Pilzfinder - Citizen-Science.at

Citizen Science

Citizen Science wird weltweit unterschiedlich definiert. Einen Überblick der Konzepte und Ideen finden Sie unter "Was ist Citizen Science?"

 

Citizen Science Austria auf Facebooksocial media 06

News | firedatabase

Sehr geringe Wa…

Die ergiebigen Niederschläge der letzten Tage haben in ganz Österreich dazu geführt, dass die Wald- und Flurbrandgefahr sehr gering ist. Damit sind selbst Entstehungsbrände unwahrscheinlich. In den kommenden Wochen dürfte sich daran nichts ändern - nur im Fall einer meh...

10. 09. 2019

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Sommerrückblick…

Der Sommer 2019 brachte in Österreich ungewöhnlich viele Waldbrandereignisse, bei einer gleichzeitig deutlich unterdurchschnittlichen Gesamtbrandfläche. Nach einem kalten und feuchten Mai folgte der wärmste Juni seit Messbeginn. Durch die vergangenen Niederschläge gab es nur...

06. 09. 2019

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Radiointerview …

Gestern, am 28. August 2019, wurde ein Radiobeitrag mit DI Mortimer Müller vom Institut für Waldbau der BOKU Wien auf Ö1 ausgestrahlt. In der Sendereihe „Moment - Leben heute“ lautete das „Wort der Woche“ wenig überraschend Waldbrand. Zu dem Thema nahm M&u...

29. 08. 2019

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Geringe Waldbra…

Durch den Regen der vergangenen Tage in Verbindung mit meist schwachem Wind und unterdurchschnittlichen Sonnenstunden ist die Waldbrandgefahr in Österreich überwiegend gering oder sogar sehr gering. Nur vereinzelt kann bis zum Ende der Woche eine mäßige Waldbrandgefahr erreicht ...

26. 08. 2019

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Waldbrände Bras…

Der nächste Waldbrand-Hotspot findet sich zurzeit im Bereich des Äquators: Im südlichen Amazonasgebiet von Brasilien brennen Tausende Feuer, im Vergleich zum Vorjahr hat sich ihre Anzahl um mehr als 80 % erhöht. Die meisten der Waldbrände sind vermutlich auf Brandstiftung zu...

23. 08. 2019

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Großbrand Gran …

Während die Waldbrandgefahr in Österreich weiterhin überwiegend gering ist, sieht es in Südeuropa anders aus. Speziell rund um das Mittelmeer herrscht hohe Feuergefahr. Besonders prekär ist die Situation derzeit auf den Kanarischen Inseln. Nach wochenlanger Trockenheit in Ve...

19. 08. 2019

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Pilzfinder

Pilzfinder - darum geht es

Noch bis vor wenigen Jahrzehnten war die Kenntnis wildwachsender Speise- und Giftpilze weit verbreitet. Vor allem in der älteren Bevölkerung wusste man über das jahreszeitliche Auftreten der Pilze Bescheid. Pilzesuchen ist ein beliebtes Hobby bei Alt und Jung, das mit großer Erfahrung einhergeht. Um dieses Wissen zu erhalten, zu erweitern und vor allem auch der jungen Generation näher zu bringen, gibt es jetzt den Pilzfinder. Durch die Klimaerwärmung der letzten Jahre verschiebt sich auch zunehmend das Pilzvorkommen und das Artenspektrum. Von den Folgen der Klimaerwärmung sind besonders höhere Lagen betroffen. Viele Pilzarten haben Ausbreitungs- und Anpassungsstrategien, um auf Klimaveränderungen zu reagieren, ein unmittelbares Gefährdungsrisiko besteht jedoch in Hinblick auf die arktisch-alpin verbreiteten Pilzarten. Funddaten von Pilzen aus verschiedenen Ländern Europas zeigen, dass die Erscheinungszeit der Fruchtkörper in Folge der Klimaerwärmung zunimmt, also Pilze heute im Jahresverlauf über einen längeren Zeitraum auftreten. Auch verschiebt sich häufig die Erscheinungszeit nach weiter hinten im Jahresverlauf. Durch die aktive Mithilfe im Pilzfinder sollen diese Veränderungen der Pilzwelt jetzt erfasst werden können und in wissenschaftliche Auswertungen einfließen. Denn Pilze reagieren unmittelbar auf die wörtlich verrückte Temperaturentwicklung.

Im Rahmen dieses Projektes erheben Citizen Scientists pilzfloristische und phänologische Daten. Über Pilzfinder werden die wissenschaftlich fundierten Daten in die Datenbank der Pilze Österreichs der Österreichischen Mykologischen Gesellschaft beim jeweils nächsten update übernommen. Das Projekt Pilzfinder hat zum Ziel, das Vorkommen und die Verbreitung der Pilze in Österreich und darüber hinaus umfassend zu dokumentieren und die verfügbaren Daten darzustellen und auszuwerten. Beim Vergleich der Verbreitungsdaten können Zusammenhänge zwischen Temperaturverlauf und Auftreten der Pilzarten erforscht und so Auswirkungen der Klimaänderung analysiert werden.

Mit dem Pilzfinder könnt ihr durch Beobachten und Fotografieren aktiv zur Erhebung des Vorkommens und der Verbreitung der Pilze beitragen. Auf Anfrage stellen wir für nichtkommerzielle Zwecke Meldungen gern zur Verfügung, natürlich auch für die Melder_innen selber. Alle wissenschaftlichen Ergebnisse werden in open Access/und peer-reviewed Journalen veröffentlicht. Es wird auch einen jährlichen Bericht über die Meldungen in den Mitteilungen der Österr. Mykolog. Ges. geben. https://www.univie.ac.at/oemykges/publikationen/mitteilungen-der-oesterr-mykolog-gesellschaft/

Interaktive Karte:

 

Bildergallerie

(zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Bild klicken)

Projektleitung

Projektleiterin: Irmgard Krisai-Greilhuber

Österreichische Mykologische Gesellschaft
Fakultätszentrum für Botanik der Universität Wien
Rennweg 14
A-1030 Wien, AT

Gelesen 1734 mal| Letzte Änderung am Freitag, 14 Juni 2019 13:38