Deutsch in Österreich - Citizen-Science.at

Citizen Science

Citizen Science wird weltweit unterschiedlich definiert. Einen Überblick der Konzepte und Ideen finden Sie unter "Was ist Citizen Science?"

 

Citizen Science Austria auf Facebooksocial media 06

Deutsch in Österreich

(C) IamDiÖ

In aller Munde und aller Köpfe – Deutsch in Österreich (IamDiÖ)

Projektbeschreibung

Was interessiert dich an der deutschen Sprache in Österreich?

„In aller Munde und aller Köpfe – Deutsch in Österreich“ lädt dazu ein (selbst) die Vielfalt, den Wandel und den Gebrauch von allen möglichen Formen von deutscher Sprache in Österreich zu beforschen.

Der Umgang mit der eigenen Sprache oder den eigenen Sprachen sowie verschiedenen Arten des Sprechens (von Dialekt bis Hochsprache) ist ein emotionales und politisch behaftetes Thema. Es spielt im Lebensalltag der Menschen in Österreich eine wichtige Rolle. Daher ist die Beteiligung der österreichischen Bevölkerung zentral. Durch den Einbezug des Wissens, der Meinungen, Erfahrungen sowie der Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in den Forschungsprozess sollen gesellschaftlich relevante Themen behandelt und öffentlich diskutiert werden. So können Missverständnisse und auch Sprachmythen aufgeklärt werden. Das heißt: Bürgerinnen und Bürger können mit ihrem Wissen und ihrer Zeit zur Erforschung der deutschen Sprache in Österreich beitragen.

Ziel des Citizen Science-Projekts „In aller Munde und aller Köpfe – Deutsch in Österreich“ (IamDiÖ) ist es, jedermann und jedefrau zur Auseinandersetzung mit dem (eigenen) Gebrauch und mit der (eigenen) Wahrnehmung der deutschen Sprache in Österreich sowie zur Forschung in diesem Bereich zu animieren. So soll ein Austausch zwischen interessierter Öffentlichkeit und Wissenschaft gefördert werden und Wissenschaft durch Citizen Science (be)greifbar werden. Die Wissenschaft wiederum kann durch die Beteiligung der Öffentlichkeit neue Einblicke und Ansätze gewinnen.

Die Fragestellungen im Projekt:

  • Welche Themen interessieren die österreichische Bevölkerung, wenn es um Deutsch in Österreich geht?
  • Wie können Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Wissen, ihren Anliegen und ihrer Erfahrung zur Erforschung der deutschen Sprache in Österreich beitragen?

Wie kann man mitmachen?

Wenn es um Sprache geht, kann jede und jeder mitreden!

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um bei „In aller Munde und aller Köpfe – Deutsch in Österreich“ mitzumachen.

1. Frage des Monats

Interessierte können Fragen rund um das Thema „Deutsch in Österreich“ einreichen (Frage des Monats). So ist ein Einblick in gesellschaftliche relevante Themen zur deutschen Sprache in Österreich möglich. Gibt es bereits eine wissenschaftlich fundierte Antwort auf diese Frage, geben die Wissenschafterinnen und Wissenschafter von „Deutsch in Österreich“ eine Antwort darauf. Gibt es noch keine Antwort, können sich Interessierte selbst auf die Suche nach einer Antwort machen und ihr eigenes Forschungsprojekt starten. So werden Bürgerinnen und Bürger selbst zu Forschenden im Bereich der Sprachwissenschaft. Die Projektwebsite bietet dafür mit Informationen, Anleitungen, Methoden und Tipps zum Forschungsprozess eine Hilfestellung, damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Antwort auf ihre Frage finden können.

Einmal im Monat werden zwei der eingereichten oder erforschten Fragen ausgewählt und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können auf der Facebook-Projektseite abstimmen, welche der beiden Fragen diesen Monat beantwortet werden soll. Die Frage mit den meisten Stimmen, wird entweder von unseren Wissenschafterinnen und Wissenschaftern oder unseren Mitforschenden auf der Projektwebsite beantwortet.

2. Suche nach Schrift im öffentlichen Raum

Außerdem kann jedermann und jedefrau Schrift im öffentlichen Raum suchen. Zu den Forschungsobjekten zählen unter anderem Plakate, Schilder, Sticker auf der Straße, im Park oder in öffentlichen Gebäuden, die Schrift in einer Sprache oder in einer Varietät (z.B. Dialekt) beinhalten. Von diesen Plakaten oder Schildern können Teilnehmende Fotos (mit der Lingscape-App) machen und mit Zusatzinformationen (z.B. Geoinformation oder welche Sprachen zu sehen sind) versehen. Diese Fotos dienen z.B. der Analyse von Vielfalt und Dynamik hinter Verschriftlichung im öffentlichen Raum. Sie können von den Nutzerinnen und Nutzern auf einer Karte in der App oder auf der Lingscape-Webseite eingesehen und analysiert werden.

Die Fotos von Schrift im öffentlichen Raum können ganz einfach im Alltag, auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule gemacht werden.

Es gibt allerdings auch organisierte Schnitzeljagden, um in der Gruppe Bilder zu sammeln und zu analysieren.

Aktuelle Schnitzeljagd-Termine in Wien, Graz und Salzburg

Teilnehmende, die sich auf die Suche nach Schrift im öffentlichen Raum machen, egal ob in Eigeninitiative oder im Rahmen einer Schnitzeljagd, können am Citizen Science Award 2019 teilnehmen und attraktive Preise gewinnen.

3. Meme-Wettbewerb

Beim Meme-Wettbewerb können dialektale Memes in einem Meme-Generator erstellt werden. Hier geht es darum, dass aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive die Erstellung und Verbreitung von Memes in Onlinemedien im Zusammenhang mit Sprachverwendung untersucht werden. Teilnehmende können Bilder mit Sprache, ev. Dialekt versehen. Der Meme-Generator wird derzeit noch entwickelt.

4. Abschlussveranstaltung

Die Abschlussveranstaltung dient dazu die Beiträge der Teilnehmenden zu würdigen. Diese findet als Teil des Citizen Science Award-Tages und der Citizen Science Award-Preisverleihung im November 2019 statt.

Was passiert mit den Beiträgen?

Die Fragen des Monats und sämtliche Ergebnisse dazu werden auf diversen Kanälen, wie der Website und Social Media präsentiert sowie auf der Forschungsplattform „Deutsch in Österreich. Variation – Kontakt – Perzeption“ zur Verfügung gestellt. Die Bilder von der Schnitzeljagd nach Schrift im öffentlichen Raum werden vom Projektpartner Lingscape gespeichert und archiviert.

Was habe ich davon, wenn ich mitmache?

Teilnehmende erhalten einen Einblick in die sprachwissenschaftliche Forschung und können (idealerweise) Forschung auch selbst mit Hilfestellung von Wissenschafterinnen und Wissenschaftern durchführen. Sie werden dazu angeregt, über ihren Sprachgebrauch und eigene Wahrnehmung von Sprache zu reflektieren. Es soll Bewusstsein für die Themen Sprachgebrauch und Sprachwahrnehmung geschaffen werden.

Diejenigen, die Schrift im öffentlichen Raum mittels der Lingscape-App suchen, können am Citizen Science Award 2019 teilnehmen. Die engagiertesten Citizen Scientists werden im Rahmen einer feierlichen Festveranstaltung am 19. November 2019 mit Sach- und Geldpreisen von bis zu 1.000 Euro belohnt. Schulklassen haben zusätzlich die Möglichkeit, ihre Mitarbeit an einem der Projekte in einem Video zu dokumentieren: Die kreativste Dokumentation des Mitforschens und jenes Video, das die kreativste Integration eines Projektthemas in den Unterricht zeigt, erhalten Sonderpreise von je 2.000 Euro für die Klassenkassa.

Gefördert durch

FWF Logo

Wissenschaftsfonds (FWF TCS 40)

Projektleitung

Projektleiter: Gerhard Budin

Zentrum für Translationswissenschaften
Universität Wien
Gymnasiumstraße 50
1190 Wien

Gelesen 3064 mal| Letzte Änderung am Montag, 18 März 2019 13:00
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Anzahl: 39
Wissenschaft:
Zielgruppe:
Medium:

Biochar

Werden Sie Teil des Projekts, indem Sie auf Ihrem Balkon bzw. Garten einen „Topf-Versuch“ mit Biokohle und Bohnen durchführen. Ihre Daten liefern einen wichtigen Beitrag für die Ermittlung der Auswirkungen von Biokohle auf die biologische Stickstoff-Fixierung von Bohnenpflanzen. Hintergrund Die landwirtschaftliche Produktion ist durch den Klimawandel und den steigenden Bedarf an Lebensmitteln neu gefordert. Einen vielversprechenden Lösungsansatz könnte hier Terra Preta – die althergebrachte Art der Bodenpflege aus der Amazonasregion – bzw. ihr modernes Pendant – die Beimischung von Biokohle in die Bodenmatrix – darstellen. Sowie Luft und Wasser werden jetzt auch Böden allmählich als wertvolle, begrenzte natürliche Ressource wahrgenommen. Die Bodenforschung erlangt wieder an Bedeutung angesichts der Wichtigkeit der Böden für globale Kohlenstoffflüsse. Während das Phänomen von Terra Preta Böden in der anthropologischen und sozio-ökologischen Literatur beträchtliche Beachtung gefunden hat, ist die Forschung im Bereich der Biokohle-Anwendung immer noch eine junge Disziplin und das Wissen über ihre Vorteile noch nicht weit verbreitet. Stickstoff ist der am häufigsten limitierende Nährstoff für das Wachstum der Pflanzen. Jedoch können Pflanzen aus der Familie der Leguminosen (z.B. Bohnen, Erbsen) eine besondere Lebensgemeinschaft bilden: in bestimmten Bereichen der Wurzel, den sogenannten Wurzelknöllchen, leben stickstoffbindende Bakterien der Gattung Rhizobium. Diese sind in der Lage, Luftstickstoff zu binden und in eine für Pflanzen verfügbare Form zu überführen. Die Wurzelknöllchen der Leguminosen sind sozusagen die „Düngemittelfabriken“ der Pflanzen. Sie stellen „kohlenstoffneutralen“ Stickstoff-Dünger für Anbausysteme zur Verfügung und sind sowohl in der tropischen Subsistenz-Landwirtschaft, als auch in der biologischen Landwirtschaft der gemäßigten Zone von zentraler Bedeutung. Die technische…
Werden Sie Teil des Projekts, indem Sie auf Ihrem Balkon bzw. Garten einen "Topf-Versuch" mit Biokohle und Bohnen durchführen.
Thema: Nahrungsmittel, Pflanzen
Medium: Analog
Aktivität: messen, fotografieren, betreuen, beobachten, experimentieren
Teilnahme: Teilnahme offen

Brutvogelmonitoring

Jährliche Zählungen Bei diesem anspruchsvollen Citizen Science-Projekt sind die Kenntnis der häufigen heimischen Brutvogelarten und eine Teilnahme über mehrere Jahre Voraussetzung. Die MitarbeiterInnen zählen zweimal pro Jahr an festgelegten Zählpunkten alle gesehenen und gehörten Vögel. Aus der Summe aller Zählungen werden dann Bestandsentwicklungen berechnet. Die Datenlage reicht derzeit aus, um für etwa 65 Vogelarten aussagekräftige Trends zu ermitteln – und zwar ab dem Jahr 1998. Die Ergebnisse zeigen leider, wie wichtig die Überwachung unserer Brutvogelwelt ist: Mehr als die Hälfte der untersuchten Arten nimmt in ihrem Bestand ab, während dagegen nur bei etwa einem Fünftel aller dieser Arten eine Zunahme festgestellt werden kann. Die restlichen Vogelarten zeigen derzeit stabile Bestände. Mitmachen Nähere Infos und Ergebnisse gibt es hier: https://www.birdlife.at/page/monitoring Aufgaben und Rollen im Projekt: ZählerInnen: Erheben in ihrer Freizeit nach der vorgegebenen Zählmethode die Vögel. Erhalten jährlich eine Zusammenfassung der Ergebnisse inklusive der aktuellsten Trendanalysen. Bundesland-Koordinatoren: Stehen den ZählerInnen als erste Ansprechstation für Fragen und Probleme aller Art zur Verfügung. Projektleitung: Datenprüfung, Datenverwaltung, Auswertungen, Berichterstellung, Vorträge, Planung neuer Zählstrecken, Ansprechstation für Fragen aller Art.  Bei Fragen zum Projekt oder Interesse an den gesammelten Daten/Ergebnissen wenden Sie sich bitte an den Projektleiter.
Wie verändern sich die Bestände häufiger heimischer Vogelarten?
Thema: Tiere
Medium: Homepage
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Categories to come

