Projekte - Citizen-Science.at

Citizen Science

Citizen Science wird weltweit unterschiedlich definiert. Einen Überblick der Konzepte und Ideen finden Sie unter "Was ist Citizen Science?"

 

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Projekte

Ein Überblick über alle auf www.citizen-science.at gelisteten Projekte mit kurzer Beschreibung. Klicken Sie sich durch und werden auch Sie Citizen Scientist!
CC0 | pixabay (https://bit.ly/2uXACUq)

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Anzahl: 57
Wissenschaft:
Zielgruppe:
Medium:

bienenstand.at

Bienenstand.at ist ein interaktives Citizen Science Projekt, zur Erhebung der Wintersterblichkeit von Bienenvölkern in Österreich. Die Ergebnisse werden der Öffentlichkeit, ImkerInnen und Medien zur Verfügung gestellt. Winterverluste von Bienenvölkern sind von vielen Faktoren abhängig. Die Angaben von Imkereien stellen die Datenbasis dieser Untersuchung dar. Eine öffentlich zugängliche Datenbank erlaubt NutzerInnen eigene Fragestellungen (zum Beispiel die Auswirkung von bestimmten Betriebsweisen oder dem Standort auf die Höhe der Winterverluste) anhand der gesammelten Daten selbstständig zu untersuchen und kann auch in Schulen oder Universitäten zur Vermittlung epidemiologischer Sachverhalte verwendet werden. Langfristig soll durch die Identifikation und die Verbreitung erfolgreicher betrieblicher Strategien (etwa die Behandlung gegen Parasiten), die Zahl verlorener Bienenvölker reduziert werden und damit die Bestäubung landwirtschaftlicher Nutzpflanzen und Wildpflanzen gewährleistet werden.
Bienenstand.at ist ein interaktives Citizen Science Projekt, zur Erhebung der Wintersterblichkeit von Bienenvölkern in Österreich.
Thema: Nahrungsmittel, Tiere, Wirtschaft
Medium: Homepage
Aktivität: zählen
Teilnahme: Teilnahme offen

Biochar

Werden Sie Teil des Projekts, indem Sie auf Ihrem Balkon bzw. Garten einen „Topf-Versuch“ mit Biokohle und Bohnen durchführen. Ihre Daten liefern einen wichtigen Beitrag für die Ermittlung der Auswirkungen von Biokohle auf die biologische Stickstoff-Fixierung von Bohnenpflanzen. Hintergrund Die landwirtschaftliche Produktion ist durch den Klimawandel und den steigenden Bedarf an Lebensmitteln neu gefordert. Einen vielversprechenden Lösungsansatz könnte hier Terra Preta – die althergebrachte Art der Bodenpflege aus der Amazonasregion – bzw. ihr modernes Pendant – die Beimischung von Biokohle in die Bodenmatrix – darstellen. Sowie Luft und Wasser werden jetzt auch Böden allmählich als wertvolle, begrenzte natürliche Ressource wahrgenommen. Die Bodenforschung erlangt wieder an Bedeutung angesichts der Wichtigkeit der Böden für globale Kohlenstoffflüsse. Während das Phänomen von Terra Preta Böden in der anthropologischen und sozio-ökologischen Literatur beträchtliche Beachtung gefunden hat, ist die Forschung im Bereich der Biokohle-Anwendung immer noch eine junge Disziplin und das Wissen über ihre Vorteile noch nicht weit verbreitet. Stickstoff ist der am häufigsten limitierende Nährstoff für das Wachstum der Pflanzen. Jedoch können Pflanzen aus der Familie der Leguminosen (z.B. Bohnen, Erbsen) eine besondere Lebensgemeinschaft bilden: in bestimmten Bereichen der Wurzel, den sogenannten Wurzelknöllchen, leben stickstoffbindende Bakterien der Gattung Rhizobium. Diese sind in der Lage, Luftstickstoff zu binden und in eine für Pflanzen verfügbare Form zu überführen. Die Wurzelknöllchen der Leguminosen sind sozusagen die „Düngemittelfabriken“ der Pflanzen. Sie stellen „kohlenstoffneutralen“ Stickstoff-Dünger für Anbausysteme zur Verfügung und sind sowohl in der tropischen Subsistenz-Landwirtschaft, als auch in der biologischen Landwirtschaft der gemäßigten Zone von zentraler Bedeutung. Die technische…
Werden Sie Teil des Projekts, indem Sie auf Ihrem Balkon bzw. Garten einen "Topf-Versuch" mit Biokohle und Bohnen durchführen.
Thema: Nahrungsmittel, Pflanzen
Medium: Analog
Aktivität: messen, fotografieren, betreuen, beobachten, experimentieren
Teilnahme: Teilnahme offen

Biodiversitätsmonitoring mit LandwirtInnen

Wir schauen auf unsere Wiese! und Wir schauen auf unsere Alm! Seit dem Jahr 2007 beobachten Landwirtinnen und Landwirte aus ganz Österreich die Entwicklung von Pflanzen und Tieren auf ihren Wiesen. Das Projektmotto „Wir schauen auf unsere Wiese!“ steht dabei für das jährliche Zählen und Dokumentieren von Indikatorarten, sowie für die Bereitschaft zur Pflege und Erhaltung des extensiven Grünlandes. Seit 2013 können auch AlmbewirtschafterInnen am Biodiversitätsmonitoring teilnehmen. Auf der Alm werden auch die BesucherInnen und Almgäste zum Beobachten der Artenvielfalt motiviert. Durch das jährliche Beobachten der Tiere und Pflanzen verändert sich die Sichtweise, mit der die Bauern und Bäuerinnen ihre Wiese betrachten und ein Prozess des genaueren Hinsehens wird in Gang gesetzt. Unterrichtseinheiten in Schulen zu Themen wie „Wiesenduft und Wiesenreife“ sollen die zukünftigen LandbewirtschafterInnen ansprechen und für Artenvielfalt begeistern. Insgesamt gehen jährlich rund 700 Bäuerinnen und Bauern und SchülerInnen aus 14 Land- und Forstwirtschaftliche Fachschulen auf die Beobachtungsflächen, zählen und dokumentieren wiesentypische Pflanzen-und Tierarten. Warum das Ganze? Das Ziel ist es, die TeilnehmerInnen für die besonderen Pflanzen und Tiere in der Wiese zu begeistern und durch das eigene Beobachten und Zählen von ausgewählten Zeigerarten Zusammenhänge zwischen Bewirtschaftung und Vorkommen von z.B. Orchideen, Ritterwanzen oder Heuschrecken besser zu verstehen. Durch die Teilnahme am Projekt und die regelmäßige, gewissenhafte Beobachtung werden die LandwirtInnen selbst zu ExpertInnen ihrer eigenen Wiese ausgebildet. Darüber hinaus wird der Sinn hinter Bewirtschaftungsauflagen und Förderungen verständlich gemacht. Aus den Beobachtungen und Meldungen sollen statistische Auswertungen Aufschluss über Zusammenhänge zwischen Artenvielfalt und Bewirtschaftung von Extensivgrünland geben. Auswertungen der…
Seit dem Jahr 2007 beobachten Landwirtinnen und Landwirte aus ganz Österreich die Entwicklung von Pflanzen und Tieren auf ihren Wiesen.
Thema: Pflanzen, Tiere, Landnutzung
Medium: Homepage
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, betreuen, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

BrotZeit

Lesachtaler Brot im intergenerationellen Dialog Das Projekt „BrotZeit“ widmet sich der kulturellen Nachhaltigkeit von lokalem Wissen und handwerklichen Fähigkeiten zum „Lesachtaler Brot“ mit dem Ziel einer reflektierten Inwertsetzung. Anhand des immateriellen Kulturerbes „Lesachtaler Brot“ wird der Zusammenhang zwischen der intergenerationellen Weitergabe von Erfahrungswissen und regionaler Identität untersucht. Lebendige Traditionen verändern sich im alltäglichen Handeln, sie integrieren Neues und Fremdes, wandeln sich mit den Lebensumständen und entstehen dadurch immer wieder neu. Dieser dynamische Prozess der Weitergabe und der Anwendung von lokalem Wissen und Praktiken sowie die Bedeutung dieser gelebten Traditionen für die örtliche Gemeinschaft steht im Zentrum des Forschungsinteresses. Im sinnlich-handelnden Nachvollzug sowie im intergenerationellen Dialog von SchülerInnen mit TrägerInnen des lokalen Wissens werden Tätigkeiten und das Erfahrungswissen zum Lesachtaler Brot gesichert und neu erlebbar gemacht. Bei der Reflexion der intergenerationellen Begegnungen zum lokalen Kulturerbe stehen die Kommunikations- und Interaktionsprozesse sowie die individuellen und kollektiven Lernerfahrungen der Beteiligten im Mittelpunkt.Um die Traditionen zur Lesachtaler Brotkultur zeitgemäß und zukunftsgerecht darzustellen, ohne dass kulturelle und lokale Eigenheiten verloren gehen, werden - gemeinsam mit den lokalen AkteurInnen - passende Vermittlungs- und Inszenierungsformen entwickelt und umgesetzt. Den Projektverlauf können Sie -während der Projektlaufzeit 2015 bis 2017- mittels Blog der SchülerInnen miterleben: www.lesachtalerbrot.wordpress.com Ihr Lokales Wissen wird gebraucht! Kommen Sie aus Kärnten und verraten Sie uns ein Brotrezept? Haben Sie Fotos aus ihrer Region über den Getreideanbau, das Mahlen, das Brotbacken?Besitzen Sie Gerätschaften rund um das Brotbacken und würden uns diese als Leihgabe zur Verfügung stellen?Kennen Sie Geschichten, Bräuche oder Sprichwörter rund um das Brot? SchülerInnen des Bildungszentrums Lesachtal…
Das Projekt „BrotZeit“ widmet sich der kulturellen Nachhaltigkeit von lokalem Wissen und handwerklichen Fähigkeiten zum „Lesachtaler Brot“ mit dem Ziel einer reflektierten Inwertsetzung.
Thema: Nahrungsmittel, Geschichte, Kultur
Medium: Analog, Homepage
Aktivität: diskutieren, schreiben
Teilnahme: Teilnahme offen

Brutvogelatlas

Was ist der Brutvogelatlas? Im Brutvogelatlas werden die Vorkommensgebiete aller in Österreich brütenden Vogelarten abgebildet. Er ist eine zentrale Grundlage für den Vogelschutz: Neben der Verbreitung der Vögel geben besonders auch etwaige Veränderungen in der Verbreitung wichtige Hinweise darauf, ob es der Vogelart in Österreich gut geht. Nach der Publikation des ersten Atlas der österreichischen Brutvögel, der Daten aus den Jahren 1981 bis 1985 dargestellt hat, soll nun erforscht werden was sich seither verändert hat. Nach dem Zwischenstand der ersten vier Zähljahre haben bislang etwa 1.500 Personen weit über eine Million Datensätze gesammelt. Mitmachen Für den Brutvogelatlas wird ein Raster von 10x10 km verwendet. Vogelkundlich engagierte Bürgerinnen und Bürger erheben alle dort vorkommenden Arten. Die allgemeinen Kartierungen werden mit dem Jahr 2017 abgeschlossen werden. Im Jahr 2018 werden voraussichtlich noch nachträgliche Erhebungen für einige schwer erfassbare Arten stattfinden. Nähere Infos gibt es hier: https://www.birdlife.at/page/monitoring  
Im Brutvogelatlas werden die Vorkommensgebiete aller in Österreich brütenden Vogelarten abgebildet.
Thema: Tiere
Medium: Homepage
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Brutvogelmonitoring

Jährliche Zählungen Bei diesem anspruchsvollen Citizen Science-Projekt sind die Kenntnis der häufigen heimischen Brutvogelarten und eine Teilnahme über mehrere Jahre Voraussetzung. Die MitarbeiterInnen zählen zweimal pro Jahr an festgelegten Zählpunkten alle gesehenen und gehörten Vögel. Aus der Summe aller Zählungen werden dann Bestandsentwicklungen berechnet. Die Datenlage reicht derzeit aus, um für etwa 65 Vogelarten aussagekräftige Trends zu ermitteln – und zwar ab dem Jahr 1998. Die Ergebnisse zeigen leider, wie wichtig die Überwachung unserer Brutvogelwelt ist: Mehr als die Hälfte der untersuchten Arten nimmt in ihrem Bestand ab, während dagegen nur bei etwa einem Fünftel aller dieser Arten eine Zunahme festgestellt werden kann. Die restlichen Vogelarten zeigen derzeit stabile Bestände. Mitmachen Nähere Infos und Ergebnisse gibt es hier: https://www.birdlife.at/page/monitoring  
Wie verändern sich die Bestände häufiger heimischer Vogelarten?
Thema: Tiere
Medium: Homepage
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Captor

Gemeinsam gegen die Ozonbelastung In CAPTOR kämpfen BürgerInnen und WissenschafterInnen gemeinsam gegen die Ozonbelastung in Europa. Wir bauen ein Monitoring-Netzwerk mit günstigen Messgeräten zur Ozonmessung in belasteten Regionen auf. Diese Messgeräte werden von interessierten BürgerInnen aufgestellt und instand gehalten, unterstützt werden sie dabei vom CAPTOR Team. Bei der Entwicklung der Sensoren wird seitens der WissenschaftlerInnen auf die hohe Datenqualität geachtet. Durch die Beobachtung der Ozonwerte und gemeinsame Diskussionen aller Involvierten  möchten wir mehr Bewusstsein schaffen und konkrete Lösungen für die Ozonprobleme finden. Luftverschmutzung ist eine Gefahr für Mensch und Natur: Jährlich kommt es zu 430.000 frühzeitigen Todesfällen in Europa.  Landwirtschaftliche Schäden und Umweltschäden sind enorm. Krankheitskosten durch die Luft-verschmutzung werden auf 330 bis 940 Mrd. EUR jährlich geschätzt. Die Ozonbelastung ist besonders hoch: In vielen Regionen Europas liegt die Ozonbelastung über den EU-Zielwerten (schauen Sie auf unsere Website, dort finden sie mehr Informationen!). In ländlichen Gebieten rund um Ballungsräume ist die Belastung besonders hoch. Existierende Messnetze sind in manchen Ländern nur spärlich verteilt: Bestehende Luftgüte-Messstationen sind mit hochkarätigen Sensoren ausgestattet. Das ist teuer, dadurch ist deren räumliche Verbreitung in manchen Ländern gering. Wir müssen zusammen arbeiten, um Lösungen zu finden: Wenn BürgerInnen, WissenschafterInnen, NGOs und regionale EntscheidungsträgerInnen kooperieren, können wir gemeinsam neue Lösungen für die Luftverschmutzung erarbeiten. Mach mit bei CAPTOR Ozondaten erheben: Betreue einen CAPTOR Sensor, der in deiner Gegend Ozonwerte misst. Du brauchst dazu kein Vorwissen. Stell einen Platz für ein Messgerät zur Verfügung, wir kommen und montieren/demontieren es. Du wirst über die Luftqualität in deiner direkten Umgebung…
In CAPTOR kämpfen BürgerInnen und WissenschafterInnen gemeinsam gegen die Ozonbelastung in Europa.
Thema: Wetter, Gesundheit, Verkehr
Medium: Homepage
Aktivität: messen, betreuen
Teilnahme: Teilnahme offen

Care&Heat

Sorgearbeit & Hitze „Wenn die Hitze Sorgen macht“: Hitzeperioden und steigende Temperaturen beeinflussen Betreuungs- und Pflegesituationen. Wie gehen Betroffene, Pflegende und Professionelle mit Hitze um? Forschungsziel: In diesem Projekt wird untersucht, wie die im Zuge des Klimawandels steigenden Temperaturen und häufigen Hitzeperioden Sorge- und Pflegesituationen bedingen bzw. wie „Hitze“ von professionell Pflegenden, von An- und Zugehörigen aber auch von Gepflegten selbst in Österreich erfahren wird. Über einen Schreibaufruf werden Sorge- und Pflegeerfahrungen von informell und professionell Pflegenden gesammelt. Kritische Situationen in Bezug zu Hitze sollen identifiziert und Einsichten aus Erfahrungen und Coping-Strategien von Betroffenen und Pflegenden gewonnen werden. Gleichzeitig soll die Öffentlichkeit zum Thema „Wenn die Hitze Sorgen macht“ sensibilisiert werden. Wie kann man mitforschen? 1.) Teilnahme an einem Erzählcafé: Erfahrungen im Umgang mit Hitze in Sorge- und Pflegesituationen können in dialogisch moderierten Gruppen erzählt werden. 2.) Teilnahme am „Schreibaufruf“: Erfahrungen können schriftlich dokumentiert und eingesendet werden. 3.) Teilnahme an der Auswertung der Daten entweder im Rahmen eines Workshops oder einer moderierten internetbasierten Homepage. Mitforschen können Personen mit Betreuungs- und Pflegeerfahrung, hilfs- und pflegebedürftige Personen, Professionelle in Sozial- und Gesundheitseinrichtungen sowie interessierte Schüler/innen und Bürger/innen. Was passiert mit den Beiträgen der Citizen Scientists? Teilnehmende entscheiden selbst, ob ihr Beitrag veröffentlicht werden soll. Dies kann auch unter einem anderen Namen (Pseudonym) geschehen. Ausgewählte Beiträge werden mit Blick auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede ausgewertet. Auf diese Weise werden „typische Geschichten“ und Strukturen sichtbar. Insbesondere werden Einsichten in hilfreiche Coping Strategien im Umgang mit Hitze in Pflegesituationen erwartet. Wissenschaftliche Einrichtungen Institut für Palliative Care…
Wie gehen Betroffene, Pflegende und Professionelle mit Hitze um?
Thema: Wetter, Gesundheit
Medium: Analog, Homepage
Aktivität: bewerten, diskutieren, schreiben
Teilnahme: Teilnahme offen

