerte sind da ganz gut, zb werden Frauenschuh-Orchideen oder andere seltene Arten in der Naturkalender ZAMG App (www.naturkalender.at) von UserInnen automatisch an andere Stellen verschoben, selbiges bei zb Morchelplätze im Projekt Pilzfinder (www.spotteron.com/pilzfinder) - und wenn ein/e neue UserIn das nicht weiß, klären die andere Citizens in der Community umgehend darüber auf.
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