Worum geht es in dem Projekt konkret? So Vieles dreht sich um das Eine - und doch fehlen uns manchmal die Worte. Wie sprechen wir mit wem über unsere Körper, unsere Vorlieben, Handlungen und Bedürfnisse, wenn es um Sex und sexuelle Befriedigung geht? Jede*r ist nicht nur dazu eingeladen die eigene Sexualität in Worte zu fassen, sondern auch neue Worte und Fantasien zu schaffen. Ziel des Projektes ist es, eine Plattform und Ressourcen zu schaffen, die bisher unbenannte Themengebiete der Sexualität im interdisziplinären Kontext besprech- und erforschbar machen.   Wie können die Bürger mitforschen? Bürger*innen gestalten aktiv das künftige sexualsprachliche Vokabular mit und geben der Forschung wichtige Impulse. Bürger*innen können eigene Begriffe & Beschreibungen für intime Handlungen & eigenes sexuelles Verlangen aufschreiben. Außerdem können sie Stellen aus Liedern, Büchern oder Filmen, die sexuell erregend sind, sammeln und benennen. Sie können Filme & Fotos und andere kulturelle Werke anschauen und be­schreiben, was dort zu sehen ist und diese verschlagworten. Sie können Bücher & Texte lesen und Stellen mit sexuellen Handlungen herausfiltern & sie verschlagworten Was passiert mit den Ergebnissen? Die Ergebnisse bilden eine Ressource, um bisher unbenannte Themengebiete der Sexualität abzubilden. Diese Datensammlung wird öffentlich bereitgestellt und kann für linguistische, sozial- und sexualwissenschaftliche, gender-, medien- oder literaturbezogene Forschungsfragen sowie zur Kunstproduktion herangezogen werden. Wozu trägt die Forschung bei? Categories to Come hilft dabei eine neue Ressource für die Erforschung von Sexualität in verschiedenen Disziplinen aufzubauen. Dies basierend auf zwei Annahmen, nämlich dass 1) das bestehende sexualsprachliche Vokabular nur in Teilen erfasst ist und…
Wie sprechen wir mit wem über unsere Körper, unsere Vorlieben, Handlungen und Bedürfnisse, wenn es um Sex und sexuelle Befriedigung geht?
Thema: Medien, Kultur, Sprache
Medium: Homepage
Aktivität: diskutieren, schreiben, übersetzen
Teilnahme: Teilnahme offen

Citree

Mit dem Citizen Science Projekt CITREE soll ein Crowdsourcing Instrument zum Monitoring des Wachstums von urbanen Bäumen entwickelt und genutzt werden. Es baut auf dem Sparkling Science Projekt “Woody Woodpecker” auf, das sich mit dem Wachstum, der Struktur und der Funktion von Holz befasst. Städtische Bäume erfüllen vielfältige Funktionen, wie etwa Verbesserung von Mikroklima und Luft, Lärmschutz oder Gestaltung des öffentlichen Raums. Ein Monitoring urbaner Bäume ist von Bedeutung, da die Klimaänderung eine Stressintensivierung der Bäume mit sich bringt. In Städten sind Bäume großer Hitze und Trockenheit ausgesetzt und durch andere Stressfaktoren, wie Schadstoffemissionen, limitierten Wurzelraum, Salzstress oder Schädlingsbefall zusätzlich beeinträchtigt. Deshalb stellen Bäume in Städten „lebende Laboratorien“ dar, die Analysen von Stressmechanismen und Abschätzungen zukünftiger Entwicklungen ermöglichen. Mit CITREE soll eine Instrument zum Monitoring urbaner Bäume bereitgestellt und damit eine Brücke zwischen den Bürgern und ihren Bäumen geschaffen werden: Einerseits können die Bürger im Monitoringprozess partizipieren, anderseits können sie sehen und lernen, wie ihre Bäume wachsen. Diese Rückkopplung wird auch genutzt, um die Arbeit öffentlicher Einrichtungen (z.B. Stadtgärtnereien) zu präsentieren und ermöglicht Schulprojekte zu Stadtbäumen und Stadtökologie. CITREE basiert auf einfach zu installierenden und billigen Band-Dendrometern, mit denen der Stammumfang und damit das Wachstum gemessen werden kann. An Stadtbäumen installierte Dendrometer werden durch Bürger abgelesen, die mittels QR-Code und Smartphone Zugang zur CITREE Datenbank haben. In der CITREE Datenbank werden die Wachstumsdaten aller Bäume gesammelt und für involvierte Bürger, die Öffentlichkeit, öffentliche Einrichtungen und Forscher zur Verfügung gestellt. Die wesentlichen Arbeitspakete des Projektes sind: die Auswahl/Modifikation geeigneter Dendrometer die…
Mit CITREE soll ein Crowdsourcing Instrument zum Monitoring des Wachstums von urbanen Bäumen entwickelt und genutzt werden.
Thema: Pflanzen, Landnutzung
Medium: Homepage
Aktivität: messen, verorten, betreuen, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Deutsch in Österreich

In aller Munde und aller Köpfe – Deutsch in Österreich (IamDiÖ) Projektbeschreibung Was interessiert dich an der deutschen Sprache in Österreich? „In aller Munde und aller Köpfe – Deutsch in Österreich“ lädt dazu ein (selbst) die Vielfalt, den Wandel und den Gebrauch von allen möglichen Formen von deutscher Sprache in Österreich zu beforschen. Der Umgang mit der eigenen Sprache oder den eigenen Sprachen sowie verschiedenen Arten des Sprechens (von Dialekt bis Hochsprache) ist ein emotionales und politisch behaftetes Thema. Es spielt im Lebensalltag der Menschen in Österreich eine wichtige Rolle. Daher ist die Beteiligung der österreichischen Bevölkerung zentral. Durch den Einbezug des Wissens, der Meinungen, Erfahrungen sowie der Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in den Forschungsprozess sollen gesellschaftlich relevante Themen behandelt und öffentlich diskutiert werden. So können Missverständnisse und auch Sprachmythen aufgeklärt werden. Das heißt: Bürgerinnen und Bürger können mit ihrem Wissen und ihrer Zeit zur Erforschung der deutschen Sprache in Österreich beitragen. Ziel des Citizen Science-Projekts „In aller Munde und aller Köpfe – Deutsch in Österreich“ (IamDiÖ) ist es, jedermann und jedefrau zur Auseinandersetzung mit dem (eigenen) Gebrauch und mit der (eigenen) Wahrnehmung der deutschen Sprache in Österreich sowie zur Forschung in diesem Bereich zu animieren. So soll ein Austausch zwischen interessierter Öffentlichkeit und Wissenschaft gefördert werden und Wissenschaft durch Citizen Science (be)greifbar werden. Die Wissenschaft wiederum kann durch die Beteiligung der Öffentlichkeit neue Einblicke und Ansätze gewinnen. Die Fragestellungen im Projekt: Welche Themen interessieren die österreichische Bevölkerung, wenn es um Deutsch in Österreich geht? Wie können Bürgerinnen und…
IamDiÖ lädt dazu ein (selbst) die Vielfalt, den Wandel und den Gebrauch von allen möglichen Formen von deutscher Sprache in Österreich zu beforschen.
Thema: Sprache
Medium: Homepage, Smartphone Apps
Aktivität: fotografieren, zählen, verorten, diskutieren, schreiben
Teilnahme: Teilnahme offen

ExploreAT

exploreAT! exploring austrias culture through the language glass Das Projekt exploreAT! zielt darauf ab, einzigartige Einblicke in die Vielfalt der deutschen Sprache (vor allem in Österreich) zu verschaffen. Mit Hilfe innovativer digitaler Tools wird eine einzigartige Sammlung bairischer Mundarten in der Region der ehemaligen Habsburgermonarchie (1911-1998) erforscht. Das umfangreiche Korpus beinhaltet 200.000 Hauptlemmata in ca. 4 Millionen Einträgen. Zur Sammlung gehört ein 5 Bände umfassendes Wörterbuch mit ca. 50.000 Hauptlemmata, welches eine Zeitspanne von den Anfängen der deutschen Sprache bis heute abdeckt. Zudem existieren weitere Datenbanken, wie z.B. eine der Belegdatenbank angegliederte Bilddatenbank, die Abbildungen und Skizzen, die die Sammler*innen zur Bedeutungserklärung angefertigt haben, einbezieht. Innerhalb der Datenbank sollen Schnittstellen für die Nutzung von Linked Open Data (LOD) geschaffen werden, um ontologische Ressourcen verwenden zu können und somit die Darstellung der konzeptionellen und semantischen Informationen zu gewährleisten. Innerhalb des Projektes werden unterschiedliche Arbeitsgruppen und Wissenschaftsbereiche abgedeckt. Ein Hauptinteresse besteht im Aufbau einer effektiven, wiederverwendbaren, auf den Forschungsbereich abgestimmten IT-Infrastruktur, um historisch-lexikographische Inhalte zur Verfügung zu stellen. Diese verlinkt das Wissen von europäischen und globalen Infrastrukturen und ermöglicht sowohl Wissenschaftern als auch Laien allgemeine oder auch spezialisierte Suchanfragen zu stellen. Von geistes- und sozialwissenschaftlicher Perspektive ist der Einblick in das Verhalten, wie sich der User mit dem Inhalt auseinandersetzt und welche Besonderheiten er im Korpus erforschen kann, bedeutend, um das Wissen über die Evolution der deutschen und der menschlichen Sprache allgemein voranzubringen.  exploreAT! untersucht kulturelle Aspekte von Sprache. Dabei werden BürgerInnen unter Anwendung von Open Innovation Praktiken und Methoden direkt bei…
Das Projekt exploreAT! zielt darauf ab, einzigartige Einblicke in die Vielfalt der deutschen Sprache zu verschaffen.
Thema: Geschichte, Sprache
Medium: Homepage
Aktivität: verorten, diskutieren, schreiben
Teilnahme: Teilnahme offen

Fire-Database

An der Universität für Bodenkultur in Wien am Institut für Waldbau werden seit 2008 das Auftreten, die Verteilung, Ursachen und Charakteristika von Waldbränden in Österreich im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte analysiert. Die Datenreihe erstreckt sich über mehrere Jahrzehnte und umfasst rund 5500 Feuer, wovon mehr als 4000 auf Waldbrände entfallen. Die meisten Waldbrände werden im Frühjahr und Sommer registriert. Teile von Kärnten, Tirol, Steiermark sowie die südlichen Regionen von Niederösterreich sind vergleichsweise häufig von Waldbränden betroffen. Meist liegt die Brandursache im menschlichen Verhalten. Sei es direkt, etwa durch ein außer Kontrolle geratenes Feuer, oder indirekt, zum Beispiel durch eine achtlos weggeworfene Zigarette. In den Sommermonaten spielen auch Blitzschlagbrände eine Rolle, wobei der Anteil hier 40% betragen kann. Zahlreiche Waldbrände sind als Fallstudien näher untersucht worden, um das Brandverhalten, die Mortalität der betroffenen Baumindividuen und die Regeneration der Waldbestände zu analysieren. Im Frühjahr 2013 wurde vom Institut für Waldbau eine Web-Plattform erstellt, die eine einfache und systemunabhängige Erhebung und Analyse von Waldbränden ermöglicht. Die Web-GIS Applikation „Fire Database“ ist frei zugänglich und ermöglicht Interessierten, Waldbrandereignisse abzufragen und Statistiken oder Grafiken zu erstellen. Ebenso können – aktuelle oder historische – Waldbrände über ein Online-Eingabeformular gemeldet werden. Links: Waldbrand-Datenbank Österreich: http://fire.boku.ac.at Waldbrand-Blog Österreich: http://fireblog.boku.ac.at Waldbrandforschung an der BOKU: http://www.wabo.boku.ac.at/waldbrand.html European Forest Fire Information System (EFFIS): http://forest.jrc.ec.europa.eu/effis/applications/current-situation
2013 wurde vom Institut für Waldbau eine Web-Plattform erstellt, die eine einfache und systemunabhängige Erhebung und Analyse von Waldbränden ermöglicht
Thema: Pflanzen, Wetter, Katastrophen, Wirtschaft, Landnutzung
Medium: Homepage
Aktivität: fotografieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Forschen im Almtal