Citree

Mit dem Citizen Science Projekt CITREE soll ein Crowdsourcing Instrument zum Monitoring des Wachstums von urbanen Bäumen entwickelt und genutzt werden. Es baut auf dem Sparkling Science Projekt “Woody Woodpecker” auf, das sich mit dem Wachstum, der Struktur und der Funktion von Holz befasst. Städtische Bäume erfüllen vielfältige Funktionen, wie etwa Verbesserung von Mikroklima und Luft, Lärmschutz oder Gestaltung des öffentlichen Raums. Ein Monitoring urbaner Bäume ist von Bedeutung, da die Klimaänderung eine Stressintensivierung der Bäume mit sich bringt. In Städten sind Bäume großer Hitze und Trockenheit ausgesetzt und durch andere Stressfaktoren, wie Schadstoffemissionen, limitierten Wurzelraum, Salzstress oder Schädlingsbefall zusätzlich beeinträchtigt. Deshalb stellen Bäume in Städten „lebende Laboratorien“ dar, die Analysen von Stressmechanismen und Abschätzungen zukünftiger Entwicklungen ermöglichen. Mit CITREE soll eine Instrument zum Monitoring urbaner Bäume bereitgestellt und damit eine Brücke zwischen den Bürgern und ihren Bäumen geschaffen werden: Einerseits können die Bürger im Monitoringprozess partizipieren, anderseits können sie sehen und lernen, wie ihre Bäume wachsen. Diese Rückkopplung wird auch genutzt, um die Arbeit öffentlicher Einrichtungen (z.B. Stadtgärtnereien) zu präsentieren und ermöglicht Schulprojekte zu Stadtbäumen und Stadtökologie. CITREE basiert auf einfach zu installierenden und billigen Band-Dendrometern, mit denen der Stammumfang und damit das Wachstum gemessen werden kann. An Stadtbäumen installierte Dendrometer werden durch Bürger abgelesen, die mittels QR-Code und Smartphone Zugang zur CITREE Datenbank haben. In der CITREE Datenbank werden die Wachstumsdaten aller Bäume gesammelt und für involvierte Bürger, die Öffentlichkeit, öffentliche Einrichtungen und Forscher zur Verfügung gestellt. Die wesentlichen Arbeitspakete des Projektes sind: die Auswahl/Modifikation geeigneter Dendrometer die…
Mit CITREE soll ein Crowdsourcing Instrument zum Monitoring des Wachstums von urbanen Bäumen entwickelt und genutzt werden.
Thema: Pflanzen, Landnutzung
Medium: Homepage
Aktivität: messen, verorten, betreuen, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Die Igel sind los!

Interessierte BürgerInnen können in diesem Projekt dem Igel in Gärten auf die Spur kommen und herausfinden wo Igel vor ihrer Haustür leben. Worum geht es? Als Kulturfolger fühlen sich Igel in der Umgebung des Menschen wohl und können Strukturen in naturnahen Gärten sehr gut nutzen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Igel in Siedlungen häufig sogar höhere Dichten erreichen als in der ausgeräumten Kulturlandschaft. Citizen Scientists können das Vorkommen der beiden in Österreich heimischen Igelarten (nördlicher Weißbrustigel und Braunbrustigel) mit einem Igeltunnel erforschen oder direkte Beobachtungen melden. Zusätzlich werden die Gartenstrukturen und die Bewirtschaftung der Gärten sowie einige generelle Fragen über Igel in Gärten mittels eines standardisierten Fragebogens erhoben. Wer kann mitforschen? Alle Personen die einen eigenen Garten bzw. Zugang zu einem Garten haben, können an der Erhebung teilnehmen. Auf Grund der spannenden aber einfachen Methode der Igeltunnel (entwickelt von Dr. Richard Yarnell, Nottingham Trent University, England) eignet sich dieses Projekt auch gut für Kinder. Wie kann man mitforschen? Wählt man die Igeltunnel-Methode ist der erste Schritt sich einen Igeltunnel zu bauen oder auszuborgen (dies ist bei verschiedenen regionalen Anlaufstellen in den Bundesländern möglich). Danach führt man die Erhebung an fünf aufeinanderfolgenden Tagen in seinem Garten durch (Bauanleitung und Leitfaden gibt es auf der Projekthomepage: http://igelimgarten.boku.ac.at/). Alternativ kann man auch – wenn man den Igel bereits in seinem Garten gesehen hat – eine „direkte Beobachtung“ melden. Um die erhobenen Daten online zu erfassen, wird zuerst ein Account angelegt. Für jeden Garten den man untersuchen will, wird dann ein eigener Gartenfragebogen…
Interessierte BürgerInnen können in diesem Projekt dem Igel in Gärten auf die Spur kommen und herausfinden wo Igel vor ihrer Haustür leben.
Thema: Tiere
Medium: Homepage
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, betreuen, beobachten, experimentieren
Teilnahme: Teilnahme offen

ExploreAT

exploreAT! exploring austrias culture through the language glass Das Projekt exploreAT! zielt darauf ab, einzigartige Einblicke in die Vielfalt der deutschen Sprache (vor allem in Österreich) zu verschaffen. Mit Hilfe innovativer digitaler Tools wird eine einzigartige Sammlung bairischer Mundarten in der Region der ehemaligen Habsburgermonarchie (1911-1998) erforscht. Das umfangreiche Korpus beinhaltet 200.000 Hauptlemmata in ca. 4 Millionen Einträgen. Zur Sammlung gehört ein 5 Bände umfassendes Wörterbuch mit ca. 50.000 Hauptlemmata, welches eine Zeitspanne von den Anfängen der deutschen Sprache bis heute abdeckt. Zudem existieren weitere Datenbanken, wie z.B. eine der Belegdatenbank angegliederte Bilddatenbank, die Abbildungen und Skizzen, die die Sammler*innen zur Bedeutungserklärung angefertigt haben, einbezieht. Innerhalb der Datenbank sollen Schnittstellen für die Nutzung von Linked Open Data (LOD) geschaffen werden, um ontologische Ressourcen verwenden zu können und somit die Darstellung der konzeptionellen und semantischen Informationen zu gewährleisten. Innerhalb des Projektes werden unterschiedliche Arbeitsgruppen und Wissenschaftsbereiche abgedeckt. Ein Hauptinteresse besteht im Aufbau einer effektiven, wiederverwendbaren, auf den Forschungsbereich abgestimmten IT-Infrastruktur, um historisch-lexikographische Inhalte zur Verfügung zu stellen. Diese verlinkt das Wissen von europäischen und globalen Infrastrukturen und ermöglicht sowohl Wissenschaftern als auch Laien allgemeine oder auch spezialisierte Suchanfragen zu stellen. Von geistes- und sozialwissenschaftlicher Perspektive ist der Einblick in das Verhalten, wie sich der User mit dem Inhalt auseinandersetzt und welche Besonderheiten er im Korpus erforschen kann, bedeutend, um das Wissen über die Evolution der deutschen und der menschlichen Sprache allgemein voranzubringen.  
Das Projekt exploreAT! zielt darauf ab, einzigartige Einblicke in die Vielfalt der deutschen Sprache zu verschaffen.
Thema: Geschichte, Sprache
Medium: Homepage
Aktivität: verorten, diskutieren, schreiben
Teilnahme: Teilnahme offen

Fire-Database

An der Universität für Bodenkultur in Wien am Institut für Waldbau werden seit 2008 das Auftreten, die Verteilung, Ursachen und Charakteristika von Waldbränden in Österreich im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte analysiert. Die Datenreihe erstreckt sich über mehrere Jahrzehnte und umfasst rund 5500 Feuer, wovon mehr als 4000 auf Waldbrände entfallen. Die meisten Waldbrände werden im Frühjahr und Sommer registriert. Teile von Kärnten, Tirol, Steiermark sowie die südlichen Regionen von Niederösterreich sind vergleichsweise häufig von Waldbränden betroffen. Meist liegt die Brandursache im menschlichen Verhalten. Sei es direkt, etwa durch ein außer Kontrolle geratenes Feuer, oder indirekt, zum Beispiel durch eine achtlos weggeworfene Zigarette. In den Sommermonaten spielen auch Blitzschlagbrände eine Rolle, wobei der Anteil hier 40% betragen kann. Zahlreiche Waldbrände sind als Fallstudien näher untersucht worden, um das Brandverhalten, die Mortalität der betroffenen Baumindividuen und die Regeneration der Waldbestände zu analysieren. Im Frühjahr 2013 wurde vom Institut für Waldbau eine Web-Plattform erstellt, die eine einfache und systemunabhängige Erhebung und Analyse von Waldbränden ermöglicht. Die Web-GIS Applikation „Fire Database“ ist frei zugänglich und ermöglicht Interessierten, Waldbrandereignisse abzufragen und Statistiken oder Grafiken zu erstellen. Ebenso können – aktuelle oder historische – Waldbrände über ein Online-Eingabeformular gemeldet werden. Links: Waldbrand-Datenbank Österreich: http://fire.boku.ac.at Waldbrand-Blog Österreich: http://fireblog.boku.ac.at Waldbrandforschung an der BOKU: http://www.wabo.boku.ac.at/waldbrand.html European Forest Fire Information System (EFFIS): http://forest.jrc.ec.europa.eu/effis/applications/current-situation
2013 wurde vom Institut für Waldbau eine Web-Plattform erstellt, die eine einfache und systemunabhängige Erhebung und Analyse von Waldbränden ermöglicht
Thema: Pflanzen, Wetter, Katastrophen, Wirtschaft, Landnutzung
Medium: Homepage
Aktivität: fotografieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

FotoQuest Go

“Erkunde die europäische Landschaft und hilf der Wissenschaft beim Klima- und Umweltschutz!” Bist du gerne an der frischen Luft unterwegs? Würdest du gerne einen konkreten Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten und dazu noch etwas dazu zu verdienen? Mit der FotoQuestGo App kannst du in deiner Freizeit der Wissenschaft bei der Verbesserung von wichtigen Datensätzen für die Erforschung von Landschaftsveränderungen in Europa helfen. Die aktuelle Kampagne läuft noch bis 30. September! Mit der FotoQuestGo App kannst du mit deinem Smartphone etwa beim Joggen oder Wandern zur Wissenschaftlerin oder Wissenschaftler werden, wertvolle Daten sammeln, einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und gleichzeitig wie bei einer Schatzsuche mit deinen gesammelten Punkten Preise gewinnen. Pro Punkt bekommst du 1 bis 3 € und einmal pro Woche gibt es 30 € für einen abgelegenen Punkt. Diese Challenge Punkte werden auf unseren Facebook (@GeoWiki) und Twitter (@Geo_Wiki und @FotoQuest_Go) Seiten veröffentlicht. Die App funktioniert ganz einfach: mit Hilfe des GPS deines Smartphones navigiert sie dich bis an den Ort, zu dem uns Landschaftsdaten fehlen, und hilft dir anschließend, die notwendigen Fotos und Informationen abzuspeichern und hochzuladen. Warum FotoQuestGo? Jeden Tag werden in Europa große Mengen an Land in Geschäfts-, Wohn-, Freizeit- und Verkehrsflächen umgewandelt. Dabei müssen fruchtbare Böden, Artenvielfalt und natürliche CO2-Speicher Asphalt und Beton weichen. Außerdem steigt durch die zunehmende Oberflächenversiegelung die Gefahr von Überschwemmungen drastisch. Um die Veränderungen von Landflächen und deren Auswirkungen auf die Umwelt besser nachverfolgen und verstehen zu können, fehlen uns Wissenschaftlern bislang verlässliche, detaillierte und vollständige Daten zur aktuellen Bodennutzung.…
Hier kannst du in deiner Freizeit der Wissenschaft bei der Verbesserung von wichtigen Datensätzen für die Erforschung von Landschafts- veränderungen in Österreich helfen.
Thema: Landnutzung
Medium: Homepage, Smartphone Apps
Aktivität: Online Spiel, fotografieren, verorten
Teilnahme: Teilnahme offen

GeFaBe

Gemeinsam Fahren Wir Besser (GeFaBe) Das Top Citizen Science Projekt Gemeinsam Fahren Wir Besser (GeFaBe) verfolgt das Ziel gemeinsam mit österreichischen AutofahrerInnen Defizite, Sicherheitslücken, alltagstaugliche Praktiken und vorbildliche Nutzungsmöglichkeiten von Fahrassistenzsysteme aufzuzeigen. Um dieses Ziel zu erreichen, dokumentieren die LenkerInnen über eine eigene App ihre Erlebnisse mit Fahrassistenzsystemen: Was funktioniert gut/schlecht bei der Benutzung? Wo gibt es Unklarheiten? Welche Informationen werden vermisst? Welche Vorteile bieten die Fahrassistenzsysteme? Gemeinsam mit WissenschaftlerInnen des Centers for Human Computer Interaction der Universität Salzburg werden dann aufbauend auf diesen Erlebnissen, Lehrmaterialien entwickelt, die die Grundlage für die erste Verkehrsunterrichtseinheit zum Thema Fahrassistenzsysteme in Österreich bilden. Was sind Fahrassistenzsysteme? Fahrassistenzsysteme finden immer breitere Anwendung in modernen Fahrzeugen. Sie unterstützen AutofahrerInnen bei bestimmten Fahraufgaben z.B. beim Einparken oder Spurwechseln, und in bestimmten Verkehrssituationen, z.B. bei langen Fahrten auf der Autobahn oder im Stop-and-Go-Verkehr. Zu den bekanntesten Fahrassistenzsystemen zählen Tempomaten, Abstandsregeltempomaten, Spurhalteassistenten, Spurwechselassistenten oder Einparkhilfen. Das Ziel von Fahrassistenzsystemen ist es das Fahren bestmöglich zu erleichtern. Dennoch kann es bei ihrer Verwendung zu unerwarteten Erlebnissen kommen, denn mit der zunehmenden Automatisierung der Fahrzeuge nehmen sowohl der Funktionsumfang als auch die Komplexität der Fahrassistenzsysteme zu. Die GeFaBe-App Hat eines ihrer Fahrassistenzsysteme schon einmal anders reagiert, als Sie es erwartet hätten? Haben Sie schon einmal nicht gewusst, wie Sie ein Fahrassistenzsystem aktivieren oder deaktivieren können? Oder waren Sie schon einmal richtig froh darüber, dass ein Fahrassistenzsystem in ihre Autofahrt eingegriffen hat? Teilen Sie ihre Erfahrungen mit uns und anderen AutofahrerInnen und werden Sie mit Hilfe der GeFaBe-App ein aktives Mitglied…
Teilen Sie ihre positiven und negativen Erfahrungen mit Fahrassistenzsystemen und machen Sie so Österreichs Verkehr sicherer.
Thema: Verkehr
Medium: Homepage, Smartphone Apps
Aktivität: fotografieren, bewerten, diskutieren, schreiben, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

