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„Heavy Metal City-Zen“ – Urban gardeners as Citizen Scientists

Heavymetalcityzen CC BY Elisabeth Ziss

2020 haben wir gemeinsam mit Wiener Stadtgärtner*innen experimentiert und das potentielle Risiko einer Schwermetallkontamination von Nutzpflanzen in ihren Gemeinschaftsgärten untersucht. Die Projektteilnehmer*innen haben dafür Topf-Versuche mit Radieschen oder Spinat in ihren Gemüsebeeten/Hochbeeten durchgeführt.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Risiko in den untersuchten Wiener Stadtgärten generell gering ist. Nur an einigen wenigen Gartenstandorten überstiegen die Schwermetallkonzentrationen (Pb, Cd, Zn) im Boden die in Österreich empfohlenen Grenzwerte. Lediglich an zwei Standorten lagen die Schwermetallkonzentrationen in den Pflanzen über den Grenzwerten der europäischen Lebensmittelnormen.

Auf potentiell kontaminierten Flächen, kann die Berücksichtigung von bestimmten Maßnahmen, das gesundheitliche Risiko bei der Gartenarbeit weiter verringern oder sogar beseitigen. Weitere Informationen zu diesen Maßnahmen haben wir in einem Folder zusammengefasst und stehen hier zum Download zur Verfügung:

Leitfaden - sicheres und gesundes Garteln in der Stadt

Unsere Erfahrungen und Details zu den Ergebnissen aus dem Citizen-Science Projekt „Heavy Metal City-Zen" wurden kürzlich in dem Special Issue "Urban Green Infrastructure for Climate-Proof and Healthy Cities" des Open Access Journals Sustainability veröffentlicht:

Ziss, E.; Friesl-Hanl, W.; Götzinger, S.; Noller, C.; Puschenreiter, M.; Watzinger, A.; Hood-Nowotny, R. Exploring the Potential Risk of Heavy Metal Pollution of Edible Cultivated Plants in Urban Gardening Contexts Using a Citizen Science Approach in the Project "Heavy Metal City-Zen". Sustainability 2021, 13, 8626. https://doi.org/10.3390/su13158626


Workshop Rückblick: "Open Education: Folien, Vortr...
Österreich forscht ist nun barrierefrei – doch was...

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Kommentare 3

Daniel Dörler am Mittwoch, 04. August 2021 09:38

Herzliche Gratulation zu diesen tollen Ergebnissen. Wisst ihr, warum an an einigen wenigen Gartenstandorten die Schwermetallkonzentrationen über den empfohlenen Grenzwerten lagen? Wurde hier bereits belastetes Substrat verwendet, oder gelangten die Schwermetalle nachträglich in den Boden bzw. die Pflanzen?

Herzliche Gratulation zu diesen tollen Ergebnissen. Wisst ihr, warum an an einigen wenigen Gartenstandorten die Schwermetallkonzentrationen über den empfohlenen Grenzwerten lagen? Wurde hier bereits belastetes Substrat verwendet, oder gelangten die Schwermetalle nachträglich in den Boden bzw. die Pflanzen?
Elisabeth Ziss am Mittwoch, 04. August 2021 13:33

Vielen Dank für die Glückwünsche! Die erhöhten Schwermetallkonzentrationen in den Bodenproben lassen sich vermutlich mit der früheren Nutzung dieser Standorte erklären. Es ist daher empfehlenswert vor der Errichtung eines Stadtgartens, sich über die historische und gegenwärtige Nutzung des Standortes zu informieren und gegebenenfalls Bodentests durchführen zu lassen. Bei einer potentiellen Belastung kann die Errichtung von Hochbeeten mit schadstofffreiem Boden das Risiko einer Kontamination der Pflanzen verringern oder beseitigen.

Vielen Dank für die Glückwünsche! Die erhöhten Schwermetallkonzentrationen in den Bodenproben lassen sich vermutlich mit der früheren Nutzung dieser Standorte erklären. Es ist daher empfehlenswert vor der Errichtung eines Stadtgartens, sich über die historische und gegenwärtige Nutzung des Standortes zu informieren und gegebenenfalls Bodentests durchführen zu lassen. Bei einer potentiellen Belastung kann die Errichtung von Hochbeeten mit schadstofffreiem Boden das Risiko einer Kontamination der Pflanzen verringern oder beseitigen.
Daniel Dörler am Mittwoch, 04. August 2021 14:08

Super, vielen Dank für die rasche Antwort!

Super, vielen Dank für die rasche Antwort! :)
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