Interessierte BesucherInnen des Cumberland Wildparks in Grünau im Amtal können mit Hilfe einer App Sichtmeldungen und Verhaltensbeobachtungen von Graugänsen, Raben und Waldrappen eingeben und damit laufende Forschungsprojekte und das Langzeit Monitoring der Konrad Lorenz Forschungsstelle (KLF) unterstützen. Seit ihrer Gründung im Jahr 1973 widmet sich die KLF (eine Core Facility der Universität Wien) u.a. der Erforschung der sozialen Systeme von freifliegenden Vögeln. Insbesondere drei Vogelarten werden als Modelle verwendet: Graugänse, Raben und Waldrappe. Außerdem besteht mit dem benachbarten Cumberland Wildpark Grünau eine enge Kooperation. Einige Volieren der KLF befinden sich auf dem Gelände des Wildparks (z.B. die Waldrapp-Freiflugvoliere). Worum geht es? Ziel dieses Projekts ist das Monitoring der Zeit-Raum Muster von 3-Modell Vogelarten (Graugänse, Kolkraben, Waldrappe). Wir möchten herausfinden wann und wo welche Tiere zu finden sind. Haben sie Präferenzen für bestimmte Orte innerhalb des Wildparks oder bevorzugen sie die Gesellschaft von Artgenossen? Die freifliegenden Vögel der KLF sind individuell markiert (Beinringe, Flügelmarkierungen), was eine Erkennung der Individuen auch für Laien möglich macht. Wer kann mitforschen? Jeder der ein Smartphone besitzt und die App „Forschen im Almtal“ herunterlädt. Wie kann man teilnehmen? Um teilnehmen zu können, sind das Herunterladen der App „Forschen im Almtal“ auf ein mobiles Gerät und eine Anmeldung/Registrierung nötig. Sie sind im Cumberland Wildpark in Grünau im Almtal unterwegs und legen bei Sichtung einer der drei Vogelarten (Graugans, Waldrapp, Kolkrabe) einen Spot an. Falls Sie noch Fragen zum genauen Vorgang der Dateneingabe haben, laden Sie das App Handbuch herunter oder nehmen Sie mit uns Kontakt auf. App…
Im Cumberland Wildpark: Melde Sichtungen und Verhaltensbeobachtungen freifliegender Vögel der Konrad Lorenz Forschungsstelle mittels einer App!
Thema: Tiere
Medium: Smartphone Apps
Aktivität: zählen, identifizieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

GenTeam

GenTeam - die Europäische Genealogische Datenbank "Connecting genealogists" GenTeam ist eine Europäische Plattform genealogischer Datenbanken. Wissenschafter aber auch Hobbygenealogen stellen hier ihr Daten anderen Forschern kostenlos zur Verfügung. Durch die Zusammenarbeit von Mitarbeitern aus vielen Ländern der Erde entstehen hier Datenbanken, die ein Forscher allein aufgrund der Menge üblicherweise nicht erstellen kann. Unser Fokus liegt zur Zeit auf der Indizierung kirchlicher Quellen aus Niederösterreich, sowie an einem Tauf- und Sterbeindex von Wien. Alleine der Taufindex von Wien zwischen 1784 und 1900 wird wahrscheinlich ca. 4 Millionen Datensätze umfassen, von denen bisher immerhin bereits über 800.000 erfaßt sind. Sie werden wiederum Basis für wissenschaftliche Ausarbeitungen. Zur Zeit stehen den mehr als 37.000 angemeldeten Benutzern mehr als 16.8 Millionen Datensätze zur Verfügung. Die Benutzer kommen aus vielen Ländern der Welt. Sie sind zumeist Ahnenforscher, aber auch Wissenschafter, Historiker und Biographen greifen vermehrt auf dieses Angebot zurück. GenTeam ist kostenlos und nicht an einen Mitgliedsbeitrag gebunden. Weitere Projekte von GenTeam sind: www.GenList.at - eine bilinguale Mailing-Liste mit mittlerweile mehr als 1.600 angemeldeten Benutzern und native-speakern auch aus Tschechien, Polen, Ungarn, der Slowakei und Slowenien - um Fragen oder Lesehilfeanfragen einfach zu beantworten. www.GenLink.at - die genealogische Linksammlung www.AiOeU.eu - eine Sammlung von skurrilen genealogischen Einträgen bzw. seltenen Namen und Berufen. Jede ehrenamtliche Mitarbeit ist herzlich willkommen! Als Koordinator des Projekts stellt Felix Gundacker durch GenTeam die Plattform zur Verfügung (und bewirbt sie auch im Rahmen seiner Möglichkeiten), Forscher (und auch Forschungsgruppen) haben die Möglichkeit Daten zur Verfügung zu stellen und senden dem Koordinator…
GenTeam ist eine Europäische Plattform genealogischer Datenbanken. Zur Zeit stehen den Benutzern mehr als 11.6 Millionen Daten zur Verfügung.
Thema: Geschichte, Kultur
Medium: Homepage
Aktivität: fotografieren, identifizieren, verorten, schreiben, übersetzen
Teilnahme: Teilnahme offen

GeoMaus

Das Projekt "GeoMaus" sammelt Informationen über die Verbreitung von Kleinsäugern in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Naturinteressierte sind eingeladen ihre Beobachtungen zu melden, um mehr über das Vorkommen von kleinen Säugetieren zu erfahren. Als Hilfe dienen zwei Bestimmungsschlüssel (Textschlüssel und Entscheidungsbaum), Informationen zu Spurenbildern sowie zu Aussehen, Biologie und Lebensweise der Arten. Die Meldung erfolgt mit einem Formular, in welchem die benötigten Daten wie Tierart, Fundort, Datum und Foto (optional) übermittelt werden können. Eine angepasste mobile Version erleichtert die Eingabe im Gelände und verfügt zudem über eine Standortsuche. Die eingegangenen Funddaten sind nach einer Bearbeitungszeit von rund einer Woche auf einer Karte abrufbar. Was sind Kleinsäuger? Der Begriff "Kleinsäuger" beschreibt keine taxonomische Gruppe im eigentlichen Sinne. Es werden damit in der Regel die relativ kleinen Vertreter von Säugetieren aus den Ordnungen der Nagetiere (Rodentia), der Spitzmausartigen (Soricomorpha) und Igelartigen (Erinaceomorpha) zusammengefasst. Gemeinsam ist ihnen, dass sie ein bestimmtes Körpergewicht nicht überschreiten. Diese Obergrenze variiert je nach Autor zwischen 120 g bis 2 kg und liegt meist bei 1 kg. Wozu Funddaten sammeln? Informationen zur regionalen Verbreitung von Kleinsäugern sind leider nur spärlich vorhanden. Jeder Fund und jede Beobachtung ist daher wichtig und trägt dazu bei die Tiere und ihren Lebensraum besser zu verstehen. Kleinsäuger können zudem nur dann in Artenschutzprojekten berücksichtigt werden, wenn ihr Vorkommen bekannt ist. Der gezielte Nachweis ist meist jedoch mit einem hohen Aufwand verbunden. Fundmeldungen dienen daher als gute Hinweise um genauer auf bestimmte Kleinsäuger zu achten. Wo können Kleinsäuger besonders häufig gefunden werden? 1. erbeutet…
Das Projekt "GeoMaus" sammelt Informationen über die Verbreitung von Kleinsäugern in Österreich, Deutschland und der Schweiz.
Thema: Tiere
Medium: Homepage
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Gesichter der Migration

Gesichter der Migration. Jugendliche aus Tirol erforschen gemeinsam ihre familiale Migrationsgeschichte Sozialhistorische Studien haben vielfach belegt, dass Migrationen seit jeher zur menschlichen Existenz gehören. Wenn Migrationsbewegungen so alt sind wie die Menschheit selbst, kann die Weltgeschichte als Mobilitätsgeschichte gelesen werden. In der heutigen Zeit sind weltweite Bezüge zur Alltagsnormalität geworden – ob wir einkaufen, in einem Restaurant essen, fernsehen, ins Kino gehen, einen bestimmten Lebensstil pflegen oder politisch handeln. Die Alltagssituationen, in denen wir uns bewegen, in denen wir handeln, unsere Biografien und familialen Bezüge konstruieren, sind also in vielfältiger Weise in Ereignisse involviert, die nicht ausschließlich lokal definierbar sind, auch wenn sie sich lokalspezifisch manifestieren. Vor diesem Hintergrund erforschen Jugendliche aus Tirol gemeinsam mit ihren (Groß)Eltern, Lehrer*innen und Freund*innen ihre familialen Migrationsgeschichten und suchen nach Spuren der Mobilität in ihrer Umgebung. Sie erfahren dabei eine breite Unterstützung aus dem universitären und zivilgesellschaftlichen Bereich. Zum aktiven Netzwerk des Projektes, welches am Institut für Erziehungswissenschaft im Lehr- und Forschungsbereich Migration und Bildung angesiedelt ist, gehören:  Forschungszentrum Migration und Globalisierung, Universität Innsbruck Amt der Tiroler Landesregierung, Abt. Gesellschaft und Arbeit – Integration Künstlerhaus Büchsenhausen Tiroler Volkskunstmuseum Zentrum für MigrantInnen in Tirol (ZeMit) Ebenso beteiligen sich Bürger*innen aus den Tiroler Forschungsgebieten Innsbruck/Pradl und Fulpmes und schreiben Berichte zur Migrationsgeschichte ihres Wohngebietes oder stellen projektrelevante Dokumente zur Verfügung (z.B. Gegenstände der Migration).  Migrationserfahrungen der eigenen Familie erforschen Warum nicht einmal den Blick auf die eigene Familiengeschichte richten? Man kann von familialen Migrationserfahrungen sprechen, wenn beispielsweise ein Onkel beruflich nach Kanada ausgewandert ist, oder wenn…
Jugendliche aus Tirol erforschen gemeinsam mit ihren (Groß)Eltern, Lehrer*innen und Freund*innen ihre familialen Migrationsgeschichten und suchen nach Spuren der Mobilität in ihrer Umgebung.
Thema: Geschichte, Kultur, Sprache
Medium: Analog, Homepage
Aktivität: fotografieren, diskutieren, schreiben
Teilnahme: Teilnahme offen

GRASS

In diesem Projekt können interessierte Gruppen (haupts. Schulklassen) an einem wissenschaftlichen Projekt über die Aufenthaltsorte der Graugänse im Cumberland Wildpark in Grünau im Almtal teilnehmen. Seit mehr als 40 Jahren wird das Sozialverhalten der Graugansschar der Konrad Lorenz Forschungsstelle (KLF, eine Core Facility der Universität Wien) in Grünau im Almtal (OÖ) beobachtet. Die Vögel sind individuell durch Beinringe markiert und können sich völlig frei bewegen. Worum geht es? Einige Graugans Paare befinden sich während der Brutzeit und Jungenaufzucht (März bis Juni) auf dem Gelände des Cumberland Wildparks in Grünau im Almtal. Ziel dieses Projektes ist das Monitoring der Zeit-Raum Muster der Familien während der Aufzucht zu dokumentieren. Die erhobenen Daten liefern Informationen über die Verhaltens-Ökologie der Graugänse. Wer kann mitforschen? Schulklassen und andere Gruppen, die Interesse haben, sich als Citizen Scientists an der Forschung der KLF zu beteiligen. Wie kann man mitforschen? Um teilnehmen zu können, melden sich Schulklassen/Gruppen zu einem Workshop mit anschließender Datenaufnahme an (http://www.naturschauspiel.at). Ausgerüstet mit Erhebungsblatt, Gänseliste und einem Lageplan und begleitet von einer Vermittlerin protokollieren die Schülerinnen und Schüler auf dem Weg durch den Cumberland Wildpark Graugänse-Sichtungen. Links https://www.sparklingscience.at/de/projects/show.html?--typo3_neos_nodetypes-page[id]=1247 http://citizenscience.univie.ac.at/projekte-an-der-universitaet-wien/grass-graugaense-als-tiermodell-fuer-soziale-systeme/ http://www.wildparkgruenau.at http://www.naturschauspiel.at/ 
Interessierte BürgerInnen melden im Cumberland Wildpark Grünau die Aufenthaltsorte der Graugans Familien.
Thema: Tiere
Medium: Analog, Smartphone Apps
Aktivität: zählen, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Habichtskauz

Habichtskauz Wiederansiedelung Die Habichtskauz-Wiederansiedelung wird von einem Forscherteam rund um den Ornithologen Richard Zink am Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Vetmeduni Vienna geleitet. Ziel ist das “Come Back” der großen Eule in die Wälder Österreichs. Durch ein neuerliches Vorkommen in den Alpen entsteht eine essentielle Verbindung zwischen den Populationen südlich (Slowenien, Italien) und nördlich (Deutschland, Tschechische Republik) der Alpenrepublik. Einzelne, zwischen diesen Vorkommen wandernde Eulen, sichern den Genfluss innerhalb der europäischen Metapopulation – das Überleben der seltenen Großeule kann dadurch nachhaltig gesichert werden. Die Ausweisung von Schutzgebieten und die sukzessive Umstellung auf nachhaltige Waldbewirtschaftung verbesserten die Lebensbedingungen für den Habichtskauz in Österreich. Auf dieser Basis wurde das Vorhaben durch eine internationale Expertendelegation im Herbst 2006 gefordert. Die Auswahl der österreichischen Freilassungsorte fiel auf die Schutzgebiete „Biosphärenpark Wienerwald“ und „Wildnisgebiet Dürrenstein“ die aufgrund ökologisch besonders wertvoller Waldbestände den Neuankömmlingen optimale Überlebensbedingungen bieten. Das Projekt orientiert sich an der erfolgreichen Wiederansiedlung die seit den 70er Jahren im Nationalpark Bayrischen Wald (D) stattfand. Hier können Sie Habichtskauz-Beobachtungen direkt an das Projektteam melden. Um dem Habichtskauz, der selbst keine Nester baut, etwas unter die Schwingen zu greifen wurden bisher knapp 400 Nistkästen mit Hilfe einer Vielzahl von GrundbesitzerInnen in geeigneten Wäldern montiert. Sie sind GrundbestizerIn mit Waldgrund und können sich für den Habichtskauz begeistern und möchten eine Montage eines Nistkastens ermöglichen? Oder Sie haben im Frühling Zeit und Lust das Projekt zu unterstützen indem Sie einen unserer Nistkästen regelmäßig kontrollieren? Melden Sie sich beim Projektteam – wir freuen uns, Sie kennenzulernen! Einen Blick…
Die Wiederansiedelung der großen Waldeule in Österreich ist das Ziel dieses Forschungsprojektes an der Vetmeduni Vienna.
Thema: Tiere
Medium: Analog, Homepage
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, betreuen, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Herpetofauna