GenTeam

GenTeam - die Europäische Genealogische Datenbank "Connecting genealogists" GenTeam ist eine Europäische Plattform genealogischer Datenbanken. Wissenschafter aber auch Hobbygenealogen stellen hier ihr Daten anderen Forschern kostenlos zur Verfügung. Durch die Zusammenarbeit von Mitarbeitern aus vielen Ländern der Erde entstehen hier Datenbanken, die ein Forscher allein aufgrund der Menge üblicherweise nicht erstellen kann. Unser Fokus liegt zur Zeit auf der Indizierung kirchlicher Quellen aus Niederösterreich, sowie an einem Tauf- und Sterbeindex von Wien. Alleine der Taufindex von Wien zwischen 1784 und 1900 wird wahrscheinlich ca. 4 Millionen Datensätze umfassen, von denen bisher immerhin bereits über 800.000 erfaßt sind. Sie werden wiederum Basis für wissenschaftliche Ausarbeitungen. Zur Zeit stehen den mehr als 37.000 angemeldeten Benutzern mehr als 16.8 Millionen Datensätze zur Verfügung. Die Benutzer kommen aus vielen Ländern der Welt. Sie sind zumeist Ahnenforscher, aber auch Wissenschafter, Historiker und Biographen greifen vermehrt auf dieses Angebot zurück. GenTeam ist kostenlos und nicht an einen Mitgliedsbeitrag gebunden. Weitere Projekte von GenTeam sind: www.GenList.at - eine bilinguale Mailing-Liste mit mittlerweile mehr als 1.600 angemeldeten Benutzern und native-speakern auch aus Tschechien, Polen, Ungarn, der Slowakei und Slowenien - um Fragen oder Lesehilfeanfragen einfach zu beantworten. www.GenLink.at - die genealogische Linksammlung www.AiOeU.eu - eine Sammlung von skurrilen genealogischen Einträgen bzw. seltenen Namen und Berufen. Jede ehrenamtliche Mitarbeit ist herzlich willkommen! Als Koordinator des Projekts stellt Felix Gundacker durch GenTeam die Plattform zur Verfügung (und bewirbt sie auch im Rahmen seiner Möglichkeiten), Forscher (und auch Forschungsgruppen) haben die Möglichkeit Daten zur Verfügung zu stellen und senden dem Koordinator…
GenTeam ist eine Europäische Plattform genealogischer Datenbanken. Zur Zeit stehen den Benutzern mehr als 11.6 Millionen Daten zur Verfügung.
Thema: Geschichte, Kultur
Medium: Homepage
Aktivität: fotografieren, identifizieren, verorten, schreiben, übersetzen
Teilnahme: Teilnahme offen

GEO Wiki

Auf Geo-Wiki.org kannst du dich am globalen Umweltmonitoring beteiligen und helfen die Erde und was im großen Maßstab auf ihr passiert zu beobachten und zu dokumentieren. Ob es nun um Entwaldung, die unterschiedliche Größe von Feldern in der Landwirtschaft oder um die schnelle und präzise Auswertung von Hurrikanschäden geht - dein Beitrag ist wichtig, um Satellitenbilder auszuwerten bzw. die automatische Auswertung von Satellitenbildern und bestehenden Karten über die Nutzung von Land zu überprüfen. Damit unterstützt du Wissenschaftler dabei, verlässliche Informationen und getreue Landkarten über den Zustand und die Veränderung auf unserem Planeten zu schaffen. Wie lässt sich das machen? Ganz einfach! Du kannst an Kampagnen und Spielen teilnehmen und deinen Beitrag sowohl auf einem Desktop-Computer als auch über mobile Geräte leisten. Die entstandenen Daten sind offen, frei und für alle ohne Einschränkung verwendbar.
Auf Geo-Wiki.org kannst du dich am globalen Umweltmonitoring beteiligen und helfen die Erde zu beobachten und zu dokumentieren.
Thema: Landnutzung
Medium: Homepage, Smartphone Apps
Aktivität: Online Spiel, fotografieren, verorten
Teilnahme: Teilnahme offen

GeoMaus

Das Projekt "GeoMaus" sammelt Informationen über die Verbreitung von Kleinsäugern in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Naturinteressierte sind eingeladen ihre Beobachtungen zu melden, um mehr über das Vorkommen von kleinen Säugetieren zu erfahren. Als Hilfe dienen zwei Bestimmungsschlüssel (Textschlüssel und Entscheidungsbaum), Informationen zu Spurenbildern sowie zu Aussehen, Biologie und Lebensweise der Arten. Die Meldung erfolgt mit einem Formular, in welchem die benötigten Daten wie Tierart, Fundort, Datum und Foto (optional) übermittelt werden können. Eine angepasste mobile Version erleichtert die Eingabe im Gelände und verfügt zudem über eine Standortsuche. Die eingegangenen Funddaten sind nach einer Bearbeitungszeit von rund einer Woche auf einer Karte abrufbar. Was sind Kleinsäuger? Der Begriff "Kleinsäuger" beschreibt keine taxonomische Gruppe im eigentlichen Sinne. Es werden damit in der Regel die relativ kleinen Vertreter von Säugetieren aus den Ordnungen der Nagetiere (Rodentia), der Spitzmausartigen (Soricomorpha) und Igelartigen (Erinaceomorpha) zusammengefasst. Gemeinsam ist ihnen, dass sie ein bestimmtes Körpergewicht nicht überschreiten. Diese Obergrenze variiert je nach Autor zwischen 120 g bis 2 kg und liegt meist bei 1 kg. Wozu Funddaten sammeln? Informationen zur regionalen Verbreitung von Kleinsäugern sind leider nur spärlich vorhanden. Jeder Fund und jede Beobachtung ist daher wichtig und trägt dazu bei die Tiere und ihren Lebensraum besser zu verstehen. Kleinsäuger können zudem nur dann in Artenschutzprojekten berücksichtigt werden, wenn ihr Vorkommen bekannt ist. Der gezielte Nachweis ist meist jedoch mit einem hohen Aufwand verbunden. Fundmeldungen dienen daher als gute Hinweise um genauer auf bestimmte Kleinsäuger zu achten. Wo können Kleinsäuger besonders häufig gefunden werden? 1. erbeutet…
Das Projekt "GeoMaus" sammelt Informationen über die Verbreitung von Kleinsäugern in Österreich, Deutschland und der Schweiz.
Thema: Tiere
Medium: Homepage
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Gesichter der Migration

Gesichter der Migration. Jugendliche aus Tirol erforschen gemeinsam ihre familiale Migrationsgeschichte Sozialhistorische Studien haben vielfach belegt, dass Migrationen seit jeher zur menschlichen Existenz gehören. Wenn Migrationsbewegungen so alt sind wie die Menschheit selbst, kann die Weltgeschichte als Mobilitätsgeschichte gelesen werden. In der heutigen Zeit sind weltweite Bezüge zur Alltagsnormalität geworden – ob wir einkaufen, in einem Restaurant essen, fernsehen, ins Kino gehen, einen bestimmten Lebensstil pflegen oder politisch handeln. Die Alltagssituationen, in denen wir uns bewegen, in denen wir handeln, unsere Biografien und familialen Bezüge konstruieren, sind also in vielfältiger Weise in Ereignisse involviert, die nicht ausschließlich lokal definierbar sind, auch wenn sie sich lokalspezifisch manifestieren. Vor diesem Hintergrund erforschen Jugendliche aus Tirol gemeinsam mit ihren (Groß)Eltern, Lehrer*innen und Freund*innen ihre familialen Migrationsgeschichten und suchen nach Spuren der Mobilität in ihrer Umgebung. Sie erfahren dabei eine breite Unterstützung aus dem universitären und zivilgesellschaftlichen Bereich. Zum aktiven Netzwerk des Projektes, welches am Institut für Erziehungswissenschaft im Lehr- und Forschungsbereich Migration und Bildung angesiedelt ist, gehören:  Forschungszentrum Migration und Globalisierung, Universität Innsbruck Amt der Tiroler Landesregierung, Abt. Gesellschaft und Arbeit – Integration Künstlerhaus Büchsenhausen Tiroler Volkskunstmuseum Zentrum für MigrantInnen in Tirol (ZeMit) Ebenso beteiligen sich Bürger*innen aus den Tiroler Forschungsgebieten Innsbruck/Pradl und Fulpmes und schreiben Berichte zur Migrationsgeschichte ihres Wohngebietes oder stellen projektrelevante Dokumente zur Verfügung (z.B. Gegenstände der Migration).  Migrationserfahrungen der eigenen Familie erforschen Warum nicht einmal den Blick auf die eigene Familiengeschichte richten? Man kann von familialen Migrationserfahrungen sprechen, wenn beispielsweise ein Onkel beruflich nach Kanada ausgewandert ist, oder wenn…
Jugendliche aus Tirol erforschen gemeinsam mit ihren (Groß)Eltern, Lehrer*innen und Freund*innen ihre familialen Migrationsgeschichten und suchen nach Spuren der Mobilität in ihrer Umgebung.
Thema: Geschichte, Kultur, Sprache
Medium: Analog, Homepage
Aktivität: fotografieren, diskutieren, schreiben
Teilnahme: Teilnahme offen

Goldschakal

Goldschakal in Österreich Nachdem der Goldschakal (Canis aureus) für Österreich als nicht heimisch galt, kam der erste Goldschakalnachweis im Jahr 1987. Es folgten vereinzelte Nachweise über einige Bundesländer verstreut und 2007 dokumentierte man den ersten Reproduktionsnachweis im Nationalpark „Neusiedler See-Seewinkel“. Seither lassen in erster Linie Gerüchte über Kamerafallen-Bilder, Fallwild und die eine oder andere Sichtung eine Anwesenheit dieser heimlich lebenden Tiere in einigen Gebieten Österreichs vermuten. Im Rahmen des laufenden Forschungsprojektes “Der Goldschakal in Österreich” konnten seit Oktober 2015 weitere Nachweise gesammelt werden. Mittels akustischer Stimulation in passenden Lebensräumen führen wir aktives Monitoring durch und suchen nach Losung und Spuren. Wenn Sie glauben, einen Goldschakal gesehen zu haben, oder ein Hundeartiges Tier auf Ihrer der Wildkamera finden, melden Sie uns bitte Ihren Hinweis auf: www.goldschakal.at Oder per E-Mail an die Koordinations- und Meldestelle Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Informationen über den Goldschakal Der Goldschakal ist ein sehr scheues Tier und lebt sehr versteckt, auf einen ersten und nur flüchtigen Blick ist die Unterscheidung zu Fuchs oder Wolf manchmal nicht so einfach – doch bei genauerer Betrachtung gibt es ein paar eindeutige Merkmale. Mit einer Schulterhöhe von bis zu 50 cm, einem Körpergewicht von 10-13 kg und einer Körperlänge von etwa 100 cm zählt der Goldschakal zum mittelgroßen Raubwild. Damit ist er größer und auch langbeiniger als der Fuchs, aber deutlich kleiner als der Wolf. Erkennungsmerkmale des Goldschakals sind unter anderem die zusammengewachsenen Ballen der beiden Mittelzehen und die im Verhältnis zum Körper (mit 20-30 cm) eher kurze Rute. Sein Fell ist gelblich-grau (bis rötlich), im…
Wenn Sie glauben, einen Goldschakal gesehen zu haben, oder ein Hundeartiges Tier auf Ihrer der Wildkamera finden, melden Sie uns bitte Ihren Hinweis.
Thema: Tiere
Medium: Homepage
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten
Teilnahme: Teilnahme offen

Grabungsfunde

Das Forschungsprojekt Grub/Kranawetberg ist mit der wissenschaftlichen Bearbeitung der Funde von einem Lagerplatz eiszeitlicher Jäger aus einer Zeit vor 30.000 Jahren beschäftigt. Bei der Ausgrabung wurden Spuren von zwei Zelten und zwei Feuerstellen freigelegt. An diesem Platz wurden Geräte aus Feuerstein, Knochensplitter, Farbreste sowie Schmuck aus Muschel- und Schneckenschalen, aber auch Elfenbein gefunden. Ungefähr 70.000 bis 80.000 Funde wurden einzeln eingemessen – 1100 Steinwerkzeuge, 4000-5000 Feuersteinklingen und Lamellen, 260 Perlen und Anhänger aus Mammutelfenbein sowie 170 Schmuckreste aus Schnecken- und Muschelschalen. Bei der Bearbeitung der Funde ist es eine große Hilfe, wenn verschiedene Dinge sortiert, gezählt und anschließend in Listen eingetragen und archiviert werden. So können Citizen Scientists dazu beitragen, dass wir das Fundmaterial schneller und detailreicher in seiner Gesamtheit erfassen können! Mit diesen Mitteln kann aus vielen Detailarbeiten das Leben der altsteinzeitlichen Menschen rekonstruiert werden. Wer kann mitmachen? Personen jeden Alters, die hinter die Kulissen der Forschungsarbeit schauen und die wissenschaftliche Alltagsarbeit kennenlernen möchten und die bereit sind, genaue und verlässliche Daten zu liefern. Zeitraum Das Projekt läuft von September 2017 bis September 2021. Eine Teilnahme bzw. Mithilfe an diesem Projekt kann aber natürlich eine kürzere Zeitspanne umfassen. Wo? In der Prähistorischen Abteilung des Naturhistorischen Museums Wien. Wie kann man am Projekt teilnehmen? Eine Mithilfe umfasst folgende Tätigkeiten: Sortieren, zählen, Listen erfassen und Vorbereiten der Funde für die Archivierung. Kontakt Dr. Walpurga AntlNaturhistorisches Museum WienPrähistorische Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Bei der Bearbeitung der Funde aus dem Forschungsprojekt Grub/Kranawetberg können verschiedene Dinge sortiert, gezählt und anschließend in Listen eingetragen und archiviert werden.
Thema: Geschichte, Kultur
Medium: Analog
Aktivität: messen, fotografieren, zählen
Teilnahme: Teilnahme offen

GRASS

Seit ihrer Gründung im Jahr 1973 widmet sich die Konrad Lorenz Forschungsstelle (KLF, Core Facility der Universität Wien) der Erforschung des sozialen Systems von Graugänsen und anderer Vogelarten. Interessierte Bürger können sich derzeit im Rahmen eines Spaziergangs im Cumberland Wildpark Grünau an der Datenaufnahme für ein Projekt über die Aufenthaltsorte der Graugans Familien beteiligen. Worum geht es? Seit mehr als 40 Jahren wird das Sozialverhalten der Graugansschar der Konrad Lorenz Forschungsstelle in Grünau im Almtal (OÖ) beobachtet. Die Vögel sind individuell durch Beinringe markiert und können sich völlig frei bewegen. Einige Graugans Paare befinden sich während der Brutzeit und Jungenaufzucht (März bis Juni) auf dem Gelände des Cumberland Wildparks Grünau. Ziel dieses Projektes ist das Monitoring der Zeit-Raum Muster der Familien während der Aufzucht zu dokumentieren. Die erhobenen Daten liefern Informationen über die Verhaltens-Ökologie der Graugänse. Wer kann mitforschen? BesucherInnen des Cumberland Wildpark in Grünau im Almtal/OÖ, die auf ihren Smartphones die App „Forschen im Almtal“ heruntergeladen haben, sowie eine begrenzte Anzahl von Schulklassen nach vorheriger Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! im Rahmen von Naturschauspiel.at. Wie kann man mitforschen? Interessierte Wildpark BesucherInnen können laufend Forschungsprojekte mit Hilfe der App „Forschen im Almtal“ mit der Aufnahme von Sichtmeldungen und Verhaltensbeobachtungen u.a. von Graugänsen unterstützen. Die Schülerinnen und Schüler schlüpfen nach einem spielerischen, aber fachlich fundierten Workshop über die Grünauer Graugansschar in die Rolle des Verhaltensforschers. Ausgerüstet mit Erhebungsblatt, Gänseliste und einem Lageplan und begleitet von einer Vermittlerin protokollieren sie auf dem Weg durch den Cumberland Wildpark Graugänse-Sichtungen. Die erhobenen Daten werden auf ihre Richtigkeit überprüft und fließen…
Interessierte BürgerInnen melden im Cumberland Wildpark Grünau die Aufenthaltsorte der Graugans Familien.
Thema: Tiere
Medium: Analog, Smartphone Apps
Aktivität: zählen, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Habichtskauz

