Arbeitsgruppe für offene Biodiversitätsdatenbanken - Citizen-Science.at

Citizen Science

Citizen Science wird weltweit unterschiedlich definiert. Einen Überblick der Konzepte und Ideen finden Sie unter "Was ist Citizen Science?"

 

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Arbeitsgruppe für offene Biodiversitätsdatenbanken

In dieser AG wird unter anderem ein Entscheidungsbaum zur Beurteilungshilfe der Machbarkeit/Sinnhaftigkeit der Öffnung von spezifischen Citizen Science Biodiversitätsdatenbanken erstellt.
CC0 pixabay (http://bit.ly/2GfiqtO)

Arbeitsgruppe für offene Biodiversitätsdatenbanken in Citizen Science

Leiter: Florian Heigl, Universität für Bodenkultur Wien

Im Rahmen des jährlichen Plattformtreffens des Citizen Science Network Austria am 31.01.2018 wurde von den anwesenden PartnerInnen beschlossen eine Arbeitsgruppe zu Offenen Biodiversitätsdatenbanken einzurichten.

Folgende Punkte haben uns dazu bewegt uns mit diesem Thema zu beschäftigen:

  1. Es tritt ein ethisches Dilemma auf, wenn man Daten, welche gemeinsam mit der Bevölkerung erhoben worden sind, verschlossen abspeichert.
  2. In gewissen Förderprogrammen-Schienen wird zukünftig des Öfteren verlangt werden, die im Zuge des Projektes erhobenen Daten als Open Data zur Verfügung zu stellen
  3. Die EU-Datenschutzgrundverordnung bedingt ein Überdenken und Aktualisieren unseres Umgangs mit personenbezogenen Daten in naher Zukunft.
  4. Eine Behandlung des Themas von Seiten der ProjektbetreiberInnen zeigt das progressive Denken im Bereich Citizen Science.
  5. Wenn wir gemeinsam die Herausforderungen/Probleme aufzeigen, fällt es uns leichter Argumente für/gegen eine Öffnung der Datenbanken in Citizen Science Projekten zu finden.
  6. Technische Entwicklungen im Infrastrukturbereich bieten neue Möglichkeiten der Veröffentlichung von Forschungsdaten (z.B. https://www.gbif.org/)

Nur um es zu unterstreichen: die AG soll keine Missionierung für die Öffnung von Biodiversitätsdatenbanken sein. Wir wollen objektiv aufzeigen, welche Probleme/Herausforderungen auftauchen, falls man die Datenbanken öffnet und welche Wege es geben könnte um Eigeninteressen oder sensible Daten zu Schutzgütern zu wahren und trotzdem offen Daten zur Verfügung zu stellen.

Folgende Ziele sollen bis zur Österreichischen Citizen Science Konferenz 2019 erreicht werden:

  1. Erstellung eines Entscheidungsbaums zur Beurteilungshilfe der Machbarkeit/Sinnhaftigkeit der Öffnung von spezifischen Citizen Science Biodiversitätsdatenbanken (erprobt an bestehenden und theoretischen Projekten).
  2. Ein Umsetzungs- bzw. Erfahrungsbericht aus einem Österreichischen Citizen Science Projekt, welches seine Biodiversitätsdatenbank öffnet.

Wenn auch Sie sich für dieses Thema interessieren und in der Arbeitsgruppe mitarbeiten möchten, dann melden Sie sich gerne jederzeit bei Florian Heigl (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).