Amphibien und Reptilien in Österreich unter Beobachtung Bedeutung und Auswertbarkeit von Datenbanken nehmen mit dem Umfang, der Präzision und der Aktualität der in ihnen gespeicherten Daten zu. Das Naturhistorische Museum Wien, eine der größten außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Österreich, beherbergt mehr als 30 Millionen Objekte aus den Gebieten der Bio-, Erd- und Humanwissenschaften. In der Sammlung für Amphibien und Reptilien werden seit 35 Jahren zusätzlich Angaben über die historische und rezente Verbreitung der Amphibien- und Reptilienarten in Österreich gesammelt. Alle Verbreitungsdaten sind in der Herpetofaunistischen Datenbank Österreichs dokumentiert (gegenwärtiger Datenstand: rund 110.000 Fundmeldungen). Im Sammeln von Funddaten ist die Herpetologische Sammlung auch auf die Mithilfe zahlreicher Freiwilliger angewiesen, die ihre Fundmeldungen und Beobachtungen zur Aufnahme in die Datenbank zur Verfügung stellen. Auf der Homepage www.herpetofauna.at kann man Amphibien- bzw. Reptilienbeobachtungen online melden, die in die Datenbank aufgenommen werden sollen. Die Homepage wurde vor ca. 15 Jahren von engagierten „Citizen Scientists“ erstellt und seither ehrenamtlich betreut. Es gibt auch die Möglichkeit, Funde analog auf dem Postweg zu melden (Erhebungsbogen). Neben Fundort und Taxon werden auch Begleitdaten wie Lebensraumbeschaffenheit, Gefährdung, Entwicklungsstadium etc. aufgenommen. Es werden nur Daten bearbeitet, die auch fotografisch dokumentiert sind. Bis jetzt wurden mehr als 20.000 Fundmeldungen von „Citizen Scientists“ in die Datenbank aufgenommen, die der Forschung zur Verfügung stehen. Wenn Sie die heimischen Lurch- und Kriechtierarten gut kennen, dann bitten wir Sie, uns Ihre Funde zu melden. Funde online melden Herpetologische Fundmeldungen können Sie wahlweise auf der Seite www.herpetofauna.at eingeben oder per E-Mail an Silke Schweiger senden. Da beide…
Beobachtungen von Amphibien und Reptilien in Österreich melden.
Thema: Tiere
Medium: Homepage
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten
Teilnahme: Teilnahme offen

Höhlendokumentation

Karst- und Höhlendokumentation Die Karst- und Höhlen-Arbeitsgruppe (KHA) des Naturhistorischen Museums Wien arbeitet eng mit dem Landesverein für Höhlenkunde in Wien und Niederösterreich zusammen, aber auch mit anderen Vereinen des Verbands Österreichischer Höhlenforscher (VÖH). Das Arbeitsgebiet der KHA befindet sich primär im Osten Österreichs. Die Arbeit im Gelände erfordert etwas körperliche Fitness, Trittsicherheit und Orientierungssinn, da markierte Wege meist verlassen werden. Interessante Objekte können allerdings in allen Höhenlagen und Geländeformen gefunden werden; daher ist eine Mitarbeit in jedem Alter möglich. Im Gelände werden Höhleneingänge gesucht, ihre Lage (Koordinaten) bestimmt und fotografiert. Auch die Dokumentation von Karstformen (Dolinen, Karstquellen, Schwinden etc.) ist von Interesse. Für Begeisterte besteht die Möglichkeit, das Vermessen von Höhlen und das Zeichnen von Höhlenplänen zu erlernen! Wer kann mitmachen? Interessierte Personen ab 14 Jahren, die gerne auch abseits der markierten Wege im Gelände unterwegs sind. Zeitraum Eine Teilnahme ist ab sofort möglich; das Projektende ist nicht absehbar. Wo? Primär in Ost-Österreich, aber auch österreichweit. Welche Daten werden gesammelt? Ermittlung der Koordinaten von Höhleneingängen und Karstformen (mittels GPS, Laserscan, Luftbilder, etc.) Fotodokumentation der Karstformen und Höhlen Kartierung und Vermessung von Höhlen nach vorheriger Einschulung möglich Rollen im Projekt Projektleitung: Gesamtkoordination des Projektes Projektkoordination: Datenmanagement ProjektteilnehmerInnen (Citizen Scientists): Datensammlung und -aufarbeitung Kontakt Bei Interesse und Funden oder zur Terminvereinbarung bitte telefonisch oder per E-Mail melden: Mag Dr. Lukas Plan Karst- und HöDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.: +43 1 5230418-10 Dipl.-Geogr. Pauline OberenderKarst- und Höhlenkundliche Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.: +43 1 5230418-14  
Im Gelände werden Höhleneingänge gesucht, ihre Lage (Koordinaten) bestimmt und fotografiert.
Thema: Geologie
Medium: Analog
Aktivität: messen, fotografieren, verorten
Teilnahme: Teilnahme offen

Homegrown

“Homegrown - There is nothing like a homegarden” “GärtnerInnen forschen” - Es gibt nichts Schöneres als einen Hausgarten Projektbeschreibung Bäuerliche Hausgärten stellen mit ihrer Vielfalt an genutzten Pflanzenarten sowie dem damit verknüpften Erfahrungswissen der Bewirtschafter und Bewirtschafterinnen einen integralen Bestandteil der Kulturlandschaft des Bezirkes Lienz in Osttirol dar. Gemeinsam mit Schülern & Schülerinnen des BG/BRG Lienz (mit Professoren & Professorinnen für Biologie, Mathematik/Physik und Englisch) untersuchen Wissenschaftler & Wissenschaftlerinnen in bäuerlichen Hausgärten u.a. das Pflanzenarteninventar und die Nutzung der Pflanzen. Diese Ergebnisse werden mit vor 20 Jahren durchgeführten Erhebungen in denselben Gärten verglichen und helfen Veränderungen der Gärten und ihrer Bewirtschaftung zu identifizieren. Diese diachronische Perspektive lässt einen präzisen und empirisch fundierten Blick auf die Veränderungen in bäuerlichen Hausgärten im ländlichen Raum eines Industrie- und Dienstleistungslandes, im Kontext demografischen und wirtschaftlichen Wandels sowie neuer Identitätssuche, zu. Um ein besseres Verständnis über die lokale Wahrnehmung der Bedeutung von bäuerlichen Hausgärten zu erlangen, werden auch Beobachtungen der GärtnerInnen und deren NachbarInnen über Ökosystemdienstleistungen der Gärten und deren Bedeutung erfasst. Im Projekt werden auch Bewirtschaftungstechniken, die etwa zur Anpassung an Witterungsextreme oder der Sicherstellung einer nachhaltigen Bewirtschaftung dienen, erforscht. Ebenso erfasst wird, warum Menschen Gärten bewirtschaften und welche Werte und Einstellungen ihr Verhalten bzw. Handeln in den Gärten leiten. Im Rahmen eines ergänzenden Citizen Science Moduls wird die lokale Bevölkerung von Osttirol und des Oberen Drautal eingebunden. Das Modul spricht GärtnerInnen an, die Interesse haben in ihren Gärten – nach methodischer Anleitung und in Begleitung in ihren Gärten - Erhebungen durchzuführen, die die…
Gemeinsam mit Schülern & Schülerinnen des BG/BRG Lienz untersuchen WissenschaftlerInnen in bäuerlichen Hausgärten u.a. das Pflanzenarteninventar und die Nutzung der Pflanzen.
Thema: Nahrungsmittel, Pflanzen, Tiere, Wetter, Gesundheit, Wirtschaft, Landnutzung, Kultur
Medium: Analog
Aktivität: fotografieren, zählen, schreiben, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Kremser Skorpion

Partizipative Erforschung des "Kremser" Skorpions (Euscorpius tergestinus) mit SchülerInnen Der in NÖ vom Aussterben bedrohte Triestiner Skorpion (Euscorpius tergestinus – in der RL Nö noch als E. carpathicus gelistet) existiert als Archäozoon in Krems und bildet einen isolierten nördöstlichen Vorposten des Verbreitungsgebietes. Derzeit gibt es für Wissenschaft und Naturschutz keine gesicherten Daten über den Bestand und die Ausdehnung. Mit SchülerInnen des BRG Krems Ringstraße 33, einer UNESCO-Schule, werden derzeit mit Hilfe der Bevölkerung Sichtungen dieser Tiere erhoben. Das mediale Echo ist enorm (Lokalzeitungen bis hin zu Radiobeiträgen), aktuell sind bereits mehr als 70 Meldungen eingegangen, denen im Frühjahr dann in Kartierungen nachgegangen wird. Sogar ein lebendes Exemplar wurde kürzlich in der Schule abgeliefert! Über die Fragen der SchülerInnen an die Bevölkerung kommen nicht nur Fundmeldungen, sondern darüber hinaus auch sehr viele Geschichten, die sich an die Begegnungen mit den Tieren knüpfen. Durch das partizipative Vorgehen werden so nicht nur Verbreitungsdaten gesammelt, sondern es kann auch ein Stimmungsbild über die Einstellungen der Menschen zu diesem Tier skizziert werden.   Projektpartner:      
Partizipative Erforschung des "Kremser" Skorpions (Euscorpius tergestinus) mit SchülerInnen.
Thema: Tiere, Geschichte
Medium: Analog
Aktivität: identifizieren, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Mineralvorkommen Österreichs

Mineralvorkommen in Österreich Österreich ist reich an unterschiedlichsten Mineralvorkommen und Erzlagerstätten. Eine genaue Dokumentation sowohl von „alten“ Vorkommen (z.B. Bergbauhalden und -stollen, Schlackenhalden) als auch „neuen“ Fundpunkten (z.B. Steinbrüche, natürliche Aufschlüsse, Straßenaufschlüsse usw.) ist einer der Schwerpunkte der Mineralogisch-Petrographischen Abteilung des Naturhistorischen Museums Wien. Dies kann nur mit Hilfe von Mineraliensammlerinnen und -sammlern, Amateurmineraloginnen und -mineralogen und mineralogisch interessierten Laien gelingen, die Mineralien sammeln und für wissenschaftliche Untersuchungen zur Verfügung stellen. Die hervorragende Zusammenarbeit mit Sammlerinnen und Sammlern bei der Dokumentation der Mineralogie von Niederösterreich („Mineraldatenbank NÖ“) soll auch auf andere Bundesländer ausgeweitet werden. Insbesondere Tirol ist noch relativ unerforscht im Vergleich zu den anderen Bundesländern. Wer kann mitmachen? MineraliensammlerInnen, AmateurmineralogInnen und mineralogisch interessierte Laien. Zeitraum Das Projekt läuft ohne zeitliche Begrenzung. Wo? Ganz Österreich (insbesondere Tirol). Welche Daten werden benötigt? Citizen Scientists können mit Sammeln von Mineralien und der Dokumentation von Mineralfundstellen sowie der Bereitstellung von Proben für mineralogische Analysen die Forschung unterstützen. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchungen werden üblicherweise in populärwissenschaftlichen Publikationen auf Deutsch publiziert (z.B. als „Neue Mineralfunde aus Österreich“ in der Zeitschrift „Carinthia II“ oder seltener auch in den Zeitschriften „Der Steirische Mineralog“, „Der Aufschluss“, „Mineralien-Welt“ oder „Lapis“, wobei die erschienenen Artikel im PDF-Format vom Projektleiter an alle Beteiligten geschickt werden. Die Artikel in der „Carinthia II“ sind grundsätzlich 1 Jahr nach Erscheinen open access, d.h. jede Person kann sie sich kostenlos herunterladen. Die neuen Mineralnachweise aller Publikationen, mitsamt aussagekräftigen Fotos, werden vom Projektleiter kurz nach dem Erscheinen der Publikationen auf frei zugänglichen internationalen Mineral- und…
Citizen Scientists können mit Sammeln von Mineralien und der Dokumentation von Mineralfundstellen sowie der Bereitstellung von Proben die Forschung unterstützen.
Thema: Geologie
Medium: Analog
Aktivität: messen, zählen, identifizieren, verorten
Teilnahme: Teilnahme offen