Habichtskauz Wiederansiedelung Die Habichtskauz-Wiederansiedelung wird von einem Forscherteam rund um den Ornithologen Richard Zink am Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Vetmeduni Vienna geleitet. Ziel ist das “Come Back” der großen Eule in die Wälder Österreichs. Durch ein neuerliches Vorkommen in den Alpen entsteht eine essentielle Verbindung zwischen den Populationen südlich (Slowenien, Italien) und nördlich (Deutschland, Tschechische Republik) der Alpenrepublik. Einzelne, zwischen diesen Vorkommen wandernde Eulen, sichern den Genfluss innerhalb der europäischen Metapopulation – das Überleben der seltenen Großeule kann dadurch nachhaltig gesichert werden. Die Ausweisung von Schutzgebieten und die sukzessive Umstellung auf nachhaltige Waldbewirtschaftung verbesserten die Lebensbedingungen für den Habichtskauz in Österreich. Auf dieser Basis wurde das Vorhaben durch eine internationale Expertendelegation im Herbst 2006 gefordert. Die Auswahl der österreichischen Freilassungsorte fiel auf die Schutzgebiete „Biosphärenpark Wienerwald“ und „Wildnisgebiet Dürrenstein“ die aufgrund ökologisch besonders wertvoller Waldbestände den Neuankömmlingen optimale Überlebensbedingungen bieten. Das Projekt orientiert sich an der erfolgreichen Wiederansiedlung die seit den 70er Jahren im Nationalpark Bayrischen Wald (D) stattfand. Hier können Sie Habichtskauz-Beobachtungen direkt an das Projektteam melden. Um dem Habichtskauz, der selbst keine Nester baut, etwas unter die Schwingen zu greifen wurden bisher knapp 400 Nistkästen mit Hilfe einer Vielzahl von GrundbesitzerInnen in geeigneten Wäldern montiert. Sie sind GrundbestizerIn mit Waldgrund und können sich für den Habichtskauz begeistern und möchten eine Montage eines Nistkastens ermöglichen? Oder Sie haben im Frühling Zeit und Lust das Projekt zu unterstützen indem Sie einen unserer Nistkästen regelmäßig kontrollieren? Melden Sie sich beim Projektteam – wir freuen uns, Sie kennenzulernen!
Die Wiederansiedelung der großen Waldeule in Österreich ist das Ziel dieses Forschungsprojektes an der Vetmeduni Vienna.
Thema: Tiere
Medium: Analog, Homepage
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, betreuen, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Herpetofauna

Amphibien und Reptilien in Österreich unter Beobachtung Bedeutung und Auswertbarkeit von Datenbanken nehmen mit dem Umfang, der Präzision und der Aktualität der in ihnen gespeicherten Daten zu. Das Naturhistorische Museum Wien, eine der größten außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Österreich, beherbergt mehr als 30 Millionen Objekte aus den Gebieten der Bio-, Erd- und Humanwissenschaften. In der Sammlung für Amphibien und Reptilien werden seit 35 Jahren zusätzlich Angaben über die historische und rezente Verbreitung der Amphibien- und Reptilienarten in Österreich gesammelt. Alle Verbreitungsdaten sind in der Herpetofaunistischen Datenbank Österreichs dokumentiert (gegenwärtiger Datenstand: rund 110.000 Fundmeldungen). Im Sammeln von Funddaten ist die Herpetologische Sammlung auch auf die Mithilfe zahlreicher Freiwilliger angewiesen, die ihre Fundmeldungen und Beobachtungen zur Aufnahme in die Datenbank zur Verfügung stellen. Auf der Homepage www.herpetofauna.at kann man Amphibien- bzw. Reptilienbeobachtungen online melden, die in die Datenbank aufgenommen werden sollen. Die Homepage wurde vor ca. 15 Jahren von engagierten „Citizen Scientists“ erstellt und seither ehrenamtlich betreut. Es gibt auch die Möglichkeit, Funde analog auf dem Postweg zu melden (Erhebungsbogen). Neben Fundort und Taxon werden auch Begleitdaten wie Lebensraumbeschaffenheit, Gefährdung, Entwicklungsstadium etc. aufgenommen. Es werden nur Daten bearbeitet, die auch fotografisch dokumentiert sind. Bis jetzt wurden mehr als 20.000 Fundmeldungen von „Citizen Scientists“ in die Datenbank aufgenommen, die der Forschung zur Verfügung stehen. Wenn Sie die heimischen Lurch- und Kriechtierarten gut kennen, dann bitten wir Sie, uns Ihre Funde zu melden. Funde online melden Herpetologische Fundmeldungen können Sie wahlweise auf der Seite www.herpetofauna.at eingeben oder per E-Mail an Silke Schweiger senden. Da beide…
Beobachtungen von Amphibien und Reptilien in Österreich melden.
Thema: Tiere
Medium: Homepage
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten
Teilnahme: Teilnahme offen

Höhlendokumentation

Karst- und Höhlendokumentation Die Karst- und Höhlen-Arbeitsgruppe (KHA) des Naturhistorischen Museums Wien arbeitet eng mit dem Landesverein für Höhlenkunde in Wien und Niederösterreich zusammen, aber auch mit anderen Vereinen des Verbands Österreichischer Höhlenforscher (VÖH). Das Arbeitsgebiet der KHA befindet sich primär im Osten Österreichs. Die Arbeit im Gelände erfordert etwas körperliche Fitness, Trittsicherheit und Orientierungssinn, da markierte Wege meist verlassen werden. Interessante Objekte können allerdings in allen Höhenlagen und Geländeformen gefunden werden; daher ist eine Mitarbeit in jedem Alter möglich. Im Gelände werden Höhleneingänge gesucht, ihre Lage (Koordinaten) bestimmt und fotografiert. Auch die Dokumentation von Karstformen (Dolinen, Karstquellen, Schwinden etc.) ist von Interesse. Für Begeisterte besteht die Möglichkeit, das Vermessen von Höhlen und das Zeichnen von Höhlenplänen zu erlernen! Wer kann mitmachen? Interessierte Personen ab 14 Jahren, die gerne auch abseits der markierten Wege im Gelände unterwegs sind. Zeitraum Eine Teilnahme ist ab sofort möglich; das Projektende ist nicht absehbar. Wo? Primär in Ost-Österreich, aber auch österreichweit. Welche Daten werden gesammelt? Ermittlung der Koordinaten von Höhleneingängen und Karstformen (mittels GPS, Laserscan, Luftbilder, etc.) Fotodokumentation der Karstformen und Höhlen Kartierung und Vermessung von Höhlen nach vorheriger Einschulung möglich Kontakt Bei Interesse und Funden oder zur Terminvereinbarung bitte telefonisch oder per E-Mail melden: Mag Dr. Lukas Plan Karst- und HöDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.: +43 1 5230418-10 Dipl.-Geogr. Pauline OberenderKarst- und Höhlenkundliche Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.: +43 1 5230418-14  
Im Gelände werden Höhleneingänge gesucht, ihre Lage (Koordinaten) bestimmt und fotografiert.
Thema: Geologie
Medium: Analog
Aktivität: messen, fotografieren, verorten
Teilnahme: Teilnahme offen

Homegrown

“Homegrown - There is nothing like a homegarden” “GärtnerInnen forschen” - Es gibt nichts Schöneres als einen Hausgarten Projektbeschreibung Bäuerliche Hausgärten stellen mit ihrer Vielfalt an genutzten Pflanzenarten sowie dem damit verknüpften Erfahrungswissen der Bewirtschafter und Bewirtschafterinnen einen integralen Bestandteil der Kulturlandschaft des Bezirkes Lienz in Osttirol dar. Gemeinsam mit Schülern & Schülerinnen des BG/BRG Lienz (mit Professoren & Professorinnen für Biologie, Mathematik/Physik und Englisch) untersuchen Wissenschaftler & Wissenschaftlerinnen in bäuerlichen Hausgärten u.a. das Pflanzenarteninventar und die Nutzung der Pflanzen. Diese Ergebnisse werden mit vor 20 Jahren durchgeführten Erhebungen in denselben Gärten verglichen und helfen Veränderungen der Gärten und ihrer Bewirtschaftung zu identifizieren. Diese diachronische Perspektive lässt einen präzisen und empirisch fundierten Blick auf die Veränderungen in bäuerlichen Hausgärten im ländlichen Raum eines Industrie- und Dienstleistungslandes, im Kontext demografischen und wirtschaftlichen Wandels sowie neuer Identitätssuche, zu. Um ein besseres Verständnis über die lokale Wahrnehmung der Bedeutung von bäuerlichen Hausgärten zu erlangen, werden auch Beobachtungen der GärtnerInnen und deren NachbarInnen über Ökosystemdienstleistungen der Gärten und deren Bedeutung erfasst. Im Projekt werden auch Bewirtschaftungstechniken, die etwa zur Anpassung an Witterungsextreme oder der Sicherstellung einer nachhaltigen Bewirtschaftung dienen, erforscht. Ebenso erfasst wird, warum Menschen Gärten bewirtschaften und welche Werte und Einstellungen ihr Verhalten bzw. Handeln in den Gärten leiten. Im Rahmen eines ergänzenden Citizen Science Moduls wird die lokale Bevölkerung von Osttirol und des Oberen Drautal eingebunden. Das Modul spricht GärtnerInnen an, die Interesse haben in ihren Gärten – nach methodischer Anleitung und in Begleitung in ihren Gärten - Erhebungen durchzuführen, die die…
Gemeinsam mit Schülern & Schülerinnen des BG/BRG Lienz untersuchen WissenschaftlerInnen in bäuerlichen Hausgärten u.a. das Pflanzenarteninventar und die Nutzung der Pflanzen.
Thema: Nahrungsmittel, Pflanzen, Tiere, Wetter, Gesundheit, Wirtschaft, Landnutzung, Kultur
Medium: Analog
Aktivität: fotografieren, zählen, schreiben, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Inside Trading Cultures

Eine Bürger/innen Ethnographie der Frankfurter Buchmesse Das Projekt „Inside Trading Cultures“ untersucht mit ethnographischen Feldforschungsmethoden die Rolle und Bedeutung von jährlich stattfindenden internationalen Handelsmessen im globalen Buchmarkt. Die Frankfurter Buchmesse als größte Messe ihrer Art nimmt dabei eine besondere Stellung ein. Das Projekt hat das Ziel, die Sichtweisen und Deutungen der beteiligten ForscherInnen um Perspektiven von BürgerInnen, die an Literatur und dem Handel mit Büchern interessiert sind, zu erweitern. Die Einbindung von Personen mit unterschiedlichen Wissens- und Erfahrungshorizonten möchte eine Vielfalt der Perspektiven in allen Phasen der ethnographischen Forschung (v.a. Beobachtung im Feld, Analyse, Schreibprozess) von Handelsmessen erreichen. Darüber hinaus wird den beteiligten Personen ein exklusiver Einblick in üblicherweise nicht zugängliche Bereiche des Alltags und der Kultur des internationalen Handels von Buchrechten und -lizenzen ermöglicht. Illustration: Len Musik Das Projekt richtet sich besonders an MultiplikatorInnen im Buch- und Literaturbereich, wie etwa BuchhändlerInnen, BibliothekarInnen und LehrerInnen aus dem Großraum St. Pölten oder Personen, die besonders an Literatur, Büchern und der damit verbundenen Frage, wie internationale Mediensysteme funktionieren, interessiert sind. Zentraler Bestandteil des Projekts ist die Feldforschung auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober 2017 mit einem Team aus neun Bürger-WissenschafterInnen und drei SozialwissenschafterInnen der FH St. Pölten. Da die Anzahl der Plätze auf neun Personen beschränkt ist, gibt es wie in der Wissenschaft üblich ein Bewerbungs- und Auswahlverfahren. Die Vielfalt der TeilnehmerInnen und ihrer Sichtweisen (bzgl. Alter, Geschlecht, Herkunft, Hintergrund usw.) steht dabei im Mittelpunkt. Sie können sich bis spätestens 31.03.2017 für die Teilnahme am Projekt bewerben! Alle Infos zum Projekt finden…
Das Projekt untersucht mit ethnographischen Feldforschungsmethoden die Rolle und Bedeutung von jährlich stattfindenden internationalen Handelsmessen im globalen Buchmarkt.
Thema: Wirtschaft, Medien, Kultur
Medium: Analog
Aktivität: diskutieren, beobachten
Teilnahme: Teilnahme geschlossen

Mineralvorkommen Österreichs

Mineralvorkommen in Österreich Österreich ist reich an unterschiedlichsten Mineralvorkommen und Erzlagerstätten. Eine genaue Dokumentation sowohl von „alten“ Vorkommen (z.B. Bergbauhalden und -stollen, Schlackenhalden) als auch „neuen“ Fundpunkten (z.B. Steinbrüche, natürliche Aufschlüsse, Straßenaufschlüsse usw.) ist einer der Schwerpunkte der Mineralogisch-Petrographischen Abteilung des Naturhistorischen Museums Wien. Dies kann nur mit Hilfe von Mineraliensammlerinnen und -sammlern, Amateurmineraloginnen und -mineralogen und mineralogisch interessierten Laien gelingen, die Mineralien sammeln und für wissenschaftliche Untersuchungen zur Verfügung stellen. Die hervorragende Zusammenarbeit mit Sammlerinnen und Sammlern bei der Dokumentation der Mineralogie von Niederösterreich („Mineraldatenbank NÖ“) soll auch auf andere Bundesländer ausgeweitet werden. Insbesondere Tirol ist noch relativ unerforscht im Vergleich zu den anderen Bundesländern. Wer kann mitmachen? MineraliensammlerInnen, AmateurmineralogInnen und mineralogisch interessierte Laien. Zeitraum Das Projekt läuft ohne zeitliche Begrenzung. Wo? Ganz Österreich (insbesondere Tirol). Welche Daten werden benötigt? Citizen Scientists können mit Sammeln von Mineralien und der Dokumentation von Mineralfundstellen sowie der Bereitstellung von Proben für mineralogische Analysen die Forschung unterstützen. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchungen werden üblicherweise in populärwissenschaftlichen Publikationen auf Deutsch publiziert (z.B. als „Neue Mineralfunde aus Österreich“ in der Zeitschrift „Carinthia II“ oder seltener auch in den Zeitschriften „Der Steirische Mineralog“, „Der Aufschluss“, „Mineralien-Welt“ oder „Lapis“, wobei die erschienenen Artikel im PDF-Format vom Projektleiter an alle Beteiligten geschickt werden. Die Artikel in der „Carinthia II“ sind grundsätzlich 1 Jahr nach Erscheinen open access, d.h. jede Person kann sie sich kostenlos herunterladen. Die neuen Mineralnachweise aller Publikationen, mitsamt aussagekräftigen Fotos, werden vom Projektleiter kurz nach dem Erscheinen der Publikationen auf frei zugänglichen internationalen Mineral- und…
Citizen Scientists können mit Sammeln von Mineralien und der Dokumentation von Mineralfundstellen sowie der Bereitstellung von Proben die Forschung unterstützen.
Thema: Geologie
Medium: Analog
Aktivität: messen, zählen, identifizieren, verorten
Teilnahme: Teilnahme offen

Mykodata

Datenbank der Pilze Österreichs Das Projekt “Datenbank der Pilze Österreichs” hat zum Ziel, das Vorkommen und die Verbreitung der Pilze in Österreich umfassend zu dokumentieren und die verfügbaren Daten darzustellen und auszuwerten. Es ist eine von der Österreichischen Mykologischen Gesellschaft koordinierte, österreichweite Kooperation zahlreicher Mykologen, Bürgermykologen und Institutionen, die Verbreitungsdaten von Pilzen erheben bzw. Sammlungen von Pilzbelegen halten. Die frei zugängliche Online-Version der Datenbank www.austria.mykodata.net bietet die Möglichkeit, die Verbreitungsbilder der über 8.100 Pilztaxa einzusehen und den aktuellen Datenstand mit über 440.000 Fundmeldungen abzurufen, die von über 13.000 verschiedenen Fundorten in ganz Österreich stammen. Jeder Datensatz beinhaltet neben möglichst exakten Orts- und Zeitangaben wichtige Informationen zu Lebensraum und Substrat der Pilznachweise, zur Bestimmung und wissenschaftlichen Dokumentation der Pilzfunde sowie zur Herkunft und Quelle der gespeicherten Daten. Auf den Webseiten finden sich auch zusammenfassende Auswertungen der in der Datenbank erfassten Parameter sowohl für die einzelnen Pilzarten als auch für geographische Einheiten bzw. für den gesamten Datenbestand. Viele Beobachtungen zum Auftreten von Pilzarten werden von Amateurmykologen gemeldet. Österreichweit tragen Citizen scientists mit ihren Pilzdaten somit maßgeblich zum gedeihlichen Fortgang des Projekts bei. Die Mitarbeit am Datenbankprojekt, besonders die Mitteilung von Pilzfunden, ist willkommen. Bitte nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf.   Österreichische Mykologische Gesellschaft Department für Botanik und Biodiversitätsforschung Universität Wien A-1030 Wien, Rennweg 14 Tel.: +43 (0)1 / 4277-54050
Das Projekt “Datenbank der Pilze Österreichs” hat zum Ziel, das Vorkommen und die Verbreitung der Pilze in Österreich umfassend zu dokumentieren.
Thema: Nahrungsmittel, Pilze
Medium: Homepage
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten
Teilnahme: Teilnahme offen

naturbeobachtung.at

Auf der online-Plattform www.naturbeobachtung.at können alle interessierten NaturliebhaberInnen Sichtungen von bekannten und häufigen, aber auch von seltenen und bedrohten Tieren und Pflanzen über eine einfache Eingabe-Maske eintragen. Es wird gefragt, wer wo wann was und wieviel von einer Tier- oder Pflanzenart gesehen hat. Wer möchte, kann seinen Fund weiter präzisieren (z.B. die Fundstelle genauer beschreiben, die Koordinaten eingeben oder eine Uhrzeit zur Beobachtung eintragen) bzw. auch ein Belegfoto mit hochladen. Solche Bilder sind oft notwendig, sagt doch gerade etwa bei Insekten „ein Bild mehr als tausend Worte“, und erleichtert den Experten die Nach-Bestimmung. Sobald eine Freiland-Beobachtung eingetragen ist, ist sie sofort auch an verschiedenen Stellen der Meldeplattform sichtbar: Als „Aktuellste Fundmeldung“ auf der Startseite, als Eintrag unter „Neueste Funde“, als Punkt auf einer (Österreich-)Karte oder in einer übersichtlichen Belegfototafel. Tiere und Pflanzen melden Prinzipiell kann man auf naturbeobachtung.at alle Tier- und Pflanzenarten melden. Trotzdem stehen einige Tiergruppen bei uns „Im Fokus“. Diese rücken wir gemeinsam mit Partnern in den Mittelpunkt unseres Interesses, weil wir zu deren Vorkommen aktuell mehr wissen möchten. Derzeit sind das z.B. die Schmetterlinge (Projekt „Abenteuer Faltertage“ mit 215 Tagfalter-Arten und weitere 120 Nachfalter-Arten), die Vögel (425 Arten), die Amphibien (Projekt „Frosch im Netz“, 20 Arten), die Hummeln (Projekt „Bienenschutzfonds“, 46 Arten), die Säugetiere (84 Arten, Projektpartnerschaft mit Biologiezentrum Linz), die Reptilien (14 Arten, steirische Projektkooperation mit der ÖGH) und die Käfer (derzeit 160 Arten – wird laufend erweitert). Noch 2017 werden die Libellen folgen. Das Besondere an diesen „Fokus-Arten“ ist, dass sie von ExpertInnen begleitet werden,…
Interessierte NaturliebhaberInnen können Sichtungen von bekannten und häufigen, aber auch von seltenen und bedrohten Tieren und Pflanzen eintragen.
Thema: Pflanzen, Tiere, Pilze
Medium: Homepage
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, diskutieren, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Naturkalender

