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Arbeitsgruppe für Synergien und Innovation

Leiter*innen:

Eveline Wandl-Vogt (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), exploration space (at) Österreichische Akademie der Wissenschaften
Thomas Jekel (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), c/o Universität Wien, Institut für Geographie
Christoph Kremer (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), Ars Electronica Center

Partnerschaften:

  • Ars Electronica, Ars Electronica Research Institute Knowledge for humanity
  • Knowledge for Development
  • Community Creates Mobility
  • School of Knowledge Science with Museum of Knowledge Sciences
  • SciTechArt - Verein für Wissenschaftliche und Technologische Kunst
  • Spotteron

Die Anzahl von Citizen Science und Crowd Projekten nimmt in Österreich als auch weltweit stetig zu. Die Akteur*innen in den Projekten werden vielfältiger, die Handlungsstrukturen komplexer.

Dadurch wächst auch die Bedeutung, die soziale Netzwerke und die erarbeiteten technischen Anwendungen im Forschungsalltag einnehmen, um beispielsweise Ressourcen zu sparen, um den Anwenderkreis vorhandener Tools zu vergrößern oder ein innovatives problemlösungsorientiertes Projekt mit den richtigen Partner*innen zu entwickeln.
Deswegen soll im Rahmen der Arbeitsgruppe für Synergien und Innovation der Austausch zwischen Projekten und das Ausloten möglicher Synergien im Vordergrund stehen. Obwohl Citizen Science in sehr unterschiedlichen Disziplinen vorkommt, ähneln sich Workflows durchaus und es kann multidisziplinäres Lernen in allen Bereichen stattfinden; ebenso erscheint das Adaptieren von Tools möglich und sinnvoll. Innovation findet großteils durch Imitieren und Übertragen bewährter Methoden in neue Anwendungsgebiete statt. Dadurch werden Kooperationen über Disziplinen und bestehende soziale Gruppen hinweg stimuliert, wodurch auch der interdisziplinäre Charakter von Citizen Science gestärkt werden soll.

Die Arbeitsgruppe zielt auf das systematische Entwickeln von Wissenspartnerschaften ab. Bestehende Netzwerke sollen sichtbarer und vorhandene Tools verfügbarer gemacht werden. Sie will darüber hinaus erörtern, wo Bedarf für Neuentwicklungen, oder die Weiterentwicklung von vorhandenen Tools besteht und welche Partnerschaften und Prozesse notwendig sind, um zielführend und ergebnisorientiert zusammenarbeiten zu können.

Die Arbeitsgruppe adressiert Bildungsnotwendigkeiten und Fortbildungsnotwendigkeiten für Citizen Science.

Vor diesem Hintergrund sollen vor allem in den Bereichen Inklusion, Nachhaltigkeit und Soziale Innovation gemeinsame Aktionen gesetzt werden, die zu einem Lehr-Lern-Environment beitragen.

Die Ziele der Arbeitsgruppe sind daher:

  • Entwickeln eines Lehr-Lernökosystems für Sustainability Transition unter besonderem Fokus von Mobilität, Technologie, Kultur und Kunst als Demonstrator in der Open Innovation Research Infrastruktur, anknüpfend an den exploration space der ÖAW und das Ars Electronica Research Institut knowledge for humanity
  • Bereitstellen einer Serie von Interventionen und Experimentiermöglichkeiten mit geeigneten Partnerinstitutionen und Projekten
  • Ermitteln von Synergien und Kooperationsmöglichkeiten zwischen Personen/Projekten/Institutionen
  • Ermitteln von Herausforderungen und Innovationspotentialen
  • Design und Dokumentation von best practices für Wissenspartnerschaften
  • Weiterentwicklung von datengetriebener Citizen Science und Experimentation mit problembasierter Citizen Innovation
  • Bildung von Wissenspartnerschaften; Schaffung eines Rahmens in dem gemeinsam gearbeitet werden kann
  • Pro-aktives Verknüpfen von Citizens und Wissenschaftler*innen
  • Enge Zusammenarbeit mit anderen Arbeitsgruppen, v. a. Citizen Science an/mit Schulen, Arbeitsgruppe DACH 
  • Anbinden der aktuellen Projekte an europäische/globale Infrastrukturinitiativen zur Nutzung bestehender Potentiale

Arbeitszeitraum: 2 Jahre