Mykodata

Datenbank der Pilze Österreichs Das Projekt “Datenbank der Pilze Österreichs” hat zum Ziel, das Vorkommen und die Verbreitung der Pilze in Österreich umfassend zu dokumentieren und die verfügbaren Daten darzustellen und auszuwerten. Es ist eine von der Österreichischen Mykologischen Gesellschaft koordinierte, österreichweite Kooperation zahlreicher Mykologen, Bürgermykologen und Institutionen, die Verbreitungsdaten von Pilzen erheben bzw. Sammlungen von Pilzbelegen halten. Die frei zugängliche Online-Version der Datenbank www.austria.mykodata.net bietet die Möglichkeit, die Verbreitungsbilder der über 8.100 Pilztaxa einzusehen und den aktuellen Datenstand mit über 440.000 Fundmeldungen abzurufen, die von über 13.000 verschiedenen Fundorten in ganz Österreich stammen. Jeder Datensatz beinhaltet neben möglichst exakten Orts- und Zeitangaben wichtige Informationen zu Lebensraum und Substrat der Pilznachweise, zur Bestimmung und wissenschaftlichen Dokumentation der Pilzfunde sowie zur Herkunft und Quelle der gespeicherten Daten. Auf den Webseiten finden sich auch zusammenfassende Auswertungen der in der Datenbank erfassten Parameter sowohl für die einzelnen Pilzarten als auch für geographische Einheiten bzw. für den gesamten Datenbestand. Viele Beobachtungen zum Auftreten von Pilzarten werden von Amateurmykologen gemeldet. Österreichweit tragen Citizen scientists mit ihren Pilzdaten somit maßgeblich zum gedeihlichen Fortgang des Projekts bei. Die Mitarbeit am Datenbankprojekt, besonders die Mitteilung von Pilzfunden, ist willkommen. Bitte nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf. Auf Anfrage werden die Rohdaten interessierten Personen zur Verfügung gestellt. Bitte kontaktieren Sie uns dazu über unser Kontaktformular.   Österreichische Mykologische Gesellschaft Department für Botanik und Biodiversitätsforschung Universität Wien A-1030 Wien, Rennweg 14 Tel.: +43 (0)1 / 4277-54050
Das Projekt “Datenbank der Pilze Österreichs” hat zum Ziel, das Vorkommen und die Verbreitung der Pilze in Österreich umfassend zu dokumentieren.
Thema: Nahrungsmittel, Pilze
Medium: Homepage
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten
Teilnahme: Teilnahme offen

Nan-O-Style

Wer steckt hinter Nan-O-Style? Nan-O-Style ist ein Forschungs- und Bildungsprojekt der Universität Salzburg, Fachbereich Biowissenschaften. Woran forscht Nan-O-Style? Nan-O-Style forscht am komplexen Thema der Nanotechnologie. Gemeinsam mit österreichischen Schulen wollen wir neue, bisher unbekannte Wechselwirkungen zwischen modern lifestyle-Produkten und Nanomaterialien aufdecken. Gibt es ungewollte Wechselwirkungen und ändern sich dadurch die Eigenschaften der Produkte? Auch begegnet Nanotechnologie jedem von uns im Alltag! Doch wie informiert ist die Bevölkerung darüber?  ̶  Das alles wollen wir mit Nan-O-Style herausfinden! Zusammenarbeit zwischen Universität und Schule! Neue, junge Ideen und wissenschaftliche Forschung treffen aufeinander. Durch Kooperationen mit internationalen Bildungspartnern werden über die Forschungsarbeit hinaus interaktive Materialien für den fächerübergreifenden Naturwissenschaftsunterricht entwickelt. Was wollen wir von dir wissen? Nanotechnologie kommt bereits in vielen Alltagsprodukten vor. Doch was weißt du darüber? Wurde Nanotechnologie bereits in deiner Ausbildung thematisiert? Möchtest du besser über Nanotechnologie informiert sein? Wie kannst du mitmachen? In einer online-Umfrage werden Fragen zu Nanotechnologie und zu deiner persönlichen Einstellung dazu erhoben. Besuche uns auf unserer Website www.uni-salzburg.at/Nan-O-Style, gehe direkt zur Umfrage unter https://de.surveymonkey.com/r/VGWZ8SL oder scanne den QR-Code weiter unten und mache bei der Umfrage mit! Wo kannst du dich mehr über Nanotechnologie informieren? In Salzburg findet am Di, 26. Februar 2019 der Open NanoScience Congress, ein öffentlicher Kongress zum Thema Nanotechnologie statt. SchülerInnen aus dem Sparkling Science Projekt „Nan-O-Style“ wirken an dem Kongress aktiv mit und präsentieren ihre Arbeiten in einer chaired poster session mit dem Titel „Nano-Research Spotlights“. Dazu gibt es keynote lectures von eingeladenen ExpertInnen und Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte an der Universität…
Gemeinsam mit österreichischen Schulen wollen wir neue, bisher unbekannte Wechselwirkungen zwischen modern lifestyle-Produkten und Nanomaterialien aufdecken.
Thema: Gesundheit, Wirtschaft
Medium: Homepage
Aktivität: messen, diskutieren, experimentieren
Teilnahme: Teilnahme offen

naturbeobachtung.at

Auf der online-Plattform www.naturbeobachtung.at können alle interessierten NaturliebhaberInnen Sichtungen von bekannten und häufigen, aber auch von seltenen und bedrohten Tieren und Pflanzen über eine einfache Eingabe-Maske eintragen. Es wird gefragt, wer wo wann was und wieviel von einer Tier- oder Pflanzenart gesehen hat. Wer möchte, kann seinen Fund weiter präzisieren (z.B. die Fundstelle genauer beschreiben, die Koordinaten eingeben oder eine Uhrzeit zur Beobachtung eintragen) bzw. auch ein Belegfoto mit hochladen. Solche Bilder sind oft notwendig, sagt doch gerade etwa bei Insekten „ein Bild mehr als tausend Worte“, und erleichtert den Experten die Nach-Bestimmung. Sobald eine Freiland-Beobachtung eingetragen ist, ist sie sofort auch an verschiedenen Stellen der Meldeplattform sichtbar: Als „Aktuellste Fundmeldung“ auf der Startseite, als Eintrag unter „Neueste Funde“, als Punkt auf einer (Österreich-)Karte oder in einer übersichtlichen Belegfototafel. Tiere und Pflanzen melden Prinzipiell kann man auf naturbeobachtung.at alle Tier- und Pflanzenarten melden. Trotzdem stehen einige Tiergruppen bei uns „Im Fokus“. Diese rücken wir gemeinsam mit Partnern in den Mittelpunkt unseres Interesses, weil wir zu deren Vorkommen aktuell mehr wissen möchten. Derzeit sind das z.B. die Schmetterlinge (Projekt „Abenteuer Faltertage“ mit 215 Tagfalter-Arten und weitere 120 Nachfalter-Arten), die Vögel (425 Arten), die Amphibien (Projekt „Frosch im Netz“, 20 Arten), die Hummeln (Projekt „Bienenschutzfonds“, 46 Arten), die Säugetiere (84 Arten, Projektpartnerschaft mit Biologiezentrum Linz), die Reptilien (14 Arten, steirische Projektkooperation mit der ÖGH) und die Käfer (derzeit 160 Arten – wird laufend erweitert). Noch 2017 werden die Libellen folgen. Das Besondere an diesen „Fokus-Arten“ ist, dass sie von ExpertInnen begleitet werden,…
Interessierte NaturliebhaberInnen können Sichtungen von bekannten und häufigen, aber auch von seltenen und bedrohten Tieren und Pflanzen eintragen.
Thema: Pflanzen, Tiere, Pilze
Medium: Homepage
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, diskutieren, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

NestCams

In diesem Projekt können Bürgerinnen und Bürger an einem wissenschaftlichen Projekt zur Erforschung des Brutverhaltens von Graugänsen und Waldrappen mitarbeiten. Die Konrad Lorenz Forschungsstelle (KLF, eine Core Facility der Universität Wien) widmet sich seit ihrer Gründung im Jahr 1973 u.a. der Erforschung der sozialen Systeme von freifliegenden Vögeln. Insbesondere drei Vogelarten werden als Modelle verwendet: Graugänse, Raben und Waldrappe. Worum geht es? Mit diesem Projekt werden die Zusammenhänge zwischen den Verhaltensmustern und dem Bruterfolg bei zwei Vogelarten (Graugänse, Waldrappe) untersucht. Die ausgewählten Arten verwenden unterschiedliche Strategien: Graugänse sind langzeitmonogam, das Nest wird ausschließlich vom Weibchen betreut und die Jungtiere sind Nestflüchter. Bei den saisonal-monogamen Waldrappen wird das Nest von beiden Paar-Partnern betreut und die Jungen sind Nesthocker. Ziele des Projekts NestCams Gemeinsam mit Citizen Scientists wird erforscht, warum es innerhalb einer Schar bzw. Kolonie Paare gibt, die bei der Brut und der Aufzucht der Jungtiere erfolgreich sind und welche, die keinen Erfolg haben. Wer kann teilnehmen? Für die Teilnahme am Projekt NestCams benötigen Sie einen Computer mit Internetzugang. Wie kann man teilnehmen? Um teilnehmen zu können, besuchen Sie bitte die Plattform birdscience.net. Anschließend ist eine Anmeldung/Registrierung auf der Online-Plattform Zooniverse.org nötig. Nach Auswahl des Projekts „NestCams“ sind kurze Videosequenzen von brütenden Waldrappen und Graugänsen zu finden. Citizen Scientists sollen beschreiben (= kodieren), was die Vögel gerade am Nest machen. Eine Teilnahme ist nur in englischer Sprache möglich. Bei Fragen zum Projekt kontaktieren Sie uns bitte.  
Beobachte das Brutverhaltens von Graugänsen und Waldrappen.
Thema: Tiere
Medium: Homepage
Aktivität: Online Spiel, zählen, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

ornitho.at

Wichtige Grundlage für den Vogelschutz Der Verein BirdLife Österreich erforscht und schützt die heimische Vogelwelt seit über 50 Jahren. Seit jeher ist Citizen Science eine wesentliche Grundlage dieser Arbeit, da die Expertise von BirdLife auf der jahrzehntelangen Sammlung von vogelkundlichen Fundmeldungen aufbaut. Erfolgten die Meldungen früher auf sogenannten „Meldezetteln“, so steht heute mit www.ornitho.at eine zeitgemäße und einfache Möglichkeit für das melden von Vogelbeobachtungen zur Verfügung. Viele Funktionalitäten Mit der Plattform ornitho.at kann man nicht nur Beobachtungen von Vogelarten melden, sondern auch Fotos oder Tonaufnahmen von Vögeln hinzufügen. Interessierte Benutzer können im Archiv nach Fotos suchen, aktuelle Meldungen interessanter Vogelarten einsehen, Informationen zum jahreszeitlichen Auftreten erhalten, Arbeitskarten zum österreichischen Brutvogelatlas sehen, alle eigenen Meldungen verwalten u.v.m. Daneben haben die MelderInnen auch die Gewissheit, dass ihre Beobachtungen einer guten Sache dienen – nämlich dem Schutz der heimischen Vogelwelt. Wer gerne unterwegs  melden möchte kann dafür die eigens dafür entwickelte App NaturaList nutzen, die viele smarte Funktionen anbietet. Mitmachen Nähere Infos gibt es hier: www.ornitho.at  
Die größte Meldeplattform für Vogelbeobachtungen in Österreich.
Thema: Tiere
Medium: Homepage, Smartphone Apps
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Pilzfinder