Noch bis vor wenigen Jahrzehnten war das Aufschreiben der Abfolge unserer Naturerscheinungen im Jahreslauf wie Blattaustrieb, Blüte, Fruchtreife, Rückkehr der Schwalben oder von landwirtschaftlichen Nutzungszeitpunkten weit verbreitet. Im Moment erfährt das Begleiten und Aufschreiben der Naturentwicklung durch die spürbare Klimaerwärmung der letzten Jahre zunehmend eine Renaissance und wird auch in der Natur- und Klimaforschung immer wichtiger. Die sogenannte Phänologie untersucht dabei Zusammenhänge zwischen dem saisonalen Zyklus von Pflanzen und Tieren und der Witterung beziehungsweise dem Klima. Pflanzen wirken dabei als sehr empfindliche Messinstrumente der bodennahen Atmosphäre und reagieren mit zunehmend früherer Blüte oder Fruchtreife unmittelbar auf die „verrückte“ Temperaturentwicklung der letzten Jahre. Im Rahmen des Projektes erheben sogenannte Citizen Scientists wissenschaftlich fundierte phänologische Daten. Über die Naturkalender App werden die Daten direkt in das phänologische Beobachtungsnetzwerk der ZAMG sowie in die paneuropäische phänologische Datenbank (PEP725) eingespeist und stehen so auch anderen Forschungs- und Bildungsinitiativen zur Verfügung. Beim Vergleich mit Witterungsdaten können Zusammenhänge zwischen Temperaturverlauf und Naturentwicklung der Wildgehölze und landwirtschaftlichen Kulturarten erforscht und so Auswirkungen der Klimaänderung analysiert werden. Wie kann ich mitmachen? Auf www.naturkalender.at findest du die Links zum Herunterladen der App für Android und iOS und dann kann es nach dem Anmelden auch schon losgehen. Das Top Citizen Science Projekt Naturkalender wird vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung gefördert.
Im Rahmen des Projektes erheben sogenannte Citizen Scientists wissenschaftlich fundierte phänologische Daten.
Thema: Pflanzen, Tiere, Wetter
Medium: Homepage, Smartphone Apps
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

NBI goes Citizen Science

„NBI goes Citizen Science“ ist ein Citizen Science Projekt der Konrad Lorenz Forschungsstelle (KLF, Core Facility der Universität Wien) mit dem Ziel, ökologische Informationen über die bevorzugten Aufenthaltsorte der vom Aussterben bedrohten Waldrappe zu sammeln. Seit 1997 besteht im Almtal eine freifliegende Waldrapp-Kolonie, seit 2002 pflanzen sie sich selbständig fort. Die Vögel verbringen den Winter und die Brutsaison im Almtal, im Sommer befinden sie sich auch im etwa 30 km entfernten Nationalpark Kalkalpen. Worum geht es? Das Projekt befasst sich mit den Habitaten in denen sich die Vögel gerne aufhalten. Vorläufige Ergebnisse zeigen, dass Waldrappe ihre Nahrungsgebiete nach verschiedenen ökologischen Parametern wählen: Flächen, die einen großen Abstand zu Straßen, Häusern und Bäumen haben und solche, die kurze Vegetation aufweisen werden bevorzugt. Außerdem spielen Ressourcenverfügbarkeit, sowie Ortstreue und das Bilden von Traditionen eine Rolle. Mit Hilfe von interessierten BürgerInnen sollten diese Informationen jetzt über die App WaldrApp gesammelt werden. Wer kann mitforschen? Jeder der ein Smartphone besitzt und die App „WaldrApp“ herunterlädt. Wie kann man mitforschen? Nach Herunterladen der „WaldrApp“ kann das Projekt mit Sichtmeldungen und Beobachtungen unterstützt werden. Für iPhone: https://itunes.apple.com/us/app/waldrapp-spotteron/id1292294112 Für Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.spotteron.waldrapp Links http://klf.univie.ac.at/de/news/ https://www.sparklingscience.at/de/projects/show.html?--typo3_neos_nodetypes-page%5Bid%5D=951 http://www.kalkalpen.at/dehttp://www.kalkalpen.at/de  
Das Ziel von "WaldrApp", ökologische Informationen über die bevorzugten Aufenthaltsorte der vom Aussterben bedrohten Waldrappe zu sammeln.
Thema: Tiere
Medium: Smartphone Apps
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

ornitho.at

Wichtige Grundlage für den Vogelschutz Der Verein BirdLife Österreich erforscht und schützt die heimische Vogelwelt seit über 50 Jahren. Seit jeher ist Citizen Science eine wesentliche Grundlage dieser Arbeit, da die Expertise von BirdLife auf der jahrzehntelangen Sammlung von vogelkundlichen Fundmeldungen aufbaut. Erfolgten die Meldungen früher auf sogenannten „Meldezetteln“, so steht heute mit www.ornitho.at eine zeitgemäße und einfache Möglichkeit für das melden von Vogelbeobachtungen zur Verfügung. Viele Funktionalitäten Mit der Plattform ornitho.at kann man nicht nur Beobachtungen von Vogelarten melden, sondern auch Fotos oder Tonaufnahmen von Vögeln hinzufügen. Interessierte Benutzer können im Archiv nach Fotos suchen, aktuelle Meldungen interessanter Vogelarten einsehen, Informationen zum jahreszeitlichen Auftreten erhalten, Arbeitskarten zum österreichischen Brutvogelatlas sehen, alle eigenen Meldungen verwalten u.v.m. Daneben haben die MelderInnen auch die Gewissheit, dass ihre Beobachtungen einer guten Sache dienen – nämlich dem Schutz der heimischen Vogelwelt. Wer gerne unterwegs  melden möchte kann dafür die eigens dafür entwickelte App NaturaList nutzen, die viele smarte Funktionen anbietet. Mitmachen Nähere Infos gibt es hier: www.ornitho.at  
Die größte Meldeplattform für Vogelbeobachtungen in Österreich.
Thema: Tiere
Medium: Homepage, Smartphone Apps
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

PhenoWatch

PhenoWatch Seit 1851 betreut die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) ein phänologisches Messnetz mit derzeit rund 100 Stationen, wo Citizen Scientists in ganz Österreich ihre Beobachtungen betreiben und aufzeichnen. In der Phänologie, das sich von altgriechisch für phaíno - „ich erscheine" herleitet, steht die Entwicklung der Pflanzen und das Verhalten der Tiere, in Abhängigkeit von der jahreszeitlichen Witterung, im Fokus der Wissenschaft. Uns beschäftigen Fragen wie: Wann beginnen die Schneeglöckchen zu blühen? Wann reift der Holunder? Wann kehrt die erste Rauchschwalbe aus dem Süden zurück?  Die Eintrittsdaten dieser und vieler anderer phänologischer Ereignisse werden aufgezeichnet und in einer Datenbank an der ZAMG in Wien gespeichert. Diese Daten werden auch für internationale Forschungsprojekte verwendet und finden über die Paneuropäische Phänologische Datenbank ihren Weg zu Wissenschaftlern auf der ganzen Welt. Pflanzen zeigen uns den Klimawandel Analysiert man den zeitlichen Verlauf von phänologischen Beobachtungsdaten wird vor allem bei den Frühjahrsphasen in mittleren und höheren Breiten der Einflussfaktor der Lufttemperatur sowohl bei den kurzfristigen Schwankungen als auch bei langanhaltenden Trends deutlich. So ist die Phänologie ein idealer Bio-Indikator für allmähliche Änderungen des Klimas, da er von einem breiten naturinteressierten Publikum leicht verstanden wird und positive wie negative ökologische Auswirkungen des Klimawandels aufzeigt. Unter anderem werden phänologische Daten auch für Modellberechnungen zur Pollenausbreitung, Natur-Tourismus und in der Landwirtschaft benötigt. Wie kann ich mitmachen? Auf www.phenowatch.at können Sie sich ausführlich über die Phänologie informieren und auch gleich mit den Beobachtungen beginnen. Außerdem finden Sie dort Beschreibungen der phänologischen Zeigerpflanzen und ihrer Entwicklungsphasen (25 Wildpflanzen, 10…
Seit 1851 betreut die ZAMG ein phänologisches Messnetz mit derzeit rund 100 Stationen, wo Citizen Scientists in ganz Österreich ihre Beobachtungen betreiben.
Thema: Pflanzen, Wetter
Medium: Homepage
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Picture Pile

Dieses Projekt wurde bereits beendet.   Sortiere Bilderstapel und hilf der Wissenschaft beim Lösen globaler Probleme!   In Picture Pile kannst du Wissenschaftlern dabei helfen globale Probleme wie Klimawandel und Unterernährung zu lösen in dem du zusammen mit anderen Spielern Bilderstapel sortierst! Du kannst dabei auch tolle Preise gewinnen!   Das Sortieren funktioniert dabei ähnlich wie das bekannte Dating App Tinder. Es wird ein Bild angezeigt und zum Beispiel die Frage gestellt "Ist Ackerland auf dem Bild sichtbar?". Nun kann der/die Spieler/in das Bild nach rechts oder nach links schieben um die Frage mit "ja" oder "nein" zu beantworten. Zusätzlich kann man das Bild auch nach unten schieben, falls man sich nicht sicher ist.   Der erste Bilderstapel den es zu sortieren gibt besteht aus 6 Millionen Bildern und handelt über Abholzung in Tanzania. Mit den sortierten Bildern wird dann eine sehr genaue Waldbedeckungskarte erzeugt, die zum Beispiel für die Forschung über den Klimawandel unbedingt benötigt wird! Sobald der Stapel sortiert ist werden in einer Tombola unter allen wöchentlichen Top 3 Spielern tolle Preise wie ein brandneues Smartphone oder Tablet verlost!    Picture Pile kann im Browser, auf iPhone, iPad und Android gespielt werden.   Erhalte die neuesten Informationen über Picture Pile auf Twitter.   Alle gesammelten Daten (außer Privatinformationen wie E-Mail Adresse der Spieler) werden nach einer Datenkontrolle für alle frei zugänglich zur Verfügung gestellt werden.   Bildergallerie    
Sortiere Bilderstapel und hilf der Wissenschaft beim Lösen globaler Probleme!
Thema: Landnutzung
Medium: Homepage, Smartphone Apps
Aktivität: Online Spiel, identifizieren, bewerten
Teilnahme: Teilnahme offen

Pollentagebuch

Projektbeschreibung Das Pollentagebuch (www.pollentagebuch.at; www.pollendiary.com; Patient´s Hayfever Diary) wurde bereits 2009 als wissenschaftliches Projekt ins Leben gerufen. Mittlerweile ist es ein bedeutendes Service für Pollenallergiker in 13 europäischen Ländern: Österreich, Deutschland, Schweiz, Frankreich, Großbritannien, Schweden, Finnland, Kroatien, Ungarn, Litauen, Serbien, Slowenien und der Türkei. Die Nutzerzahlen wachsen jährlich, nicht zuletzt wegen der Projekte, die durch das Pollentagebuch erst ermöglicht worden sind, wie die Pollen App, die Belastungslandkarte und die personalisierte Polleninformation. Der Nutzer hat die Möglichkeit die eigenen allergischen Beschwerden (Intensität und Symptome) zusammen mit seiner Medikamenteneinnahme zu dokumentieren. So erhält man einen Überblick über die Pollenallergie und kann laufend sowie am Ende der Saison die Beschwerden mit den gemessenen Pollenkonzentrationen vergleichen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit über einen Download eine Excel Datei mit allen Einträgen zu erhalten. Dort sind alle Daten zusammen gefasst und werden zusätzlich Korrelationsberechnungen von Pollenflug und Symptomen zur Verfügung gestellt. Damit ist ein erster Schritt zur Erkennung des Auslösers getan. Und auch nach der Diagnose ist das Pollentagebuch eine wertvolle Unterstützung für Patient und Arzt, um den Erfolg einer Therapie, der Medikamentengabe oder den Verlauf der Pollenallergie zu verfolgen. Um ein solches Service überhaupt erst zu ermöglichen, ist das Pollentagebuch mit der europäischen Pollendatenbank verbunden und kann daher problemlos in allen Ländern verwendet werden, in denen es bereits zur Verfügung steht. Besonderes Augenmerk liegt auf der einfachen Handhabung wie auch auf der Einhaltung der neuesten EU-Richtlinien zum Datenschutz (mehr unter den Nutzungsbedingungen auf www.pollenwarndienst.at). Seit 2013 kann man das Pollentagebuch auch über die App „Pollen“ erreichen.…
Das Pollentagebuch wurde bereits 2009 ins Leben gerufen. Mittlerweile ist es ein bedeutendes Service für Pollenallergiker in 13 europäischen Ländern.
Thema: Pflanzen, Wetter, Gesundheit
Medium: Homepage, Smartphone Apps
Aktivität: messen, verorten, bewerten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Projekt Wildkatze

Früher war die Europäische Wildkatze über weite Teile Österreichs verbreitet. Mitte des letzten Jahrhunderts verschwand sie jedoch aus unseren Wäldern. Abgesehen von vereinzelten Hinweisen, wissen wir kaum etwas über Ihre gegenwärtige Situation, ihr Vorkommen. Die Plattform Wildkatze* möchte deshalb mehr über den Bestand dieser scheuen Jägerin erfahren. Näheres erfahren Sie auf der Homepage der Plattform Wildkatze: www.wildkatze-in-oesterreich.at. Besonders Interessierte können sich für den Wildkatzennewsletter anmelden. Ende 2016 veröffentlichte die Plattform eine wissenschaftliche Publikation zum "Aktuellen Status der Wildkatze". Die wesentliche Aussage ist, dass die Wildkatze in Österreich nicht mehr als "ausgestorben" gelten sollte, sondern als "vom Aussterben bedroht". Der nächste Schritt ist die Änderung dieses Status in der offiziellen "Roten Liste gefährdeter Tierarten". Österreich ist dann verpflichtet, die Wildkatze in Österreich zu erhalten und zu fördern und Schutzmaßnahmen zu setzen. Die Publikation können Sie am Ende der Seite herunterladen. Wenn Sie glauben, eine Wildkatze gesehen zu haben, melden Sie uns bitte Ihren Hinweis auf: www.wildkatze-in-oesterreich.at („Ihre Wildkatzensichtung“), per E-Mail oder telefonisch an die Koordinations- und Meldestelle Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, T 0043/ (0)664/ 402 90 96 bzw. 0043/ (0)662/ 64 29 09-13 (Ingrid Hagenstein) Auf Straßen getötete Katzen können Sie auch beim Projekt Roadkill eintragen. Diese Meldungen werden von der “Plattform Wildkatze” gesichtet und auf Fotos von Wildkatzen durchsucht. *Die „Plattform Wildkatze“ ist eine Kooperation aus | naturschutzbund | (Leitung), Österreichische Bundesforste AG, Zentralstelle Österreichischer Landesjagdverbände, Nationalpark Thayatal, Tiergarten Wels, Alpenzoo Innsbruck-Tirol und Naturhistorischem Museum Wien. Ziele der Plattform sind die Rückkehr der Wildkatze nach Österreich und die Etablierung eines stabilen Bestandes.
Mitte des 20. Jahrhunderts verschwand die Europäische Wildkatze aus unseren Wäldern. Die Plattform Wildkatze möchte mehr über den Bestand dieser scheuen Jägerin erfahren.
Thema: Tiere
Medium: Analog, Homepage
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Ragweed Finder

