Roadkill - Citizen-Science.at

Citizen Science

Citizen Science wird weltweit unterschiedlich definiert. Einen Überblick der Konzepte und Ideen finden Sie unter "Was ist Citizen Science?"

 

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Osterwochenende und Medienberichte

Nun ist das Osterwochenende vorbei und all jene, die mit ihren Kindern auf Urlaub gefahren sind, nutzen heute Dienstag um wieder nach Hause zu fahren. Wie jedes Jahr sind gerade am Osterwochenende sehr viele Menschen auf den Straßen unterwegs. Dies merkt man auch an den Meldungen zu überf...

23. 04. 2019

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Der Frühling naht auf der Straße

Auch wenn die Nächte noch kalt sind und in den Bergregionen noch Schnee liegt, merkt man wie die Temperaturen langsam steigen und das Leben in der Natur wieder erwacht. Die Blattknospen an Sträuchern und Bäumen werden immer dicker und bereiten sich auf das Austreiben vor. Dies sind er...

20. 02. 2019

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Kooperation mit dem Naturschutzbund…

Die Vision im Projekt Roadkill ist es Straßenabschnitte, an denen es gehäuft zu überfahrenen Tieren kommt, gemeinsam mit Naturschutzorganisationen und Behörden zu entschärfen. Die eine Grundlage dazu sind die Daten zu überfahrenen Tieren, welche Teilnehmerinnen und Tei...

18. 12. 2018

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Nominiert für den Bundestierschutzp…

Wir haben großen Grund zur Freude! Das Projekt Roadkill wurde für den Bundestierschutzpreis nominiert!  "Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz vergibt heuer zum fünften Mal den Bundestierschutzpreis. Dieser Preis wurde ins Leben geruf...

18. 10. 2018

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Verwechslungen

Das korrekte Erkennen von überfahrenen Tierarten ist oftmals eine richtige Herausforderung. Manchmal sind nur noch Reste vom Tier erhalten oder das Tier ist bereits so zerstört, dass eine richtige Identifizierung der Art kaum mehr möglich ist. Eine Hilfe dabei sind unsere Steckbriefe...

31. 08. 2018

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Österreichischer Pocket-Guide zu üb…

Immer wieder hören wir von neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Projekt, dass es oft sehr schwierig ist, die gefundenen Tiere sicher zu bestimmen. Nun gibt es aber im Projekt auch schon sehr erfahrene Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die mit Kommentaren unter den Einträgen helfen die Ti...

11. 07. 2018

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Österreich
(c) by Klaus Schindler; bearbeitet von Philipp Hummer (SPOTTERON)

In diesem Projekt wird es Ihnen  ermöglicht an einem wissenschaftlichen Projekt zum Thema “Roadkill” aktiv mitzuarbeiten. Es wird erhoben, welche Tiere auf Straßen zu Tode kommen und welche Gründe es dafür geben könnte. Mit Ihren Daten werden Hotspots identifiziert und es wird versucht diese Hotspots zu entschärfen.

Was bedeutet Roadkill?

Als Roadkill werden alle im Straßenverkehr zu Tode gekommenen Tiere bezeichnet. Der deutsche Begriff Wildunfall greift als Übersetzung zu kurz, denn er bezieht sich in der Regel nur auf größere Säugetiere und gelegentlich Vögel. Dies schlägt sich auch in offiziellen Statistiken wieder – Daten zu getöteten Tieren im Straßenverkehr werden nur zu sogenanntem „jagdbarem Wild“ erhoben. Daten zu allen anderen Tierarten – auch zu gefährdeten Tierarten, wie zum Beispiel Amphibien – fehlen.

Welche Relevanz hat Roadkill?

Rehe-1024x717Illustration: Horst HellmeierStraßen zerschneiden die Lebensräume vieler Tierarten – die Ökologie bezeichnet dieses Phänomen als Habitatfragmentierung. Auf menschliche Wohnräume umgelegt würde dies bedeuten, dass z.B. die Verbindung zwischen Küche und Wohnzimmer durch eine Straße durchquert wird. Tiere überqueren Straßen, wenn sie z.B. auf Nahrungssuche sind, sich Paarungspartner suchen (Rehe die im Herbst auf der Suche nach Paarungspartnern große Strecken zurücklegen) oder wenn sie zwischen Winterquartier und Sommerquartier wechseln (wie zum Beispiel Kröten bei ihrer Wanderung im Frühjahr). Tierarten, die diese Migrationen durchführen sind daher von Roadkill besonders häufig betroffen.
Auch für den Menschen hat Roadkill Relevanz – Tiere auf der Fahrbahn stellen für Autofahrerinnen und Autofahrer eine große Gefahr und auch eine große ethische Belastung dar. Nicht nur Zusammenstöße mit großen Wildtieren wie Hirsch, Wildschwein und Co verursachen jährlich Personen- und Sachschäden – auch kleine Tiere wie Igel und Kröte können Schäden verursachen, da immer wieder Unfälle durch Ausweich- und Bremsmanöver passieren.

Ziele des Projekts Roadkill?

Unser klares Ziel ist die Anzahl an Roadkills soweit wie möglich zu reduzieren, indem wir den Ursachen der Roadkills auf den Grund gehen.

Der erste Schritt dazu ist einen Überblick über Anzahl, Umfang und Verbreitung von Roadkills zu bekommen. Durch das Zusammentragen von vielen einzelnen Daten zu einem großen Datensatz ist es möglich genau festzustellen, zu welchen Bedingungen (Wetter, Uhrzeit, …), an welchen Standorten (Wald, Wiese, Ortsgebiet, …), auf welchen Straßen, welche Tiere Opfer von Roadkill werden.

Neben der Beantwortung dieser wissenschaftlichen Fragestellungen ist es uns möglich „Hotspots“, also Orte an denen es besonders häufig zu Roadkill kommt, zu identifizieren. In Zukunft versuchen wir in Zusammenarbeit mit Behörden, NGOs und Gemeinden diese Hotspots zu entschärfen.

Darüber hinaus sehen wir die Möglichkeit, dass Autofahrerinnen und Autofahrer, mittels moderner Kommunikationsmittel, punktgenau sowie abhängig von Jahres- und Tageszeit vor Roadkills gewarnt werden. Ähnlich wie Navigationsgeräte und Smartphones vor Radarfallen warnen, könnte auch vor neuralgischen Straßenabschnitten auf denen besonders viele Roadkills auftreten, gewarnt werden.

Übergeordnet soll das Projekt Roadkill zur Sensibilisierung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer beitragen.

Wie kann man teilnehmen?

Bevor Sie teilnehmen können, müssen Sie sich registrieren oder einloggen. Sind Sie auf einer Straße unterwegs und beobachten ein totes Tier welches von einem Fahrzeug erfasst wurde, melden Sie dies einfach über unsere App für Android oder das Online-Formular in der Dateneingabe. Sie können dies an Ort und Stelle tun, oder Sie notieren sich die Stelle und geben die Daten zuhause an einem Computer mit Internetverbindung ein. Falls Sie noch Fragen zum genauen Vorgang der Dateneingabe haben, lesen Sie unsere FAQs  oder schreiben uns ein Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

App Downloaden und mitmachen!

Die Apps zum Projekt Roadkill, die im Citizen Science App Systems SPOTTERON laufen, sind kostenlos für Android und IOS verfügbar:
Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.spotteron.roadkill
iPhone: 
https://itunes.apple.com/us/app/roadkill-spotteron/id1007563102

Projektleitung

Projektleiter: Florian Heigl

Institut für Zoologie
Department für Integrative Biologie und Biodiversitätsforschung
Universität für Bodenkultur Wien
Gregor-Mendel-Straße 33, 1180 Wien

 

Gelesen 10974 mal| Letzte Änderung am Dienstag, 08 Mai 2018 13:51
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