Pilzfinder - darum geht es Noch bis vor wenigen Jahrzehnten war die Kenntnis wildwachsender Speise- und Giftpilze weit verbreitet. Vor allem in der älteren Bevölkerung wusste man über das jahreszeitliche Auftreten der Pilze Bescheid. Pilzesuchen ist ein beliebtes Hobby bei Alt und Jung, das mit großer Erfahrung einhergeht. Um dieses Wissen zu erhalten, zu erweitern und vor allem auch der jungen Generation näher zu bringen, gibt es jetzt den Pilzfinder. Durch die Klimaerwärmung der letzten Jahre verschiebt sich auch zunehmend das Pilzvorkommen und das Artenspektrum. Von den Folgen der Klimaerwärmung sind besonders höhere Lagen betroffen. Viele Pilzarten haben Ausbreitungs- und Anpassungsstrategien, um auf Klimaveränderungen zu reagieren, ein unmittelbares Gefährdungsrisiko besteht jedoch in Hinblick auf die arktisch-alpin verbreiteten Pilzarten. Funddaten von Pilzen aus verschiedenen Ländern Europas zeigen, dass die Erscheinungszeit der Fruchtkörper in Folge der Klimaerwärmung zunimmt, also Pilze heute im Jahresverlauf über einen längeren Zeitraum auftreten. Auch verschiebt sich häufig die Erscheinungszeit nach weiter hinten im Jahresverlauf. Durch die aktive Mithilfe im Pilzfinder sollen diese Veränderungen der Pilzwelt jetzt erfasst werden können und in wissenschaftliche Auswertungen einfließen. Denn Pilze reagieren unmittelbar auf die wörtlich verrückte Temperaturentwicklung. Im Rahmen dieses Projektes erheben Citizen Scientists pilzfloristische und phänologische Daten. Über Pilzfinder werden die wissenschaftlich fundierten Daten in die Datenbank der Pilze Österreichs der Österreichischen Mykologischen Gesellschaft beim jeweils nächsten update übernommen. Das Projekt Pilzfinder hat zum Ziel, das Vorkommen und die Verbreitung der Pilze in Österreich und darüber hinaus umfassend zu dokumentieren und die verfügbaren Daten darzustellen und auszuwerten. Beim Vergleich der…
Das Projekt Pilzfinder hat zum Ziel, das Vorkommen und die Verbreitung der Pilze in Österreich und darüber hinaus umfassend zu dokumentieren
Thema: Nahrungsmittel, Wetter, Gesundheit, Pilze
Medium: Homepage, Smartphone Apps
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten
Teilnahme: Teilnahme offen

Pollentagebuch

Projektbeschreibung Das Pollentagebuch (www.pollentagebuch.at; www.pollendiary.com; Patient´s Hayfever Diary) wurde bereits 2009 als wissenschaftliches Projekt ins Leben gerufen. Mittlerweile ist es ein bedeutendes Service für Pollenallergiker in 13 europäischen Ländern: Österreich, Deutschland, Schweiz, Frankreich, Großbritannien, Schweden, Finnland, Kroatien, Ungarn, Litauen, Serbien, Slowenien und der Türkei. Die Nutzerzahlen wachsen jährlich, nicht zuletzt wegen der Projekte, die durch das Pollentagebuch erst ermöglicht worden sind, wie die Pollen App, die Belastungslandkarte und die personalisierte Polleninformation. Der Nutzer hat die Möglichkeit die eigenen allergischen Beschwerden (Intensität und Symptome) zusammen mit seiner Medikamenteneinnahme zu dokumentieren. So erhält man einen Überblick über die Pollenallergie und kann laufend sowie am Ende der Saison die Beschwerden mit den gemessenen Pollenkonzentrationen vergleichen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit über einen Download eine Excel Datei mit allen Einträgen zu erhalten. Dort sind alle Daten zusammen gefasst und werden zusätzlich Korrelationsberechnungen von Pollenflug und Symptomen zur Verfügung gestellt. Damit ist ein erster Schritt zur Erkennung des Auslösers getan. Und auch nach der Diagnose ist das Pollentagebuch eine wertvolle Unterstützung für Patient und Arzt, um den Erfolg einer Therapie, der Medikamentengabe oder den Verlauf der Pollenallergie zu verfolgen. Um ein solches Service überhaupt erst zu ermöglichen, ist das Pollentagebuch mit der europäischen Pollendatenbank verbunden und kann daher problemlos in allen Ländern verwendet werden, in denen es bereits zur Verfügung steht. Besonderes Augenmerk liegt auf der einfachen Handhabung wie auch auf der Einhaltung der neuesten EU-Richtlinien zum Datenschutz (mehr unter den Nutzungsbedingungen auf www.pollenwarndienst.at). Seit 2013 kann man das Pollentagebuch auch über die App „Pollen“ erreichen.…
Das Pollentagebuch wurde bereits 2009 ins Leben gerufen. Mittlerweile ist es ein bedeutendes Service für Pollenallergiker in 13 europäischen Ländern.
Thema: Pflanzen, Wetter, Gesundheit
Medium: Homepage, Smartphone Apps
Aktivität: messen, verorten, bewerten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Ragweed Finder

Der Ragweed Finder wurde 2017 vom Österreichischen Pollenwarndienst an der MedUni Wien (Forschungsgruppe Aerobiologie und Polleninformation) entwickelt. Der Ragweed Finder besteht aus vier Bausteinen: der Fundmeldung der Ragweed Fundlandkarte Information über Ragweed einer Anleitung Ragweed zu erkennen Die Fundmeldung Über die Fundmeldung kann man schnell die wichtigsten Daten wie Ort, Bestandgröße und Symptombelastung eingeben. Das Hochladen eines Fotos ist zwingend erforderlich, da ansonsten ein Fund nicht verifiziert werden kann. Nutzer können entscheiden ob sie mit Namen oder anonym (nur über eine Email Adresse) melden. Ragweed Landkarte Hier scheinen alle bisherigen, von Fachleuten bereits verifizierten, Fundmeldungen von Ragweed innerhalb der aktuellen Saison auf. Die Anzahl der Symbole steht für die Anzahl der Meldungen. Die Farbgebung um die Meldungen signalisiert die dort angegebene Symptombelastung. Rund ums Ragweed Was ist Ragweed? Wo wächst es? Was weiß man über die Ragweedpollenallergie? Was kann man tun? Diese und andere Fragen werden in dieser Zusammenstellung der wichtigsten Informationen über Ragweed beantwortet. Ragweed erkennen Manch leidgeplagter Ragweedpollenallergiker kennt seinen Allergieauslöser gar nicht und spaziert unter Umständen prompt entlang eines befallenen Feldes. Um Ragweed zu melden ist eine sichere Erkennung der Pflanze Voraussetzung. Viele Fotos sowie eine kurze Anleitung zur Erstellung der Fotos machen den interessierten Laien zum Ragweed-Kenner. Was passiert mit den Fundmeldungen? Zunächst müssen die Fundmeldungen bewertet werden. Jeder verifizierte Fund erscheint dann auf der Landkarte. Nutzer werden über die Mail Adresse über die Bewertung ihres Fundes informiert. Die verifizierten Fundmeldungen werden ein Mal wöchentlich an die verantwortlichen Institutionen/Landesregierungen weitergeleitet. Somit können diese mit entsprechenden Gegenmaßnahmen…
Der Ragweed Finder macht es sich zum Ziel, Ragweed­vorkommen öffentlich zu dokumentieren und aufzuzeigen, wo die Belastung für Allergiker besonders hoch ist und um Gegen­maßnahmen zu ermöglichen.
Thema: Pflanzen, Gesundheit
Medium: Homepage
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Reden Sie mit!

Medizinscher Fortschritt braucht innovative Ideen: Ihr Wissen ist wertvoll! Wer weiß am besten, wie sich Arbeits-, Verkehrs- oder Sportverletzungen untersuchen und behandeln lassen? Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft startet „Reden Sie mit!“ um Fragen zu Unfallverletzungen in die Forschung zu bringen! Fast jeder erleidet im Laufe seines Lebens einmal die ein oder andere Freizeitverletzung beim Sport, während der Arbeit oder bei einem Verkehrsunfall. Bei „Reden Sie mit!“ geht es darum, dass wir nach Forschungsfragen zu Unfallverletzungen suchen. Unser Ziel ist, Ihre Fragen in die Forschung zu bringen. Wir wollen BürgerInnen und Bürger deshalb in die Forschung einbinden, weil wir davon überzeugt sind, dass wir dadurch innovative Forschung anstoßen können. Über einen Zeitraum von 8 Wochen können ab 8. Mai unter https://tell-us.online/de Forschungsfragen eingereicht werden. Wie kann man mitmachen? Die Teilnahme ist online — sie dauert 10 Minuten. Sie können auf Englisch oder auf Deutsch ihre Frage(n) einreichen. Das Ganze passiert über unsere Plattform https://tell-us.online/de Braucht man dazu Vorwissen? Nein, man braucht kein Vorwissen. Man braucht keine Erfahrung in der Forschung. Wir denken sogar, dass das ein Vorteil sein kann! Alles was man braucht ist eine oder mehrere Fragen zu Unfallverletzungen und 10 Minuten Zeit. Was passiert mit den Ergebnissen? Die Ergebnisse werden von uns zuerst gesammelt und danach systematisch analysiert. Wir werden alle eingereichten Forschungsfragen anonymisiert über OpenKnowledgeMaps visualisieren. Damit können Forscherinnen und Forscher aus dem Bereich Unfallverletzungen aus der ganzen Welt darauf zugreifen und diese Forschungsfragen in ihre Forschung einarbeiten. Dieser Prozess wird sehr transparent erfolgen und wir wollen — wenn…
Bei „Reden Sie mit!“ geht es darum, dass wir nach Forschungsfragen zu Unfallverletzungen suchen.
Thema: Gesundheit
Medium: Analog
Aktivität: schreiben, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Roadkill

In diesem Projekt wird es Ihnen  ermöglicht an einem wissenschaftlichen Projekt zum Thema “Roadkill” aktiv mitzuarbeiten. Es wird erhoben, welche Tiere auf Straßen zu Tode kommen und welche Gründe es dafür geben könnte. Mit Ihren Daten werden Hotspots identifiziert und es wird versucht diese Hotspots zu entschärfen. Was bedeutet Roadkill? Als Roadkill werden alle im Straßenverkehr zu Tode gekommenen Tiere bezeichnet. Der deutsche Begriff Wildunfall greift als Übersetzung zu kurz, denn er bezieht sich in der Regel nur auf größere Säugetiere und gelegentlich Vögel. Dies schlägt sich auch in offiziellen Statistiken wieder – Daten zu getöteten Tieren im Straßenverkehr werden nur zu sogenanntem „jagdbarem Wild“ erhoben. Daten zu allen anderen Tierarten – auch zu gefährdeten Tierarten, wie zum Beispiel Amphibien – fehlen. Welche Relevanz hat Roadkill? Illustration: Horst HellmeierStraßen zerschneiden die Lebensräume vieler Tierarten – die Ökologie bezeichnet dieses Phänomen als Habitatfragmentierung. Auf menschliche Wohnräume umgelegt würde dies bedeuten, dass z.B. die Verbindung zwischen Küche und Wohnzimmer durch eine Straße durchquert wird. Tiere überqueren Straßen, wenn sie z.B. auf Nahrungssuche sind, sich Paarungspartner suchen (Rehe die im Herbst auf der Suche nach Paarungspartnern große Strecken zurücklegen) oder wenn sie zwischen Winterquartier und Sommerquartier wechseln (wie zum Beispiel Kröten bei ihrer Wanderung im Frühjahr). Tierarten, die diese Migrationen durchführen sind daher von Roadkill besonders häufig betroffen.Auch für den Menschen hat Roadkill Relevanz – Tiere auf der Fahrbahn stellen für Autofahrerinnen und Autofahrer eine große Gefahr und auch eine große ethische Belastung dar. Nicht nur Zusammenstöße mit großen Wildtieren wie Hirsch, Wildschwein…
In diesem Projekt wird erhoben, welche Tiere auf Österreichs Straßen zu Tode kommen und welche Gründe es dafür geben könnte. Bitte beachten: diese Seite enthält Bilder von toten Tieren.
Thema: Tiere, Landnutzung, Verkehr
Medium: Homepage, Smartphone Apps
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

SMiLE

SMiLE – Scheidung mit Illustrationen erforschen Was denken Kinder über Scheidung und Trennung? Wie werden kindliche Konzepte über elterliche Trennung von Volksschulkindern kommuniziert und diskutiert? Wie kann die didaktische Methodik der Concept Cartoons für Forschungen mit Kindern weiterentwickelt werden? Forschungsziele: Wir wollen erfahren, was Kinder über elterliche Trennung und Scheidung wissen und was sie sich denken, auch wenn sie nicht selbst davon betroffen sind. Mit Hilfe von Concept Cartoons, eine didaktische Methode, die erstmals als innovativer, partizipativer Forschungsansatz angewandt wird, diskutieren wir gemeinsam mit 8- bis 10-jährigen Kindern über elterliche Trennung. Diese Cartoons werden partizipativ für das SMiLE-Projekt entwickelt. Es werden fundierte Informationen weitergegeben und eine nachhaltige Weiterverbreitung dieses Wissens wird durch Erstellung von Informationsmaterialien (Broschüre) und öffentlichen Veranstaltungen gewährleistet. Wie kann man mitmachen? Die im Rahmen von mehreren Forschungswerkstätten mit den Kindern entwickelten Materialien werden in öffentlichen Veranstaltungen mit Eltern, Großeltern, Lehrenden und Interessierten diskutiert und damit die Projektaktivitäten auf andere Gruppen und Generationen ausgeweitet. Auf Basis der Forschungsergebnisse wird eine Broschüre gestaltet und im Rahmen der öffentlichen Veranstaltung „SMiLE goes public“ in Wien und Tirol präsentiert und verteilt. Zusätzlich erfolgt die Verbreitung über Radio, Printmedien und eine Veranstaltung an der Kinderuni Wien. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen bei einer der Diskussionsveranstaltungen in Wien oder Tirol teilzunehmen und uns ihre Sichtweise zu vermitteln. Aktuelle Termine dazu sind auf der Projekthomepage zu finden. Veranstaltungsankündigung: SMiLE – Scheidung mit Illustrationen erforschen ist ein Forschungsprojekt des Instituts für Soziologie der Universität Wien, in dem gemeinsam mit 8- bis 10-jährigen Schülerinnen und Schülern…
Wir erforschen ‚Scheidung mit Illustrationen‘ und reden über Vorstellungen zu Trennung und Scheidung mit Hilfe gemeinsam entwickelter Bilder.
Thema: Kultur, Sprache
Medium: Analog, Homepage
Aktivität: diskutieren
Teilnahme: Teilnahme offen