Der Ragweed Finder wurde 2017 vom Österreichischen Pollenwarndienst an der MedUni Wien (Forschungsgruppe Aerobiologie und Polleninformation) entwickelt. Der Ragweed Finder besteht aus vier Bausteinen: der Fundmeldung der Ragweed Fundlandkarte Information über Ragweed einer Anleitung Ragweed zu erkennen Die Fundmeldung Über die Fundmeldung kann man schnell die wichtigsten Daten wie Ort, Bestandgröße und Symptombelastung eingeben. Das Hochladen eines Fotos ist zwingend erforderlich, da ansonsten ein Fund nicht verifiziert werden kann. Nutzer können entscheiden ob sie mit Namen oder anonym (nur über eine Email Adresse) melden. Ragweed Landkarte Hier scheinen alle bisherigen, von Fachleuten bereits verifizierten, Fundmeldungen von Ragweed innerhalb der aktuellen Saison auf. Die Anzahl der Symbole steht für die Anzahl der Meldungen. Die Farbgebung um die Meldungen signalisiert die dort angegebene Symptombelastung. Rund ums Ragweed Was ist Ragweed? Wo wächst es? Was weiß man über die Ragweedpollenallergie? Was kann man tun? Diese und andere Fragen werden in dieser Zusammenstellung der wichtigsten Informationen über Ragweed beantwortet. Ragweed erkennen Manch leidgeplagter Ragweedpollenallergiker kennt seinen Allergieauslöser gar nicht und spaziert unter Umständen prompt entlang eines befallenen Feldes. Um Ragweed zu melden ist eine sichere Erkennung der Pflanze Voraussetzung. Viele Fotos sowie eine kurze Anleitung zur Erstellung der Fotos machen den interessierten Laien zum Ragweed-Kenner. Was passiert mit den Fundmeldungen? Zunächst müssen die Fundmeldungen bewertet werden. Jeder verifizierte Fund erscheint dann auf der Landkarte. Nutzer werden über die Mail Adresse über die Bewertung ihres Fundes informiert. Die verifizierten Fundmeldungen werden ein Mal wöchentlich an die verantwortlichen Institutionen/Landesregierungen weitergeleitet. Somit können diese mit entsprechenden Gegenmaßnahmen…
Der Ragweed Finder macht es sich zum Ziel, Ragweed­vorkommen öffentlich zu dokumentieren und aufzuzeigen, wo die Belastung für Allergiker besonders hoch ist und um Gegen­maßnahmen zu ermöglichen.
Thema: Pflanzen, Gesundheit
Medium: Homepage
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Reden Sie mit!

Medizinscher Fortschritt braucht innovative Ideen: Ihr Wissen ist wertvoll! Wer weiß am besten, wie sich Arbeits-, Verkehrs- oder Sportverletzungen untersuchen und behandeln lassen? Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft startet „Reden Sie mit!“ um Fragen zu Unfallverletzungen in die Forschung zu bringen! Fast jeder erleidet im Laufe seines Lebens einmal die ein oder andere Freizeitverletzung beim Sport, während der Arbeit oder bei einem Verkehrsunfall. Bei „Reden Sie mit!“ geht es darum, dass wir nach Forschungsfragen zu Unfallverletzungen suchen. Unser Ziel ist, Ihre Fragen in die Forschung zu bringen. Wir wollen BürgerInnen und Bürger deshalb in die Forschung einbinden, weil wir davon überzeugt sind, dass wir dadurch innovative Forschung anstoßen können. Über einen Zeitraum von 8 Wochen können ab 8. Mai unter https://tell-us.online/de Forschungsfragen eingereicht werden. Wie kann man mitmachen? Die Teilnahme ist online — sie dauert 10 Minuten. Sie können auf Englisch oder auf Deutsch ihre Frage(n) einreichen. Das Ganze passiert über unsere Plattform https://tell-us.online/de Braucht man dazu Vorwissen? Nein, man braucht kein Vorwissen. Man braucht keine Erfahrung in der Forschung. Wir denken sogar, dass das ein Vorteil sein kann! Alles was man braucht ist eine oder mehrere Fragen zu Unfallverletzungen und 10 Minuten Zeit. Was passiert mit den Ergebnissen? Die Ergebnisse werden von uns zuerst gesammelt und danach systematisch analysiert. Wir werden alle eingereichten Forschungsfragen anonymisiert über OpenKnowledgeMaps visualisieren. Damit können Forscherinnen und Forscher aus dem Bereich Unfallverletzungen aus der ganzen Welt darauf zugreifen und diese Forschungsfragen in ihre Forschung einarbeiten. Dieser Prozess wird sehr transparent erfolgen und wir wollen — wenn…
Bei „Reden Sie mit!“ geht es darum, dass wir nach Forschungsfragen zu Unfallverletzungen suchen.
Thema: Gesundheit
Medium: Analog
Aktivität: schreiben, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Roadkill

In diesem Projekt wird es Ihnen  ermöglicht an einem wissenschaftlichen Projekt zum Thema “Roadkill” aktiv mitzuarbeiten. Es wird erhoben, welche Tiere auf Straßen zu Tode kommen und welche Gründe es dafür geben könnte. Mit Ihren Daten werden Hotspots identifiziert und es wird versucht diese Hotspots zu entschärfen. Was bedeutet Roadkill? Als Roadkill werden alle im Straßenverkehr zu Tode gekommenen Tiere bezeichnet. Der deutsche Begriff Wildunfall greift als Übersetzung zu kurz, denn er bezieht sich in der Regel nur auf größere Säugetiere und gelegentlich Vögel. Dies schlägt sich auch in offiziellen Statistiken wieder – Daten zu getöteten Tieren im Straßenverkehr werden nur zu sogenanntem „jagdbarem Wild“ erhoben. Daten zu allen anderen Tierarten – auch zu gefährdeten Tierarten, wie zum Beispiel Amphibien – fehlen. Welche Relevanz hat Roadkill? Illustration: Horst HellmeierStraßen zerschneiden die Lebensräume vieler Tierarten – die Ökologie bezeichnet dieses Phänomen als Habitatfragmentierung. Auf menschliche Wohnräume umgelegt würde dies bedeuten, dass z.B. die Verbindung zwischen Küche und Wohnzimmer durch eine Straße durchquert wird. Tiere überqueren Straßen, wenn sie z.B. auf Nahrungssuche sind, sich Paarungspartner suchen (Rehe die im Herbst auf der Suche nach Paarungspartnern große Strecken zurücklegen) oder wenn sie zwischen Winterquartier und Sommerquartier wechseln (wie zum Beispiel Kröten bei ihrer Wanderung im Frühjahr). Tierarten, die diese Migrationen durchführen sind daher von Roadkill besonders häufig betroffen.Auch für den Menschen hat Roadkill Relevanz – Tiere auf der Fahrbahn stellen für Autofahrerinnen und Autofahrer eine große Gefahr und auch eine große ethische Belastung dar. Nicht nur Zusammenstöße mit großen Wildtieren wie Hirsch, Wildschwein…
In diesem Projekt wird erhoben, welche Tiere auf Österreichs Straßen zu Tode kommen und welche Gründe es dafür geben könnte. Bitte beachten: diese Seite enthält Bilder von toten Tieren.
Thema: Tiere, Landnutzung, Verkehr
Medium: Homepage, Smartphone Apps
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Schmetterlinge Österreichs

Schmetterlinge Österreichs: App zur wissenschaftlichen Erfassung der österreichischen Tagfalter Im Auftrag von „Blühendes Österreich“, einer gemeinnützigen Stiftung der REWE International AG und der Umwelt-NGO GLOBAL 2000 präsentierte im Mai 2016 der Schmetterlings-Experte Peter Huemer einen Bericht über den dramatischen Zustand der Schmetterlinge. In Europa haben sich ihre Bestände seit 1990 in etwa halbiert, über 50 Prozent der Tagfalter Österreichs sind laut Roten Listen akut vom Aussterben bedroht. Die Lebensräume der Schmetterlinge wurden nicht zuletzt durch landwirtschaftliche Intensivierung, die voranschreitende Zersiedelung und allgemein durch den drastischen Verlust artenreicher Blumenwiesen massiv eingeschränkt, ihr von der Öffentlichkeit bisher wenig beachtetes Verschwinden bezeichnen die Experten als klares Indiz für eine Schieflage des gesamten Ökosystems. Jedes Foto zählt Die Stiftung Blühendes Österreich und die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 rufen mit der App „Schmetterlinge“ zur ersten Schmetterlings-Volkszählung Österreichs auf. Egal ob Gartenbesitzerin oder Parkbesucher, ob Landwirt oder Bäuerin, ob Bergliebhaberin oder Wanderer oder einfach Naturfreund und Schmetterlingsfan – Jede Österreicherin und jeder Österreicher kann einen Beitrag zur Erfassung des Bestandes der österreichischen Schmetterlinge leisten: Die App beinhaltet ca. 160 Tagfalterarten und ermöglicht mit wenigen Klicks und ohne komplizierte technische Anwendungen das Melden von Schmetterlingsbeobachtungen. Mittels einer integrierten Fotofunktion werden Fotos innerhalb von Sekunden in eine Galerie geladen und der Gemeinschaft zugänglich gemacht. Österreichische Schmetterlingsgalerie Die Nutzerinnen und Nutzer tragen zusammen mit ihren Sichtungen und Fotos zum Aufbau der größten österreichischen Schmetterlingsgalerie bei. In weniger als einer Sekunde nach Erstellung eines Fotos und einer Sichtungsmeldung werden die Daten in einer Galerie online gestellt und können mit der Schmetterlingsgemeinschaft…
Die Nutzerinnen und Nutzer tragen zusammen mit ihren Sichtungen und Fotos zum Aufbau der größten österreichischen Schmetterlingsgalerie bei.
Thema: Tiere
Medium: Homepage, Smartphone Apps
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Skywarn

SKYWARN: Wetter beobachten - Gefahren melden - andere warnen Das Prinzip von SKYWARN Austria beruht auf dem System des amerikanischen Netzwerks SKYWARN US, welches vom nationalen Wetterdienst der USA aufgebaut wurde. Die Grundidee dabei war freiwillige Beobachter zu gewinnen Unwetterereignisse am Boden zu melden. Einst ein ambitioniertes Ziel des Vereins, ist SKYWARN Austria heute bereits ein Teil des österreichischen Unwetter-Vorwarnsystems. Was macht SKYWARN? Die Kernaufgabe von SKYWARN Austria ist, das Unwetterbeobachtungsnetzwerk und die Wetterwarnungen für die Bevölkerung zu verbessern. Mittels einen Formular auf skywarn.at können Internetuser – und damit auch du – in Echtzeit Ereignisse wie Hagel, Überflutungen, Glatteis, Sturm mit Schäden, oder gar Tornados melden! Diese gehen nach Überprüfung auf Echtheit durch Vereinsmitglieder an Wetterdienste, Katastrophenschutzeinrichtungen und Medien. Dadurch erreichen sie auf direktem und indirektem Weg die Bevölkerung. So konnten wir mithilfe von Usern und Mitgliedern in den letzten 5 Jahren z.B. mehr als 1.000 Hagel-Meldungen mit genauer Angabe von Hagelgröße, Ort & Schäden kurz nach Beobachtung am Boden an Partner weitergegeben werden! Und vielleicht seid ihr dann die nächsten, die durch einen Wetterbeobachter oder Beobachterin im Nachbarort vor einem Unwetter noch rechtzeitig gewarnt werdet! Mit dem Wetter-Forum betreibt SKYWARN zudem das größte Online-Forum zum Austausch von Wetter- und Klimadiskussionen in Österreich. Auch Schwergewitter-Vorhersagen und spätere Analysen werden im Sommer auf ehrenamtlicher Basis erstellt. Kann ich mitmachen und helfen? Du kannst sowohl als Online-User ohne Anmeldung als auch als Mitglied Unwetter melden! Zusätzlich kannst du dich, wenn du an Meteorologie und Klimatologie interessiert bist, an Diskussionen im Wetter-Forum beteiligen…
Freiwillige Beobachter melden Unwetterereignisse am Boden.
Thema: Wetter, Katastrophen
Medium: Homepage
Aktivität: messen, fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, bewerten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

SMiLE

SMiLE – Scheidung mit Illustrationen erforschen Was denken Kinder über Scheidung und Trennung? Wie werden kindliche Konzepte über elterliche Trennung von Volksschulkindern kommuniziert und diskutiert? Wie kann die didaktische Methodik der Concept Cartoons für Forschungen mit Kindern weiterentwickelt werden? Forschungsziele: Wir wollen erfahren, was Kinder über elterliche Trennung und Scheidung wissen und was sie sich denken, auch wenn sie nicht selbst davon betroffen sind. Mit Hilfe von Concept Cartoons, eine didaktische Methode, die erstmals als innovativer, partizipativer Forschungsansatz angewandt wird, diskutieren wir gemeinsam mit 8- bis 10-jährigen Kindern über elterliche Trennung. Diese Cartoons werden partizipativ für das SMiLE-Projekt entwickelt. Es werden fundierte Informationen weitergegeben und eine nachhaltige Weiterverbreitung dieses Wissens wird durch Erstellung von Informationsmaterialien (Broschüre) und öffentlichen Veranstaltungen gewährleistet. Wie kann man mitmachen? Die im Rahmen von mehreren Forschungswerkstätten mit den Kindern entwickelten Materialien werden in öffentlichen Veranstaltungen mit Eltern, Großeltern, Lehrenden und Interessierten diskutiert und damit die Projektaktivitäten auf andere Gruppen und Generationen ausgeweitet. Auf Basis der Forschungsergebnisse wird eine Broschüre gestaltet und im Rahmen der öffentlichen Veranstaltung „SMiLE goes public“ in Wien und Tirol präsentiert und verteilt. Zusätzlich erfolgt die Verbreitung über Radio, Printmedien und eine Veranstaltung an der Kinderuni Wien. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen bei einer der Diskussionsveranstaltungen in Wien oder Tirol teilzunehmen und uns ihre Sichtweise zu vermitteln. Aktuelle Termine dazu sind auf der Projekthomepage zu finden. Team: Assoz. Prof. Dr. Ulrike Zartler, PD          Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Mag. Raphaela Kogler, MA                    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Lic. Marlies Zuccato-Doutlik, MA           Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  Projektlaufzeit: 01.09.2017 – 31.08.2019 Fördergeber: Sparkling Science / BMWFW…
Wir erforschen ‚Scheidung mit Illustrationen‘ und reden über Vorstellungen zu Trennung und Scheidung mit Hilfe gemeinsam entwickelter Bilder.
Thema: Kultur, Sprache
Medium: Analog, Homepage
Aktivität: diskutieren
Teilnahme: Teilnahme offen

StadtWildTiere

StadtWildTiere Haben Sie schon einmal einen Fuchs vorm Volkstheater in Wien gesehen? Ist Ihnen am nächtlichen Heimweg ein Dachs über den Weg gelaufen? Oder haben Sie ein Eichhörnchen im Garten, das sich gerne an Ihrem Vogelhäuschen bedient? Wir interessieren uns für Ihre Beobachtungen im urbanen Raum Wien! Die Stadt als lebenswerten Lebensraum für Mensch und Tier begreifen und ein gutes Zusammenleben schaffen – das möchten wir mit der Etablierung des Projektes „StadtWildTiere “ und der Internetplattform „www.stadtwildtiere.at“ ermöglichen. Vorläufig ist das Projekt auf die Bundeshauptstadt Wien beschränkt. Mit Hilfe der Wienerinnen und Wiener wollen wir uns einerseits einen Überblick über die Verbreitung und Lebensweise von Säugetieren im urbanen Raum verschaffen. Andererseits stellen wir Informationen über unsere tierischen Mitbewohner bereit. Wo sich Wege kreuzen… Auf der Internetplattform „www.stadtwildtiere.at“ können Beobachtungen gemeldet und andere Beobachtungen eingesehen werden. Sie können sich über aktuelle Sichtungen in ihrer Nähe informieren und weiterführende Informationen zur Biologie der Art und ihrer Verbreitung in Wien, aber auch Hilfestellungen in Konfliktfällen und für das Auffinden von hilflosen oder verletzten Wildtieren abrufen. Bei einer Registrierung können zusätzlich Fotos der Beobachtungen hochgeladen werden, Sie erhalten die Möglichkeit einer Übersicht über Ihre Meldungen und können unseren Newsletter abonnieren. Forschungsplattform Wir erhoffen uns eine breite Datengrundlage auf Grund der Sichtungsmeldungen, um die Verbreitung diverser Säugetierarten in Wien besser einschätzen zu können und auch adäquate Managementvorschläge im Konflikt- oder Schadensfall bereitstellen zu können. Die Plattform ist in Österreich bisher einzigartig in ihrer Art: spezialisiert auf Säugetiere im urbanen Lebensraum und mit wissenschaftlicher Forschung verknüpft.…
Ein Forschungsprojekt zu Verbreitung und Lebensweise von Säugetieren im urbanen Raum.
Thema: Tiere, Landnutzung
Medium: Homepage
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Stunde der Wintervögel

Stunde der Wintervögel die österreichweite Wintervogelzählung Die Vogelschutzorganisation BirdLife lädt alljährlich zur „Stunde der Wintervögel“, der österreichweiten Wintervogelzählung. Alle Naturfreunde sind aufgerufen an vier Tagen um den 6. Jänner für eine Stunde die Vögel zu zählen. Gleichzeit tragen die TeilnehmerInnen mit ihrem persönlichen Zählergebnis aktiv zur Vogelforschung bei. Mitzählen kann jeder, der die Meise von der Amsel unterscheiden kann. Im Mittelpunkt der Aktion stehen die häufigsten und am weitesten verbreiteten Vogelarten wie die Amsel, Spatzen, Finken und Meisen, die auch bei Schnee und Kälte bei uns ausharren. Gezählt werden soll vor allem im Siedlungsgebiet am Futterhäuschen – im Garten, auf dem Balkon oder im Park. Die Auswertung der Daten geht den Fragen nach: wo ist welche Vogelart besonders häufig? Welche Vogelarten sind selten geworden? Oder auch: Wie wirkt sich das Füttern der Vögel oder der Klimawandel auf die Wintervögel aus? Zeitgleich gezählt wird auch in Deutschland und in der Schweiz, wo Partnerorganisationen von BirdLife Österreich ebenfalls zur Stunde der Wintervögel aufrufen. Wie wird gezählt? An welchem der vorgegebenen Tage (z.B. 6.-8. Jänner 2017) und zu welcher Stunde man zählt, bleibt den VogelbeobachterInnen selbst überlassen. Von jeder Art wird die jeweils gleichzeitig beobachtete Höchstanzahl notiert, die im Laufe einer Stunde beobachtet wird. Als Bestimmungshilfe kann man bei BirdLife Österreich ein Faltblatt mit Abbildungen der häufigsten Winter-Vogelarten bestellen oder auch per Download von der Homepage. Das Zählergebnis kann dann per Post und Fax oder einfach im Internet (www.birdlife.at) gemeldet werden. Einsendeschluss ist immer der 13. Januar. Unter den TeilnehmerInnen werden außerdem wertvolle…
Die Vogelschutzorganisation BirdLife lädt alljährlich zur „Stunde der Wintervögel“, der österreichweiten Wintervogelzählung an 4 Tagen um den 6. Jänner.
Thema: Tiere
Medium: Homepage
Aktivität: zählen, identifizieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Tea Bag Index

Kann Tee trinken uns helfen den Klimawandel zu verstehen? Ja, aber wir brauchen Ihre Hilfe! Wir möchten, dass Sie unser Forschungspartner werden und an einem der zur Zeit größten Experimente zu Zersetzungsprozessen im Boden teilnehmen. Worum geht es? Der Abbau organischen Materials ist entscheidend für das Wachstum und den Stoffwechsel von Pflanzen und Mikroorganismen: Durch Zersetzung und Mineralisierung werden die benötigten Nährstoffe verfügbar. Dabei wird auch das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre frei gesetzt. Ein schneller Abbau führt zu erhöhten CO2-Emissionen, während ein langsamer Abbau die Kohlenstoffspeicherung im Boden erhöht. Um den weltweiten CO2-Kreislauf besser zu verstehen ist es daher wichtig, mehr Informationen über die Zersetzungsraten in unterschiedlichen Böden zu sammeln. Mit dieser Teebeutel-Methode können auch Laien weltweit einen wertvollen Beitrag für Wissenschaft und Umwelt leisten: Sie vergraben einfach Teebeutel im Boden, graben sie nach einiger Zeit wieder aus und wiegen sie. Der Gewichtsverlust zeigt an, wie viel Pflanzenmaterial, in diesem Fall Tee, zersetzt wurde. Diese einfache und billige Methode zur Bestimmung von Zersetzungsraten ist wissenschaftlich bestätigt, entsprechende Initiativen wurden bereits in zahlreichen Ländern der Erde gestartet. Mit diesen Experimenten können weltweit vergleichbare Daten gewonnen werden, vor allem auch aus Regionen, zu denen bislang keine entsprechenden Informationen vorliegen. Die Teebeutel Methode Hier finden Sie den aktuellen Flyer mit der genauen Methoden-Beschreibung als pdf zum Download: https://www.citizen-science.at/images/projekte/Tea_Bag_Index/TBI_Flyer_FINAL.pdf Am Ende dieser Seite finden Sie auch ein Video, in dem die Methode genau beschrieben wird. Möchten Sie teilnehmen? Interessierte können sich jetzt am Projekt beteiligen und mithelfen, die Zersetzungsvorgänge pflanzlichen Materials im…
Kann Tee trinken uns helfen den Klimawandel zu verstehen? Ja, aber wir brauchen Ihre Hilfe! Nehmen Sie am größten Experiment zu Zersetzungsprozessen im Boden teil.
Thema: Landnutzung
Medium: Analog, Homepage
Aktivität: messen, zählen, verorten, betreuen
Teilnahme: Teilnahme offen

Topothek

Die wachsende Bilderflut kann von den Institutionen allein nicht aufgearbeitet werden. Die Partnerschaft mit „Citizen Scientists“ wird unerlässlich. Die Topothek ist das digitale Archiv und das Netzwerk, in dem dieses historische Erbe aufgefangen werden kann. Für die örtlich verankerten Topothekarinnen und Topothekare bedeutet jedes neue Bild und jede neue Information einen wertvollen Baustein, mit dem sie die regionale Geschichte detaillierter dokumentieren können. Die Begeisterung an der Arbeit erschafft mit den Topotheken lokale Archive, die eine Aufmerksamkeit erwecken, die weit über die regionale Interessenslage hinausreicht. Vom Requisiteur und der Kostümbildnerin eines historischen Films bis hin zur Wissenschaft, die die Verbreitung einer Rinderrasse in den 1930er-Jahren nachvollziehen kann. Und schon oft hat ein jemand den eigenen Urgroßvater auf Fotos gefunden, die von einer bisher unbekannten Person zur Verfügung gestellt wurden. Die Umsetzung Eine Topothek wird von einer Gemeinde oder einem Verein betrieben. In Namen der Gemeinde arbeiten die ehrenamtlichen Topothekarinnen und Topothekare, die digitalen Archivare, als Bindeglied zur Bevölkerung. Die Bedienung einer Topothek ist einfach und die Eingabefelder der Administrationsoberfläche entsprechen dem internationalen Archiv-Standard. Bevor mit der Einpflege begonnen wird, werden die Topothekarinnen und Topothekare seitens ICARUS in einer etwa zweistündigen Schulung in das System eingeführt. Die Eröffnung einer Topothek erfolgt zumeist mit einer örtlich organisierten Veranstaltung, die der interessierten Bevölkerung die Topothek als digitale Auffangmöglichkeit für Zeitdokumente vorstellt. Oft profitieren die örtlichen Museen oder das Gemeindearchiv von der Topothek, indem Originale an sie übergeben werden. Ebenso können die Gedächtnisinstitutionen eine Topothek als Plattform für ihre eigenen Bestände nutzen. Der Dialog zählt…
Die Topothek ist das Online-Archiv, in dem privates historisches Material von Citizen Scientists mit einer detailreichen Beschlagwortung für alle zugänglich gemacht wird.
Thema: Geschichte, Kultur
Medium: Homepage
Aktivität: fotografieren, identifizieren, verorten, bewerten, diskutieren, schreiben
Teilnahme: Teilnahme offen

Trusted Spotter Network

Das TRUSTED SPOTTER NETWORK ÖSTERREICH, TSN, ist eine Kooperation zwischen SKYWARN AUSTRIA (www.skywarn.at), dem European Severe Storms Laboratory ESSL in Form der European Severe Weather Database ESWD (http://www.eswd.eu) und der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik ZAMG (www.zamg.ac.at). Ein Trusted Spotter ist, ehrenamtlich tätig, zugleich aktives Mitglied bei SKYWARN AUSTRIA, an der ZAMG geschult und leitet bei Unwetterereignissen und Schäden durch Extremwetter wichtige Informationen in Echtzeit an den Wetterdienst weiter. Eine besondere Stellung nehmen dabei die Amateur Radio Spotter (ARS) ein. Hierbei handelt es sich ebenfalls um aktive Mitglieder von Skywarn, die eine Amateurfunkausbildung absolviert haben und auch beim Österreichischen Versuchs Sender Verband (ÖVSV) aktiv sind. Diese Gruppe an Spottern sichert den Informationsfluss selbst bei massiven Ausfällen von Kommunikationsinfrastruktur im Katastrophenfall. Die ZAMG hat als nationaler Wetterdienst die gesetzliche Verpflichtung, die österreichische Bevölkerung mit Wetterprognosen und Wetterwarnungen zu versorgen. Um diese Aufgaben bestmöglich zu erfüllen, betreibt die ZAMG ein dichtes Stationsnetz in Österreich und setzt eine Vielzahl an Messsystemen, Wettermodellen und langjährige Expertise der Vorhersagemeteorologen ein. Dennoch gibt es immer noch Probleme, das Wetter und seine unmittelbaren Auswirkungen im gesamten Bundesgebiet lückenlos zu erfassen. Diese Lücken werden durch mobile „Chaser“ (Gewitterjäger) als auch durch ortsgebundene „Spotter“ (Beobachter) des Trusted Spotter Netzwerkes in Echtzeit gefüllt. Was macht also das TSN einmalig in Europa? 1. Die Ausbildung: Die ZAMG bietet den Mitgliedern von SKYWARN ein individuelles Besuchs- und Trainingsprogramm (Shadowing) an allen ZAMG KS – Regionalstellen. Hier bekommt der Trusted Spotter eine individuelle Schulung und wird so für die Bedürfnisse des Meteorologen in…
Ein Trusted Spotter wird an der ZAMG geschult und leitet bei Unwetterereignissen wichtige Informationen in Echtzeit an den Wetterdienst weiter.
Thema: Wetter, Katastrophen
Medium: Homepage
Aktivität: messen, fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, bewerten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Varroawarndienst

Österreichs Bienenvölker kämpfen seit über 30 Jahren gegen einen hinterhältigen Schädling: damals  wurde die Varroamilbe Varroa destructor nach Österreich eingeschleppt und richtet seither schwere Schäden in Bienenvölkern an. Sie saugt ähnlich wie Zecken an der Bienenbrut und erwachsenen Bienen. Sie verbreitet dabei Krankheiten und löst Entwicklungsstörungen aus. Folgen sind absterbende Larven und verkrüppelte Bienen. Die Völker sind darauf angewiesen, dass Imker und Imkerinnen die Varroamilbe erfolgreich bekämpfen. Ohne diese Hilfestellung sterben die durch die Milbe geschwächten Völker im Winter ab. Für eine erfolgreiche Behandlung muss der Imker/die Imkerin wissen, wie hoch der Befallsgrad der Bienenvölker durch die Varroamilbe ist. Nur so können sie den richtigen Zeitpunkt für eine ideale Behandlung abschätzen. Eine häufig angewandte Methode zur Befallserhebung ist das Zählen des „natürlichen Totenfalls“ der Milben. Viele österreichische Imker und Imkerinnen verwenden viel Zeit und Mühe diese Daten zu sammeln und damit ihre  Varroabehandlung zu optimieren. Die Daten gewinnen jedoch noch weiter an Wert, wenn man sie sammelt und gemeinsam analysiert. Aus ihnen können Gefährdungsgrad und Trends in den einzelnen Regionen abgelesen werden – dies ist das Ziel des Varroawarndienstes. Was ist der Varroawarndienst? Der Varroawarndienst ist eine Plattform, auf der die Daten des natürlichen Varroa-Totenfalls von Bienenvölkern gesammelt und ausgewertet werden. Alle österreichischen Imker und Imkerinnen können sich auf der Homepage (http://bienengesundheit.at/) einen Überblick über den aktuellen Varroabefall in ihrer Region machen. Darüber hinaus können sie Prognosen über die zu erwartende Befallssituation in den nächsten Wochen abrufen. Damit werden sie bei ungünstigen Prognosen für ihre Region vorzeitig gewarnt und können…
Der Varroawarndienst ist eine Plattform, auf der die Daten des natürlichen Varroa-Totenfalls von Bienenvölkern gesammelt und ausgewertet werden.
Thema: Nahrungsmittel, Tiere
Medium: Homepage
Aktivität: messen, zählen, identifizieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Viel-Falter

Entwicklung und Evaluierung eines Erhebungssystems siedlungsnaher Schmetterlingshabitate Können Schmetterlingslebensräume mit einer einfachen aber wissenschaftlich korrekten Bewertungsmethode von Laien beobachtet werden? Können so gesammelte Daten ein dauerhaftes Tagfalter-Monitoring in Österreich unterstützen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich das vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung im Rahmen von Sparkling Science sowie der Top Citizen Science Initiative unterstützte Projekt Viel-Falter. Schmetterlinge und insbesondere Tagfalter gehören zweifelsohne zu den beliebtesten Insekten. Sie sind relativ leicht auch im Siedlungsraum anzutreffen und können auch von Laien gut beobachtet und erforscht werden. Gleichzeitig sind viele Schmetterlingsarten bedroht und auch früher häufige Arten werden immer seltener gesichtet. Hauptursachen für den Rückgang sind Landnutzungsänderungen, Intensivierungen in der Landwirtschaft und der vermehrte Einsatz von Insektiziden und Herbiziden. Genaue Aussagen sind aber schwierig, da leider nur wenige europäische Länder langfristige Beobachtungsprogramme durchführen. In Viel-Falter wird untersucht, ob und wie von Laien systematisch gesammelte Daten als Basis für ein dauerhaftes Tagfalter-Monitoring herangezogen werden können. Wenn es gelingt eine entsprechende Datenqualität sicherzustellen, dann kann das dringend notwendige Erheben von Biodiversitätsdaten mit wichtigen Zielen einer Bildung für eine nachhaltige Entwicklung verknüpft werden. Wie kann man mitmachen? An Schmetterlingen Interessierte können mit einer einfachen Bestimmungshilfe an zuvor vereinbarten Standorten Tagfalter beobachten. Diese Beobachtungen werden im Laufe des Jahres mehrmals durchgeführt. Vorkenntnisse sind hierfür keine nötig. Zur Einschulung wird ein Workshop angeboten.   Bildergallerie
Entwicklung und Evaluierung eines Erhebungssystems siedlungsnaher Schmetterlingshabitate.
Thema: Tiere
Medium: Homepage
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Vielfalt bewegt! Alpenverein

Botschaft Welche Tiere leben und welche Pflanzen wachsen in unseren Bergen? Der Alpenverein untersucht im Rahmen von „Vielfalt bewegt!“ die höchstgelegenen Lebensräume Österreichs – ein Projekt für Bergfexe und alle, die es werden wollen! Dieses Projekt des Österreichischen Alpenvereins ist als Langzeitstudie geplant und soll dazu beitragen, die biologische Vielfalt in den Alpen zu erhalten und zu fördern. Das Biodiversitätsmonitoring in den höchstgelegenen Lebensräumen Österreichs soll vor allem bergaffine Menschen begeistern. Wie alle Citizen Science Projekte lebt auch dieses Vorhaben von seinen ehrenamtlichen HelferInnen, die typische Tier- und Pflanzenarten des Alpenraums längerfristig beobachten und ihr Wissen über Lebensraum Alpen verdichten und weitergeben. Ziele des Projekts Das Monitoring dient dazu, anhand der gesammelten Erkenntnisse geeignete Maßnahmen zu entwickeln, die den Rückgang der Arten verringern und Lebensräume für gefährdete Arten langfristig sichern bzw. verbessern können. Auch die Folgen des Klimawandels (ein Abwandern mancher Arten in höhere Regionen oder die Veränderung der Nahrungsressourcen) können so aufgezeigt werden. Das Projekt bietet BergsportlerInnen die Möglichkeit, im Kontrast zu Gipfelsturm und Leistungsdruck die Natur wieder bewusst und aufmerksam zu erleben. Ablauf Ausgewählt wurden auf Basis verschiedener Kriterien unterschiedliche Indikator-Arten, die ihren Lebensraum über der Waldgrenze haben – darunter das Alpenschneehuhn, die Weiße Silberwurz, die Eichblatt-Radspinne oder die Gämsheide. Beobachtet wird zu jeder Zeit und bei jeder Wanderung je nach Lust und Laune! Kompakt aufbereitete Steckbriefe zu den ausgewählten Pflanzen und Tieren sollen den BeobachterInnen bei ihren Wanderungen das Aufspüren der Arten erleichtern. Spannende und informative Geschichten dienen als Merkhilfe. In klar strukturierten Erhebungsbögen können…
Welche Tiere leben und welche Pflanzen wachsen in unseren Bergen? Der Alpenverein untersucht die höchstgelegenen Lebensräume Österreichs.
Thema: Pflanzen, Tiere
Medium: Homepage
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Visible Science

Seit ihrer Gründung im Jahr 1973 widmet sich die Konrad Lorenz Forschungsstelle (KLF, Core Facility der Universität Wien) u.a. der Erforschung der sozialen Systeme von freifliegenden Vögeln. Insbesondere drei Vogelarten werden als Modelle verwendet: Graugänse, Raben und Waldrappe. Außerdem besteht mit dem benachbarten Cumberland Wildpark Grünau eine enge Kooperation. Einige Volieren der KLF befinden sich auf dem Gelände des Wildparks (z.B. die Waldrapp-Freiflugvoliere). Interessierte Wildpark BesucherInnen können sowohl laufende Forschungsprojekte als auch das Langzeit Monitoring mit Hilfe der App „Forschen im Almtal“ mit der Aufnahme von Sichtmeldungen und Verhaltensbeobachtungen von Graugänsen, Raben und Waldrappen unterstützen. Worum geht es? Die freifliegenden Vögel der KLF sind individuell markiert (Beinringe, Flügelmarkierungen), was eine Erkennung der Individuen auch für Laien möglich macht. Ziel dieses Projekts ist das Monitoring der Zeit-Raum Muster von 3-Modell Vogelarten (Graugänse, Kolkraben, Waldrappe). Wir möchten herausfinden wann und wo welche Tiere zu finden sind. Haben sie Präferenzen für bestimmte Orte innerhalb des Wildparks oder bevorzugen sie die Gesellschaft von Artgenossen? Wer kann mitforschen? Wildpark Besucher, die ein Smartphone besitzen und die App „Forschen im Almtal“ herunterladen. Wie kann man mitforschen? App herunterladen und los geht’s: Für iPhone und iPad: https://itunes.apple.com/us/app/forschen-im-almtal-spotteron/id1292290494 Für Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.spotteron.forschenimalmtal Links http://citizenscience.univie.ac.at/projekte-an-der-universitaet-wien/visible-science/    
Mit Hilfe einer App können Sichtmeldungen und Verhaltensbeobachtungen freifliegender Vögel der Konrad Lorenz Forschungsstelle gemeldet werden.
Thema: Tiere
Medium: Smartphone Apps
Aktivität: zählen, identifizieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Wasservogelzählung

Citizen Science mit viel Tradition Die ersten Wasservogelzählungen in Österreich fanden schon in den 1950er Jahren statt. In den folgenden Jahren wurden die Zählungen schrittweise ausgeweitet, und ab 1970 erfolgten österreichweite Erfassungen. Damit ist die Wasservogelzählung eines der am längsten laufenden Citizen Science-Projekte von BirdLife Österreich. Die Zählungen erfolgen durch ehrenamtliche MitarbeiterInnen an definierten Gewässerabschnitten, und je nach Bundesland ein- bis fünfmal pro Winter. Bestandsabnahmen Ziel der Wasservogelzählung ist es, die Bestände der durch Österreich ziehenden bzw. der in Österreich überwinternden Wasservögel, Z. B. Schwäne, Enten, Gänse oder Möwen, zu dokumentieren. In den letzten Jahren zeigte die Mehrzahl der Wasservogelarten Bestandsrückgänge. Verantwortlich dafür ist wahrscheinlich der Klimawandel – dieser führt zu immer wärmeren Wintern und somit müssen immer weniger Wasservögel aus dem Norden und Osten Europas bis zu uns kommen, um eisfreie Gewässer zur Nahrungssuche zu finden. Mitmachen Nähere Infos und Ergebnisse gibt es hier: https://www.birdlife.at/page/monitoring
Zählung der in Österreich überwinternden Wasservögel
Thema: Tiere
Medium: Homepage
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Webtechniken

Im Salzbergbau Hallstatt finden sich zahlreiche Textilreste aus dem Zeitraum zwischen 1500 und 300 v. Chr., die einen Einblick in alte Webtechniken geben. Sie werden in der Prähistorischen Abteilung des Naturhistorischen Museums wissenschaftlich analysiert und nachgearbeitet, um die Herstellungstechnik und den Arbeitsaufwand zu verstehen. Vor allem die Brettchenwebereien sind hier Gegenstand der Forschung. Anleitungen zum Nacharbeiten von eisenzeitlichen Geweben aus Hallstatt wurden auf Pinterest gepostet. Hunderte Menschen beteiligten sich bereits mit eigenen Webvorschlägen, kreativen Umsetzungen, und auch Korrekturen zu den wissenschaftlich publizierten Webanleitungen.Daraus hat sich eine neue Forschungsfrage zur Herstellung der Bänder ergeben, die gemeinsam mit einer finnischen Weberin aus dieser Community erarbeitet und bei einer Konferenz präsentiert wurde (inkl. Publikation). Wer kann mitmachen? Personen, die an alten Webtechniken interessiert sind und selbst weben. Im Projekt geht es auch um Reenactment und Do-it-Yourself! Zeitraum An dem Projekt kann jederzeit mitgemacht werden. Wo kann man mitmachen? Geteilt werden können die Webereien auf der Pinterest-Wall zu Webtechniken. Wie kann man mitmachen? Sie können eigene kreative Webobjekte anfertigen, inspiriert von den Textilien aus Hallstatt! Inspirationen holen und Ihre Webobjekte teilen können Sie auf der Pinterest-Wall! Kontakt Mag. Dr. Karina Grömer Naturhistorisches Museum Wien Prähistorische Abteilung Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Hunderte Menschen beteiligten sich mit Webvorschlägen, kreativen Umsetzungen, und auch Korrekturen zu den wissenschaftlich publizierten Webanleitungen.
Thema: Kultur
Medium: Analog, Homepage
Aktivität: experimentieren
Teilnahme: Teilnahme offen

Wiener Gebäudebrüter

Seit 2013 führt die Stadt Wien Erhebungen zur Erfassung von Gebäudebrütern durch. Jährlich werden gezielt einzelne Arten erhoben. Gefahren für Mauersegler, Mehlschwalben & Co. Gefahr droht Gebäudebrütern vor allem durch Gerüste, die aufgestellt werden, um komplette Häuserfronten zu sanieren. Sie versperren den Vögeln den Zugang zu ihren Nistplätzen. Und nach der Sanierung stehen den Vögeln die Nistplätze meist nicht mehr zur Verfügung. Daher sollten bereits bei der Bauplanung Ersatzquartiere vorgesehen werden. In der Brutzeit verhungern die Jungvögel dann in ihren Nestern, während die Eltern verzweifelt vor dem Gerüst auf und ab flattern. Dieses Problem kennen auch die vielen Turmfalken in Wien. Pro Jahr werden bis zu 160 Turmfalken und Mauersegler von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Wien sowie vogelfreundlichen Bauunternehmen befreit. Hilfe für Gebäudebrüter Werden Bruthöhlen und Quartiere verschlossen oder verputzt oder Nester der Mehlschwalbe abgeschlagen verlieren diese ihre “Wohnung”. Falls Sie solche Fälle kennen, wenden Sie sich an die Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22), E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, oder direkt an die ausführenden Bauunternehmen. Viele Baufirmen sind bereit, Öffnungen für Mauersegler freizulassen. Außerdem können Bruthilfen für Mauersegler montiert werden. Diese sind im Zoofachhandel erhältlich. Eine weitere Möglichkeit, um Nistplätze für z.B. Mauersegler zu schaffen oder zu erhalten, bietet das Wiener Modell. Infos: www.gebaeudebrueter.wien.at mit dem jährlichen Bearbeitungsschwerpunkt! Seit 2015 ist es auch möglich über eine Android App die Daten zu erfassen und z.B. auf naturbeobachtung.at weiter zu bearbeiten. Sichtungen von diversen Gebäudebrütern an Gebäuden (vor allem Brutplatz) können Sie gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! jederzeit machen. – Vielen DANK!
Seit 2013 führt die Stadt Wien Erhebungen zur Erfassung von Gebäudebrütern durch. 2013 standen die Mehlschwalben im Fokus, 2014 waren es die Mauersegler.
Thema: Tiere, Landnutzung
Medium: Analog, Homepage
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten
Teilnahme: Teilnahme offen

Wiener Turmfalken

Der Turmfalke ist im Wiener Stadtgebiet die häufigste Greifvogelart. Seit 2010 werden im Rahmen des „Wiener Turmfalkenprojektes“ die vielfältigen Anpassungen dieser Vogelart an das Überleben unter großstädtischen Bedingungen untersucht. Von zentraler Bedeutung ist die Kenntnis über die Lage der Nistplätze. Das Turmfalkenprojekt Wien wurde von Dr. Petra Sumasgutner und Priv.-Doz. Dr. Anita Gamauf ins Leben gerufen und als Kooperation zwischen der Universität Wien und dem Naturhistorischen Museum (Vogelsammlung) Wien durchgeführt. Das Projekt wurde von der Stadt Wien, der österreichischen Akademie der Wissenschaften und der Hochschuljubiläumsstiftung finanziert, und hat vor allem von der breiten Unterstützung durch die Medien und die Wiener Bevölkerung profitiert. Die positive Resonanz war entscheidend für den Erfolg des Projektes. Nach den ersten medialen Aufrufen, Nistplätze zu melden, gingen allein telefonisch mehr als 1000 Hinweise ein. Die rege Teilnahme der Bevölkerung bei der Meldung von besetzten Nestern hat sich über all die Jahre gehalten und erleichtert die Arbeit mit dieser hübschen Falkenart enorm. Wir posten Videos, Fotos, und natürlich die Ergebnisse unserer Forschungsarbeit, um die Bevölkerung weiterhin einzubinden und an den Ergebnissen teilhaben zu lassen. Die Facebook-Seite des Projektes ist ebenfalls sehr populär. Wer kann mitmachen? Jede Person, die Turmfalken kennt und eindeutig von anderen Vogelarten unterscheiden kann (z.B. Mauersegler, Sperber). Zeitraum Das Projekt läuft seit 2010 und ist noch bis mindestens 2020 geplant. Meldungen können jederzeit bei uns gemacht werden. Wo kann man mitmachen? Im gesamten Stadtgebiet von Wien. Welche Daten werden gesammelt? Wenn Sie Nistplätze entdecken, freuen wir uns über Ihre Meldung! Etwa 550 Adressen mit…
Seit 2010 werden im Rahmen des Projektes die vielfältigen Anpassungen dieser Vogelart an das Überleben unter großstädtischen Bedingungen untersucht.
Thema: Tiere
Medium: Homepage
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

World register of marine species

Das World Register of Marine Species (WoRMS) ist die weltweit größte Initiative zur Erfassung der Biodiversität der Meere. WoRMS ist eine kostenfrei nutzbare und frei zugängliche Internet-Datenbank, die versucht, alle Tier- und Pflanzenarten der Meere zu erfassen. Diese Datenbank ist jedoch weit mehr als eine bloße Liste von wissenschaftlichen Artnamen und erfasst auch die Verbreitung von Meeresorganismen, ihre Erstbeschreibungen in der wissenschaftlichen Literatur, die Gültigkeit der Artnamen, umgangssprachliche Namen in den verschiedensten Sprachen, Fotos der Lebewesen in ihrer natürlichen Umgebung, ihrer Schalen und Skelette, sowie verschiedene ökologische Informationen zu den einzelnen Arten. Weltweit arbeiten mehr als 250 WissenschaftlerInnen daran, WoRMS kontinuierlich zu erweitern und zu verbessern und haben bereits mehr als 600.000 Namen erfasst. WoRMS profitiert jedoch nicht nur von der Hilfe von WissenschaftlerInnen, sondern ist auch offen für Beiträge aus der Bevölkerung. So steuern begeisterte UnterwasserfotografInnen hervorragendes Bildmaterial bei, Literaturbegeisterte helfen bei der Auswertung von historischen Publikationen, SammlerInnen bestimmter Tierarten melden bislang noch nicht erfasste Arten oder weisen die Editoren auf mögliche Fehler hin. Wer kann mitmachen? Alle Personen mit Interesse an der Tier- und/oder Pflanzenwelt des Meeres, EDV-Grundkenntnisse sind notwendig (einfache Listen und Tabellen erstellen). Zeitraum: An diesem Projekt kann jederzeit teilgenommen werden. Wo kann man mitmachen? An dem Projekt kann online mitgemacht werden oder direkt vor Ort am Naturhistorischen Museum Wien. Welche Daten werden gesammelt? Sie können über zwei Wege an dem Projekt teilnehmen: Online: Bereitstellung von Bildmaterial von Meereslebewesen Vor Ort im Museum: Erstellen und Korrigieren von Listen anhand der historischen Literatur (v.a. Englisch, Französisch, Deutsch…
Das World Register of Marine Species ist die weltweit größte Initiative zur Erfassung der Biodiversität der Meere.
Thema: Pflanzen, Tiere
Medium: Analog, Homepage
Aktivität: fotografieren, zählen, identifizieren, verorten, beobachten
Teilnahme: Teilnahme offen

Zu Hause oder Fehl am Platz

Worum es geht Die aktuelle Flüchtlingssituation in Europa erleben viele als ein Spannungsfeld zwischen den verschiedenen Kulturen. Nicht selten geht es dabei um den Wunsch Gewohntes zu bewahren auf der einen Seite und den mitunter rapide stattfindenden Veränderungen auf der anderen Seite. In diesem Projekt richten wir unseren Fokus auf Veränderungen im Stadtbild von Salzburg, als Folge der derzeitigen Flüchtlingssituation. Wir möchten herausfinden wie SalzburgerInnen die Veränderungen wahrnehmen, wie sie mit ihnen umgehen und welche integrationsbezogenen Maßnahmen sich daraus ergeben. Wen wir suchen Salzburger BürgerInnen, die schon mindestens 10 Jahre in Salzburg leben und einen Einblick ins wissenschaftliche Arbeiten bekommen möchten anhand eines Themas, das sie auch direkt betrifft. Datenerhebung und Einschulung Wir planen eine Kombination von qualitativen und quantitativen Analyseverfahren. In einem ersten Schritt sollen Citizen Scientists mittels Fotos einen selbstgewählten Ort dokumentieren, der für sie von besonderer persönlicher Bedeutung ist (z.B. für ihre kulturelle Identität) und von welchem sie das Gefühl haben, dass sich dieser im Zuge der gegenwärtigen Flüchtlingssituation verändert hat. In einem zweiten Schritt soll im Rahmen eines semi-strukturierten Interviews erfasst werden, welche psychologischen Auswirkungen diese Veränderung hervorrufen (i.e. potentielles Bedrohungsempfinden) und welche Strategien BürgerInnen verwenden um diese zu bewältigen. Anschließend soll mittels eines Fragebogens erfasst werden, in welchem Ausmaß psychologische Basisbedürfnisse nach Sicherheit, Zugehörigkeit und Kontrolle durch Veränderungen in der Mensch-Umwelt Verbindung belastet werden und wie sich diese auf die generelle Lebensqualität auswirken. Durchführung der Interviews Diese erfolgt dabei nach folgendem Prinzip: Eine erste Gruppe von Citizen Scientists wird zunächst direkt von einem Mitglied der Versuchsleitung…
In diesem Projekt richten wir unseren Fokus auf Veränderungen im Stadtbild von Salzburg, als Folge der derzeitigen Flüchtlingssituation.
Thema: Politik, Kultur
Medium: Analog
Aktivität: bewerten, diskutieren, schreiben
Teilnahme: Teilnahme offen