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WTZ Workshop: Open Science und Pflege

altenpflege CC0 by pixabay (https://tinyurl.com/sn4339g)

Pflege spielt eine bedeutende Rolle in einer alternden Gesellschaft. Mit steigendem Durchschnittsalter in der Gesellschaft steigt der Pflegebedarf, und somit die Kosten für die Pflege. Häufig werden Untersuchungen im Bereich der Pflege vor allem aus dieser Perspektive der steigenden Kosten durchgeführt. Bei Pflege handelt es sich jedoch nicht nur um eine medizinische Dienstleistung, die Kosten und Mehrwert für die Gesellschaft erzeugen kann, sondern vor allem auch um eine soziale Komponente zwischen Pflegenden und Gepflegten, die oft ausser Acht gelassen wird, aber einen großen Einfluss auf den Erfolg von Pflege hat. Umso wichtiger ist, Forschungsprojekte zu initiieren, die sich am Bedarf der zu Pflegenden und der Pflegenden orientieren. Dies kann nur unter der Einbindung von Pflegenden und Gepflegten passieren. Deshalb ist eine partizipativ und offen gestaltete Forschung im Bereich Pflege besonders wichtig. Dennoch werden nur vergleichsweise wenige Forschungsprojekte im Bereich Pflege partizipativ und offen gestaltet, vor allem weil partizipative und offene Forschung neue Herausforderungen an Projektleitende stellt.

Im Rahmen eines 3-stündigen Workshops am 25.11.2019 im Haus Augarten des Kuratoriums Wiener Pensionisten-Häuser gaben drei Initiativen und Projekte Einblicke in offene und partizipative Forschung in der Pflege. Dabei stellte Petra Sallaba partizipative Methoden in der täglichen Arbeit des Kuratoriums Wiener Pensionisten-Häuser vor, Barbara Kieslinger vom Zentrum für Soziale Innovation präsentierte erste Ergebnisse des EU-Projektes careables, und Jakob Doppler von der FH St. Pölten sprach über nutzerInnenzentrierte Assistenztechnologien. Im Anschluss wurde in einem World-Café-Setting ein Dialog zwischen Forschenden und Pflegenden bzw. Gepflegten gestartet um aufzuzeigen, welche Möglichkeiten es gibt, offene Methoden für die eigene Forschung nutzbar zu machen. Sämtliche Vorträge, Unterlagen und vor allem auch die Ergebnisse des World Cafés wurden unter https://osf.io/b7mea/ frei zur Verfügung gestellt und können dort heruntergeladen und weiterverwendet werden.

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