Stadt-Land-Kind

Eine intergenerative Ethnographie zu Sehnsuchtsbildern vom Land Ausgehend von der europaweit einzigartigen Fotosammlung des Österreichischen Museums für Volkskunde untersucht das Forschungsprojekt „Stadt-Land-Kind“ den Mythos vom besseren Leben auf dem Land aus einer intergenerativen Perspektive. Im Dialog mit Wissenschaftler_innen erforschen Schüler_innen gängige Stadt-Land-Konstruktionen und entsprechende Bild- und Bedeutungsproduktionen im Austausch mit Groß-/Elterngenerationen. Mit welchen Bildern „schreiben“ wir unsere Geschichte vom Land? Und welche gesellschaftlichen Entwürfe und (Zukunfts-)versprechen werden in diesen Bildern verhandelt? lauten die forschungsleitenden Fragen. Ziel ist zum einen die Dekonstruktion gängiger Authentizitätsvorstellungen, wie sie sich Tourismus-, Produkt-, und Politikinszenierungen mit Bildern vom Land heute zu Nutze machen. Zum anderen zielt das Projekt auf eine Aktualisierung der Erinnerungen zum ländlichen Österreich durch a) das kritische Hinterfragen historisch und kulturell konstruierter Sehnsuchtsmotive, durch b) das Generieren neuer multi-perspektivischer Bilder sowie durch c) das kollektive Ausstellen und Vermitteln. Der transdisziplinäre kulturwissenschaftliche Ansatz führt Stränge der Visual and Sensory Ethnography, der Design- und Alltagsforschung sowie der Museologie gewinnbringend zusammen. Im ethnographischen Forschungsprozess mit den Schüler_innen kommen Fokusgruppen als intergenerative Bildgespräche, Forschungs-Postkarten und Fotoexpeditionen zur aktiv-reflexiven Bildproduktion zum Einsatz. Während für die Wissenschaft der Benefit in der Analyse und Aktualisierung der visuellen/materiellen Kulturen mit der Bevölkerung liegt, zeigt sich der bildungspolitische Impetus in der Auseinandersetzung mit einem offenen Heimatbegriff und der Erweiterung von Visual Literacies bei den Schulkindern und deren Familien. Neben begleitenden Expert_innenworkshops findet das Projekt mit einer finalen Ausstellung im Volkskundemuseum Wien seine Öffentlichkeit (5.4. bis 2.6.2019). „Stadt-Land-Kind“ ist ein Forschungsprojekt der Akademie der bildenden Künste Wien in Kooperation mit dem Labor…
Wissenschaftler_innen erforschen mit Schüler_innen gängige Stadt-Land-Konstruktionen und entsprechende Bild- und Bedeutungsproduktionen im Austausch mit Groß-/Eltern.
Thema: Geschichte, Medien, Kultur
Medium: Analog
Aktivität: fotografieren, diskutieren, schreiben
Teilnahme: Teilnahme geschlossen

StadtWildTiere

Haben Sie schon einmal einen Sperber in Wien gesehen? Ist Ihnen am nächtlichen Heimweg ein Dachs über den Weg gelaufen? Oder haben Sie an Ihrer Wohnanlage Schwalbennester? Wir interessieren uns für Ihre Beobachtungen in Österreichs Städten! Die Stadt als lebenswerten Lebensraum für Mensch und Tier begreifen und ein gutes Zusammenleben schaffen – das möchten wir mit der Etablierung des Projektes „StadtWildTiere “ und der Internetplattform „www.stadtwildtiere.at“ ermöglichen. Das Projekt arbeitet gezielt im urbanen Raum. Mit Hilfe der österreichischen Stadtbewohnerinnen und -bewohner wollen wir uns einerseits einen Überblick über die Verbreitung und Lebensweise von Säugetieren im urbanen Raum verschaffen. Andererseits stellen wir Informationen über unsere tierischen Mitbewohner bereit. Wo sich Wege kreuzen… Auf der Internetplattform „www.stadtwildtiere.at“ können Beobachtungen gemeldet und andere Beobachtungen eingesehen werden. Sie können sich über aktuelle Sichtungen in ihrer Nähe informieren und weiterführende Informationen zur Biologie der Art und ihrer Verbreitung in Österreichs Städten, aber auch Hilfestellungen in Konfliktfällen und für das Auffinden von hilflosen oder verletzten Wildtieren abrufen. Bei einer Registrierung können zusätzlich Fotos der Beobachtungen hochgeladen werden, Sie erhalten die Möglichkeit einer Übersicht über Ihre Meldungen und können unseren Newsletter abonnieren. Forschungsplattform Wir erhoffen uns eine breite Datengrundlage auf Grund der Sichtungsmeldungen, um die Verbreitung diverser Vögel und anderer Wildtiere in Österreichs Städten besser einschätzen zu können und auch adäquate Managementvorschläge im Konflikt- oder Schadensfall bereitstellen zu können. Die Plattform ist in Österreich bisher einzigartig in ihrer Art: spezialisiert auf das Vorkommen von Vögeln und Wildtieren im urbanen Lebensraum und mit wissenschaftlicher Forschung verknüpft.  
Ein Forschungsprojekt zu Verbreitung und Lebensweise von Säugetieren im urbanen Raum.
Thema: Tiere, Landnutzung
Medium: Homepage
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Tea Bag Index

Kann Tee trinken uns helfen den Klimawandel zu verstehen? Ja, aber wir brauchen Ihre Hilfe! Wir möchten, dass Sie unser Forschungspartner werden und an einem der zur Zeit größten Experimente zu Zersetzungsprozessen im Boden teilnehmen. Worum geht es? Der Abbau organischen Materials ist entscheidend für das Wachstum und den Stoffwechsel von Pflanzen und Mikroorganismen: Durch Zersetzung und Mineralisierung werden die benötigten Nährstoffe verfügbar. Dabei wird auch das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre frei gesetzt. Ein schneller Abbau führt zu erhöhten CO2-Emissionen, während ein langsamer Abbau die Kohlenstoffspeicherung im Boden erhöht. Um den weltweiten CO2-Kreislauf besser zu verstehen ist es daher wichtig, mehr Informationen über die Zersetzungsraten in unterschiedlichen Böden zu sammeln. Mit dieser Teebeutel-Methode können auch Laien weltweit einen wertvollen Beitrag für Wissenschaft und Umwelt leisten: Sie vergraben einfach Teebeutel im Boden, graben sie nach einiger Zeit wieder aus und wiegen sie. Der Gewichtsverlust zeigt an, wie viel Pflanzenmaterial, in diesem Fall Tee, zersetzt wurde. Diese einfache und billige Methode zur Bestimmung von Zersetzungsraten ist wissenschaftlich bestätigt, entsprechende Initiativen wurden bereits in zahlreichen Ländern der Erde gestartet. Mit diesen Experimenten können weltweit vergleichbare Daten gewonnen werden, vor allem auch aus Regionen, zu denen bislang keine entsprechenden Informationen vorliegen. Die Teebeutel Methode Hier finden Sie den aktuellen Flyer mit der genauen Methoden-Beschreibung als pdf zum Download: https://www.citizen-science.at/images/projekte/Tea_Bag_Index/TBI_Flyer_FINAL.pdf Am Ende dieser Seite finden Sie auch ein Video, in dem die Methode genau beschrieben wird. Möchten Sie teilnehmen? Interessierte können sich jetzt am Projekt beteiligen und mithelfen, die Zersetzungsvorgänge pflanzlichen Materials im…
Kann Tee trinken uns helfen den Klimawandel zu verstehen? Ja, aber wir brauchen Ihre Hilfe! Nehmen Sie am größten Experiment zu Zersetzungsprozessen im Boden teil.
Thema: Landnutzung
Medium: Analog, Homepage
Aktivität: messen, zählen, verorten, betreuen
Teilnahme: Teilnahme offen

Topothek

Die wachsende Bilderflut kann von den Institutionen allein nicht aufgearbeitet werden. Die Partnerschaft mit „Citizen Scientists“ wird unerlässlich. Die Topothek ist das digitale Archiv und das Netzwerk, in dem dieses historische Erbe aufgefangen werden kann. Für die örtlich verankerten Topothekarinnen und Topothekare bedeutet jedes neue Bild und jede neue Information einen wertvollen Baustein, mit dem sie die regionale Geschichte detaillierter dokumentieren können. Die Begeisterung an der Arbeit erschafft mit den Topotheken lokale Archive, die eine Aufmerksamkeit erwecken, die weit über die regionale Interessenslage hinausreicht. Vom Requisiteur und der Kostümbildnerin eines historischen Films bis hin zur Wissenschaft, die die Verbreitung einer Rinderrasse in den 1930er-Jahren nachvollziehen kann. Und schon oft hat ein jemand den eigenen Urgroßvater auf Fotos gefunden, die von einer bisher unbekannten Person zur Verfügung gestellt wurden. Die Umsetzung Eine Topothek wird von einer Gemeinde oder einem Verein betrieben. In Namen der Gemeinde arbeiten die ehrenamtlichen Topothekarinnen und Topothekare, die digitalen Archivare, als Bindeglied zur Bevölkerung. Die Bedienung einer Topothek ist einfach und die Eingabefelder der Administrationsoberfläche entsprechen dem internationalen Archiv-Standard. Bevor mit der Einpflege begonnen wird, werden die Topothekarinnen und Topothekare seitens ICARUS in einer etwa zweistündigen Schulung in das System eingeführt. Die Eröffnung einer Topothek erfolgt zumeist mit einer örtlich organisierten Veranstaltung, die der interessierten Bevölkerung die Topothek als digitale Auffangmöglichkeit für Zeitdokumente vorstellt. Oft profitieren die örtlichen Museen oder das Gemeindearchiv von der Topothek, indem Originale an sie übergeben werden. Ebenso können die Gedächtnisinstitutionen eine Topothek als Plattform für ihre eigenen Bestände nutzen. Der Dialog zählt…
Die Topothek ist das Online-Archiv, in dem privates historisches Material von Citizen Scientists mit einer detailreichen Beschlagwortung für alle zugänglich gemacht wird.
Thema: Geschichte, Kultur
Medium: Homepage
Aktivität: fotografieren, identifizieren, verorten, bewerten, diskutieren, schreiben
Teilnahme: Teilnahme offen

Trusted Spotter Network

Das TRUSTED SPOTTER NETWORK ÖSTERREICH, TSN, ist eine Kooperation zwischen SKYWARN AUSTRIA (www.skywarn.at), dem European Severe Storms Laboratory ESSL in Form der European Severe Weather Database ESWD (http://www.eswd.eu) und der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik ZAMG (www.zamg.ac.at). Ein Trusted Spotter ist, ehrenamtlich tätig, zugleich aktives Mitglied bei SKYWARN AUSTRIA, an der ZAMG geschult und leitet bei Unwetterereignissen und Schäden durch Extremwetter wichtige Informationen in Echtzeit an den Wetterdienst weiter. Eine besondere Stellung nehmen dabei die Amateur Radio Spotter (ARS) ein. Hierbei handelt es sich ebenfalls um aktive Mitglieder von Skywarn, die eine Amateurfunkausbildung absolviert haben und auch beim Österreichischen Versuchs Sender Verband (ÖVSV) aktiv sind. Diese Gruppe an Spottern sichert den Informationsfluss selbst bei massiven Ausfällen von Kommunikationsinfrastruktur im Katastrophenfall. Die ZAMG hat als nationaler Wetterdienst die gesetzliche Verpflichtung, die österreichische Bevölkerung mit Wetterprognosen und Wetterwarnungen zu versorgen. Um diese Aufgaben bestmöglich zu erfüllen, betreibt die ZAMG ein dichtes Stationsnetz in Österreich und setzt eine Vielzahl an Messsystemen, Wettermodellen und langjährige Expertise der Vorhersagemeteorologen ein. Dennoch gibt es immer noch Probleme, das Wetter und seine unmittelbaren Auswirkungen im gesamten Bundesgebiet lückenlos zu erfassen. Diese Lücken werden durch mobile „Chaser“ (Gewitterjäger) als auch durch ortsgebundene „Spotter“ (Beobachter) des Trusted Spotter Netzwerkes in Echtzeit gefüllt. Was macht also das TSN einmalig in Europa? 1. Die Ausbildung: Die ZAMG bietet den Mitgliedern von SKYWARN ein individuelles Besuchs- und Trainingsprogramm (Shadowing) an allen ZAMG KS – Regionalstellen. Hier bekommt der Trusted Spotter eine individuelle Schulung und wird so für die Bedürfnisse des Meteorologen in…
Ein Trusted Spotter wird an der ZAMG geschult und leitet bei Unwetterereignissen wichtige Informationen in Echtzeit an den Wetterdienst weiter.
Thema: Wetter, Katastrophen
Medium: Homepage
Aktivität: messen, fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, bewerten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Viel-Falter

Entwicklung und Evaluierung eines Erhebungssystems siedlungsnaher Schmetterlingshabitate Können Schmetterlingslebensräume mit einer einfachen aber wissenschaftlich korrekten Bewertungsmethode von Laien beobachtet werden? Können so gesammelte Daten ein dauerhaftes Tagfalter-Monitoring in Österreich unterstützen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich das vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung im Rahmen von Sparkling Science sowie der Top Citizen Science Initiative unterstützte Projekt Viel-Falter. Schmetterlinge und insbesondere Tagfalter gehören zweifelsohne zu den beliebtesten Insekten. Sie sind relativ leicht auch im Siedlungsraum anzutreffen und können auch von Laien gut beobachtet und erforscht werden. Gleichzeitig sind viele Schmetterlingsarten bedroht und auch früher häufige Arten werden immer seltener gesichtet. Hauptursachen für den Rückgang sind Landnutzungsänderungen, Intensivierungen in der Landwirtschaft und der vermehrte Einsatz von Insektiziden und Herbiziden. Genaue Aussagen sind aber schwierig, da leider nur wenige europäische Länder langfristige Beobachtungsprogramme durchführen. In Viel-Falter wird untersucht, ob und wie von Laien systematisch gesammelte Daten als Basis für ein dauerhaftes Tagfalter-Monitoring herangezogen werden können. Wenn es gelingt eine entsprechende Datenqualität sicherzustellen, dann kann das dringend notwendige Erheben von Biodiversitätsdaten mit wichtigen Zielen einer Bildung für eine nachhaltige Entwicklung verknüpft werden. Wie kann man mitmachen? An Schmetterlingen Interessierte können mit einer einfachen Bestimmungshilfe an zuvor vereinbarten Standorten Tagfalter beobachten. Diese Beobachtungen werden im Laufe des Jahres mehrmals durchgeführt. Vorkenntnisse sind hierfür keine nötig. Zur Einschulung wird ein Workshop angeboten.   Bildergallerie
Entwicklung und Evaluierung eines Erhebungssystems siedlungsnaher Schmetterlingshabitate.
Thema: Tiere
Medium: Homepage
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Vielfalt bewegt! Alpenverein von Jung bis Alt

Botschaft Welche Tiere leben und welche Pflanzen wachsen in unseren Bergen? Der Alpenverein untersucht im Rahmen von „Vielfalt bewegt! Alpenverein von Jung bis Alt“ die höchstgelegenen Lebensräume Österreichs – ein Projekt für Bergfexe und alle, die es werden wollen! Dieses Projekt des Österreichischen Alpenvereins ist als Langzeitstudie geplant und soll dazu beitragen, die biologische Vielfalt in den Alpen zu erhalten und zu fördern. Das Biodiversitätsmonitoring in den höchstgelegenen Lebensräumen Österreichs soll vor allem bergaffine Menschen begeistern. Wie alle Citizen Science Projekte lebt auch dieses Vorhaben von seinen ehrenamtlichen HelferInnen, die typische Tier- und Pflanzenarten des Alpenraums längerfristig beobachten und ihr Wissen über Lebensraum Alpen verdichten und weitergeben. Ziele des Projekts Das Monitoring dient dazu, anhand der gesammelten Erkenntnisse geeignete Maßnahmen zu entwickeln, die den Rückgang der Arten verringern und Lebensräume für gefährdete Arten langfristig sichern bzw. verbessern können. Auch die Folgen des Klimawandels (ein Abwandern mancher Arten in höhere Regionen oder die Veränderung der Nahrungsressourcen) können so aufgezeigt werden. Einerseits sollen auch Verbreitungskarten generiert werden, die über das Vorkommen der einzelnen Arten Auskunft geben und andererseits sollen die Daten für Publikationen usw. auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden. Das Projekt bietet BergsportlerInnen die Möglichkeit, im Kontrast zu Gipfelsturm und Leistungsdruck die Natur wieder bewusst und aufmerksam zu erleben. Das Vorhaben „Vielfalt bewegt! Alpenverein von Jung bis Alt“ vermittelt Wissen über alpine Arten und die Zusammenhänge zum Erhalt der biologischen Vielfalt in alpinen Lebensräumen in altersgerechter Form Kindern, Jugendlichen, Eltern und Großeltern. Die Säule für die langfristige Weiterführung der Vorhabens-Idee ist…
Welche Tiere leben und welche Pflanzen wachsen in unseren Bergen? Der Alpenverein untersucht die höchstgelegenen Lebensräume Österreichs.
Thema: Pflanzen, Tiere
Medium: Homepage
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Virenmonitoring

Welches sind die häufigsten Bienenviren in Österreich und stehen diese Viren in Verbindung mit Winterverlusten heimischer Bienenvölker? Zur Beantwortung dieser Fragen arbeiten 200 Imkerinnen und Imker aus ganz Österreich als Citizen Scientists drei Jahre lang im „Virenmonitoring“ mit (2018-2020). Dabei sammeln sie im September jedes Jahres Bienen aus fünf ihrer Bienenvölker und schicken diese an die AGES, Abteilung Bienenkunde und Bienenschutz. Zusätzlich übermitteln sie uns die Winterverluste ihrer Völker. Wir analysieren die Proben auf acht wichtige Bienenviren und überprüfen, ob das Auftreten und die Stärke der Virusinfektionen mit Winterverlusten in Zusammenhang stehen. Die Imkerinnen und Imker bekommen die Virusanalysen ihrer Völker zur Verfügung gestellt und erfahren so mehr über die Gesundheit ihrer Bienenvölker. Nach derzeitigem Stand der Wissenschaft sind Bienenviren, wie beispielsweise das Flügeldeformationsvirus und das Akute Bienenparalyse Virus, mitverantwortlich für hohe Winterverluste. Aber auch andere Viren, wie das Sackbrutvirus oder das Chronische Bienenparalyse Virus, machen den Bienenvölkern sehr zu schaffen. Leider haben wir derzeit erst punktuelle Kenntnisse über das Vorkommen und die Häufigkeit dieser Bienenviren in Österreich. Untersuchungen auf Viren erfolgten bisher meist erst, wenn schon ein Schaden am Bienenvolk entstanden war. Forschungsergebnisse aus den USA und europäischen Nachbarländern zeigten, dass viele Viren ebenso häufig in unauffällig erscheinenden Völkern wie in deutlich geschädigten vorkommen. Um eine Aussage über die Häufigkeit von Bienenviren zu treffen, müssen daher sowohl auffällige als auch unauffällige Völker untersucht werden (= eine repräsentative Auswahl). Das „Virusmonitoring“ ist ein Modul des Projektes „Zukunft Biene 2“, das von 2017-2021 die Bienengesundheit Österreichs unter Leitung von Prof. Karl…
Welches sind die häufigsten Bienenviren in Österreich und stehen diese Viren in Verbindung mit Winterverlusten heimischer Bienenvölker?
Thema: Nahrungsmittel, Tiere
Medium: Analog
Aktivität: zählen, betreuen
Teilnahme: Teilnahme geschlossen

WaldrApp

In diesem Projekt können Interessierte an einem wissenschaftlichen Projekt über die gefährdeten Waldrappe aktiv teilnehmen. Das Projekt befasst sich mit den ökologischen Eigenschaften der Habitate in denen sich die Vögel gerne aufhalten. Seit 1997 besteht im Almtal eine freifliegende Waldrapp-Kolonie, seit 2002 pflanzen sie sich selbständig fort. Die Vögel verbringen den Winter und die Brutsaison im Almtal, im Sommer befinden sie sich auch im etwa 30 km entfernten Nationalpark Kalkalpen. Worum geht es? Das Projekt befasst sich mit den ökologischen Präferenzen der Waldrappe. Vorläufige Ergebnisse zeigen, dass diese Vögel ihre Nahrungsgebiete nach verschiedenen Eigenschaften wählen: Flächen, die einen großen Abstand zu Straßen, Häusern und Bäumen haben und solche, die kurze Vegetation aufweisen werden bevorzugt. Außerdem spielen Ressourcenverfügbarkeit, sowie Ortstreue und das Bilden von Traditionen eine Rolle. Mit Hilfe von interessierten BürgerInnen sollten diese Informationen jetzt über die App WaldrApp gesammelt werden. Wer kann mitforschen? Jeder der ein Smartphone besitzt und die App „WaldrApp“ herunterlädt. Wie kann man mitforschen? Um teilnehmen zu können, ist eine Anmeldung/Registrierung nötig. Bei Sichtung eines Waldrapps können Sie einen Spot anlegen. Falls Sie noch Fragen zum genauen Vorgang der Dateneingabe haben, laden Sie das App Handbuch herunter oder kontaktieren Sie uns. App Downloaden und mitmachen! Die Apps zum WaldrApp Projekt, die im Citizen Science App System SPOTTERON laufen, sind kostenlos für Android und IOS verfügbar: Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.spotteron.waldrapp IPhone: https://itunes.apple.com/us/app/waldrapp-spotteron/id1292294112   Links http://klf.univie.ac.at/de/news/ https://www.sparklingscience.at/de/projects/show.html?--typo3_neos_nodetypes-page%5Bid%5D=951 http://www.kalkalpen.at/dehttp://www.kalkalpen.at/de  
Melde die bevorzugten Aufenthaltsorte des gefährdeten Waldrapps!
Thema: Tiere
Medium: Smartphone Apps
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Wilde Nachbarn

Nisten an Ihrem Haus oder in Ihrem Stall Schwalben? Haben Sie mitten im Ort einen Dachs gesehen? Oder beobachten Sie regelmäßig einen Turmfalken in Ihrem Garten? Wir interessieren uns für Ihre Beobachtungen im ländlichen Siedlungsraum! Verschiedene Vögel und andere Wildtiere bevölkern als unsere unmittelbaren Nachbarn unsere Siedlungsräume. Über Ihr Vorkommen und Ihre Verbreitung in der Nähe der Menschen ist oft nur wenig bekannt. Das Projekt Wilde Nachbarn hat es sich zum Ziel gesetzt, diese Wissenslücken mit Hilfe der Bevölkerung zu schließen. Werden auch Sie Teil eines Forschungsprojektes! Wo sich Wege kreuzen… Auf der Internetplattform „www.wildenachbarn.at“ können Beobachtungen gemeldet und andere Beobachtungen eingesehen werden. Sie können sich über aktuelle Sichtungen in ihrer Nähe informieren und weiterführende Informationen zur Biologie der Art und ihrer Verbreitung im ländlichen Siedlungsraum, aber auch Hilfestellungen in Konfliktfällen und für das Auffinden von hilflosen oder verletzten Wildtieren abrufen. Bei einer Registrierung können zusätzlich Fotos der Beobachtungen hochgeladen werden, Sie erhalten die Möglichkeit einer Übersicht über Ihre Meldungen und können unseren Newsletter abonnieren. Forschungsplattform Wir erhoffen uns eine breite Datengrundlage auf Grund der Sichtungsmeldungen, um die Verbreitung diverser Vögel und anderer Wildtiere in Österreichs Siedlungsräumen besser einschätzen zu können und auch adäquate Managementvorschläge im Konflikt- oder Schadensfall bereitstellen zu können. Ein räumlicher Schwerpunkt der Plattform liegt in der Region Wagram in Niederösterreich. Die Plattform ist in Österreich bisher einzigartig in ihrer Art: spezialisiert auf das Vorkommen von Vögeln und Wildtieren im ländlichen Siedlungsraum und mit wissenschaftlicher Forschung verknüpft.  
Wir interessieren uns für Ihre Tierbeobachtungen im ländlichen Siedlungsraum!
Thema: Tiere, Landnutzung
Medium: Homepage
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen