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Citizen Science

Citizen Science wird weltweit unterschiedlich definiert. Einen Überblick der Konzepte und Ideen finden Sie unter "Was ist Citizen Science?"

News

Neuigkeiten rund um Citizen Science in Österreich und der Welt
CC:BY Dennis Skley | flickr

Montag, 10 Juli 2017

"Österreich forscht" - Arbeitsgruppe für Qualitätskriterien

"Österreich forscht" - Arbeitsgruppe für Qualitätskriterien

Seit dem letzten Plattformtreffen gibt es eine Arbeitsgruppe zu Qualitätskriterien für Projekte, die auf "Österreich forscht" gelistet werden. Durch den enormen Aufschwung, den Citizen Science in den letzten Jahren erfahren hat, sind immer neue Projekte aufgetaucht. Um auch weiterhin die Qualität dieser Projekte vor allem auch für die involvierten BürgerInnen zu sichern, wurde beim letzten Plattformtreffen Anfang März beschlossen, dass eine Arbeitsgruppe sich bis zur nächsten Citizen Science Konferenz in Salzburg Gedanken über eine beschränkte Anzahl an Mindestkriterien macht, die alle Projekte auf "Österreich forscht" erfüllen müssen. In bereits zwei Treffen wurden erste Themenbereiche und Kriterien formuliert, die nun weiter ausgearbeitet werden. Wenn Sie mehr dazu wissen möchten, dann können Sie unter diesem Link detaillierte Informationen zu der Arbeitsgruppe und ihrer Tätigkeit finden: http://www.citizen-science.at/die-plattform/arbeitsgruppen

Dienstag, 20 Juni 2017

"Österreich forscht" im Deep Space

"Österreich forscht" im Deep Space

Im Rahmen des Sparks Eu - Projektes durften wir im Mai "Österreich forscht" im Ars Electronica Center in Linz im sogenannten "Deep Space" präsentieren. Beim "Deep Space" handelt es sich um einen 8k-fähigen Vorführraum, bei dem die ZuschauerInnen und PräsentatorInnen im wahrsten Sinne in den Vortrag eintauchen können. Über die ganze Wand (und bei Bedarf auch über den Fußboden) erstreckt sich die Videoprojektion, und das auch noch gestochen scharf!

Es war uns eine große Ehre in diesem bombastischen Rahmen vortragen zu dürfen und zu erklären, was Citizen Science ist, wie Wissenschaft unser Leben berührt, wie man bei Projekten mitmachen kann und was die Ziele von "Österreich forscht" sind. Wir möchten an dieser Stelle nochmal herzlich dem Ars Electronica Center für die Einladung danken! Für Sie haben wir hier noch die schönsten Bilder des Vortrages herausgesucht. Viel Spaß beim Durchklicken!

Donnerstag, 08 Juni 2017

Blogbeitrag: „Inside Trading Cultures“ Projekt mit Vorbereitungsworkshops zur BürgerInnen Ethnographie der Frankfurter Buchmesse gestartet

„Inside Trading Cultures“ Projekt mit Vorbereitungsworkshops zur BürgerInnen Ethnographie der Frankfurter Buchmesse gestartet

In dem vom FWF in der Programmlinie Top Citizen Science geförderten Projekt „Inside Trading Cultures“, was man mit „Innensicht von Handelskulturen“ übersetzen könnte, sind BürgerInnen aus St. Pölten und Umgebung Teil von sozialwissenschaftlicher Forschung des Instituts für Medienwirtschaft der FH St. Pölten auf der Frankfurter Buchmesse 2017. Das Projekt untersucht mit ethnographischen Feldforschungsmethoden die Rolle und Bedeutung von jährlich stattfindenden internationalen Handelsmessen im globalen Buchmarkt. Die Frankfurter Buchmesse als größte Messe ihrer Art nimmt dabei eine besondere Stellung ein und steht deshalb im Zentrum des Projekts.

Bewerbungs- und Auswahlverfahren achtet auf Diversität

Da für die Feldforschungsreise nach Frankfurt nur begrenzte Mittel zur Verfügung stehen und ein starker und nachhaltiger Partizipationsgrad im Projekt angestrebt wurde, konnten sich Bürgerinnen und Bürger bis zum 31. März 2017 zur Teilnahme am Projekt bewerben. Voraussetzung war ein grundsätzliches Interesse an den Themen Literatur und Buch bzw. der damit verbundenen Frage, wie internationale Buchmärkte oder Mediensysteme funktionieren. Die interessierten BürgerInnen mussten zudem einen kurzen Beitrag zu der Frage „Welche Rolle spielen Bücher in der heutigen Medienwelt?“ verfassen. Bei der Auswahl der TeilnehmerInnen durch die beteiligten SozialwissenschafterInnen wurde auf die vielfältigen Hintergründe (etwa bzgl. Alter, Geschlecht oder Herkunft) geachtet, da das Ziel des Citizen Science Projekts eine „Ethnographie aus unterschiedlichen Blickwinkeln“ ist. Dabei geht es vor allem darum, die komplexe gesellschaftliche Realität auf der Buchmesse unter Einbindung von Personen mit unterschiedlichen Wissens- und Erfahrungshorizonten in allen Phasen des Forschungsprozesses (v. a. Beobachtung auf der Buchmesse, Analyse, Schreibprozess) zu erreichen.

Erster Workshop: Kennenlernen, Organisieren und eine Einführung in Medienwirtschaft und Buchmarkt

Beim ersten von zwei vorbereitenden Workshops an der FH St. Pölten im Mai 2017 hatten die zwölf mitforschenden BürgerwissenschafterInnen und die beteiligten SozialwissenschafterInnen die Möglichkeit sich untereinander kennenzulernen und über das Citizen Science Projekt auszutauschen.

Neben der konkreten Planung der gemeinsamen Feldforschungsreise zur Frankfurter Buchmesse im Oktober stellte zunächst Andreas Gebesmair das Dachprojekt „Trading Cultures.“ Eine Ethnographie von Handelsmessen für TV, Musik und Bücher vor, in welchem die Rolle von Content Handelsmessen vergleichend für drei Branchen der Medienindustrie untersucht wird. Anschließend präsentierte Christoph Musik die zentralen Ideen und Anliegen des Citizen Science Projekts „Inside Trading Cultures“, welches eine Erweiterung des Dachprojekts darstellt.

Im Hauptteil des ersten Workshops drehte sich alles um die Medienwirtschaft mit einem Fokus auf die Buchbranche und die Bedeutung der Buchmessen. In einem interaktiven Vortrag vermittelte Astrid Ebner-Zarl zentrale Strukturen, Akteure und Entwicklungen des Buchmarkts und gab einen Überblick über die wichtigsten Buchmessen und deren Geschichte. Immer wieder brachten sich die mitforschenden BürgerwissenschafterInnen, die zum Teil selbst in der Buchbranche (vor allem in Handel und Bibliothekswesen) tätig sind oder waren mit ihren eigenen Erfahrungen und Wahrnehmungen ein, sodass eine lebhafte Diskussion entstand und sich auch neue für die Forschung relevante Fragen herauskristallisierten.

Zweiter Workshop: Methodische Vorbereitung auf die Feldforschung

Beim zweiten Workshop „Einführung in die Ethnographie für BürgerwissenschafterInnen“ stand die methodische Vorbereitung für die Feldforschung auf der Frankfurter Buchmesse im Vordergrund, es drehte sich dabei alles um den Forschungsstil der Ethnographie und ihre konkreten Methoden.

Selbst die Rolle des „Teilnehmenden Beobachters“ einzunehmen, also gleichzeitig in konkreten sozialen Situationen teilzunehmen und dabei analytisch angeleitet zu beobachten was dort passiert, kann ganz schön herausfordernd sein. Im Rahmen des Workshops versuchten sich die BürgerwissenschafterInnen des Projekts zur Vorbereitung auf ihre Forschungsreise zum ersten Mal in der Feldforschung. Mit Block und Stift ausgerüstet versuchten die TeilnehmerInnen zu beobachten und zu beschreiben, was im Stadtzentrum von St. Pölten an einem Samstag Vormittag tatsächlich passiert. Doch das ist gar nicht so einfach, denn wie lässt sich Beobachtetes und Erlebtes adäquat und den gesellschaftlichen Realitäten entsprechend möglichst „objektiv“ festhalten und wiedergeben?

Diese und weitere Fragen standen bei der anschließenden gemeinsamen Reflexion im Vordergrund. Dabei zeigten sich bereits erste Vorteile des Ansatzes einer „Ethnographie aus unterschiedlichen Blickwinkeln“: Durch die hohe Anzahl und die unterschiedlichen Strategien der BeobachterInnen konnten nicht nur die verschiedenen Orte und Ecken des Stadtraumes quasi gleichzeitig berücksichtigt und gegenseitig in Bezug zueinander gestellt werden, es konnten auch widersprüchliche Wahrnehmungen festgestellt und diskutiert werden.

Aufbauend auf die umfassende und erkenntniserzeugende Reflexion präsentierte Christoph Musik den TeilnehmerInnen Forschungsmethoden und –strategien der Ethnographie, die ihre Wurzeln vor allem in der Kultur- und Sozialanthropologie, aber auch in der Soziologie der sogenannten „Chicago School“ hat. Grundbegriffe, Herausforderungen und konkrete Vorgehensweisen der Methode wurden vorgestellt und erläutert. Zum Abschluss des Workshops ging es darum, den innovativen Ansatz einer Ethnographie der verschiedenen Blickwinkel zu konkretisieren und auf die bevorstehende Feldforschung in Frankfurt anzuwenden.

Im September wird es vor der Feldforschungsreise zur Frankfurter Buchmesse ein weiteres Treffen aller Projektteilnehmer geben, um offene und organisatorische Fragen abklären zu können. Unmittelbar nach der Feldforschung finden zudem zwei weitere Workshops zu Analysestrategien und zum ethnographischen Schreiben statt, welche die Analyse- und Disseminationsarbeit in weiterer Folge des Projekts unterstützen sollen.

Projektwebsite:

https://mitforschen.fhstp.ac.at/

FWF Dachprojekt Trading Cultures:

http://fhstp.ac.at/tradingcultures

Mittwoch, 31 Mai 2017

ÖCSK 2017: Konferenzbericht ist online!

ÖCSK 2017: Konferenzbericht ist online!

Der Konferenzbericht zur Österreichischen Citizen Science Konferenz 2017 ist online! Unter http://ow.ly/lhUU30cbsDm kann der Bericht, mit ausführlichen Zusammenfassungen zu fast allen Sessions gratis heruntergeladen werden! Auf diese Weise können alle, die leider nicht an der Konferenz teilnehmen konnten, sich über die Inhalte der einzelnen Sessions informieren. Wir möchten an dieser Stelle nochmal unseren KooperationspartnerInnen von der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) und dem österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) für die tolle Zusammenarbeit danken! Weiteren Dank möchten wir auch nochmal allen Fördergebern aussprechen: dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, dem Bundesministerium für ein lebenswertes Österreich, der Wirtschaftsagentur Wien - einem Fonds der Stadt Wien, dem FWF, der Ludwig Boltzmann Gesellschaft und der Universität Salzburg.

An der Universität Salzburg findet übrigens die nächsten Österreichische Citizen Science Konferenz vom 01.-03. Februar 2018 statt. Der Call for Sessions ist nur noch 2 Wochen offen! Wenn Sie sich also überlegen eine Session einzureichen, dann finden Sie hier weitere Informationen zu den formalen Voraussetzungen. Nachreichungen können leider nicht berücksichtigt werden. Eine Verlängerung der Einreichfrist ist leider nicht möglich.

Wir freuen uns auf zahlreiche Beiträge!

Dienstag, 30 Mai 2017

Biochar - ein neues Projekt und ein neuer Partner auf "Österreich forscht"

Biochar - ein neues Projekt und ein neuer Partner auf "Österreich forscht"

Mit dem Projekt Biochar bekommen gibt es nicht nur ein neues Projekt auf "Österreich forscht", sondern wir dürfen auch einen neuen Partner begrüßen: das Austrian Institute of Technology (AIT). Das AIT ist Österreichs größte Reasearch and Technology Organisation und bei vielen Infrastrukturthemen weltweit involviert, und damit ein leistungsstarker Partner für Industrie und öffentliche Hand.

Beim Projekt "Biochar" geht es nun um die Auswirkungen von Biokohle auf die Wassernutzungseffizienz in unterschiedlichen Böden Österreichs. Dabei können alle mitmachen, die einen Garten oder einen Balkon besitzen und selbst ein kleines Topfexperiment machen. Die landwirtschaftliche Produktion ist durch den Klimawandel und den steigenden Bedarf an Lebensmitteln neu gefordert. Einen vielversprechenden Lösungsansatz könnte hier Terra Preta – die althergebrachte Art der Bodenpflege aus der Amazonasregion – bzw. ihr modernes Pendant – die Beimischung von Biokohle in die Bodenmatrix – darstellen.

Werden Sie Teil dieses spannenden Experimentes und informieren Sie sich hier.

Freitag, 19 Mai 2017

Blogbeitrag: Immaterielles Kulturerbe im Fokus - dialogische Formen der Datengenerierung und Ergebnispräsentation

Blogbeitrag: Immaterielles Kulturerbe im Fokus - dialogische Formen der Datengenerierung und Ergebnispräsentation

Gegenstand des Sparkling Science Forschungsprojekts „BrotZeit. Lesachtaler Brot im intergenerationellen Dialog“ ist Brot, genauer: „der lebendige Prozess des Tradierens, der Weitergabe von Können und Wissen der Brotherstellung im Lesachtal bei gleichzeitiger Überprüfung auf die gegenwärtige Gültigkeit und Zukunftsfähigkeit“, ausgezeichnet als immaterielles Kulturerbe der Österreichischen UNESCO-Kommission. Es war Forschungsgegenstand in vielfältiger Weise, sowohl das Brot, das duftend aus dem Backofen geholt wird, als auch das Erfahrungswissen um seine Herstellung, ein nachhaltiges Element der regionalen Identität des Lesachtals. Die Erhebungsmethoden knüpften an die Alltagserfahrungen der Teilnehmenden an und ermöglichten dadurch ein Verständnis des konkreten Vorgehens. Es wurden Erhebungsmethoden entwickelt, die der konkreten Forschungssituation und den ForschungspartnerInnen im Alter von zehn bis 88 Jahren angemessen waren. So wurde der materielle Gegenstand Brot, gebacken von LesachtalerInnen, aus selbst gemahlenem Mehl von Getreide, das wieder zunehmend im Lesachtal angebaut wird, wurde „Trägerstoff“ des Projekts. Gemeinsames Tun von der Vorbereitung des Ackers, dem Säen und Ernten, Dreschen und Mahlen des Korns bis zum Backen und Verkosten des Brotes ist mit diesem „Trägerstoff“ verbunden und ermöglicht die Weitergabe und den Erwerb von Erfahrungswissen in unmittelbarer Wahrnehmung.


Als immaterielles Kulturerbe, bestehend aus dem traditionellen Wissen und den handwerklichen Fähigkeiten seiner Herstellung, ist Brot Teil der spezifischen Kultur des Lesachtales und wurde Gegenstand der Forschung,  im praktischen Tun, in ZeitzeugInneninterviews, bei einem Schreibaufruf und Diskussionen in öffentlichen Erzählcafes über das Zusammenspiel zwischen Dynamik und Kontinuität der Weitergabe. Das Wissen um das Brot stand im Mittelpunkt der intergenerationellen Kommunikation zwischen SchülerInnen und BäuerInnen, die gleichzeitig als Erhebungsmethode diente und als Projektziel angepeilt wurde.


Darüber hinaus wurde die Brottradition und Brotkultur im Kontext des immateriellen Kulturerbekultur als regionale Inwertsetzung untersucht. Die nachhaltige und lebendige Bewahrung von lokalem Erfahrungswissen und ihr Beitrag zu regionaler Identität ist Ergebnis reflektierten Handelns lokaler AkteurInnen, die den Getreideanbau im Lesachtal wieder aufnehmen, Mühlen instand setzen, Backöfen restaurieren, Brot backen und Feste zum Brot veranstalten. Das Projekt hat dieses Handeln zum Projektgegenstand gemacht und in Partnerschaft mit diesen lokalen AkteurInnen die lebendige Traditionen zur Lesachtaler Brotkultur in die Schule getragen und gemeinsam mit LehrerInnen und SchülerInnen wissenschaftlich untersucht und dokumentiert. Die Darstellung, Verbreitung und Nutzung der partizipativ gewonnenen Ergebnisse zeigen eine Reihe von Besonderheiten. Die Multiperspektivität und Mehrstimmigkeit soll dabei erhalten bleiben. Ferner sollte- wie bei der Datenerhebung- visuelle und performative Darstellungsformen einen Schwerpunkt bilden. Neben einem Science Slam Beitrag entstanden von unterschiedlichen ProjektpartnerInnen Medienprodukte.


So haben die JuniorforscherInnen (SchülerInnen im Alter von 10 bis 20 Jahren) ihre Forschungsaktivitäten in einem Blog dokumentiert und reflektiert und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

www.lesachtalerbrot.wordpress.com

Ferner werteten sie – unter wissenschaftlicher Begleitung- Transkripte der von ihnen geführten Interviews aus und stellten die für sie besonders bemerkendwerten Ergebnisse in einem Trickfilm dar.
 
https://www.youtube.com/watch?v=qMKVuOSBfQE
 
Das Kärntner Medienzentrum für Bildung und Unterricht hat  „ BrotZeit“  an den gemeinsamen Workshoptagen der Schulen mit der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt begleitet und die Forschungsaktivitäten der SchülerInnen der HLW Hermagor und der NMS Lesachtal  filmisch festgehalten. Ausschnitte davon wurden mit historischen Filmdokumenten aus dem Untersuchungsgebiet verknüpft, die bei einem Schreibaufruf im Lesachtal und nach einem Erzählcafe  von ZeitzeugInnen zur Verfügung gestellt wurden.
 
https://www.youtube.com/watch?v=tLAm_I4yPUo&t=12s

Samstag, 13 Mai 2017

PolitikRadar - ein neues Projekt auf "Österreich forscht"

PolitikRadar - ein neues Projekt auf "Österreich forscht"

Ein neues Projekt auf "Österreich forscht" lädt zum Mitmachen ein! Wir freuen uns sehr, dass PolitikRadar seit kurzem auch auf "Österreich forscht" zu finden ist. Das Projekt der Universität Wien möchte herausfinden, wie Menschen in der Politik partizipieren können und möchte diese Erkenntnisse dann an die Öffentlichkeit weitergeben.

Der gesamte Beteiligungsprozess läuft über die Online-Plattform (www.politikradar.at) des Projekts. Dort wird im Vorfeld der Forschung über die Umsetzung diskutiert. Die Forschenden stellen die Basiskategorien für die Datensammlung vor und entwickeln diese gemeinsam mit den engagierten Bürger/innen weiter. Die Datensammlung läuft dann über das auf der Website integrierte Datensammlungstool. Dort können Teilnehmende ihre Beobachtungen eintragen und kategorisieren.

Mehr zum Projekt können Sie hier nachlesen: http://www.citizen-science.at/projektliste/projekte/item/228-politikradar

Freitag, 05 Mai 2017

Zu Hause oder Fehl am Platz? - ein neues Projekt auf "Österreich forscht"

Zu Hause oder Fehl am Platz? - ein neues Projekt auf "Österreich forscht"

Wir freuen uns ein neues Projekt auf "Österreich forscht" willkommen heißen zu dürfen! Bei "Zu Hause oder Fehl am Platz" der Universität Salzburg geht es um die Veränderungen, die die aktuelle Flüchtlingssituation in der Stadt Salzburg hervorgerufen haben, wie Stadtbewohner diese wahrnehmen und welche integrationsbezogenen Maßnahmen sich dadurch ableiten. Teilnehmen können alle SalzburgerInnen, die bereits mindestens 10 Jahre in der Stadt leben. Dabei können die Citizen Scientists nach einer Einschulung selbst diese Forschung unter Hilfestellung der Projektleitung durchführen.

Wer mehr zu diesem spannenden Projekt erfahren möchte, der oder die kann sich hier informieren: http://ow.ly/sEqx30bsIho

Freitag, 05 Mai 2017

Graugänse - ein neues Projekt auf "Österreich forscht"

Graugänse - ein neues Projekt auf "Österreich forscht"

Wir freuen uns sehr, ein neues Projekt auf "Österreich forscht" begrüßen zu dürfen! Das Projekt "Graugänse" der Konrad-Lorenz Forschungsstelle der Universität Wien ist ein Projekt für die ganze Familie. Dabei können zu fix vorgegebenen Terminen Graugänse im Cumberland Wildpark in Grünau beobachtet werden. Alle TeilnehmerInnen erhalten vorab eine Einschulung in der Datenerhebung. Ziel dieses Projektes ist das Monitoring der Zeit-Raum Muster der Familien während der Aufzucht. Die erhobenen Daten liefern Informationen über die Verhaltens-Ökologie der Graugänse. Alle TeilnehmerInnen nehmen nach der Datenerhebung an einer Verlosung von 2 Jahreskarten und 3 Tageseintrittskarten für den Cumberland Wildpark Grünau teil.

Mehr Informationen zum Projekt und zur Verlosung können Sie hier finden: http://ow.ly/S8bj30bsH2B

 

Donnerstag, 04 Mai 2017

Blogbeitrag: Citizen Science Award 2017

Blogbeitrag: Citizen Science Award 2017: Jeder kann mitforschen!

Bereits über 7.000 Personen unterstützten in den letzten beiden Jahren die österreichische Forschung im Rahmen des Citizen Science Awards. Auch dieses Jahr sind Einzelpersonen und ganz besonders Schulklassen eingeladen, Daten an Forschungsteams zu übermitteln. Die Engagiertesten werden mit Geld- und Sachpreisen ausgezeichnet.

Vielfältige Forschungsthemen

Interessierte können an vielfältigen Fragestellungen mitarbeiten: Wie viele Eichhörnchen leben in Österreichs Landeshauptstädten? Welche Möglichkeiten der politischen Partizipation gibt es? Wie steht es um die Wasserqualität in Österreichs Bächen? Weitere Forschungsbereiche sind das Leben und Schicksal der jüdischen Bevölkerung im Zentralraum Niederösterreich, die Verbreitung von Amphibien- und Reptilien sowie Strategien gegen Cyber-Attacken. Zwei weitere Projekte richten sich an spezifische Zielgruppen: Imker/innen können die Überwinterungserfolge von Bienenvölkern melden und Elementarpädagog/innen sind eingeladen, sich mit Entwicklungsauffälligkeiten bei Kleinkindern aufgrund des "Fragilen X Syndroms" zu befassen.

Beobachten und gewinnen

Mitforschen ist ganz einfach: Die Teilnehmer/innen übermitteln ihre Daten über Online-Plattformen, mit der Post oder persönlich an die Forschungsteams für die wissenschaftliche Auswertung. Besonders engagierte Citizen Scientists werden im Rahmen einer Festveranstaltung am 21. November mit den Awards prämiert. Das BMWFW stellt Schulklassen Geldpreise von bis zu 3.000 Euro für die Klassenkassa zur Verfügung. Einzelpersonen werden von den Forschungseinrichtungen mit Sachpreisen ausgezeichnet.

Wissenschaft und Gesellschaft

Als Citizen Science wird eine Arbeitsmethode bezeichnet, bei der wissenschaftliche Projekte partizipativ mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt werden. Der Citizen Science Award wird vom Zentrum für Citizen Science koordiniert. Die Service-und Informationsstelle zielt auf die Bekanntmachung und Weiterentwicklung von Citizen Science, Open Innovation und Responsible Science ab. Sie wird vom BMWFW finanziert und ist bei der OeAD-GmbH angesiedelt.

Informationen zum Mitforschen: https://www.zentrumfuercitizenscience.at/de/award

Donnerstag, 06 April 2017

Österreichische Citizen Science Konferenz 2018

Österreichische Citizen Science Konferenz 2018

Die Österreichische Citizen Science Konferenz 2017 ist kaum vorbei, schon beginnen die Vorbereitungen für die nächste Konferenz im Jahr 2018. Wie bereits in unserem letzten Newspost berichtet, wird diese von der Kontaktstelle für Citizen Science/Bürgerwissenschaft der Universität Salzburg in Kooperation mit "Österreich forscht", "Schweiz forscht", "Bürger schaffen Wissen", dem Zentrum für Citizen Science und dem FWF veranstaltet. Stattfinden wird die Konferenz vom 01.-03. Februar 2018 und steht unter dem Motto "Generation Citizen Science".

Seit kurzem ist nun der Call for Sessions für die ÖCSK 2018 offen. Noch bis zum 16. Juni 2017 können alle interessierten Personen Session- oder Workshopvorschläge einreichen. Der Fokus der eingereichten Sessions soll dabei vor allem auch auf den Rahmenbedingungen bzw. Voraussetzungen liegen, die es braucht, um eine Generation an Citizen Scientists zu schaffen, also eine Generation, für die es Alltag ist, sich in wissenschaftlichen Projekten zu engagieren. Detaillierte Informationen zum Call finden Sie auf der Konferenzwebsite, wo Sie sich auch für den Newsletter anmelden können, um immer auf dem neuesten Stand zur Österreichischen Citizen Science Konferenz 2018 zu bleiben!

Das Konferenzteam freut sich auf spannende Einreichungen!

Mittwoch, 15 März 2017

Österreichische Citizen Science Konferenz 2017 - nächste Schritte

Österreichische Citizen Science Konferenz 2017 - nächste Schritte

Die Österreichische Citizen Science Konferenz 2017 ist Geschichte. Vor knapp 2 Wochen fand die bisher größte Citizen Science Konferenz in Österreich mit knapp 200 TeilnehmerInnen an der AGES und im Naturhistorischen Museum Wien statt. Die Konferenz war geprägt von einer sehr offenen und heiteren Aufbruchsstimmung. Viele TeilnehmerInnen betonten ihre Freude über den offenen Austausch gerade mit KollegInnen anderer Fachgebiete. Das freut uns als VeranstalterInnen natürlich sehr. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen SessionleiterInnen, Vortragenden und Posterpräsentierenden herzlich für ihr Engagement und die qualitativ hochwertigen Beiträge bedanken! Ohne sie wäre ÖCSK 2017 nicht auf diese Weise möglich gewesen.

Wie geht es nun weiter? Nach der Konferenz sind wir bereits mitten in der Nachbereitung. Berichte werden geschrieben, Feedback eingesammelt und auch die Vorbereitungen für die Conference Proceedings laufen auf Hochtouren. Auf "Österreich forscht" wird es natürlich einen ausführlichen Bericht zur Konferenz und zu den Sessions geben. Wer also leider nicht die Möglichkeit hatte an der Konferenz teilzunehmen, der kann sich dann dort informieren. Sobald dieser Bericht online ist, werden wir es natürlich über die sozialen Medien und auch hier auf der Seite verkünden.

Auch die ÖCSK 2018 ist bereits in Planung! Hier sind wir natürlich noch nicht so weit, dass wir bereits erste Details verraten können, doch es gibt schon ein Datum und auch eine erste Konferenzwebsite. Von 1.-3.02.2018 wird die ÖCSK 2018 in Kooperation mit unserern Kolleginnen von "Schweiz forscht" unter dem Motto "Generation Citizen Science" an der Universität Salzburg stattfinden. Immer up-to-date bleiben Sie, wenn Sie sich für den Newsletter dort eintragen.

Wir würden uns freuen Sie (entweder zum ersten Mal oder wieder) bei der Österreichischen Citizen Science Konferenz 2018 begrüßen zu dürfen!

Freitag, 10 März 2017

Herpetofauna: ein neues Projekt auf "Österreich forscht"

Herpetofauna: ein neues Projekt auf "Österreich forscht"

Ein neues Projekt des Naturhistorischen Museums Wien darf heute auf der Plattform "Österreich forscht" willkommen geheißen werden! "Herpetofauna" sammelt österreichweit Amphibien- und Reptilienbeobachtungen. Im Sammeln von Funddaten ist die Herpetologische Sammlung des Naturhistorischen Museums auch auf die Mithilfe zahlreicher Freiwilliger angewiesen, die ihre Fundmeldungen und Beobachtungen zur Aufnahme in die Datenbank zur Verfügung stellen. Neben Fundort und Taxon werden auch Begleitdaten wie Lebensraumbeschaffenheit, Gefährdung, Entwicklungsstadium etc. aufgenommen. Es werden nur Daten bearbeitet, die auch fotografisch dokumentiert sind. Bis jetzt wurden mehr als 20.000 Fundmeldungen von „Citizen Scientists“ in die Datenbank aufgenommen, die der Forschung zur Verfügung stehen.

Wenn Sie mehr zu diesem Projekt erfahren möchten, dann schauen Sie vorbei unter http://www.citizen-science.at/projektliste/projekte/item/221-herpetofauna!

Donnerstag, 09 März 2017

Blogbeitrag: Österreich - Wasserreich

Österreich - Wasserreich

In Österreich sind wir stolz auf unsere sauberen Bäche. Und im Vergleich zu manch anderen europäischen Staaten sind sie das ja auch. Aber wie gut ist denn tatsächlich die Qualität unserer Bäche?

Gerade in unserem Land werden immer mehr Flächen als Siedlungsgebiete oder für die (Land)wirtschaft genützt. Das führt dazu, dass zunehmend Schmutzstoffe über diffuse Wege, wie Oberflächenabfluss, Straßenentwässerungen oder Erosion, in die Bäche eingetragen werden – Eintragspfade, die weder kontrolliert noch gelenkt werden können. Wird den Bächen dann zusätzlich noch jener Raum weggenommen, den sie für die Aufrechterhaltung ihrer Selbstreinigung benötigen (Uferrandstreifen, Auen, ein breites Bachbett), dann wird es kritisch.

Was können wir tun? Oft zeigt sich eine Belastung am schnellsten in den Sedimenten der Bäche. Im Projekt Wasserschafft sammeln wir deshalb Daten zur Sedimentqualität unterschiedlicher Bäche. Vor allem interessiert uns, ob sich eine Verbesserung der Gewässergestalt in belasteten Bächen positiv auf die Sedimentqualität auswirkt. Unser Projekt richtet sich an Lehrer. Wenn Sie mit Ihrer Klasse mitmachen, besuchen Sie unsere Projekthomepage: www.wasserschafft.at

Alle Klassen, die bis 31.5.2017 bei unserem Projekt mitmachen, können am Citizen Science Award des BMWFW teilnehmen. Nähere Informationen sind ab April auf zentrumfuercitizenscience.at/de/Award2017 zu finden.

Freitag, 24 Februar 2017

Goldschakal - ein neues Projekt auf "Österreich forscht"

Goldschakal - ein neues Projekt auf "Österreich forscht"

Und wieder dürfen wir ein neues Projekt auf "Österreich forscht" begrüßen. Das Projekt "Goldschakal" ist auf Ihre Mithilfe angewiesen, um diesen neuen und sehr scheuen Bewohner im Osten Österreichs erforschen zu können. Nachdem der Goldschakal (Canis aureus) für Österreich als nicht heimisch galt, kam der erste Goldschakalnachweis im Jahr 1987. Es folgten vereinzelte Nachweise über einige Bundesländer verstreut und 2007 dokumentierte man den ersten Reproduktionsnachweis im Nationalpark „Neusiedler See-Seewinkel“. Seither lassen in erster Linie Gerüchte über Kamerafallen-Bilder, Fallwild und die eine oder andere Sichtung eine Anwesenheit dieser heimlich lebenden Tiere in einigen Gebieten Österreichs vermuten.

Wie genau man mitforschen kann, wie man einen Goldschakal von einem Fuchs oder einem Wolf unterscheiden kann, und vieles mehr, erfahren Sie hier.

Dienstag, 28 Februar 2017

Care&Heat - ein neues Projekt auf "Österreich forscht"

Care&Heat - ein neues Projekt auf "Österreich forscht"

Nach einem der kältesten Jänner der letzten 30 Jahre sehnen viele schon den Sommer herbei. Doch die hohen Temperaturen, die vor allem in den vergangenen Jahren im Sommer in Österreich gemessen wurden, können gerade für ältere oder gesundheitlich angeschlagene Personen zur Belastung werden.

Im Projekt "Care&Heat" wird untersucht, wie die im Zuge des Klimawandels steigenden Temperaturen und häufigen Hitzeperioden Sorge- und Pflegesituationen bedingen bzw. wie „Hitze“ von professionell Pflegenden, von An- und Zugehörigen aber auch von Gepflegten selbst in Österreich erfahren wird. Über einen Schreibaufruf werden Sorge- und Pflegeerfahrungen von informell und professionell Pflegenden gesammelt. Kritische Situationen in Bezug zu Hitze sollen identifiziert und Einsichten aus Erfahrungen und Coping-Strategien von Betroffenen und Pflegenden gewonnen werden. Gleichzeitig soll die Öffentlichkeit zum Thema „Wenn die Hitze Sorgen macht“ sensibilisiert werden.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Dienstag, 21 Februar 2017

Citizen Science Day im Naturhistorischen Museum Wien

Citizen Science Day im Naturhistorischen Museum Wien

Die Österreichische Citizen Science Konferenz öffnet sich am dritten Konferenztag im Rahmen eines öffentlichen Citizen Science Days im Naturhistorischen Museum Wien. Am 04.03.2017 können in der regulären Ausstellung des Museum alle interessierten Personen sich an 15 Infoständen zu Projekten informieren und diese dort auch gleich ausprobieren. Ermöglicht wurde dies durch die Wirtschaftsagentur Wien, einem Fonds der Stadt Wien. Folgende Projekte bzw. Themen präsentieren sich:

  • Infostände 1-4: "Gemeinsam an der Zukunft bauen"; Experimente zu Wasser, Boden, Luft und Wetter; Zentrum für Soziale Innovation und Global 2000, Earthwatch Institute, WasserCluster Lunz, Skywarn Austria
  • Infostand 5: "Online-Archiv Topothek"; ICARUS
  • Infostand 6: "FairTeilen"; Universität Salzburg
  • Inforstand 7: "CODE IT! - Gemeinsam Impfpolitik verstehen"; Universität Wien
  • Infostand 8: "Barocke Küchenexperimente"; Universität Salzburg
  • Infostand 9: "Pilze unter der Lupe"; Österreichische Mykologische Gesellschaft
  • Infostand 10: "Schnecken checken"; Naturhistorisches Museum Wien
  • Infostand 11: "Let's be a RAPper" (Reptilien- und Amphibienprofi); Naturhistorisches Museum Wien
  • Infostand 12: "Stunde der Wintervögel"; Birdlife Austria
  • Infostand 13: "Ziesel im Auge behalten"; Naturschutzbund Niederösterreich
  • Infostand 14: "Tot oder lebend: Tiere auf der Straße"; Universität für Bodenkultur Wien
  • Infostand 15: "Stadtwildtieren auf der Spur"; Veterinärmedizinische Universität Wien

 Zusätzlich können auch alle interssierten mitdiskutieren, wenn es um die Zukunft von Citizen Science geht: Im Rahmen eines Barcamps können Sie Ihre persönlichen Vorstellungen und Wünsche betreffend Citizen Science einbringen und diskutieren. Sie kommen zu Wort und bestimmen die Themen, die Wissenschaft hört zu! Wie muss Citizen Science gestaltet sein, damit eine Teilnahme für Sie attraktiv wird? Wo liegen die Stärken, wo die Schwächen des bestehenden Angebots? Welche Wissens- und Forschungsgebiete sind für Sie interessant? Diese und viele weitere Fragen sollen mit Ihnen gemeinsam erörtert werden.

Kommen auch Sie vorbei und erleben Sie Citizen Science!

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Dienstag, 21 Februar 2017

Österreichische Citizen Science Konferenz 2017

Österreichische Citizen Science Konferenz 2017

Nächste Woche ist der Start zu Österreichs größter Citizen Science Konferenz. Vom 02.-04. März finden sich ca. 200 Citizen Science Praktikerinnen und Praktiker in den Räumlichkeiten der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) ein, um neue Projekte vorzustellen, die Methode zu diskutieren und Anknüpfungspunkte in verschiedenen Disziplinen zu erörtern. In 8 Vortragssessions und 11 Workshops wird intensiv gearbeitet werden. Von Naturwissenschaften, über Geisteswissenschaft bis zu den Kulturwissenschaften werden von unterschiedlichen Gesichtspunkten aus die aktuellen Entwicklungen im Bereich Citizen Science diskutiert. Dabei werden nicht nur Praktikerinnen und Praktiker aus Österreich teilnehmen, sondern auch aus Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich.

Damit zeigt die österreichische Forschung im Bereich Citizen Science, dass sie am Puls der Zeit ist und an einer nachhaltigen Weiterentwicklung von partizipativer Wissenschaft großes Interesse hat. Mehr Informationen zur Österreichischen Citizen Konferenz finden Sie unter https://www.ages.at/expandinghorizons/.

Sonntag, 19 Februar 2017

Blogbeitrag: IDEAS LAB der Ludwig Boltzmann Gesellschaft

Blogbeitrag: IDEAS LAB der Ludwig Boltzmann Gesellschaft

Nach dem erfolgreichen Crowdsourcing-Projekt „Reden Sie mit!“ startet die Ludwig Boltzmann Gesellschaft ein IDEAS LAB zur „Psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen“.

Sie ist erst acht Jahre alt. Wenn Mama wieder nicht aus dem Bett kommt und die Wand anstarrt, macht sie Kakao für sich und ihren kleinen Bruder. Dann zieht sie ihn an – Haube und Fäustlinge nicht vergessen! Schnell in die Schule, damit niemand schimpft. Irgendwann wird auffallen, dass sie nie Jause isst und dass ihr Bruder seit über einer Woche dasselbe anhat. Davor hat sie Angst. Aber Mama kann nicht! Dabei versteht sie kaum das Wort – Depression. Seelische Erkrankungen sind eine riesige Belastung für unsere Gesellschaft. Oft drücken sie auf die Kinder, die aufhören müssen, Kinder zu sein. Solche Kinder brauchen Hilfe – auch wenn das nicht von heute auf morgen geht. „Reden Sie mit!“ war das erste Crowdsourcing-Projekt im Bereich psychischer Erkrankungen in Europa. Gemeinsam mit anderen Menschen aus 83 Ländern haben Betroffene, Angehörige, Pflegende und viele mehr Themen zu psychischen Erkrankungen definiert, die von der Wissenschaft erforscht werden sollen. Jetzt folgen Taten! Die Ludwig Boltzmann initiiert das Forschungsprogramm „Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen“ mit einem Fokus auf: Kinder von psychisch erkrankten Eltern. Der Startpunkt dafür ist ein IDEAS LAB für das sich WissenschafterlerInnen verschiedener Disziplinen ab sofort und bis 8. März bewerben können. In diesem Ideas Lab werden 25 bis 30 Forschende für mehrere Tage zusammentreffen. Ziel ist es gezielt freies, vorbehaltloses Denken zu ermöglichen und disziplinäre Grenzen auflösen. Aus diesem Ideas Lab heraus sollen schließlich neue Forschungsprogramme entstehen denen für eine Laufzeit von vier Jahren pro Jahr EUR 1,5 Mio. zur Verfügung stehen.

Montag, 13 Februar 2017

Workshop "ARTizen" in München

Workshop "ARTizen" in München

Ein interdisziplinärer Workshop zu "ARTizen", einem Projekt zur Erforschung der europäischen Kunst des langen 19. Jahrhunderts unter Verwendung von Informatik-Methoden der Datenanalyse der LMU München, findet vom 27.-29. März in München statt. Das lange 19. Jahrhundert bezeichnet den Zeitraum von der französischen Revolution bis zum ersten Weltkrieg. Getrieben durch große gesellschaftliche und politische Umbrüche wie Säkularisierung, Aufklärung und Industrialisierung entwickelten sich in diesem Zeitraum in der europäischen Kunst neue Stile und Strömungen. Es war die Zeit des Klassizismus und der Romantik wie auch des Impressionismus und des Expressionismus und reicht bis hin zur Moderne.

Eine Beteiligung am Workshop sowie an Projekten der Bürgerwissenschaftsplattform erfordert Kenntnisse weder in Mathematik oder nicht Programmierung, dafür aber Interesse sowohl für Kunst und Kunstgeschichte wie auch für die Anwendung von bereits programmierten Methoden der Datenanalyse. Sie ist eine hervorragende Möglichkeit, praktische Erfahrungen mit der Datenanalyse zu sammeln.

Mehr Informationen zum Workshop können Sie hier finden: http://www.pms.ifi.lmu.de/workshop-artizen/#?platform=hootsuite

Sonntag, 05 Februar 2017

Trusted Spotter Network: ein neues Projekt auf "Österreich forscht"

Trusted Spotter Network: ein neues Projekt auf "Österreich forscht"

Wir freuen uns sehr, ein neues Projekt auf der Plattform "Österreich forscht" willkommen heißen zu dürfen. Mit dem Trusted Spotter Network kommt ein zweites meteorologisches Projekt auf die Plattform. Es handelt sich dabei um eine Kooperation zwischen Skywarn, dem European Severe Storm Laboratory (ESSL) und der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). TeilnehmerInnen helfen in diesem einzigartigen Projekt bei der Vorhersage von Unwettern. Das Netzwerk steht allen Interessierten und Wetterenthusiasten offen, allerdings ist mit der Ausbildung zum Trusted Spotter sowie der Kontinuität der Berichterstattung einiger Aufwand verbunden.

Mehr Informationen zum Projekt können Sie unter http://www.citizen-science.at/projektliste/projekte/item/206-trusted-spotter-network finden!

Sonntag, 22 Januar 2017

Österreich forscht zu Gast in Innsbruck

Österreich forscht zu Gast in Innsbruck

Am 07.02.2017 findet an der Universität Innsbruck ein Workshop zu Citizen Science statt. Wir freuen uns sehr, dass wir eingeladen wurden, gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen von Innsbrucker Universitäten Citizen Science in Tirol zu diskutieren und Möglichkeiten der Beteiligung zu erörtern. Wir werden natürlich auf Twitter und auf Facebook von dieser Veranstaltung berichten und hoffen auf viele TeilnehmerInnen bei unserer ersten Veranstaltung in Innsbruck.

Mehr Infos zur Veranstaltung sowie die Anmeldung können Sie hier finden: http://ow.ly/RDF0308eiNs

Sonntag, 22 Januar 2017

Netzpolitischer Abend goes Citizen Science!

Netzpolitischer Abend goes Citizen Science!

Am 02.02.2017 gibt es in Wien eine Veranstaltung zum Thema Citizen Science: im Rahmen des Netzpolitischer Abend AT wird u.a. die Plattform "Österreich forscht" und Citizen Science in Österreich von Florian Heigl und Daniel Dörler vorgestellt. Wir freuen uns auf viele Anmeldungen unter http://ow.ly/NJT0308eior.

Weitere Themen dieses Abends sind das Open Source Tool QGIS (vorgestellt von Anita Graser) und ein Vortrag zum Sicherheitspaket von Sobotka, Brandstetter und Doskozil von Arlette Adibi von Epicenter.works. Für alle, die nicht in Wien sind gibt es auch die Möglichkeit, den Abend per Livestream mitzuverfolgen:

Browser: http://stream.xaok.org:8000/aufdraht.mp3.m3uPlayer: http://stream.xaok.org:8000/aufdraht.mp3

Mehr Infos zur Veranstaltung können Sie hier finden: http://ow.ly/hxF0308eitW

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend!

Sonntag, 22 Januar 2017

Die Konferenz öffnet sich

Die Konferenz öffnet sich

Die Österreichische Citizen Science Konferenz 2017 öffnet sich heuer zum ersten Mal explizit für alle interessierten Personen. Während die ersten beiden Tage noch ganz im Zeichen der wissenschaftlichen Fachdiskussion an der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit stehen, werden am dritten Tag, dem 04.03.2017, interessierte BürgerInnen ins Naturhistorische Museum eingeladen. Dort können sie sich im Rahmen eines Citizen Science Days über 15 Projekte informieren, können selbst interaktiv mitwirken und finden alle Informationen über die Plattform "Österreich forscht". Im Rahmen eines Barcamps können BesucherInnen aber auch selbst aktiv diese Methode mitgestalten. Was interessiert BürgerInnen an der Methode Citizen Science? Wie müssen Projekte gestaltet sein, damit eine Teilnahme für BürgerInnen attraktiv ist? Welche Themen interessieren BürgerInnen? Diesmal sind Sie am Wort, und wir hören zu! Mehr Informationen dazu folgen in den kommenden Wochen.

Wir danken der Wirtschaftsagentur Wien, einem Fonds der Stadt Wien, für die Unterstützung.

Wirtschaftsagentur Logo Web Rot RGB

Sonntag, 22 Januar 2017

Programm zu ÖCSK 2017 online

Programm zur ÖCSK 2017 online

Das detaillierte Programm zur Österreichischen Citizen Science Konferenz 2017 ist nun online! Acht Vortragssessions und elf Workshops warten am 02. und 03. März 2017 auf Ihre Teilnahme! Das Spektrum ist dabei denkbar breit: von Citizen Science in den Altertumswissenschaften, über Citizen Science und Inklusion, Bürgerbeteiligung in Projekten zur Biodiversitätsforschung und Qualitätskriterien in Citizen Science Projekten, sowie Storytelling oder auch Kommunikation in Projekten kann sich jeder informieren. Zwei intensive Tage, die ganz im Zeichen von Citizen Science in Österreich, aber auch darüber hinaus, stehen. Zeit also, den Terminkalender zu zücken und sich diese Tage rot zu markieren!

Den Link zur Anmeldung und viele weitere Informationen finden Sie hier: https://www.ages.at/expandinghorizons/

Donnerstag, 12 Januar 2017

Citizen Science Award des BMWFW

Citizen Science Award des BMWFW

2017 vergibt das BMWFW erneut Citizen Science Awards und lädt Citizen Science- sowie wissenschaftlich ausgerichtete Open Innovation-Projekte ein, sich noch bis zum 20. Jänner für die Teilnahme zu bewerben. Mit den bis zu 3.000,-- Euro dotierten und vom BMWFW zur Verfügung gestellten Awards sollen interessierte Einzelpersonen, Schulklassen und Gruppen zur Mitarbeit in Forschungsprojekten animiert werden. Der Forschungszeitraum für Citizen Scientists soll im Mai und/oder Juni 2017 liegen. Im Herbst 2017 erfolgt die gemeinsame Vergabe der Awards im Rahmen einer feierlichen Festveranstaltung.

Weitere Infos zum Award können Sie unter https://www.zentrumfuercitizenscience.at/de/award finden.

Donnerstag, 05 Januar 2017

Europäische Citizen Science AkteurInnen in Österreich

Europäische Citizen Science AkteurInnen in Österreich

Die Generalversammlung der European Citizen Science Association (ECSA) findet nach Barcelona 2015 und Berlin 2016 dieses Jahr in Wien und Laxenburg statt. Vom 24. bis 25.01.2017 werden Citizen Science AkteurInnen aus ganz Europa in verschiedenen Arbeitsgruppen die Ergebnisse des letzten Jahres präsentieren und diskutieren, die Arbeitspläne für das kommende Jahr festlegen und die Vereinsorgane wählen. Gastgeber dieser Versammlung sind die Universität für Bodenkultur Wien und das Internationale Institut für Angewandte Systemanalysen (IIASA). Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Event mitorganisieren dürfen und natürlich auch darauf, unsere KollegInnen aus ganz Europa wieder zu treffen.

Mehr Informationen zur ECSA können Sie hier finden: http://ecsa.citizen-science.net/

Dienstag, 03 Januar 2017

Vortrag zu Citizen Science des WTZ Ost

Vortrag zu Citizen Science des WTZ Ost

Am 17.01.2017 findet von 19:00-21:00 Uhr ein Vortrag organisiert vom Wissenstransferzentrum Ost zum Thema "Citizen Science – Chancen und Herausforderungen einer Öffnung" statt. Der Abend lädt zum Grenzen überschreiten ein, sowohl räumlicher wie auch disziplinärer Natur und stellt das “Big Picture” in den Mittelpunkt. Durch einen Blick auf die internationalen Initiativen sollen die brennendsten Entwicklungen und Fragen sichtbar gemacht werden. Weiters wird über die Naturwissenschaften hinaus nachgesehen, welche Entwicklungen, Fragen und Herangehensweisen sich hier manifestiert haben. Nach der ersten Zusammenarbeit zwischen den Citizen Science und Open Science Gruppen letztes Jahr, soll dieses Mal noch tiefer die Verschränkung der beiden Konzepte durchdacht und so Probleme und Vorteile aus den gemeinsamen Aktivitäten reflektiert werden.

Der Besuch des Vortrages ist gratis und die Anmeldung erfolgt über http://ow.ly/M9qm307DX6x.

Mittwoch, 28 Dezember 2016

Umfrage zu Citizen Science in den Humanities

Umfrage zu Citizen Science in den Humanities

Das Projekt “exploreAT” des Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH-ÖAW) hat in Zusammenarbeit mit der Universität Salamanca (USAL), der Dublin City University (DCU) und dem Zentrum für Soziale Innovation (ZSI) eine Umfrage zum Thema Citizen Science in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften gestartet. Mit dieser Umfrage soll der Status Quo von Bürgerbeteiligung und -engagement in diesen Wissenschaftsdisziplinen festgestellt werden. Es soll festgestellt werden, welche verschiedenen Arten der Beteiligung es gibt (sowohl in bereits abgeschlossenen, als auch in noch laufenden Projekten) und welche Erfahrungen gemacht wurden. Die dabei erhobenen Daten sollen wieder an die WissenschaftlerInnen und BürgerInnen zurückgespielt werden um die gesammelten Informationen für zukünftige Projekte zur Verfügung zu stellen.

Auch wir möchten zum Mitmachen unter https://limesurvey.minerva.arz.oeaw.ac.at/index.php/821374?lang=en aufrufen!

Dienstag, 27 Dezember 2016

Registrierung zur Österreichischen Citizen Science Konferenz 2017

Registrierung zur Österreichischen Citizen Science Konferenz 2017

Die Registrierung zur Österreichischen Citizen Science Konferenz 2017 ist ab sofort bis zum 17.02.2017 geöffnet. Acht Vortragssession und elf Workshops bieten einen breiten Einblick in die aktuellen Entwicklungen im Bereich Citizen Science in Österreich aus den unterschiedlichsten Disziplinen. Von den Altertumswissenschaften, über die Ökologie, die Rolle von Museen hin zu Bürgerwissenschaften in den Kunst können sich Interessierte informieren. Auch KollegInnen aus Deutschland und der Schweiz werden erwartet.

Wir, das Organisationsteam von Österreich forscht, AGES und FWF, hoffen auf zahlreiche TeilnehmerInnen und freuen uns schon auf die bisher größte und umfangreichste Citizen Science Konferenz in Österreich. Zur Registrierung gelangen Sie, wenn Sie auf folgenden Link klicken: https://www.ages.at/expandinghorizons/anmeldung/

Dienstag, 27 Dezember 2016

Citizen Science Logo-Wettbewerb

Citizen Science Logo-Wettbewerb

Im Rahmen der COST-Action "Citizen Science to promote creativity, scientific literacy, and innovation throughout Europe" soll ein Logo entworfen werden. Hier kann sich jede/r professionelle GrafikerIn einbringen und es gibt 500 € zu gewinnen. Dabei soll auf die Methode Citizen Science und die Ziele der COST-Action eingegangen werden und diese Aspekte sich im Logodesign wiederfinden. Genauere Informationen zum Logo Bewerb finden Sie hier:

http://cs-eu.net/sites/default/files/media/Logospecifics.pdf

Noch bis zum 20.01.2017 können Ideen und Entwürfe eingereicht werden.

Donnerstag, 15 Dezember 2016

Die Wasserlotterie: ein Gewinnspiel des Projektes "Wasser schafft"

Die Wasserlotterie: ein Gewinnspiel des Projektes "Wasser schafft"

Hiermit möchten wir auf eine besondere Aktion des Projektes "Wasser schafft" aufmerksam machen. Noch bis zum 31.05.2017 können Schulklassen bei der Wasserlotterie mitmachen und tolle Preise gewinnen. Einfach beim Projekt "Wasser schafft" mitmachen und einen vollständigen Basisdatensatz einsenden. Einen zusätzlichen Preis gibt es für jene Klasse, welche die meisten Bäche untersucht hat. Mehr Informationen zum Projekt "Wasser schafft" und der Wasserlotterie finden Sie auf der Projektseite!

 

Montag, 21 November 2016

SKYWARN Austria: ein neues Projekt auf "Österreich forscht"

SKYWARN Austria: ein neues Projekt auf "Österreich forscht"

Wir freuen uns, wieder ein neues Projekt auf der Plattform begrüßen zu dürfen! "SKYWARN Austria" funktionert nach dem Prinzip des amerikanischen Netzwerkes, welches in den siebziger Jahren vom nationalen Wetterdienst der USA (NOAA - National Oceanic and Atmospheric Administration) aufgebaut wurde. Die Grundidee dabei ist, auf Unwetterereignisse geschulte, freiwillig arbeitende Beobachter (engl.: Storm-Spotter) auszubilden. Wetterdienste können trotz ihrem dichten Messnetzwerk und dem Niederschlagsradar keine Extremwetterereignisse wie z.B. Tornados verlässlich erkennen.

SKYWARN Austria heute bereits ein Teil des österreichischen Unwetter-Vorwarnsystems. Durch die Gewinnung von zahlreichen weiteren Unwetterbeobachtern und Sturmjägern soll das bestehende System auch in Zukunft wachsen und weiterentwickelt werden, um so noch genauer und schneller vor drohenden Unwettergefahren warnen zu können.

Alle, die sich für die vielen Facetten des Wetters interessieren, können mitmachen! Wie genau das funktioniert, das erfahrt ihr auf der Projektseite unter SKYWARN Austria.

Mittwoch, 16 November 2016

"Schweiz forscht"

"Schweiz forscht"

Die Schweiz hat eine neue Citizen Science Plattform! "Schweiz forscht", betrieben von der Stiftung "Science et Cité", listet zahlreiche schweizer Citizen Science Projekte, allgemeine Infos zur Methode Citizen Science und News in diesem Bereich. Die Webseite ist eine Dienstleistung für alle, die Citizen Science Projekte lancieren, umsetzen, mitmachen, sich darüber informieren oder finanzieren wollen. Ziel ist es, alle Schweizer Citizen Science Projekte auf einer Webseite zu zeigen - unabhängig davon, ob die Projekte von Hochschulen, Verbänden, Verwaltungen oder von Privatpersonen durchgeführt werden. Damit soll die Seite auch als Anlaufstelle für alle möglichen Anfragen zu Citizen Science dienen.

Das Citizen Science Netzwerk Schweiz, für das man sich auf www.schweiz-forscht.ch registerien kann, umfasst derzeit bereits mehr als 100 Mitglieder. Regelmässige Netzwerktreffen zu wichtigen Themen wie Fragen nach Qualitätssicherung, Anerkennung der Citizens, Kommunikation in CS Projekten, oder ethische Korrektheit der Projekte werden von der Geschäftsstelle Citizen Science Schweiz organisiert. Erkenntnisse aus den Veranstaltungen sowie weitere Veranstaltungen werden auch via News auf der Webseite kommuniziert.

Wer sich die Seite ansieht, wird vermutlich eine gewisse Ähnlichkeit zu "Österreich forscht" feststellen können. Dies ist natürlich kein Zufall. Wir von "Österreich forscht und das Team von  "Schweiz forscht" haben uns ausgetauscht und Synergien und Gemeinsamkeiten erkannt, die wir auch in Zukunft weiter nutzen möchten. Daher möchten wir den KollegInnen alles Gute und einen erfolgreichen Start wünschen und freuen uns auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit!

Montag, 07 November 2016

Blogbeitrag: Habichtskauz trifft GeoMaus – Kooperation zwischen Projekten

Blogbeitrag: Habichtskauz trifft GeoMaus – Kooperation zwischen Projekten

Mit einer Spannweite von bis zu 125cm ist der Habichtskauz die größte waldbewohnende Eule in Österreich. Heute sind die Begegnungen mit diesen Eulen ein Glücksfall, denn der Habichtskauz verschwand vor rund 50-70 Jahren aus den österreichischen Wäldern. Neben ungewöhnlich kurzen Fluchtdistanzen und damit einhergehenden Abschüssen, wurde die Intensivierung der Waldbewirtschaftung den Käuzen zum Verhängnis. Durch eine frühere Entnahme der Bäume aus dem Wald verblieben immer weniger uralte Baumriesen mit ausreichend großen Baumhöhlen auf die der Habichtskauz zur Jungenaufzucht angewiesen ist. Im Rahmen eines Wiederansiedlungsprojektes am Alpennordrand werden seit dem Jahr 2009 wieder junge Eulen in die österreichischen Wälder entlassen. Mit Erfolg: mehr als 60 Käuze sind bisher im Freiland ausgeflogen.

Heute stehen Eulen und Greifvögel unter Schutz und durch die Montage von rund 400 Nistkästen in Zusammenarbeit mit diversen Grundeigentümern in Wirtschaftswäldern stehen die Chancen auf eine Rückkehr des großen „Urwaldbewohners“ in Österreich gut. Bei der Erfolgskontrolle des Projektes spielen die Nistkästen neben anderen Methoden eine wichtige Rolle. Mittels Seilklettertechnik werden die Kästen in Höhen von 5 bis 25 Metern befestigt. Im Frühjahr werden die Nistkästen mehrmals kontrolliert und die Ergebnisse in einer Datenbank zusammengeführt. Über einen Spiegel, der im Einflugloch des Kastens montiert ist, sind Einblicke in den Nistkasten vom Boden möglich ohne die Brut der Käuze zu stören. Rund 50 Personen helfen als ehrenamtliche Nistkastenbetreuer mit und behalten im Lauf einer Brutsaison einen oder mehrere Standorte im Auge. Ohne die Hilfe dieser Citizen Scientists wäre eine komplette Kontrolle aller Nistkästen nicht mehr möglich.

Bei der zweiten Österreichischen Citizen Science Konferenz 2016 in Lunz am See traf nun das Habichtskauz Team auf Dr. Christine Blatt vom Projekt GeoMaus (www.kleinsaeuger.at). Bekanntlich ist das Verhältnis zwischen Eulen und Kleinsäugern eher angespannt. Die bevorzugte Nahrung der Käuze in Form von Wald- und Rötelmäusen stellt die Verbindung dieser beiden Projekte dar. Unsere Bekanntschaft erwies sich allerdings als sehr produktiv! Bei der Kontrolle der Nistkästen werden unterhalb bzw. in der Nähe oftmals Gewölle gefunden. In diesen von Eulen hochgewürgten unverdaulichen Nahrungsresten finden sich neben Haaren und Federn auch Knochen – diese Knochen lassen sich mit Expertenwissen unterschiedlichen Kleinsäugern zuordnen. Das Team von GeoMaus analysiert nun als Folge dieses Treffens derzeit Gewölle aus dem Habichtskauz Projekt.

Wie profitieren die beiden Projekte von dieser Zusammenarbeit? Wir vom Habichtskauz Projekt freuen uns genauer zu erfahren, wovon sich unsere Käuze ernähren. Das GeoMaus Team erhält verortete Nachweise diverser Mäuse, denn bei jedem Gewölle wird notiert wo es genau gefunden wurde. Natürlich fliegen die Eulen ihre Jagdflüge nicht nur genau dort, wo die Gewölle gefunden werden. Doch allzu weit ist es meistens nicht. Wir sind schon gespannt auf die Ergebnisse und freuen uns sehr über die Kooperation!

Falls auch Sie interessiert sind, als NistkastenbetreuerIn im Habichtskauzprojekt tätig zu sein, freuen wir uns unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! über Ihre Anfrage!

Freitag, 04 November 2016

Picture Paint: ein neues Projekt auf "Österreich forscht"

Picture Paint: ein neues Projekt auf "Österreich forscht"

Mit "Picture Paint" kommt ein Schwesterprojekt von "Picture Pile" des Internationalen Instituts für Angewandte Systemanalyse (IIASA) auf "Österreich forscht". In Picture Paint kann man WissenschaftlerInnen dabei helfen globale Probleme wie Klimawandel und Unterernährung zu lösen in dem man zusammen mit anderen Spielern Bilder anmalt! Und dabei kann man auch tolle Preise gewinnen! 

Wie das funktionieren soll? Schauen Sie einfach vorbei und lassen Sie sich überzeugen!

Freitag, 04 November 2016

Fotoquest Austria goes Europe!

Fotoquest Austria goes Europe!

Das Projekt "Fotoquest Austria" wurde nun auf ganz Europa ausgeweitet und heißt jetzt "Fotoquest Go"! Ziel ist es immer noch die Veränderungen von Landflächen und deren Auswirkungen auf die Umwelt besser nachverfolgen und verstehen zu können. Und alle können dabei mithelfen. Einfach die App runterladen und mitmachen! Unter allen TeilnehmerInnen werden auch tolle Preise verlost!

Schaut also einfach vorbei, macht mit und mit etwas Glück gewinnt ihr einen attraktiven Preis!

Freitag, 11 November 2016

Topothek - ein neues Projekt auf "Österreich forscht"

Topothek - ein neues Projekt auf "Österreich forscht"

Wir freuen uns, wieder ein neues Projekt auf "Österreich forscht" begrüßen zu dürfen. Das Projekt "Topothek" bietet allen die Möglichkeit, historische Belege (z.B. Filme, Fotos, Dokumente etc.) auf eine Online-Plattform hochzuladen und sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Diese Belege können dann kommentiert und ausgewertet werden, um die Geschichte einer Familie, einer Gemeinde oder einer Region nachzuzeichnen.

Die Begeisterung an der Arbeit erschafft mit den Topotheken lokale Archive, die eine Aufmerksamkeit erwecken, die weit über die regionale Interessenslage hinausreicht. Vom Requisiteur und der Kostümbildnerin eines historischen Films bis hin zur Wissenschaft, die die Verbreitung einer Rinderrasse in den 1930er-Jahren nachvollziehen kann. Und schon oft hat ein jemand den eigenen Urgroßvater auf Fotos gefunden, die von einer bisher unbekannten Person zur Verfügung gestellt wurden.

Wenn auch Sie sich für Heimatkunde interessieren und vielleicht selbst historisches Material haben, dann schauen Sie noch heute hier vorbei und informieren Sie sich. 

Freitag, 14 Oktober 2016

Code IT - ein neues Projekt auf "Österreich forscht"

Code IT - ein neues Projekt auf "Österreich forscht"

Wieder dürfen wir ein neues Projekt auf "Österreich forscht" herzlich willkommen heißen. Im Projekt "Code IT" der Universität Wien wird der Diskurs zur HPV-Impfung gemeinsam mit BürgerInnen untersucht. Im Projekt soll die Auseinandersetzung, die zur HPV Impfung ausgetragen wurde und schließlich deren Einführung in den Österreichischen Impfplan zur Folge hatte, untersucht werden. Dabei bietet das Projekt unterschiedliche Möglichkeiten der Beteiligung. Ziel ist es, den Diskurs um die HPV-Impfung besser zu verstehen.

Wenn Sie bei diesem spannenden Projekt teilnehmen möchten, finden Sie hier weitere Informationen dazu: http://www.citizen-science.at/projekte/code-it

Freitag, 14 Oktober 2016

Inside Trading Cultures - ein neues Projekt auf "Österreich forscht"

Inside Trading Cultures - ein neues Projekt auf "Österreich forscht"

Wir freuen uns sehr, ein neues Projekt und damit auch einen neuen Partner auf "Österreich forscht" begrüßen zu dürfen. Inside Trading Cultures ist ein Projekt der FH St. Pölten und untersucht mit ethnographischen Feldforschungsmethoden die Rolle und Bedeutung von jährlich stattfindenden internationalen Handelsmessen im globalen Buchmarkt. Das Projekt richtet sich besonders an MultiplikatorInnen im Buch- und Literaturbereich, wie etwa BuchhändlerInnen, BibliothekarInnen und LehrerInnen aus dem Großraum St. Pölten oder Personen, die besonders an Literatur, Büchern und der damit verbundenen Frage, wie internationale Mediensysteme funktionieren, interessiert sind.

Wenn Sie mehr über dieses spannende Projekt erfahren möchten, dann finden Sie hier weitere Informationen.

Freitag, 14 Oktober 2016

Neue Hilfestellung verfügbar: Wie gelingt Citizen Science an Universitäten?

Neue Hilfestellung verfügbar: Wie gelingt Citizen Science an Universitäten?

Citizen Science wird auch an Universitäten immer häufiger in der Lehre und in der Forschung angwandt. Die "League of European Research Universities" (LERU) hat nun Empfehlungen ausgearbeitet, wie das gelingen kann. Dabei richten sich diese Guidelines nicht nur an WissenschaftlerInnen, sondern auch an Fördergeber und die Politik. Die sieben Empfehlungen an die WissenschaftlerInnen reichen von der angemessen Infrastruktur für Citizen-Science-Projekte über klare Vereinbarungen mit den Freiwilligen bis zur Anerkennung des Beitrages der Freiwilligen bei Publikationen. Den Hochschulen empfiehlt die LERU unter anderem, Fragen des Datenschutzes im Zusammenhang mit Citizen Science zu regeln und eine grosse Bandbreite von Erfolgskriterien bei der Beurteilung entsprechender Projekt anzuerkennen.

Wenn Sie sich mehr über diese Empfehlungen erfahren möchten, dann können Sie sich hier das "Advice Paper" (in englisch) herunterladen.

Samstag, 24 September 2016

Österreichische Citizen Science Konferenz 2017 - Call for Abstracts

Österreichische Citizen Science Konferenz 2017 - Call for Abstracts

Der Call for Abstracts für die dritte Österreichische Citizen Science Konferenz ist offen. Jede und jeder kann noch bis zum 15. November 2016 für eine der zahlreichen Vortragssessions einen Vorschlag für einen Vortrag einreichen. Informationen zu den Einreichmodalitäten und zu den Themen der Vortragssessions selbst finden Sie auf der Konferenzwebsite.

Auch die Beschreibungen der vielfältigen Workshops sind auf der Konferenzwebsite online. Anmeldungen zu den Workshops sind dann im Zuge der Registrierung zur Konferenz ab 15.12.2016 möglich. Schauen Sie noch heute vorbei und informieren Sie sich über die dritte Österreichische Citizen Science Konferenz!

Samstag, 24 September 2016

CITREE - ein neues Projekt auf "Österreich forscht"

CITREE - ein neues Projekt auf "Österreich forscht"

Wir freuen uns sehr, ein neues Projekt auf "Österreich forscht" willkommen heißen zu dürfen: Mit dem Citizen Science Projekt CITREE soll ein Crowdsourcing Instrument zum Monitoring des Wachstums von urbanen Bäumen entwickelt und genutzt werden. Es baut auf dem Sparkling Science Projekt “Woody Woodpecker” auf, das sich mit dem Wachstum, der Struktur und der Funktion von Holz befasst. CITREE soll eine Instrument zum Monitoring urbaner Bäume bereitgestellt und damit eine Brücke zwischen den Bürgern und ihren Bäumen geschaffen werden: Einerseits können die Bürger im Monitoringprozess partizipieren, anderseits können sie sehen und lernen, wie ihre Bäume wachsen.

Mehr Information diesem Projekt finden Sie unter http://www.citizen-science.at/projekte/citree.

Donnerstag, 08 September 2016

Citizen Science bei der Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie Deutschland, Österreich und Schweiz

Citizen Science bei der Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie Deutschland, Österreich und Schweiz

Daniel Dörler und Florian Heigl, die Koordinatoren von „Österreich forscht“, haben gemeinsam mit Josef Settele vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDIV) bei der diesjährigen Tagung der Gesellschaft für Ökologie für Deutschland, Österreich und die Schweiz (GFÖ) eine Session zum Thema „Citizen Science in der Ökologie – eine praktische Methode für Biodiversitätsmonitoring in Europa?“ organisiert und durchgeführt. Die Tagung fand von 05.-09. September in Marburg, Deutschland, statt. Insgesamt 30 Sessions zu den unterschiedlichsten Themen im Bereich Ökologie standen den gut 300 TeilnehmerInnen offen.

In 6 Vorträgen wurde die Bandbreite an Citizen Science-Biodiversitätsmonitoringprojekten präsentiert und diskutiert. Angefangen von zwei Projekten, die in österreichischen Gärten die Diversität von Vögeln und Igeln erfassen, hin zu einem Monitoring von Wildtieren in Berlin, zu Wolfmonitoring in Niedersachsen, weiter zu einer Plattform für Citizen Science-Monitoring mit der Hilfe von Kamerafallen bis zu einer Zusammenführung unterschiedlichster Datenquellen zu Biodiversitätsmonitorings in Deutschland zur Erstellung eines „Lebendigen Atlas Natur – Deutschland“.

Äußerst interessant war, dass die Aussagen der einzelnen Präsentationen sehr ähnlich waren. Citizen Science kann eine ausgesprochen effektive Methode für Biodiversitätsmonitoring darstellen, man muss allerdings gewisse Dinge beachten. Einerseits muss man Zeit und vor allem auch Arbeitskraft für die Rekrutierung und Betreuung der TeilnehmerInnen einplanen, andererseits müssen die eingehenden Daten natürlich auch auf Vollständigkeit und Richtigkeit kontrolliert werden. BürgerInnen können und wollen in mehreren Phasen eines Projektes eingebunden werden und dies hilft auch, wenn es um sogenannte „Konfliktarten“ wie z.B. Wölfe, geht. Gerade bei umstrittenen Projektthemen kann durch die Teilnahme das Verständnis erhöht werden, wodurch fundiertere Entscheidungen getroffen werden können.

Wenn also die speziellen Erfordernisse bei Citizen Science Projekten beachtet werden, ergeben sich große Chancen für Biodiversitätsmonitorings. Wie vorhin erwähnt, erhöht die Teilnahme in einem Projekt das Verständnis für biologische Prozesse und ökologische Zusammenhänge, es können völlig neue Forschungsfragen gestellt und auch erforscht werden und BürgerInnen können in einen direkten Austausch mit WissenschaftlerInnen treten.

Citizen Science stellt also ein großes Potential für Biodiversitätsmonitorings dar, das in manchen Bereichen sicherlich noch ausgebaut werden kann. Es freut uns jedoch sehr, dass das Interesse an Citizen Science weiterhin groß ist und WissenschaftlerInnen und BürgerInnen gemeinsam diese Methode weiterentwickeln wollen.

Donnerstag, 01 September 2016

Ein neuer Partner auf "Österreich forscht": die Open Knowledge Foundation Austria

Ein neuer Partner auf "Österreich forscht": die Open Knowledge Foundation Austria

Wir freuen uns sehr einen neuen institutionellen Partner auf der Plattform "Österreich forscht" willkommen heißen zu dürfen. Die Open Knowledge Foundation Austria (OKFN) mit Sitz in Wien setzt sich für offenes Wissen ein, erzeugt, nutzt und verbreitet selbst offenes Wissen und vermittelt auch die Fähigkeiten dazu. Weil offenes Wissen sehr wichtig für Citizen Science Projekte ist, haben wir bereits in der Vergangenheit mit der OKFN sehr gut zusammengearbeitet und freuen uns schon auf weitere gemeinsame Projekte.

Wenn ihr mehr zur OKFN wissen möchtet, dann schaut einfach auf Ihrer Homepage vorbei: http://okfn.at/

Mittwoch, 31 August 2016

Blühendes Österreich - ein neues Projekt auf "Österreich forscht"

Blühendes Österreich - ein neues Projekt auf "Österreich forscht"

Mit "Blühendes Österreich" der REWE-Stiftung dürfen wir ein neues Projekt auf der Plattform "Österreich forscht" ganz herzlich begrüßen, welches u.a. die Biodiversität der Schmetterlinge Österreichs als einen Schwerpunkt hat! Mit der Schmetterlings-App können alle dazu beitragen, den Bestand dieser wunderschönen Insekten in Österreich zu erfassen. Bereits jetzt beinhaltet die App kurze Steckbriefe zu 160 der ca. 200 in Österreich vorkommenden Schmetterlinge, und auch die restlichen Arten sollen noch folgen. In einem Bestimmungsforum werden interessierte Personen dazu eingeladen, selbst bei der Bestimmung der hochgeladenen Schmetterlingsbilder zu helfen. Und in der Schmetterlingsgalerie wird die Leidenschaft, das Engagement und die Leistung aller NutzerInnen sichtbar. Für die wissenschaftliche Betreuung konnten Dr. Helmut Höttinger, Dr. Peter Huemer und DI Thomas Holzer gewonnen werden.

Wenn Sie mehr zu diesem aufregenden Projekt erfahren möchten und selbst mitmachen möchten, dann schauen Sie noch heute vorbei unter http://www.citizen-science.at/projekte/bluehendes-oesterreich.

Freitag, 26 August 2016

Reden Sie mit! - Berichterstattung in den Medien

Reden Sie mit! - Berichterstattung in den Medien

Über das Projekt "Reden Sie mit!" der Ludwig Boltzmann Gesellschaft wird anläßlich des Forums Alpbach in diversen Medien berichtet. Vor allem auch die Gründung eines neuen „Open Innovation in Science Research and Competence Center“ im Oktober findet großes Medienecho. Claudia Lingner, Geschäftsführerin der Ludwig Boltzmann Gesellschaft, wird darüber und natürlich auch über das Projekt "Reden Sie mit!" beim Forum Alpbach in einer Präsentation berichten. Wir gratulieren herzlich zu diesem tollen Erfolg! Wir haben hier für Sie eine kleine Auswahl der Berichterstattung zusammengestellt:

APA:
http://science.apa.at/rubrik/kultur_und_gesellschaft/Stichwort_Open_Innovation/SCI_20160825_SCI65133696631610870
http://science.apa.at/rubrik/kultur_und_gesellschaft/Alpbach_Open_Innovation_-Strategie_soll_zu_Kulturwandel_fuehren/SCI_20160825_SCI65133696631610328
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160825_OTS0154/ludwig-boltzmann-gesellschaft-raum-fuer-open-innovation-in-science

Der Standard:
http://derstandard.at/2000043350282/Open-Innovation-Strategie-soll-zu-Kulturwandel-fuehren

ORF;
http://science.orf.at/stories/2793018

Donnerstag, 25 August 2016

Was ist Citizen Science? - Neue Klassifizierung online

Was ist Citizen Science? - Neue Klassifizierung online

Citizen Science ist eine Methode, die sich ständig weiterentwickelt. Deshalb muss von Zeit zu Zeit auch unsere Website ein bißchen überarbeitet werden. Wir haben deshalb in der Sektion "Was ist Citizen Science?" die Klassifizierung von Citizen Science überarbeitet. Neben der Typologie von Muki Haklay aus dem Jahr 2012 kann man dort jetzt auch die Einteilung aus dem "White Paper on Citizen Science" der Europäischen Union aus dem Jahr 2014 finden. Sie unterscheidet sich in dem Ansatz von Muki Haklay in erster Linie darin, dass es keine unterschiedlichen Level der Beteiligung mehr gibt, sondern ein Kontinuum an verschiedenen Partizipationsformen, die gleichberechtigt nebeneinander existieren. Wenn Sie sich mehr dafür interessieren, dann schauen Sie hier vorbei!

Mittwoch, 24 August 2016

Das Pollentagebuch - ein Citizen Science Projekt der MedUni Wien

Das Pollentagebuch - ein Citizen Science Projekt der MedUni Wien

Das Pollentagebuch des österreichischen Pollenwarndienstes der MedUni Wien (www.pollenwarndienst.at) unter der Leitung von Uwe E. Berger ist eines der erfolgreichsten Citizen Science Projekte in Österreich. Dieses Service für PollenallergikerInnen gibt es bereits für Betroffene in 13 europäischen Ländern: Österreich, Deutschland, Schweiz, Frankreich, Großbritannien, Schweden, Finnland, Kroatien, Ungarn, Litauen, Serbien, Slowenien und in der Türkei mit mehr als 150.000 Nutzern in allen Ländern. Seit 2013 gibt es auch eine „Pollen-App“, die weltweit rund 320.000 Mal downgeloadet wurde. Die Website des Pollenwarndiensts wurde seit März 2012 von insgesamt rund 1,3 Millionen Menschen aufgerufen.

„Unser personalisierter Pollenalarm ist durch die Einträge der vielen Tausenden, die unser Service nutzen, möglich geworden. Das ist weltweit ein Unikat“, sagt Berger. Jeder und jede PollenallergikerIn hat einen anderen Schwellenwert, jeder hat andere Empfindungen und Wahrnehmungen und Reaktionslagen auf Pollenbelastungen – aber sie alle gemeinsam in einer riesigen Datenbank ergeben für den einzelnen eine passende Vorhersage für zu erwartende, persönliche Belastungen. Tag für Tag.

Berger: „Je mehr Daten wir gewinnen, desto präziser werden die individuellen Vorhersagen.“ Mit den exakten Einträgen ins Pollentagebuch hilft sich damit nicht nur jeder/e Betroffene selbst für die Evaluierung von Therapien, sondern auch allen anderen. Damit hat das Pollentagebuch einen doppelten Effekt für eine personalisierte Medizin: Einerseits können persönliche Therapieerfolge berechnet und verglichen werden, andererseits helfen die Daten und auf pollenwarndienst.at angebotene Services bei der Früherkennung und dem entsprechenden, richtigen Management von Allergien. Andererseits wurden durch die Vielzahl der Daten auch bisher unbeachtete Aeroallergene mit in die Belastungslandkarte genommen, etwa die Belastungen durch die Purpur-Erle im Dezember oder durch die Esche, die früher immer neben den stärkeren Belastungen durch die Birke zu wenig beachtet wurden.

Mehr als eine Million ÖsterreicherInnen leiden unter einer Pollenallergie. Sehr viel weniger an einer Hausstaubmilbenallergie. Dennoch gibt es auch für davon Betroffene jetzt ein neues Service an der Universitätsklinik für Hals- Nasen- und Ohrenkrankheiten der MedUni Wien: Unter https://milbentagebuch.at/Mtb/ finden sich ebenfalls ein Tagebuch und ein Fragebogen sowie hilfreiche Tipps, wie man die Allergenvermeidung bewältigen kann.

Sensible Daten – strenge Sicherung

Ganz wichtig ist bei „Citizen Science“ die Sicherung der sensiblen Daten der teilnehmenden Bevölkerung, betont Berger. Das geschieht auch beim Pollenwarndienst der MedUni Wien nach strikten EU-Normen, eine Weitergabe an nicht autorisierte Stellen ist daher nahezu unmöglich, auch durch eine zusätzliche biometrische Sicherung.

Freitag, 19 August 2016

Neue Hilfestellung verfügbar: Wie organisiere ich einen Citizen Science Wiki-Workshop?

Neue Hilfestellung verfügbar: Wie organisiere ich einen Citizen Science Wiki-Workshop?

Seit kurzem ist unter http://www.citizen-science.at/citizen-science/wegweiser ein neuer kostenloser Download verfügbar. Gemeinsam mit unseren KollegInnen des deutschen GEWISS-Konsortiums und der Ludwig-Maximilian-Universität München durften wir Anfang April 2016 einen Workshop zu Citizen Science-Wikis organisieren und durchführen. Unsere Erfahrungen und Tipps haben wir im "GEWISS Trainingsbericht Nr. 2: Tipps zur erfolgreichen Konzeption und Durchführung eines Wiki-Workshops und einer Schreibwerkstatt" zusammengefasst.

Wenn Sie selbst auch planen einen Wiki-Workshop durchzuführen, dann könnte Ihnen dieser Leitfaden helfen!

Mittwoch, 17 August 2016

In den Medien: StadtWildTiere im Standard und im ORF

In den Medien: StadtWildTiere im Standard und im ORF

Ein Artikel zum Projekt StadtWildTiere ist heute sowohl auf der Titelseite der Forschungsbeilage der Tageszeitung "Der Standard", als auch im Online-Standard unter http://derstandard.at/2000042907243-627/Als-die-Tiere-die-Stadt-besiedelten zu finden.

Und auch im ORF in der Sendung "heute Österreich" gab es einen Beitrag zu den StadtWildTieren (noch bis zum 22.08. online abrufbar unter http://tvthek.orf.at/program/heute-oesterreich/4660163/heute-oesterreich/13474436/Wildtiere-in-der-Stadt/13474449).

Wir gratulieren herzlich zu diesem tollen Erfolg und freuen uns mit dem Projekt über diesen Medienrummel!

Montag, 01 August 2016

Blogbeitrag: www.GenTeam.eu - ein Citizen-Science-Projekt

www.GenTeam.eu  – ein Citizen-Science-Projekt

(c) by Felix Gundacker, 2016

Der Beginn von GenTeam geht in die Anfangsphase meines Berufes als Genealoge zurück: 1990 traf ich in Großschönau bei einem Symposium Prof. Walter Pongratz, der an meiner Idee, Indexe von Kirchenbüchern und genealogisch relevanten Quellen zu erstellen, sofort großen Gefallen fand. Und so entstanden im Laufe der Jahre, zu Beginn mit Excel mit 8192 Zeilen, etliche Datenbanken und Bücher.

Aber erst das Internet machte es möglich, die Daten viel mehr Benutzern als Lesern zur Verfügung zu stellen, und als ich mit Freunden darüber sprach, meine Daten als Datenbank ins Internet zu stellen, kam spontan das Angebot: da mache ich mit.

Unser Konzept stand von vornherein fest: kein Verein, eine kostenlose Seite für alle (etwas von dem zurück zu geben, was man selbst konsumiert hatte und laufend konsumiert), keine Gebühren, keine Lockangebote, und eine übersichtliche Gestaltung ohne Werbung. Besonders wichtig erschien uns eine Anmeldung zum Schutz vor Datenmissbrauch sowie die Qualitätssicherung – im Dienste der Wissenschaft.

Und so konnten wir am 15.1.2010 mit 10 Mitarbeitern 1.3 Millionen Datensätze online stellen. Nach nur 3 Tagen waren mehr als 1000 Benutzer angemeldet – heute sind es über 200 Mitarbeiter und über 34.500 Benutzer, die auf mehr als 14.4 Millionen Daten zugreifen können. Alleine 2016 gab es in den ersten 6 Monaten rund 2 Millionen Einzelabfragen. Rund 46% der Benutzer kommen aus Österreich, 36 aus Deutschland, der Rest aus vielen Ländern der Welt. Die Mitarbeiter leben in Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Schweiz, Frankreich, Niederlande, Israel, Afrika, USA und Australien – ein globales Projekt!

Der geographische Focus liegt natürlich bei den Ländern der ehemaligen Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Aber auch aus der Gegenden von Nürnberg (für die Exulantenforschung) und Passau gibt es viele Daten!

Was findet man auf GenTeam – ein kleiner Auszug:

  • Ein komplettes Ortsverzeichnis von mehr als 72.000 Orten aus dem heutigen Tschechien, Österreich (mit Südtirol) und Slowenien, mit den alten und heutigen Ortsnamen, zuständigen Pfarren und Archiven sowie Matrikenbeginn
  • einen kompletten Index der katholischen Trauungen von Wien zwischen 1542 und 1860 – rund 900.000 Einträge
  • einen Index der katholischen Taufen von Wien, vorwiegend 1784-1900 – mit zurzeit bereits mehr als 1.2 Millionen Datensätzen
  • einen kompletten Index der Jüdischen Matriken von Wien zwischen 1784 und 1938
  • evangelische Trauungen 1783-1870
  • Konvertiten, Austritte, Proselyten und Notziviltrauungen von/in Wien
  • allgemeine Indexe von katholischen Matriken, vorwiegend NÖ, OÖ, STMK, Burgenland, Böhmen und Mähren – rund 2.8 Millionen Einträge
  • Sterbeanzeigen aus den wichtigsten Tageszeitungen der Monarchie (Pester Lloyd, Neue Freue Presse, Prager Tagblatt, Wiener Zeitung), zum größten Teil mit Direkt-Verlinkung auf die Anzeige in der Zeitung (Anno-Projekt der ÖNB)
  • die Besitzer der Bauparzellen in NÖ und Salzburg im Franziszeischen Kataster 1817/1829
  • Eine Index-Datenbank des Bistums Passau mit mehr als 2.6 Millionen Einträgen, den Standesamtlichen Aufzeichnungen der Stadt Nürnberg – 1.6 Millionen Einträge, die israelitischen Friedhöfe von Nürnberg und Innsbruck
  • und vieles mehr.

Wenn auch Sie mitmachen möchten: schreiben Sie mir: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Felix Gundacker
www.FelixGundacker.at

Freitag, 08 Juli 2016

BrotZeit - Ein neues Projekt auf www.citizen-science.at

BrotZeit - Ein neues Projekt auf www.citizen-science.at

Wir freuen uns sehr, ein neues Projekt auf der Plattform "Österreich forscht" begrüßen zu dürfen. Im Projekt "BrotZeit" wird untersucht, wie Wissen über tradtionelle Handarbeit wie das Brotbacken im Lesachtal über Generationen weitergegeben und so erhalten wird. Um die Traditionen zur Lesachtaler Brotkultur zeitgemäß und zukunftsgerecht darzustellen, ohne dass kulturelle und lokale Eigenheiten verloren gehen, werden - gemeinsam mit den lokalen AkteurInnen - passende Vermittlungs- und Inszenierungsformen entwickelt und umgesetzt.

Wenn Sie sich näher dafür interessieren, dann schauen Sie heute noch vorbei unter http://www.citizen-science.at/projekte/brotzeit

Dienstag, 28 Juni 2016

Citizen Science für alle - Eine Handreichung für Citizen Science-Beteiligte

Citizen Science für alle - Eine Handreichung für Citizen Science-Beteiligte

Das GEWISS-Konsortium in Deutschland hat eine Handreichung zu Citizen Science veröffentlicht, bei der wir mitarbeiten durften. Darin geht es um Fragen wie: Welche Punkte muss ich bei der Projektplanung beachten? Wie kann ich Fördermittel einwerben? Welche Form der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt mein Anliegen und motiviert Mitforscher? Im ersten Teil helfen viele praktische Tipps bei der Entwicklung des Projekts. Eine grafische Darstellung der Projektmeilensteine und eine Checkliste runden die Darstellung ab.

Im zweiten Teil wird die Umsetzung von Citizen Science in bestimmten Bereichen wie Naturschutz, Geisteswissenschaften oder im digitalen Raum beschrieben und reflektiert.  Vierzehn verschiedene Projekte kommen hier über eingebaute "Geschichten" zu Wort und teilen ihre Erfahrungen mit den Lesenden.

Wenn Sie mehr dazu erfahren möchten, dann haben wir die Handreichung neben anderen Guides und Hilfestellungen hier auf der Plattform für Sie zum kostenlosen Download unter http://www.citizen-science.at/citizen-science/wegweiser zur Verfügung gestellt.

Samstag, 11 Juni 2016

Ausschreibung zu Sparkling Science startet

Ausschreibung zu Sparkling Science startet

Bereits zum sechsten Mal startet am 15.06.2016 die Ausschreibung zum Programm "Sparkling Science" des österreichischen Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW). Bis zum 30.09.2016 können nun Projekte eingereicht werden, bei denen WissenschafterInnen gemeinsam mit SchülerInnen aktuellen Forschungsfragen nachgehen. Die SchülerInnen unterstützen die Wissenschaftler/innen bei der wissenschaftlichen Arbeit und bei der Vermittlung der gemeinsamen Forschungsergebnisse an die Öffentlichkeit. Diese Zusammenarbeit kann zum Beispiel in Form von gemeinsam konzipierten Fachbereichsarbeiten, Maturaprojekten und Diplomarbeiten (an HBLFAs) oder im Rahmen von fächerübergreifenden Schulprojekten geschehen.

Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier: http://www.sparklingscience.at/

Freitag, 10 Juni 2016

exploreAT! - Ein neues Projekt auf www.citizen-science.at

exploreAT! - Ein neues Projekt auf www.citizen-science.at

Wir freuen uns sehr, ein neues Projekt und auch einen neuen Partner auf der Plattform "Österreich forscht" begrüßen zu dürfen. Das Projekt "exploreAT" zielt darauf ab, einzigartige Einblicke in die Vielfalt der deutschen Sprache (vor allem in Österreich) zu verschaffen. Mit Hilfe innovativer digitaler Tools wird eine einzigartige Sammlung bairischer Mundarten in der Region der ehemaligen Habsburgermonarchie (1911-1998) erforscht.

Wenn Sie sich näher dafür interessieren, dann schauen Sie heute noch vorbei unter http://www.citizen-science.at/projekte/exploreat

Dienstag, 24 Mai 2016

Ein neuer Partner auf www.citizen-science.at: das Zentrum für Soziale Innovation

Ein neuer Partner auf www.citizen-science.at: das Zentrum für Soziale Innovation

Wir freuen uns sehr, das Zentrum für Soziale Innovation (ZSI) als neuen Partner auf der Plattform begrüßen zu dürfen. Das ZSI ist schon seit längerem im Bereich Citizen Science und Partizipation aktiv und kann daher sehr viel Erfahrung einbringen. Das ZSI untersucht die gesellschaftliche Einbettung und Wirkung von Innovation und trägt zur Gestaltung und Verbreitung von sozialverträglichen und nachhaltigen Innovationen zur Bewältigung von gesellschaftlichen Herausforderungen bei. Durch den innovativen Einsatz von Forschung, Bildung, Beratung und Koordination von Netzwerken schafft es neues Wissen, reflektiert und konfiguriert bestehende Wissensbestände, evaluiert Maßnahmen, entwickelt Konzepte und befördert deren Umsetzung.

Wir heißen das Zentrum für Soziale Innovation herzlich willkommen und freuen uns schon auf die Zusammenarbeit!

Freitag, 29 April 2016

Citizen Science bei der Langen Nacht der Forschung

Citizen Science bei der Langen Nacht der Forschung

Vor wenigen Tagen ging die Lange Nacht der Forschung in ganz Österreich über die Bühne. Auch drei Projekte, die auf der Plattform www.citizen-science.at zu finden sind, waren dabei und präsentierten sich einem begeisterten Publikum. Die Projekte "Die Igel sind los!", "Tea Bag Index" und "StadtWildTiere" lockten zahlreiche BürgerInnen an.

Wer das ganze Jahr über bei wissenschaftlichen Projekten mitmachen möchte, der kann sich natürlich auf www.citizen-science.at informieren und hat hier die Qual der Wahl: aus 30 Citizen Science Projekten aus Österreich kann gewählt werden. Schauen Sie doch heute noch vorbei und finden Sie ihr Citizen Science Projekt!

Mittwoch, 27 April 2016

Die Plattform www.citizen-science.at auf der ECSA 2016

Die Plattform www.citizen-science.at auf der ECSA 2016

Vom 19.-21.05.2016 findet in Berlin die erste Konferenz der European Citizen Science Association (ECSA) statt. Wir sind von der OrganisatorInnen der Konferenz eingeladen worden, die Plattform www.citizen-science.at als ein Best-Practice-Beispiel für Europa im Rahmen einer Panel Discussion vorzustellen. Wir fühlen uns sehr geehrt und freuen uns sehr auf dieses Event auf europäischer Ebene.

Zur Zeit sind mehr als 300 WissenschaftlerInnen zu dieser Konferenz angemeldet, um über traditionelle und neue Arten der Bürgerpartizipation in wissenschaftlichen Projekten zu sprechen. Aber nicht nur BerufsforscherInnen kommen dort zu Wort. Am 21.05. gibt es auch ein Citizen Science Fest, bei dem interessierte BürgerInnen vorbeischauen und teilnehmen können. Wer mehr zu diesem Event erfahren möchte, schaut einfach hier vorbei: http://www.ecsa2016.eu/index.html

Mittwoch, 13 April 2016

Bericht zur Österreichischen Citizen Science Konferenz 2016

Bericht zur Österreichischen Citizen Science Konferenz 2016

Am 18. & 19. Februar 2016 fand am WasserCluster Lunz in Lunz am See die Österreichische Citizen Science Konferenz 2016 statt. Für alle, die leider nicht dabei sein konnten, haben wir unter http://www.citizen-science.at/eventarchiv einen kurzen Bericht zur Konferenz, zu den Workshops und ein paar Bilder online gestellt. Über Feedback zum Bericht, oder zu Themen die nicht behandelt wurden, würden wir uns im Forum unter http://www.citizen-science.at/forum freuen.

Mittwoch, 13 April 2016

Neue Partner auf www.citizen-science.at

Neue Partner auf www.citizen-science.at

Wir freuen uns sehr mittlerweile zwei institutionelle Partner aus Wien auf der Plattform begrüßen zu dürfen. Diese sind im Moment zwar noch nicht mit eigenen Projekten auf www.citizen-science.at vertreten, sind an der Methode Citizen Science jedoch sehr interessiert und möchten diese gemeinsam mit den anderen AkteurInnen in diesem Bereich fördern und voranbringen.

Bereits im März wurde das Institut für Höhere Studien Partner auf der Plattform. Das Institut für Höhere Studien (IHS) ist ein unabhängiges, nicht gewinnorientiertes Forschungsinstitut in Ökonomie, Politikwissenschaft und Soziologie. Es ist seit seiner Gründung im Jahre 1963 den höchsten Qualitätsansprüchen in Forschung und postgradualer Ausbildung verpflichtet.

Vor zwei Tagen durften wir dann auch das Naturhistorische Museum Wien auf der Plattform begrüßen. In den Forschungsabteilungen des Naturhistorischen Museums Wien betreiben etwa 60 Wissenschafterinnen und Wissenschafter aktuelle Grundlagenforschung in den verschiedensten Gebieten der Erd-, Bio- und Humanwissenschaften. Damit ist das Museum wichtiges Kompetenzzentrum für öffentliche Fragen und eine der größten außeruniversitären Forschungsinstitutionen Österreichs.

Wir heißen beide Institutionen herzlich willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Donnerstag, 17 März 2016

Citizen Science Award 2016: 8 Projekte finden sich auf www.citizen-science.at

Citizen Science Award 2016: 8 Projekte finden sich auf www.citizen-science.at

Das Zentrum für Citizen Science des OEAD hat für dieses Jahr im Rahmen des Citizen Science Awards 2016 BürgerInnen (von Einzelpersonen über Gruppen bis zu ganzen Schulklassen) dazu eingeladen, bei einem von 10 österreichischen Citizen Science Projekten vom 1. April bis zum 30. September 2016 mitzuforschen. Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft vergibt dann gemeinsam mit den jeweiligen ProjektleiterInnen Preise an die engagiertesten Citizen Scientists.

Wir freuen uns sehr, dass acht dieser zehn Projekt auf der Plattform www.citizen-science.at vertreten sind und gratulieren ihnen herzlich dazu!

Die Projekte sind:

  • Abenteuer Faltertage des Naturschutzbundes
  • Projekt Alraune der Universität Salzburg
  • DachsSpurenSuche von StadtWildTiere der VetMed Wien
  • Die Igel sind los! der Universität für Bodenkultur Wien
  • FotoQuest Austria des IIASA Laxenburg
  • ObstVerrückt der ZAMG
  • Schau ma auf die Wiesn! des Österreichischen Kuratoriums für Landtechnik und Landentwicklung
  • Tea Bag Index der AGES
Donnerstag, 17 März 2016

Kultur in der Flur: ein neues Projekt auf www.citizen-science.at

Kultur in der Flur: ein neues Projekt auf www.citizen-science.at

Wir freuen uns sehr, das Projekt "Kultur in der Flur" als 30. Citizen Science Projekt auf der Plattform willkommen zu heißen. Klein-und Flurdenkmäler, oft auch Marterl genannt, haben für die Menschen große, persönliche Bedeutung, erzählen sie doch von den Schicksalen Einzelner, von Familien, Gemeinden oder einer ganzen Region. Sie erinnern an vergessene Wege, Gefahren durch Unwetter und Arbeit, an gemeine Meuchelmorde, an Glaubenskämpfe und an die Erlösung von Pest und anderen Plagen.

Um das Wissen um diese Denkmäler und deren Erhalt zu fördern hat das Bildungs- und Heimatwerk NÖ die interaktive Kleindenkmalplattform „Kultur in der Flur“ geschaffen. Hier werden die Kleindenkmäler in einem Community-Projekt online im Internet präsentiert und mit allen bisher erhobenen Informationen, von interessierten Amateuren und Fachleuten, freiwillig und unentgeltlich detailliert und bildreich dargestellt. Die Onlineplattform bietet die Möglichkeit das Marterl auf der Google-Landkarte zu verorten, Kommentare zu schreiben oder es in seinem sozialen Netzwerk zu liken. Ferner bekommt man Vorschläge, sich ähnliche Kleindenkmäler anzusehen oder solche, die in der Nähe des gerade betrachteten Objektes stehen. Gegen eine geringe Aufwandsentschädigung kann man fachliche Eingaben vom BHW-Fachbereich prüfen und mittels Fachbereichs-Gütesiegel testieren lassen.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, dann schauen Sie vorbei unter http://www.citizen-science.at/projekte/kultur-in-der-flur.

Dienstag, 08 März 2016

Vorträge zu Citizen Science an der BOKU Wien

Vorträge zu Citizen Science an der BOKU Wien

Heute finden an der Universität für Bodenkultur zwei spannende Vorträge (in englisch) zum Thema Citizen Science statt:

  • Anne-Caroline Prévot, Forschungsdirektorin am Naturhistorischen Museum, Paris:
    "French Citizen-science programs at school: collection of scientific data and connection to nature"
  • Katherine Mathieson, Programmdirektorin der British Science Association, London:
    "Citizen Science with Schools: a UK perspective"

Wenn Sie sich diese beiden vom Institut für Integrative Naturschutzforschung organisierten Präsentationen anhören und -sehen möchten, dann haben wir hier noch einen Link mit einem Überblick der Veranstaltung und dem genauen Ort für Sie. 

Dienstag, 01 März 2016

Liste mit Citizen Science Lehrveranstaltungen

Liste mit Citizen Science Lehrveranstaltungen

In der Rubrik "In der Lehre" haben wir unter dem Punkt "An der Hochschule" nun eine Liste mit uns bekannten Lehrveranstaltungen mit dem Thema Citizen Science online gestellt. In den aufgezählten Kursen geht es entweder um die Methode Citizen Science oder sie wird im Unterricht eingesetzt. Diese Liste erhebt natürlich nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, daher würden wir uns sehr freuen, wenn Sie uns Lehrveranstaltungen an Hochschulen melden würden, die bis jetzt noch nicht berücksichtigt wurden. Es lohnt sich also immer mal wieder vorbeizuschauen um zu sehen, ob die Hochschule in Ihrer Nähe auch eine Citizen Science Lehrveranstaltung anbietet.

Freitag, 26 Februar 2016

Österreichische Citizen Science Konferenz 2016: Rückblick und Ausblick

Österreichische Citizen Science Konferenz 2016: Rückblick und Ausblick

Die Österreichische Citizen Science Konferenz 2016 ist nun eine Woche her und wir sind immer noch beeindruckt von den vielen verschiedenen Ideen und Projekten, die in Lunz am See präsentiert wurden. Mehr als 18 verschiedene österreichische Projekte haben sich vorgestellt, einige sind erst wenige Monate am Laufe, andere bereits seit mehr als 100 Jahren. Von Feldkirch bis Wien sind ProjektleiterInnen, Citizen Scientists und interessierte Personen zum WasserCluster Lunz gereist und haben gemeinsam diskutiert und Ideen gesponnen, wie die Qualität von Citizen Science in Österreich weiter gesteigert werden kann.

Wir von www.citizen-science.at sind sehr dankbar, dass wir wieder die Möglichkeit hatten, diese Konferenz zu organisieren. Dieses Mal hatten wir dabei tatkräftige Unterstützung vom WasserCluster Lunz und dem Projekt "Wasser schafft". Doch ohne die finanzielle Unterstützung des Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der Ludwig Boltzmann Gesellschaft wäre diese Konferenz nicht möglich gewesen. Auch dafür möchten wir herzlich danken.

Wie geht es nun weiter bzw. "Citizen Science - Quo vadis?": das Organisationsteam wird nun in der nächsten Zeit alle Ideen und das Feedback zur Konferenz zusammentragen und danach weitere Aktivitäten planen. Natürlich werden alle Ergebnisse wieder hier auf www.citizen-science.at online gestellt, damit auch jene, die nicht dabei sein konnten, sich ein Bild von der Konferenz machen können. Und natürlich werden wir auch bald mit der Planung der nächsten Konferenz beginnen. Wo diese stattfinden wird, verraten wir natürlich wieder hier auf der Plattform, in unserem neuen Forum und auch auf unseren Facebook-, Google+ und Twitterseiten.

Montag, 15 Februar 2016

www.citizen-science.at bei der 1. Salzburger Citizen Science Konferenz

www.citizen-science.at bei der 1. Salzburger Citizen Science Konferenz

Am 16.02.2016 findet an der Universität Salzburg die 1. Salzburger Citizen Science Konferenz statt, und die Plattform www.citizen-science.at darf sich und die fast 30 Citizen Science Projekte auf der Seite dort präsentieren. Wir freuen uns sehr, dass wir eingeladen wurden, spannende Kontakte knüpfen und interessante Vorträge hören dürfen. Wenn Sie in der Nähe von Salzburg sind, Zeit haben und auch gern mehr zu Citizen Science in Salzburg und Österreich erfahren möchten, dann schauen Sie doch auch vorbei. Wir haben hier den Anmeldelink und das Programm für Sie.

Dienstag, 09 Februar 2016

ÖCSK 2016 in den Medien

ÖCSK 2016 in den Medien

Die Zweite Österreichische Citizen Science Konferenz 2016 findet in wenigen Tagen statt. Mittlerweile wird die Konferenz auch schon in Tageszeitungen, Onlinemedien und auf diversen Plattformen erwähnt. Eine kleine Auswahl haben wir hier zusammengestellt:

Vor der Konferenz:

Der Standard: http://derstandard.at/2000030581115/Zweite-Citizen-Science-Konferenz-in-Lunz-am-See
Tiroler Tageszeitung: http://www.tt.com/home/11093694-91/citizen-science-konferenz-in-zweiter-auflage-in-lunz-am-see.csp
Umweltdachverband: http://www.umweltdachverband.at/inhalt/citizen-science-konferenz
Initiative Wachstum im Wandel: http://wachstumimwandel.at/mc-events/citizen-science-quo-vadis/?mc_id=547
Open Innovation des BMWFW: http://openinnovation.gv.at/veranstaltung/zweite-oesterreichische-citizen-science-konferenz/
Niederösterreichische Nachrichten: http://www.noen.at/nachrichten/lokales/aktuell/erlauftal/Hobby-Forscher-als-Helfer-der-Wissenschaft;art2416,709415#

Nach der Konferenz:

Niederösterreichische Nachrichten: http://www.noen.at/nachrichten/lokales/aktuell/erlauftal/Lunz-war-Reise-wert;art2416,713395

Mittwoch, 27 Januar 2016

Österreichische Citizen Science Konferenz 2016 - Das Programm steht

Österreichische Citizen Science Konferenz 2016 - Das Programm steht

Das Programm für die Österreichische Citizen Science Konferenz 2016, die vom 18.-19. Februar 2016 am WasserCluster Lunz in Lunz am See stattfindet, ist fertig und kann unter http://www.citizen-science.at/konferenz/programm eingesehen werden. Es freut uns sehr, dass wir tolle Keynotes und viele äußerst interessante Beiträge aus Wissenschaft, Kunst und Wirtschaft erhalten haben. Wir danken auch dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und der Ludwig Boltzmann Gesellschaft für die finanzielle Unterstützung der Konferenz, ohne die die Veranstaltung nicht in dieser Form stattfinden könnte. Wenn Sie auch Interesse an den Beiträgen haben, dann haben Sie noch bis zum 05.02.2016 Zeit sich unter http://www.citizen-science.at/konferenz/registrierung zu registrieren.

Mittwoch, 16 Dezember 2015

Ein neues Projekt auf www.citizen-science.at: Who cares?

Ein neues Projekt auf www.citizen-science.at: Who cares?

Haben Sie schon einmal jemanden in Ihrer Familie gepflegt? Helfen Sie regelmäßig einer Nachbarin? Haben Sie sich ehrenamtlich um Menschen mit Demenz gekümmert oder haben Sie beruflich mit Sorgen, Pflegen und Betreuung zu tun? Dann hat das Projekt "Who cares?" der Alpen-Adria Universität eine Bitte an Sie: Schreiben Sie Ihre Geschichte(n) doch auf! Diese Erzählungen werden dringend gebraucht. Denn wir alle wissen noch viel zu wenig über die Freuden und Sorgen von Helfenden. Vielleicht kann Ihre Geschichte auch andere dazu motivieren, zu sorgen, zu pflegen und zu betreuen. Und womöglich gibt Ihre Geschichte ein paar Antworten darauf, wie eine zukunftsweisende Sorgekultur ausschauen kann.

Wenn Sie mehr zu diesem Projekt erfahren möchten, schauen Sie vorbei auf http://www.citizen-science.at/projekte/who-cares.

Mittwoch, 16 Dezember 2015

Wegweiser für Citizen Science Projekte

Wegweiser für Citizen Science Projekte

Seit kurzem gibt es auf http://www.citizen-science.at/citizen-science/wegweiser eine Sammlung deutsch- und englischsprachiger Wegweiser zur Durchführung von Citizen Science Projekten. Was muss man bei der Planung eines Citizen Science Projektes beachten? Was ist überhaupt mit Citizen Science durchführbar? Wie kann ich ein Projekt zu einem bestimmten Thema durchführen?

All diese und noch weitere Fragen werden in den Wegweisern behandelt. Diese Liste soll in Zukunft erweitert werden. Sollten Sie noch andere Hilfestellungen zur Planung oder Durchführung von Citizen Science Projekten kennen, dann kontaktieren Sie uns unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Montag, 30 November 2015

Citizen Science Workshop

Interdisziplinärer Workshop mit Prof. Heidi Ballard (UC Davis).

Am 10. und 11. Dezember ist Professor Heidi Ballard von der University of California/Davis zu Gast am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Am 11. Dezember gibt sie eine keynote in einem interdisziplinären Citizen Science Workshop und diskutiert mit fünf österreichischen Citizen Science Projekten die Herausforderungen und Chancen von Citizen Science. Zusätzlich zum Workshop wird Prof. Ballard am 10. Dezember im Forschungskolloquium des Instituts zum Thema „Citizen Science as a Tool for Scientific Research: Strategies for Expanding and Deepening Public Participation“ referieren. Interessenten sind herzlich eingeladen.

Mehr Informationen zum Workshop und zur Anmeldung finden Sie hier:

Professor Heidi Ballard: http://education.ucdavis.edu/faculty-profile/heidi-ballard

Citizen Science Projekte in Österreich: http://www.citizen-science.at

Montag, 23 November 2015

Österreichische Citizen Science Konferenz 2016 - Call for Abstracts

Österreichische Citizen Science Konferenz 2016 - Call for Abstracts

Die Plattform www.citizen-science.at freut sich sehr, gemeinsam mit dem WasserCluster Lunz die Österreichische Citizen Science Konferenz 2016 zu organisieren und ankündigen zu dürfen! Sie wird am 18. und 19. Februar direkt im WasserCluster Lunz in Lunz am See stattfinden.

Unter dem Motto “Citizen Science - Quo vadis?” sollen AkteurInnen aus Wissenschaft, Kunst und Wirtschaft motiviert werden, ihre erfolgreichen Citizen Science Projekte zu präsentieren. Das Ziel der Konferenz ist, die Qualität von Citizen Science in Österreich weiter zu steigern und zu zeigen, wie durch die Anwendung dieser Methode wissenschaftlich verwertbare Ergebnisse erzielt werden können.

Die Konferenz wird sich aus Keynotes, Kurzvorträgen von TeilnehmerInnen, Workshops und einer Postersession zusammensetzen. Die Abstracts für die Kurzvorträge und Posterbeiträge können ab sofort unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! eingereicht werden. Nähere Informationen zur Konferenz finden Sie unter www.citizen-science.at/konferenz.

Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie auch auf unserer Facebook-, Google+- und Twitterseite.

Dienstag, 10 November 2015

ALRAUNE - Allergien auf der Spur: ein neues Projekt auf www.citizen-science.at

ALRAUNE - Allergien auf der Spur: ein neues Projekt auf www.citizen-science.at

Immer mehr Menschen leiden an Allergien. Ungefähr ein Drittel der Bevölkerung reagiert allergisch auf Pollen, Tierhaare oder Hausstaubmilben. Die Gründe für die Zunahme allergischer Erkrankungen sind jedoch noch nicht vollständig bekannt. „ALRAUNE – Allergien auf der Spur“ erforscht deshalb, ob Lebensstil und Umwelteinflüsse die Entstehung von Allergien beeinflussen.

Um diesem Rätsel auf die Spur zu kommen, sollen Allergiker/innen und Nicht-Allergiker/innen zu ihrer Ernährung, Fitness, Zigarettenkonsum usw. befragt werden. Vergleicht man diese Daten miteinander, kann man beispielsweise herausfinden, ob das regelmäßige Rauchen von Zigaretten die Entwicklung einer Allergie begünstigt.

Weitere Informationen zum Projekt und wie man mitmachen kann finden Sie hier.

Dienstag, 10 November 2015

Picture Pile: Ein neues Projekt auf www.citizen-science.at

Picture Pile: Ein neues Projekt auf www.citizen-science.at

In Picture Pile kann man WissenschaftlerInnen dabei helfen globale Probleme wie Klimawandel und Unterernährung zu lösen in dem man zusammen mit anderen SpielerInnen Bilderstapel sortiert! Dabei kann man auch tolle Preise gewinnen!

Das Sortieren funktioniert dabei ähnlich wie das bekannte Dating App Tinder. Es wird ein Bild angezeigt und zum Beispiel die Frage gestellt "Ist Ackerland auf dem Bild sichtbar?". Nun kann der/die Spieler/in das Bild nach rechts oder nach links schieben um die Frage mit "ja" oder "nein" zu beantworten. Zusätzlich kann man das Bild auch nach unten schieben, falls man sich nicht sicher ist.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Dienstag, 10 November 2015

Viel-Falter: Ein neues Projekt auf www.citizen-science.at

Viel-Falter: Ein neues Projekt auf www.citizen-science.at

Viele Schmetterlingsarten sind bedroht und auch früher häufige Arten werden immer seltener gesichtet. Hauptursachen für den Rückgang sind Landnutzungsänderungen, Intensivierungen in der Landwirtschaft und der vermehrte Einsatz von Insektiziden und Herbiziden.

Im Projekt Viel-Falter wurden in den Jahren 2013 bis 2015 von 15 Schulen an 35 repräsentativen Standorten Tirols einfache Schmetterlingsaufnahmen durchgeführt und in weiterer Folge mit parallel durchgeführten Erhebungen von Schmetterlings- und Vegetationsexperten verglichen. So kann angewandte Natur- und Umweltbildung in idealer Weise mit dem dringend notwendigen systematischen Erheben von Biodiversitätsdaten

Die bisher untersuchten Standorte in Tirol sollen in Zukunft auch von Freiwilligen nach der Viel-Falter Methode beobachtet werden. Wie und wo man mitmachen kann, erfahren Sie hier.

Montag, 02 November 2015

www.citizen-science.at bei der Generalversammlung der ECSA in Barcelona

www.citizen-science.at bei der Generalversammlung der ECSA in Barcelona

Die Plattform www.citizen-science.at hatte vergangene Woche die Möglichkeit sich bei der Generalversammlung der European Citizen Science Association (ECSA) zu präsentieren. Wir haben uns sehr gefreut, dass die Plattform mittlerweile als starker Partner auf europäischer Ebene gesehen wird und auch die Vertreterinnen der Australian Citizen Science Association (ACSA) und der amerikanischen Citizen Science Association (CSA) sehr an der Plattform und den Projekten darauf interessiert waren.

Zu Beginn der Versammlung stellten die GastgeberInnen der Versammlung Citizen Science Projekte in und aus Barcelona auf einer Citizen Science Safari vor. Bei dieser Safari konnten die TeilnehmerInnen etwas zu einer invasiven Gelsenart erfahren, oder wie Wassertrübung mit Hilfe von TaucherInnen gemessen werden kann. Im Anschluss daran fand im Disseny Hub in Barcelona noch eine Podiumsdiskussion mit VertreterInnen der Universität Barcelona, der ACSA, der CSA und natürlich der ECSA statt.

Am zweiten Tag gab es die Citizen Science Project Fair, Lightning Talks und Workshops statt, bevor am Nachmittag im formalen Teil der Generalversammlung die Strategie der ECSA für das kommende Jahr beschlossen wurde.

Wer mehr Details zur Generalversammlung nachlesen möchte, unter folgendem Link kann man die Social Media Aktivitäten während der Konferenz nachlesen: https://tagboard.com/ecsabcn/250938

Montag, 02 November 2015

Pollentagebuch - ein neues Projekt auf www.citizen-science.at

Pollentagebuch - ein neues Projekt auf www.citizen-science.at

Mit dem Projekt "Pollentagebuch" ist ein neues, für Pollenallergiker bedeutendes Citizen Science Projekt auf www.citizen-science.at gelistet. In 13 Ländern (Österreich, Deutschland, Schweiz, Frankreich, Großbritannien, Schweden, Finnland, Kroatien, Ungarn, Litauen, Serbien, Slowenien und Türkei) haben NutzerInnen die Möglichkeit die eigenen allergischen Beschwerden zusammen mit der Medikamenteneinnahme zu dokumentieren und so einen Überblick über die eigene Pollenallergie zu bekommen.

Durch das "Pollentagebuch" konnten erst Projekt wie die Pollen App, die Belastungslandkarte und die personalisierte Polleninformation ermöglicht werden. Wer selber unter einer Pollenallergie leidet oder jemanden kennt, der darunter leidet, der kann sich hier weitere Informationen zu diesem Projekt holen.

Mittwoch, 14 Oktober 2015

Herbstkampagne des Projekts FotoQuest Austria

Herbstkampagne des Projekts Fotoquest Austria

FotoQuest Austria - Erkunde die österreichische Landschaft und hilf der Wissenschaft beim Umwelt- und Klimaschutz

Mit der FotoQuest Austria App kannst du in deiner Freizeit der Wissenschaft bei der Verbesserung von wichtigen Datensätzen für die Erforschung von Landschaftsveränderungen in Österreich helfen.

Mit der FotoQuest Austria App des Forschungsinstituts IIASA kann man in der Freizeit mit dem Smartphone einen Beitrag zur Wissenschaft und zum Klimaschutz leisten. Die WissenschaftlerInnen des IIASA arbeiten an einer detaillierten und aktuellen Datenbank zur sogenannten Bodenbedeckung und Bodennutzung in Österreich. Solche Daten sind die Basis für nachhaltige Städteplanung, Klimawandelforschung, Naturschutz und Wassermanagement. Ein besonderes Augenmerk liegt hier beispielsweise auf dem Schutz von Feuchtgebieten, die große Mengen an CO2 abspeichern und deshalb für die Bekämpfung des Klimawandels extrem wichtig sind.

Mit der FotoQuest Austria App kannst du mit deinem Smartphone etwa beim Joggen oder Wandern zur WissenschaftlerIn werden, wertvolle Daten sammeln, einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und gleichzeitig wie bei einer Schatzsuche mit deinen gesammelten Punkten Preise gewinnen. Die App funktioniert ganz einfach: mit Hilfe des GPS deines Smartphones navigiert sie dich bis an den Ort, zu dem uns Landschaftsdaten fehlen, und hilft dir anschließend, die notwendigen Fotos und Informationen abzuspeichern und hochzuladen.

Warum Landbedeckung?

Jeden Tag werden in Österreich 190.000 m2 Land in Geschäfts-, Wohn-, Freizeit und Verkehrsflächen umgewandelt.[1] Oft müssen Wiesen, Wald und landwirtschaftliche Flächen Platz machen für Einkaufszentren oder Parkplätze. Straßennetzwerke zerlegen viele Ökosysteme in isolierte Fragmente. Ohne eine nachhaltige Planung, ermöglicht durch vollständige Datensätze, besteht die Gefahr, dass fruchtbare Böden, Artenvielfalt und natürliche CO2-Speicher Asphalt und Beton weichen müssen[2]. Außerdem steigt durch die zunehmende Oberflächenversiegelung und Überbauung die Gefahr von Überschwemmungen drastisch.

Es ist ein Abenteuer!

Durch deine Teilnahme an FotoQuest Austria lieferst du nicht nur wichtige Daten für die Erhaltung der Natur und der Artenvielfalt in Österreich, sondern kannst mit deinen gesammelten Punkten auch Preise gewinnen, z.B. werden während der Herbstkampagne Gutscheine von Bergfuchs verlost:

1. Preis: 200€-Gutschein von Bergfuchs
2. Preis: 150€-Gutschein von Bergfuchs
3. Preis: 100€-Gutschein von Bergfuchs
4. Preis: 50€-Gutschein von Bergfuchs

FotoQuest ist eine Schatzsuche, bei der du dich als Entdecker im Namen der Wissenschaft und zum Wohle des Naturschutzes an neue Orte begibst. Als Experte/in berichtest du den WissenschaftlerInnen am Schreibtisch von deinen Beobachtungen. Nebenbei wirst du dich auch ganz automatisch mit den Feinheiten der österreichischen Vegetation vertraut machen. Bist du bereit für diese Herausforderung? Werde mit der FotoQuest Austria App in deiner Freizeit zum/zur WissenschaftlerIn und schütze Österreichs Natur.

Montag, 12 Oktober 2015

Newton-Beitrag zu www.citizen-science.at und zwei Projekten

Newton-Beitrag zu www.citizen-science.at und zwei Projekten

In der ORF-Sendung Newton wurde die Plattform www.citizen-science.at, sowie die Projekte "Roadkill" und "Tea Bag Index" vorgestellt. Wer die ganze Sendung nachsehen möchte, der muss ich beeilen: der Beitrag ist nur noch bis 17.10.2015 unter folgender Adresse online: http://tvthek.orf.at/program/Newton/1306/Newton-Citizen-Science/10737749/Newton-Citizen-Science/10746887.

Donnerstag, 08 Oktober 2015

Vielfalt bewegt! Alpenverein - ein neues Projekt auf www.citizen-science.at

Vielfalt bewegt! Alpenverein - ein neues Projekt auf www.citizen-science.at

Wir freuen uns sehr, wieder ein neues Projekt und einen neuen Partner auf www.citizen-science.at begrüßen zu dürfen! Das Projekt "Vielfalt bewegt! Alpenverein" des Österreichischen Alpenvereins ist eine Langzeitstudie, deren Ziel es ist, geeignete Maßnahmen zur Verringerung des Artenrückgangs und zum Schutz von Lebensräumen zu setzen.

Kompakt aufbereitete Steckbriefe zu den ausgewählten Pflanzen und Tieren sollen den BeobachterInnen bei ihren Wanderungen das Aufspüren der Arten erleichtern. Spannende und informative Geschichten dienen als Merkhilfe. In klar strukturierten Erhebungsbögen können dann die Daten aus der Naturbeobachtung, wie beispielsweise die geografische Lage, die Seehöhe, das Wetter oder eine Beschreibung des Lebensraums der Indikator-Arten eingetragen werden.

Mehr Informationen zu diesem spannenden Projekt finden Sie hier.

Samstag, 19 September 2015

YAPES - ein neues Projekt auf www.citizen-science.at

YAPES - ein neues Projekt auf www.citizen-science.at

Ein neues Projekt der Universität Wien zur Teilnahme von Jugendlichen am politischen Prozess ist nun auf www.citizen-science.at zu finden. Einerseits sinkt das Interesse von Jugendlichen an der Politik stetig, andererseits sind sie online hoch aktiv und konsumieren auch politische Inhalte über das Internet und soziale Medien.

YAPES möchte herausfinden, über welche Quellen und welche politischen Inhalte Jugendliche über das Internet konsumieren. Die Jugendlichen gehen dabei selbst diesen Fragen nach und schärfen dabei ihren politischen Beobachtungssinn und leisten gleichzeitige einen erheblichen Beitrag zur wissenschaftlichen Datenerhebung.

Mehr Informationen zum Projekt und zur Anmeldung finden Sie hier.

Montag, 07 September 2015

Bericht von der GFÖ-Tagung in Göttingen

Bericht von der GFÖ-Tagung in Göttingen

Wie letzte Woche bereits berichtet, haben sich drei Projekte, die hier auf www.citizen-science.at zu finden sind, bei der jährlichen Tagung der Gesellschaft für Ökologie Deutschland, Österreich und Schweiz präsentiert. Dabei handelte es sich um "Die Igel sind los!", "StadtWildTiere" und das "Projekt Roadkill". Zusätzlich zu diesen drei für alle Interessierten offenen Projekte, wurden noch das Projekt "BOKUArion" (ein Projekt, dass nur in der Universitätslehre an der Universität für Bodenkultur eingesetzt wird) und das Projekt "Vielfalter" (ein Schulprojekt der Universität Innsbruck) vorgestellt.

Als sehr beliebt hat sich auch die von Florian Heigl, Johann Zaller und Aletta Bonn organisierte Session zum Thema "Citizen Science in Ecology - successful scientific case studies from Europe" erwiesen. Hier präsentierten sich Citizen Science Projekte aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Schweden und die ProjektleiterInnen diskutierten nach der Session noch mit dem Publikum und Richard Primack, einem der Keynote-Speaker der Tagung und Editor in Chief des Fachjournals "Conservation Biology". Wer sich mehr zu den Themen dieser Session informieren möchte, kann die Twittermeldungen dazu (und auch zu anderen Themen) hier nachlesen. Alle Abstracts zu den Vorträgen und Postern in dieser Session können Sie auch hier herunterladen (Book of Abstracts Seiten 316 bis 326). 

Mittwoch, 02 September 2015

Mehrere tausend Füchse in Wien

Das Poster Citizen science project "StadtWildTiere" Vienna: Red fox observability and influence factors on human-fox encounters präsentiert von Theresa Walter auf der GFÖ 2015 in Göttingen findet großen Anklang. Mehrere Tageszeitungen berichten über erste Ergebnisse des Citizen Science Projekts StadtWildTiere, welches von der Veterinärmedizinischen Universität Wien durchgeführt und in Zusammenarbeit mit dem Institut für Zoologie der Universität für Bodenkultur Wien ausgewertet wird.

Eine Auswahl der Newsbeiträge zum Thema finden Sie hier:

https://science.apa.at/rubrik/natur_und_technik/In_Wien_leben_mehrere_tausend_Fuechse/SCI_20150902_SCI39391351425159476 

http://www.kleinezeitung.at/s/chronik/oesterreich/4811679/Wilde-Stadt_In-Wien-leben-mehrere-tausend-Fuchse

http://www.vienna.at/wildtiersichtungen-mehrere-tausend-fuechse-leben-in-wien/4440698

http://derstandard.at/2000021624858/In-Wien-leben-einige-tausend-Rotfuechse

http://wien.orf.at/news/stories/2729460/

http://www.krone.at/Wissen/Forscherin_In_Wien_leben_mehrere_Tausend_Fuechse-Finden_hier_alles-Story-470160

Samstag, 29 August 2015

Citizen Science bei der jährlichen Tagung der Gesellschaft für Ökologie Deutschland, Österreich, Schweiz in Göttingen

Citizen Science bei der jährlichen Tagung der Gesellschaft für Ökologie Deutschland, Österreich, Schweiz in Göttingen

Drei Projekte, die man hier auf www.citizen-science.at finden kann, präsentieren sich vom 31.08.-04.09.2015 bei der jährlichen Tagung der Gesellschaft für Ökologie Deutschland, Österreich, Schweiz (GFÖ). Dabei handelt es sich um die Projekte "Die Igel sind los!", "StadtWildTiere" und "Projekt Roadkill". Und nicht nur das, Florian Heigl und Johann Zaller vom Projekt Roadkill organisieren sogar gemeinsam mit KollegInnen aus Deutschland eine Citizen Science Session bei dieser Tagung.

Das Programm der Tagung findet man hier.

Freitag, 21 August 2015

Die Igel sind los! - Ein neues Projekt auf www.citizen-science.at

Die Igel sind los! - Ein neues Projekt auf www.citizen-science.at

Igel sind Kulturfolger und fühlen sich daher in unseren Gärten besonders wohl. Das Projekt "Die Igel sind los!" möchte daher die Verbreitung der beiden Igelarten (nördlicher Weissbrustigel und Braunbrustigel) in Österreich gemeinsam mit interessierten BürgerInnen erforschen. Vor allem der Lebensraum Garten steht dabei mit im Fokus der Forschung.

Mitmachen können alle, die einen eigenen Garten haben oder Zugang zu einem Garten haben. Durch die Verwendung eines sogenannten Igeltunnels eignet sich das Projekt auch sehr (aber natürlich nicht nur) für Kinder. Wer nun mehr darüber erfahren möchte oder sogar gleich mitmachen möchte, der findet auf "Die Igel sind los!" weitere Informationen.

Wir freuen uns jedenfalls sehr, dass wir dieses neue Projekt nun auf unserer Plattform begrüßen dürfen!

Donnerstag, 20 August 2015

Wasser schafft: BürgerInnen forschen gemeinsam mit dem Wassercluster Lunz

Wasser schafft: BürgerInnen forschen gemeinsam mit dem Wassercluster Lunz

Vor erst einer Woche mussten wir über die große Hitze und die anhaltende Trockenheit in weiten Teilen Österreichs berichten. Mittlerweile hat es geregnet und das Wasser hat Abhilfe geschaffen. Doch Wasser schafft noch mehr!

Das Projekt "Wasser schafft" untersucht gemeinsam mit BürgerInnen, wie sich Veränderungen in der Gewässergestalt auf die Wasser- und Sedimentqualität von unterschiedlich verschmutzten Bächen auswirkt. Durch Gewässerbegradigung haben Bäche und Flüsse nicht mehr so hohe Selbstreinigungskräfte wir natürlich verlaufende Gewässer, da ihnen Rückhaltebereiche, in denen dem Wasser Stoffe entzogen werden können, fehlen. Bis heute gibt es nur wenige Studien darüber, wie sich das Zusammenspiel von Verschmutzung und Gewässergestalt auf die Wasser- und Sedimentqualität von Bächen auswirkt. Das Projekt „Wasser schafft“ soll hier für Österreich Grundlagen schaffen, um Vorschläge für das Management von mehrfach belasteten Bächen in intensiv genutzten Gebieten auszuarbeiten.

Donnerstag, 13 August 2015

Projekt Fire-Database: Feuergefahr in Österreich derzeit sehr hoch

Projekt Fire-Database: Feuergefahr in Österreich derzeit sehr hoch

Durch die anhaltende Hitze und Trockenheit in weiten Teilen Österreichs ist die Waldbrandgefahr besonders groß. Jede unachtsam weggeworfene Zigarette und jedes kleine Grillfeuer kann derzeit einen Waldbrand auslösen. Damit betrifft die Dürre nicht nur die Landwirtschaft und die Schifffahrt, sondern auch einen jener Orte, in dem viele Menschen bei solch hohen Temperaturen Abkühlung und Ruhe finden: den Wald.

Das Projekt Fire-Database erforscht bereits seit 2013 mit Hilfe von Citizen Science die Charakteristik von Waldbränden. Gerade Tirol, Steiermark, Kärnten und das südliche Niederösterreich werden besonders häufig von Waldbränden im Frühjahr und Sommer heimgesucht. Wer mehr über Waldbrände erfahren möchte oder selbst Daten zu aktuellen oder historischen Bränden teilen möchte, der kann sich beim Projekt Fire-Database informieren.

Freitag, 31 Juli 2015

Umfragen zu Citizen Science

Umfragen zu Citizen Science

Zwei Umfragen sind gerade zu Citizen Science im Gange. In der ersten Umfrage wollen wir gemeinsam mit unseren Partnern aus der Schweiz und Deutschland herausfinden, welcher Mehrwert durch Citizen Science in der Bildung entsteht. Wir wollen wissen, wie ExpertInnen aus dem Bildungsbereich mit ExpertInnen aus Wissenschaft und Umweltschutz zusammenarbeiten könne und welche Rahmenbedingungen dazu notwendig sind. Mit den Ergebnissen möchten wir ein Signal in Richtung Forschungs- und Bildungsförderung setzen. Hier der Link zur Umfrage: https://de.surveymonkey.com/r/CitizenScience-und-Bildung

Die zweite Umfrage geht vom Joint Research Centre der Europäischen Kommission aus und möchte den Stand von Datenmanagement-Praktiken im Bereich Citizen Science auf lokaler und europäischer Ebene erheben. Die Ergebnisse sollen dazu verwendet werden, weitere Schritte der EU im Bereich Citizen Science besser planen zu können. Und hier auch der Link zu dieser Umfrage: https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/CSDataManagement

 

Donnerstag, 30 Juli 2015

Bienencheck: Bereits mehr als 80.000 Einträge

Bienencheck: bereits mehr als 80.000 Einträge

Bienen haben den Ruf fleißige Tiere zu sein und werden von den meisten Menschen geschätzt. Doch was vielen nicht bekannt ist, ist die Tatsache, dass es neben der uns bekannten Honigbiene noch viele weitere Wildbienenarten gibt. Diese sind mindestens genauso wichtig wie die Honigbiene, doch leider sind werden sie durch Habitatveränderungen und Pestizide bedroht.

Gemeinsam mit Ö3 hat Global 2000 deshalb im Juni das Projekt Bienencheck gestartet. Bereits mehr als 80.000 (!) Einträge wurden mit einer eigens dafür entwickelten App gemacht. Durch sie sollen die TeilnehmerInnen spielerisch mehr über die mehr als 700 Wildbienenarten in Österreich erfahren.

Die Aktion läuft allerdings nicht mehr lange. Wer sich die App noch nicht heruntergeladen hat, der sollte sich also beeilen.

Donnerstag, 30 Juli 2015

Wir schauen auf unsere Wiese!

"Wir schauen auf unsere Wiese!"

Unter diesem Motto beobachten LandwirtInnen die Entwicklung von Tieren und Pflanzen auf ihren Wiesen. Damit werden einerseits die LandwirtInnen dazu angeregt Zusammenhänge zwischen der Art der Bewirtschaftung und Artenvielfalt auf ihren eigenen Wiesen zu erkennen, andererseits sollen auch Bewirtschaftungsauflagen mit den Ergebnissen besser evaluiert werden können.

Mitmachen können alle BäuerInnen und AlmbewirtschafterInnen mit extensiven Wiesen und Weiden (am besten Betriebe die bei der ÖPUL-Naturschutzmaßnahme „WF“ (wertvolle Flächen) teilnehmen). Am Beginn steht eine Einschulung durch eine/n ÖkologIn. Dabei wird vereinbart, welche Indikatorarten jährlich beobachtet und gezählt werden sollen. Die TeilnehmerInnen dokumentieren daraufhin jährlich die Indikatorarten und die Bewirtschaftung der Wiese und geben die Daten auf der Online-Plattform www.biodiversitaetsmonitoring.at ein.

Ein tolles Projekt, dass bereits 700 LandwirtInnen und SchülerInnen begeistert! Mehr Infos dazu findet ihr unter http://www.citizen-science.at/projekte/landwirte.

Montag, 27 Juli 2015

Green Week Brussels 2015: Video der Präsentation online

Green Week Brussels 2015: Video der Präsentation online

Wer die News hier auf www.citizen-science.at aufmerksam verfolgt, hat sicher auch mitbekommen, dass sich die Plattform auf Einladung der EU Kommission in Brüssel bei der diesjährigen Green Week einem breiten, europäischen Publikum präsentieren durfte. Diese Präsentation, bei der auch das "Projekt Roadkill" vorgestellt wurde, kann nun (auch auf Deutsch) auf http://ec.europa.eu/environment/greenweek/ nachgesehen werden.

Dazu einfach auf "Programme" klicken und den "4 June 2015" auswählen. Unter der Session 6.3, "Communicating nature & biodiversity: from awareness-raising to citizen engagement" findet sich ein Video der gesamten Präsentation, wahlweise in Originalsprache, Deutsch, Französisch oder Spanisch. Wir wünschen viel Spaß beim Schauen!

Mittwoch, 15 Juli 2015

Projekt Geomaus - Kleinsäugern auf der Spur

Projekt Geomaus - Kleinsäugern auf der Spur

Jeder kennt Mäuse als Schädlinge. Doch trotzdem ist erstaunlich wenig über die Verbreitung von Kleinsäugern in Österreich bekannt. Das Projekt Geomaus möchte diese Wissenslücke schließen und braucht dafür Ihre Hilfe!

Im Projekt Geomaus werden Informationen über die Verbreitung von Kleinsäugern in Österreich, Deutschland und der Schweiz gesammelt. Naturinteressierte sind eingeladen ihre Beobachtungen zu melden, um mehr über das Vorkommen von kleinen Säugetieren zu erfahren. Als Hilfe dienen zwei Bestimmungsschlüssel, Informationen zu Spurenbildern sowie zu Aussehen, Biologie und Lebensweise der Arten. Die Meldung erfolgt mit einem Formular, in welchem die benötigten Daten wie Tierart, Fundort, Datum und Foto (optional) übermittelt werden können. Eine angepasste mobile Version erleichtert die Eingabe im Gelände und verfügt zudem über eine Standortsuche. Die eingegangenen Funddaten sind nach einer Bearbeitungszeit von rund einer Woche auf einer Karte abrufbar.

Die Daten werden in die Datenbank "GeoMaus" übertragen, wo sie nach Bedarf für verschiedene Artenschutzprojekte zur Verfügung stehen. Schauen Sie doch noch heute beim Projekt Geomaus vorbei und informieren Sie sich über diese faszinierenden Säugetiere!

Montag, 13 Juli 2015

Global 2000 veröffentlicht Video zum Projekt Bienencheck

GLOBAL 2000 in Kooperation mit TV-Salon am Naschmarkt veröffentlichte über APA OTS das Video "Bienen sehen - Bienen zählen" zu ihrer neuen Biencheck App. Sie können sich dieses Video gleich hier ansehen:

Freitag, 10 Juli 2015

APA, Ö1, science.orf.at, der Standard, die Tiroler Tageszeitung und oekonews.at berichten über FotoQuest Austria

Gestern wurde auf Ö1 in "Wissen aktuell" über das neue Citizen Science Projekt FotoQuest Austria des IIASA berichtet. Auch science.orf.at widmete sich dem Projekt und stellte es heute in einem ausführlichen Artikel dar.

Die Ö1 Sendung können Sie hier nachhören: http://oe1.orf.at/programm/408772

Zum science.orf.at Artikel gelangen Sie hier: http://science.orf.at/stories/1760550/

Zum Standard Artikel kommen Sie hier: http://derstandard.at/2000018843942/Mithilfe-bei-Forschung-zu-geaenderter-Landnutzung-erhofft

Den Tiroler Tageszeitung Artikel können Sie hier nachlesen: http://www.tt.com/home/10246964-91/bev%C3%B6lkerung-soll-f%C3%BCr-forscher-%C3%A4nderung-der-landnutzung-dokumentieren.csp

Den Bericht von oekonews.at finden Sie hier: http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1100186

Auch ein Video wurde nun zur App von APA-OTS/TV Salon/GLOBAL 2000 veröffentlicht:

Freitag, 10 Juli 2015

Mykodata - Pilze in Österreich

Mykodata - Pilze in Österreich

Das Projekt Mykodata der Österreichischen Mykologischen Gesellschaft möchte das Vorkommen und die Verbreitung von Pilzen in Österreich dokumentieren und darstellen. Die frei zugängliche Online-Version der Datenbank bietet die Möglichkeit, die Verbreitungsbilder der über 8.100 Pilztaxa einzusehen und den aktuellen Datenstand mit über 440.000 Fundmeldungen abzurufen, die von über 13.000 verschiedenen Fundorten in ganz Österreich stammen. Jeder Datensatz beinhaltet neben möglichst exakten Orts- und Zeitangaben wichtige Informationen zu Lebensraum und Substrat der Pilznachweise, zur Bestimmung und wissenschaftlichen Dokumentation der Pilzfunde sowie zur Herkunft und Quelle der gespeicherten Daten.

Viele Beobachtungen zum Auftreten von Pilzarten werden von Amateurmykologen gemeldet. Österreichweit tragen Citizen Scientists mit ihren Pilzdaten somit maßgeblich zum Fortgang des Projekts bei. Wenn auch Sie bei ihrem nächsten Spaziergang durch den Wald oder bei Ihnen zuhause im Garten einen Pilz entdecken, dann schauen Sie doch bei Mykodata vorbei und melden Sie ihn!

Freitag, 10 Juli 2015

FotoQuest Austria ist App der Woche in der ORF-Sendung "heute konkret"

FotoQuest Austria ist App der Woche in der ORF-Sendung "heute konkret"

Wir gratulieren dem Team von FotoQuest Austria am IIASA recht herzlich zur App der Woche der ORF-Sendung "heute konkret". Wer den Beitrag verpasst hat, kann ihn sich hier noch 1 Woche lang ansehen.

 

Freitag, 03 Juli 2015

GWEN Magazine: Ein Artikel über Citizen Science in Deutschland, Österreich und der Schweiz

GWEN Magazine: Ein Artikel über Citizen Science in Deutschland, Österreich und der Schweiz

In der aktuellen Ausgabe des GWEN Magazine wird über Citizen Science in Deutschland, Österreich und der Schweiz berichtet. Auch www.citizen-science.at wird erwähnt. Hier kann man den Artikel nachlesen.

Donnerstag, 02 Juli 2015

Reden Sie mit! - Beiträge noch bis 06.07.2015 möglich

Reden Sie mit! - Beiträge noch bis 06.07.2015 möglich

Die erste Phase des Projektes "Reden Sie mit!" steht kurz vor dem Abschluss. Noch bis 06. Juli 2015 können Sie mitbestimmen, welche Fragen im Bereich psychische Erkrankungen die Wissenschaft aufgreifen soll. Ihre Beobachtungen im Umgang mit psychischer Krankheit sind von höchstem Wert für die Forschung. Egal, ob Sie selbst betroffen sind oder jemanden begleiten – als Angehörige/r, Betreuende/r, Therapeut/in oder Arzt/Ärztin. Betroffenheit schafft Wissen.

Es wurden bereits über 250 Beiträge eingereicht und man kann sich bereits jetzt Videos von Interviews direkt auf der Website oder über den projekteigenen Youtubechannel ansehen. Die Beiträge werden nach dem 06. Juli analysiert und zu neuen Forschungfragen verdichtet. Die Ergebnisse sollen dann im Dezember veröffentlicht werden. Wenn auch Sie sich an diesem spannenden Projekt beteiligen möchen, schauen Sie doch auf "Reden Sie mit!" vorbei, registrieren Sie sich und bringen Sie Ihre Fragen und/oder Erfahrungen ein!

Mittwoch, 10 Juni 2015

Auf der Green Week in Brüssel

Am 4. Juni war es dann soweit, wie angekündigt flogen Johann Zaller, Daniel Dörler und Benjamin Dauth nach Brüssel um das Projekt Roadkill und die Citizen Science Plattform Österreich forscht www.citizen-science.at vor einem Publikum bestehend aus Akteuren in der Politik, NGOs, Universitäten uvm. vorzustellen. Nicht mittels trockener Powerpoint wurde präsentiert, sondern interaktiv, indem das Publikum Roadkills live bestimmen musste. Die Vorstellung war gelungen und auch am Stand in der Exhibition Hall konnten viele Besucher begrüßt werden. Einige zeigten auch Interesse das Projekt Roadkill in ihrem Land in Kooperation mit uns durchzuführen. Klingt spannend, aber wann konkrete Schritte dazu gesetzt werden ist noch unbekannt. Wir werden hier über die weiteren Entwicklungen berichten.

Die Präsentation gibt es hier als Download und bald soll es auch ein Video dazu geben.

Freitag, 19 Juni 2015

Gleich zwei Berichte zu citizen-science.at und Projekt Roadkill

Zwei Berichte sind in den letzten zwei Wochen zu citizen-science.at und dem Projekt Roadkill erschienen. Näher auf das Projekt Roadkill wird im Artikel "Dialog auf Augenhöhe - Laienwissenspotentiale und deren institutionelle Integrationsmöglichkeiten" von Florian Heigl und Daniel Dörler im Jahrbuch 2015 der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung eingegangen. Dieses Jahrbuch ist hier erhältlich: http://www.umweltbildung.at/nachrichten/langtexte/jahrbuch-bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung-2015-bne-reloaded-soeben-erschienen.html

Der Artikel "Österreich forscht - Die Citizen Science Plattform" von Florian Heigl, Daniel Dörler, Benjamin Dauth und Johann G. Zaller erschien in der neuen oead news, hier wird die Plattform citizen-science.at vorgestellt und auf ihre Ziele näher eingegangen. Dieser Artikel und die komplette Zeitschrift mit dem Schwerpunktthema "Citizen Science: Wir forschen mit" ist frei zugänglich unter http://issuu.com/oead.worldwide/docs/oead-news-97_web_2/1

Freitag, 19 Juni 2015

FotoQuest Austria wurde gestartet

FotoQuest Austria, das neue Citizen Science Projekt der IIASA in Laxenburg bei Wien wurde nun gestartet. Mit der FotoQuest Austria App können Sie in Ihrer Freizeit der Wissenschaft bei der Verbesserung von wichtigen Datensätzen für die Erforschung von Landschaftsveränderungen in Österreich helfen. Sie können dazu Apps für iOS und Android runterladen und sofort loslegen. Eine genaue Beschreibung wie das Projekt überhaupt funktioniert, finden Sie auf http://www.citizen-science.at/projekte/fotoquest-austria oder auf http://fotoquest.at/.

Am 7. Juli 2015 stellt das Forschungsinstitut IIASA in Laxenburg bei Wien die App FotoQuest Austria vor, mit der jede/r Interessierte mit dem Smartphone einen Beitrag zur Wissenschaft und zum Klimaschutz leisten kann. Die Wissenschaftler des IIASA arbeiten an einer detaillierten und aktuellen Datenbank zur sogenannten Bodenbedeckung und Bodennutzung in Österreich. Solche Daten sind die Basis für nachhaltige Städteplanung, Klimawandelforschung, Naturschutz und Wassermanagement. Ein besonderes Augenmerk liegt hier beispielsweise auf dem Schutz von Bäumen und Feuchtgebieten, die große Mengen an CO2 abspeichern und deshalb für die Bekämpfung des Klimawandels extrem wichtig sind.

Mit der FotoQuest Austria App können Sie mit Ihrem Smartphone etwa beim Joggen oder Wandern zur Wissenschaftlerin oder Wissenschaftler werden, wertvolle Daten sammeln, einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und gleichzeitig wie bei einer Schatzsuche mit Ihren gesammelten Punkten Preise gewinnen. Die App funktioniert ganz einfach: mit Hilfe des GPS Ihres Smartphones navigiert sie Sie bis an den Ort, zu dem uns Landschaftsdaten fehlen, und hilft Ihnen anschließend, die notwendigen Fotos und Informationen abzuspeichern und hochzuladen.

Freitag, 12 Juni 2015

Bienencheck: Ein neues Projekt auf www.citizen-science.at

Bienencheck: Ein neues Projekt auf www.citizen-science.at

Mit der GLOBAL 2000 Bienencheck-App kann man ab sofort bis Ende August mit jeder entdeckten Wildbiene bei der ersten "Wildbienen-Volkszählung Österreichs" mitmachen. Spielerisch erfährt man dabei viel über die häufigsten Wildbienenarten Österreichs. Auf einer Bienenkarte wird jedes Mal Mitmachen österreichweit sichtbar. Und zählt man öfter Bienen in der Umgebung, wird man mit Titeln wie "Bienenkönig/in" oder "Meister/in der Wildbienen" belohnt. So kann jede/r seinen Ort und sein Bundesland in der Zählung vertreten und mit einem Blick vergleichen, wie viele Bienen in anderen Teilen Österreichs gesichtet wurden.

Ohne Wildbienen gäbe es viele unserer Nahrungsmittel nicht. Würden sie aussterben, hätte das katastrophale Auswirkungen auf unser Leben. Sie bestäuben zwei Drittel unserer Nahrungspflanzen-Arten. Der Großteil der 700 Wildbienen-Arten ist derzeit bedroht, die Population vieler Arten ist extrem klein und empfindlich gegenüber äußeren Störungen. Blütenarme oder frisch gemähte Flächen lassen die Bienen hungern, ausgeräumte, sterile Landschaften bieten keine Nistplätze und zusätzlich setzen ihnen Pestizide zu.

Wenn auch Sie sich für die Wildbienen einsetzen möchten, holen Sie sich noch heute die App und schauen sie beim Bienencheck vorbei!

Freitag, 12 Juni 2015

Fire-Database: Ein neues Projekt auf www.citizen-science.at

Fire-Database: Ein neues Projekt auf www.citizen-science.at

Das Institut für Waldbau der Universtität für Bodenkultur Wien untersucht seit 2008 im Rahmen mehrerer Forschungsprojekte die Ursachen und Charakteristika von Waldbränden in Österreich, sowie das Brandverhalten, die Mortalität der betroffenen Baumindividuen und die Regeneration der Waldbestände. Im Frühjahr 2013 wurde dann eine Webplattform erstellt, mit deren Hilfe Waldbrände gemeldet werden können, oder Interessierte sich Informationen, Grafiken und Statistiken zu Waldbränden in Österreich beschaffen können.

Meist liegt die Ursache von Waldbränden in menschlichem Verhalten, sei es durch außer Kontrolle geratene Lagerfeuer oder die berühmte weggeworfene Zigarette. Aber auch Blitzschläge sind vor allem in den Sommermonaten oft die Ursache von Bränden. Die meisten Waldbrände werden im Frühjahr und Sommer registriert. Teile von Kärnten, Tirol, Steiermark sowie die südlichen Regionen von Niederösterreich sind vergleichsweise häufig von Waldbränden betroffen.

Wenn auch Sie sich für Waldbrände in Österreich interessieren oder ein aktuelles oder schon länger zurückliegendes Feuer in ihrer Gegend melden möchten, schauen Sie doch auf der Fire-Database vorbei.

 

 

Montag, 01 Juni 2015

Kronen Zeitung, Die Presse, futurezone und der Standard: Neue Plattform für Wildtierbeobachtungen

Kronen Zeitung, Die Presse, futurezone und der Standard: Neue Plattform für Wildtierbeobachtungen

In den Onlineausgaben von gleich drei Tageszeitungen und auf www.futurezone.at wurde am vergangenen Wochenden über den Relaunch der Plattform "StadtWildTiere" berichtet. Nachzulesen sind die Artikel unter folgenden Links:

Kronen Zeitung
Die Presse
Der Standard
futurezone

Mittwoch, 27 Mai 2015

Wildtiere in Wien wird StadtWildTiere.at

Wildtiere in Wien wird StadtWildTiere.at

Der Onlineauftritt des Projektes "Wildtiere in Wien" erfährt heute einen Relaunch. In Kooperation mit "Wiener Wildnis" widmet sich StadtWildTiere.at in einem Schwerpunkt den Füchsen in Wien. Wo halten sich die meisten Füchse in Wien auf? Zu welcher Uhrzeit werden die meisten Füchse beobachtet? Wer begegnet Meister Reineke? Helfen Sie mit diese und weitere Fragen zu klären und melden Sie ihre Begegnung mit dem Rotfuchs in und um Wien!

Generell beschäftigt sich StadtWildTiere.at aber mit allen in Wien vorkommenden Säugetieren und freut sich über jede Meldung! Sie haben ein Wildtier gesehen und möchten mehr über die Art erfahren und Ihre Beobachtung mit anderen teilen? Sie haben ein totes oder verletztes Wildtier gefunden und fragen sich was zu tun ist? Ein Dachs durchwühlt nachts ihren Garten? Dann möchte Sie StadtWildTiere.at informieren, aufklären und dazu einladen Ihre Wildtierbegegnungen zu melden und somit ihr Wissen in ein wissenschaftliches Projekt einzubringen.

Schauen Sie doch noch heute auf der neuen Website vorbei und werden Sie Teil dieses aufregenden Projektes!

Mittwoch, 20 Mai 2015

Ankündigung: Auf der Green Week in Brüssel

Ankündigung: auf der Green Week in Brüssel

Anfang Juni haben Johann Zaller, Daniel Dörler und Florian Heigl von www.citizen-science.at die einmalige Gelegenheit  die Plattform citizen-science.at und das Projekt Roadkill auf der Green Week in Brüssel vorzustellen. Dieses Event zieht bis zu 3000 BesucherInnen aus der Europäischen Union an und steht unter dem Motto "Nature – our health, our wealth". Nicht nur eine interaktive Präsentation soll es geben, sondern auch einen Infostand, bei dem die neuen Flyer, Poster, Karten uvm. vorgestellt und verteilt werden. 

Und für alle, die Anfang Juni nicht nach Brüssel fliegen können und trotzdem dabei sein möchten, wird es einen Livestream geben. Dieser wird vor dem Event auf Facebook, Google+ und Twitter bekanntgegeben.

Mittwoch, 20 Mai 2015

Wasser schafft - Ein neues Projekt auf www.citizen-science.at

Wasser schafft - Ein neues Projekt auf www.citizen-science.at

Wasser ist unser wichtigstes Nahrungsmittel. Nur ein Bruchteil des weltweit verfügbaren Wassers ist für uns Menschen tatsächlich trinkbar, und durch zahlreiche menschliche Tätigkeiten wird auch dieser Anteil immer geringer.

Das Projekt "Wasser schafft" des Forschungsinstituts WasserCluster Lunz untersucht wie sich Veränderungen in der Gewässergestalt auf die Wasser- und Sedimentqualität von unterschiedlich verschmutzten Bächen auswirkt. Ein Bach in seinem natürlichen Zustand besitzt durch sein unregelmäßiges Bachbett mit zahlreichen Rückhaltezonen, in denen sich Bakterien, Pilze und Algen ansiedeln können, die dem Wasser Stoffe entziehen, eine hohe Selbstreinigungskraft. Durch Regulierungen werden diese Rückhaltezonen vernichtet und die Selbstreinigungskraft der Gewässer zerstört.

Teilnehmende sammeln Wasserqualitätsdaten nach vorgefertigten Protokollen, die vom WasserCluster Lunz zur Verfügung gestellt werden. Die Untersuchungen umfassen eine detaillierte Datenaufnahme im Freiland sowie chemische Analysen im Labor. Eine genaue Anleitung und weitere Informationen zu "Wasser schafft" finden Sie hier.

Schauen Sie also bei "Wasser schafft" vorbei und machen auch Sie mit bei diesem spannenden Projekt!

Dienstag, 12 Mai 2015

Projekt Wildkatze - Dem scheuen Raubtier auf der Spur

Projekt Wildkatze - Dem scheuen Raubtier auf der Spur

Jetzt im Frühling finden die Wildkatzen wieder Nahrung in Hülle und Fülle. Die brauchen sie auch, um ihre Jungen großzuziehen.

Das Projekt Wildkatze sammelt Hinweise aus der Bevölkerung, um mehr über den Bestand dieser eleganten Jägererin zu erfahren. Früher waren Wildkatzen in Österreich weit verbreitet, Mitte des letzten Jahrhunderts waren sie dann aber aus den Wäldern verschwunden. Seitdem weiß man ausser Einzelmeldungen nicht viel über die Verbreitung dieser faszinierenden Tiere. Um Wildkatzen, die sehr scheu sind, effektiv schützen zu können, muss bekannt sein, wo sie vorkommen.

Helfen auch Sie mit und melden Sie es der Plattform Wildkatze, wenn Sie glauben diese leise Jägerin gesehen zu haben.

Mittwoch, 06 Mai 2015

Wiener Gebäudebrüter - Ein Projekt der Wiener Umweltschutzabteilung

Wiener Gebäudebrüter - Ein Projekt der Wiener Umweltschutzabteilung

Man kann es schon hören: die ersten Schwalben und Mauersegler sind aus ihren Winterquartieren zurückgekehrt um bei uns zu brüten. Sie bauen ihre Nester oft an Hausfronten in Nischen und Höhlen. In Wien sollte daher kein Mangel an Nistplätzen herrschen, möchte man meinen. Doch gerade die Mauersegler stehen in Wien vor einem Problem.

Das Citizen Science Projekt Wiener Gebäudebrüter ist auf die Mithilfe von BürgerInnen angewiesen, um die Nistplätze von gebäudebrütenden Vögeln in Wien zu erfassen. Die bei Fassadensanierungen aufgestellten Gerüste können den Vögeln den Weg zu ihren Nestern versperren, wodurch deren Junge verhungern müssen. Im Zuge dieser Sanierungen werden dann auch Risse und Nischen verschlossen, wodurch die Tiere keine Nistplätze mehr finden.

Wenn auch Sie diesen faszinierenden Vögeln helfen wollen, dann schauen Sie beim Projekt Wiener Gebäudebrüter vorbei!

Mittwoch, 29 April 2015

C.S.I. Pollen - Ermittlungen ganz ohne Special Effects

C.S.I. Pollen - Ermittlungen ganz ohne Special Effects

Die vielen Pollenallergiker haben es schon leidvoll mitbekommen: viele Pflanzen haben durch die warmen Tage in den letzten Wochen begonnen zu blühen. Doch des einen Leid ist des anderen Freud: Honigbienen (und nicht nur diese) sind nach dem Winter auf reichlich Pollen angewiesen. Doch woher holen sich die Bienen den Pollen? Und welche Pollen bleiben am häufigsten in den sogenannten "Pollenhöschen" hängen?

Diesen und weiteren Fragen widmet sich das Projekt "C.S.I. Pollen" der Universität Graz in Zusammenarbeit mit vielen anderen Forschungseinrichtungen aus ganz Europa. Dabei helfen ImkerInnen den ForscherInnen dabei, den Honigbienen einen Teil ihrer Pollen für eine wissenschaftliche Analyse zu entlocken. In Pollenfallen werden die Pollenhöschen gesammelt, von den ImkerInnen nach Zahl und Farbe ausgewertet und anschließend zur genauen Bestimmung in ein Labor geschickt. Die ImkerInnen erhalten im Zuge des Projektes die Ergebnisse der Pollenanalyse und die WissenschafterInnen Forschungdaten.

Sollten auch Sie einen oder mehrer Bienenstöcke Ihr Eigen nennen, dann schauen sie doch beim Projekt C.S.I. Pollen vorbei. Das Mitmachen ist einfach und lohnt sich!

Donnerstag, 23 April 2015

naturbeobachtung.at - Natur erleben und dokumentieren

naturbeobachtung.at - Natur erleben und dokumentieren

Wer regelmäßig draussen spazieren geht, hat es sicherlich schon bemerkt: der Frühling ist da! Und mit ihm sind auch die Insekten erwacht und die Vögel aus ihrem Winterquartier zurückgekehrt. Doch was blüht, singt, summt oder wächst bei uns?

Das Projekt naturbeobachtung.at des Naturschutzbundes ermöglicht es NaturliebhaberInnen Tiere, Pflanzen und Pilze zu fotografieren und zu melden. So können Verbreitungskarten der jeweiligen Arten für Österreich erstellt werden. Dies ist vor allem für den Naturschutz sehr wichtig, da nur geschützt werden kann, was bekannt ist.

Naturbeobachtung.at ist eines der ältesten und umfangreichsten Projekte auf www.citizen-science.at mit über 640.000 Fundmeldungen und mehr als 4000 registrierten MelderInnen! Wir freuen uns, dass dieses Projekt Partner auf www.citizen-science.at ist und wünschen weiterhin viel Erfolg!

Dienstag, 21 April 2015

Reden Sie mit! - Ein Citizen Science Projekt zu psychischen Erkrankungen

Reden Sie mit! - Ein Citizen Science Projekt zu psychischen Erkrankungen

Mit der Initiative "Reden Sie mit!" der Ludwig Boltzmann Gesellschaft können interessierte BürgerInnen ihre Beobachtungen und Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen in die Forschung einbringen. Ungelöste Fragen zu psychischen Erkrankungen sollen dabei beantwortet werden.

Bis 16. Juni 2015 kann jeder und jede teilnehmen. Danach werden die Beiträge von ExpertInnen analysiert und katalogisiert, um dann zu Themenclustern zusammengefasst zu werden. Alle registrierten TeilnehmerInnen können dann über die Themen abstimmen, bis zuletzt auch eine Fachjury die Forschungsfragen beurteilt. Ziel ist die Definition neuer Forschungsfragen im Bereich psychische Erkrankungen.

Wenn auch Sie direkt oder indirekt von einer psychischen Erkrankung betroffen sind oder Erfahrung damit gemacht haben, dann nehmen Sie an diesem spannenden Projekt teil und registrieren Sie sich!

http://www.citizen-science.at/projekte/reden-sie-mit

Mittwoch, 01 April 2015

Citizen Science in der Lehre: neue Rubrik auf www.citizen-science.at

Citizen Science in der Lehre: neue Rubrik auf www.citizen-science.at

Citizen Science kann und wird schon erfolgreich in Schulen und Universitäten verwendet. Doch welche Vor- und Nachteile ergeben sich aus der Anwendung dieser Methode im Unterricht? Und warum wird Citizen Science überhaupt eingesetzt? Welche Projekte werden in der Lehre verwendet?

Wer Antworten auf diese Fragen sucht und sich einen Überblick über Citizen Science in der Lehre verschaffen möchte, der findet in unserer neuen Rubrik "Citizen Science in der Lehre" viele Informationen dazu.

Dienstag, 31 März 2015

Tea Bag Index: ein neues Projekt auf www.citizen-science.at

Tea Bag Index: ein neues Projekt und gleich drei neue Partner auf www.citizen-science.at

Mit dem Projekt Tea Bag Index sind gleich drei neue Partner auf www.citizen-science.at. Die Österreichische Agentur für Ernährungssicherheit möchte in Zusammenarbeit mit der Universität Utrecht (Niederlande) und der Universität Umea (Schweden) mit dem Tea Bag Index die Zersetzungsraten organischer Materie weltweit vergleichen. Diese Zersetzungsraten sind unter anderem vom Klima abhängig und könnten sich durch den weltweiten Klimawandel ändern. Mit den Erkenntnissen aus diesem Projekt könnten Bodenprozesse besser verstanden und Klimamodelle angepasst werden.

Wenn auch Sie Klimaforschung im eigenen Garten durchführen möchten, dann informieren Sie sich über dieses spannende Projekt und werden Sie zum Citizen Scientist!

Dienstag, 31 März 2015

GenTeam: ein neues Projekt auf www.citizen-science.at

GenTeam: ein neues Projekt auf www.citizen-science.at

Wir von www.citizen-science.at freuen uns ganz besonders, das seit heute das erste von einem Citizen Scientist initiierte Projekt auf unserer Seite zu finden. Felix Gundacker hat das Projekt GenTeam ins Leben gerufen, bei dem Wissenschafter und Hobbygenealogen (Familiengeschichts- bzw. Ahnenforscher) ihre Daten anderen Forschern zur Verfügung stellen. Mehr als 28.600 angemeldete Benutzer haben bereits über 11.6 Millionen Daten zusammengetragen!

Wenn auch Sie sich für Familiengeschichtsforschung interessieren, im Team mitarbeiten möchten, über gute Kurrent-Lese-Kenntnisse verfügen und mit Excel umgehen können, dann melden Sie sich bei GenTeam zur ehrenamtlichen Mitarbeit!

 

Dienstag, 31 März 2015

Der Standard: Bürgerwissenschafter helfen bei Waldkartierung

Der Standard: Bürgerwissenschafter helfen bei Waldkartierung

Der Standard berichtet in seiner heutigen Printausgabe über Ergebnisse des Projektes GEO Wiki des IIASA Laxenburg, die im Fachblatt Remote Sensing of the Environment erschienen sind. Wer sich die dabei entstandenen Karten genau ansehen möchte, kann diese gratis auf http://www.geo-wiki.org/ herunterladen.

Montag, 30 März 2015

Das FIWI der Vetmed Uni Wien mit zwei Projekten neuer Partner auf www.citizen-science.at

Das FIWI der Vetmed Uni Wien mit zwei Projekten neuer Partner auf www.citizen-science.at

Das Forschungsinstitut Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinische Universität Wien ist seit heute mit gleich zwei Projekten als neuer Partner auf www.citizen-science.at vertreten. Damit sind bereits 13 Projekte von 9 unterschiedlichen Partnern aus ganz Österreich auf www.citizen-science.at vertreten.

Beim Projekt "Wildtiere in Wien" soll die Situation von Fuchs, Dachs, Steinmarder und Wildschwein im urbanen Raum Wiens untersucht werden. Für diese vier Arten soll die aktuelle Ausgangslage mit Hilfe von Fotofallen und Meldungen aus der Bevölkerung in Wien erfasst werden, um Konfliktpotentiale zu erkennen und etwaigen Handlungsbedarf zu erkennen.

Bei "Habichtskauz - Wiederansiedelung" kann die Bevölkerung Habichtskauz-Sichtungen melden, mit denen die Wiederansiedelung dieser in Österreich seit dem Mitte des 20. Jahrhunderts ausgestorbenen Eulenart überwacht werden kann.

Wenn Ihnen also das nächste Mal ein Fuchs in Wien über den Weg läuft, oder ein Habichtskauz bei Ihnen im Garten Mäuse fängt, dann melden Sie dies doch gleich der Veterinärmedizinischen Universität in Wien.

Dienstag, 07 April 2015

kleinsaeuger.at - Ein neues Projekt auf www.citizen-science.at

kleinsaeuger.at - Ein neues Projekt auf www.citizen-science.at

Mit kleinsaeuger.at ist mittlerweile das 16. Projekt auf www.citizen-science.at. Betrieben wird es von der ARGE Kleinsäugerforschung GesbR mit Sitz in Salzburg. Das Projekt hat eine genaue Verbreitungskarte von Kleinsäugern zum Ziel, mit deren Hilfe Schutzmaßnahmen punktgenau gesetzt werden können.

Ein wichtiger Aspekt von kleinsaeuger.at ist auch die Öffentlichkeitsarbeit. Es wird in Forschungscamps über Fang- und Nachweismethoden informiert und sowohl auf Fachtagungen, als auch für ein breites Publikum über Kleinsäuger berichtet. Wenn auch Sie sich für Mäuse, Maulwürfe, Hamster, Bilche und Co interessieren, schauen Sie doch vorbei und helfen Sie mit, diese faszinierenden Kleinsäugetiere zu schützen.

Dienstag, 24 März 2015

ZAMG wird Partner der Citizen Science Plattform

ZAMG wird Partner der Citizen Science Plattform

Wir freuen uns bekanntgeben zu dürfen, dass die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) mit dem Projekt PhenoWatch seit heute offizieller Partner von citizen-science.at ist. Citizen Science hat bei der ZAMG eine lange Tradition, bereits seit 1851 führen Laien phänologische Beobachtungen durch. Bei der Phänologie werden verschiedene Phänomene (erste Blüte von Pflanzen, Fruchreife, Schwalbenflug, etc.) im jahreszeitlichen Verlauf beobachtet. Analysiert man den zeitlichen Verlauf von phänologischen Beobachtungsdaten wird vor allem bei den Frühjahrsphasen in mittleren und höheren Breiten der Einflussfaktor der Lufttemperatur sowohl bei den kurzfristigen Schwankungen als auch bei langanhaltenden Trends deutlich. So ist die Phänologie ein idealer Bio-Indikator für allmähliche Änderungen des Klimas, da er von einem breiten naturinteressierten Publikum leicht verstanden wird und positive wie negative ökologische Auswirkungen des Klimawandels aufzeigt.

Mehr Informationen zum Projekt PhenoWatch gibt es in unserer Projektübersicht.

Mittwoch, 18 März 2015

Österreichische Citizen Science Konferenz 2015: Konferenzbericht und Workshopergebnisse online

Österreichische Citizen Science Konferenz 2015: Konferenzbericht und Workshopergebnisse online

Nach der sehr erfolgreichen Konferenz am 26.02.2015 sind nun der Konferenzbericht und die Ergebnisse des World Café online für alle einzusehen. In unserer neuen Rubrik "Eventarchiv" werden Bilder und Berichte vergangener Veranstaltungen präsentiert. "Auf diese Weise können sich alle, die sich für Citizen Science in Österreich interessieren aber leider nicht an der Konferenz teilnehmen konnten, über die Ergebnisse informieren", so die Arbeitsgruppe Citizen Science.

Eine Bildergalerie mit Impressionen des Veranstaltungstages unserer Konferenzfotografin Lisa Kargl gibt auch einen visuellen Eindruck der Österreichischen Citizen Science Konferenz 2015. In Zukunft sollen auch die Vorträge und Poster, natürlich nur nach Absprache mit den AutorInnen, zum Download zur Verfügung stehen.

Besuchen Sie also das Eventarchiv und informieren Sie sich über die Österreichische Citizen Science Konferenz 2015!

Donnerstag, 05 März 2015

Die Schattenseiten von Citizen Science

Die Schattenseiten von Citizen Science

Am 05.03.2015 zeigte science.orf.at die möglichen Schattenseiten von Citizen Science auf und berichtete über Datensammlung zu kommerziellen Zwecken und Missbrauch des Ansatzes als Sparprogramm. Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Mittwoch, 04 März 2015

Der Standard: Scheuer Verwandter des "Stubentigers"

In der Printausgabe vom 04.03.2015 berichtet Susanne Strnadl von Der Standard auf der Titelseite der Forschungsbeilage "Forschung Spezial" vom "Projekt Wildkatze" und dem Versuch, dieses scheue Raubtier in Österreich besser zu schützen bzw. es überhaupt wieder anzusiedeln.

Am 05.03.2015 erschien der Artikel unter dem Titel "In Österreich mehren sich Hinweise auf Rückkehr der Wildkatze" in der Onlineausgabe. Den Artikel finden sie hier.

Montag, 02 März 2015

Wegweiser für naturwissenschaftliche Citizen Science Projekte online

Wegweiser zu naturwissenschaftlichen Citizen Science Projekten online

Seit 26.02.2015 sind die ersten deutschsprachigen Wegweiser für naturwissenschaftliche Citizen Science Projekte unter "Beteiligung" für jeden als pdf verfügbar. "Als Vorlage dienten uns die Citizen Science Guides des Centre for Ecology & Hydrology in England", erklärt Benjamin Dauth, Mitglied der Arbeitsgruppe Citizen Science. "Dort hat man schon viele Jahre Erfahrung mit Citizen Science und sehr einfache Guides zu Planung und Durchführung erstellt", so Dauth weiter.

Diese Wegweiser sollen Leuten, die daran interessiert sind ein naturwissenschaftliches Citizen Science Projekt zu starten, eine erste Ahnung davon geben, welche Möglichkeiten es gibt, welche Entscheidungen getroffen werden müssen und ob ihre Idee überhaupt für ein Citizen Science Projekt geeignet ist.

Schauen Sie sich also die neuen Wegweiser an, wenn Sie wissen möchten, ob auch Ihre Idee das Potential hat ein Citizen Science Projekt zu werden.

Montag, 02 März 2015

Österreichische Citizen Science Konferenz 2015: Strategie für Österreich

Österreichische Citizen Science Konferenz 2015: Strategie für Österreich

Nachdem am 26.02.2015 um 17:00 Uhr die Österreichische Citizen Science Konferenz 2015 mit Sekt einen entspannten Ausklang fand, beginnen nun die Nachbereitungsarbeiten für das Konferenzorganisationsteam Florian Heigl, Daniel Dörler und Benjamin Dauth. In den nächsten Tagen werden Bilder der Konferenz, nach Möglichkeit die Präsentationen und Poster sowie die im Workshop erarbeitete Strategie für Citizen Science in Österreich hochgeladen und für alle verfügbar gemacht.

„Die Resonanz bei den TeilnehmerInnen der Konferenz war sehr gut“, so Johann Zaller, Leiter der Arbeitsgruppe Citizen Science und Moderator der Konferenz. „Wir möchten den Antrieb, den wir durch die Konferenz bekommen haben, nutzen und allen an Citizen Science Interessierten weiter Informationen zu dieser Methode und zu Projekten über die Seite www.citizen-science.at zur Verfügung stellen“, erklärt Zaller.

Wenn Sie also an der Konferenz nicht teilnehmen konnten, schauen Sie einfach in den nächsten Tagen auf www.citizen-science.at vorbei oder tragen Sie sich in unserem Newsletter ein und informieren Sie sich über die spannenden Vorträge und Ideen.

Mittwoch, 25 Februar 2015

Tiroler Tageszeitung "Citizen Science: Bürgerbeteiligung vom Ackerbau zum Roadkill"

Die Onlineausgabe der Tiroler Tageszeitung berichtet am 25.2.2015 über Citizen Science. Citizen Science befindet sich derzeit im Aufwind, nicht zuletzt Dank der Initiative der Citizen Science Plattform, bei der Projekte aus unterschiedlichen Disziplinen gemeinsam auftreten. Kurze Erwähnung findet auch die ECSA - die European Citizen Science Association.

Den vollständigen Artikel finden sie hier.

Mittwoch, 25 Februar 2015

Tiroler Tageszeitung "Citizen Science im Kommen - Konferenz und Forschungsplan-Schwerpunkt"

Die Tiroler Tageszeitung berichtet am 25.2.2015 in ihrer Onlineausgabe über Citizen Science, die Onlineplattform citizen-science.at, die Citizen Science Konferenz 2015 und den angekündigten Forschungsaktionsplan des Wissenschaftsministers Mitterlehner.

Den vollständigen Artikel finden sie hier.

Mittwoch, 25 Februar 2015

Der Standard "Wie man Bürger zu Hobbyforschern macht"

Der Standard berichtet in seiner Print Ausgabe vom 25.2.2015 vorab über die Österreichische Citizen Science Konferenz 2015, die Onlineplattform citizen-science.at und die Zukunft von Citizen Science in Österreich. Außerdem wird skizziert, wie Citizen Science finanziell gefördert werden soll. Am 26.02.2015 erschien der Artikel auch in der Onlineausgabe.

Den vollständigen Artikel finden sie hier.

Donnerstag, 12 Februar 2015

Biorama "Forschung für alle: Citizen Science wird salonfähig"

Biorama berichtete vorab über die "Österreichische Citizen Science Konferenz 2015" und legte dabei den Schwerpunkt auf die Entwicklung von Citizen Science in der Arbeitsgruppe am Institut für Zoologie der Universität für Bodenkultur Wien: Augen auf, Smartphone raus und mitforschen! Mit der Forschungsmethode Citizen Science gewinnen Wissenschaftler oft bahnbrechende Erkenntnisse, doch noch fristet die Methode ein Schattendasein. Das soll sich jetzt ändern – mit der ersten Citizen Science Konferenz Österreichs.

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier.

Mittwoch, 31 Dezember 2014

Medienberichte 2014

Gesammelte Medienberichte zu unseren Citizen Science Aktivitäten aus dem Jahr 2014.

Auch im Jahr 2014 war das Thema Roadkill, nicht zuletzt durch den Start des eigenenständigen Projekts Roadkill, in den Medien präsent. Das generelle Interesse an Citizen Science stieg im Laufe des Jahres. Höhepunkt der medialen Berichterstattung war ein großes Dossier der APA zum Thema Citizen Science, in dessen Rahmen ein ausführliches Interview mit der "Citizen Science Working Group" der Boku geführt wurde.

27. März 2014, Biorama: “The Killing Road”

08. April 2014, science.orf.at: "Vom Amateur zum Datensammler"

23. April 2014, futurezone.at: “Von MH370 bis Naturkunde: Citizen Science am Vormarsch”

11. Juli 2014, Wiener Zeitung: “Forscher und Laien sammeln Daten über überfahrene Tiere”

11. Juli 2014, derstandard.at: “Projekt ‘Roadkill': Forscher und Laien sammeln Daten über tierische Straßenverkehrsopfer

11. Juli 2014, Austria Presse Agentur: “Citizen Science Projekt Roadkill”

11. Juli 2014, wien.orf.at: “Autofahrer erforschen Wildtierunfälle“

11. Juli 2014, Tiroler Tageszeitung Online: “‘Roadkill’ – Forscher und Laien sammeln Daten über überfahrene Tiere”

12. Juli 2014, Salzburger Nachrichten: “‘Roadkill': Daten über überfahrene Tiere”

14. Juli 2014, Vet-Magazin: “Citizen Science Projekt Roadkill”

15. Juli 2014, Blick ins Land: “Boku startet Projekt ‘Roadkill’ gegen Fallwild”

16. Juli 2014, heute.at: “Überfahrene Wildtiere melden: Roadkill-Projekt für mehr Sicherheit auf NÖ-Straßen”

18. Juli 2014, SchauTV – Schau aktuell: “Wildunfälle”

27. Juli 2014, Die Presse am Sonntag: “Projekt Roadkill: Den toten Tieren auf der Spur”

18. August 2014, Biorama: “Street is Murder”

20. August 2014, Funkhaus Europa: “Das Projekt ‘Roadkill'”

20. August 2014, Blog des ARD Studios Wien/Südosteuropa: "’Roadkill’ – Die wissenschaftliche Jagd auf tote Tiere”

25. August 2014, Online Focus: “Wildunfall-Hotspots – Überfahrene Tiere melden”

25. August 2014, Die Welt: “Wildunfall-Hotspots”

01. September 2014, Forstzeitung: “‘Roadkill’-Projekt soll Verkehrssicherheit erhöhen”

04. September 2014, natur & land: “Meldeplattform Roadkill“

11. September 2014, Kleine Zeitung: “Wildunfälle per Internet vermeiden”

29. Oktober 2014, Bayern 2 - IQ-Wissenschaft und Forschung: “Wildunfälle”

31. Oktober 2014, bienenstand.at: “Bienenstand.at und C.S.I. Pollen im Österreichischen Citizen Science Portal”

11. November 2014, lisavienna.at: "BOKU: Citizen Science Projekt Roadkill"

27. November 2014, science.apa.at: "Wenn Tausende forschen - Plattform vernetzt Citizen-Science-Projekte"

Dienstag, 31 Dezember 2013

Medienberichte 2013

Gesammelte Medienberichte zu unseren Citizen Science Aktivitäten aus dem Jahr 2013.

Die Medienberichte im Jahr 2013 beschäftigten sich durchgehend mit unserem ersten Citizen Science Projekt "BOKUroadkill". Mit Hilfe von ca. 230 Studierenden der Lehrveranstaltung "Biologie terrestrischer Tiere" wurden Roadkills aller Art mittels Smartphone dokumentiert. Angeregt durch das positive Feedback der Studierenden und die gute Resonanz in diversen Medien entwickelten wir aus dem Studierendenprojekt "BOKUroadkill" das eigenständige Projekt Roadkill.

1. Juli 2013, derStandard.at: “Tierische Straßenopfer per Smartphone einsammeln”

1. Juli 2013, vienna.at: “BOKUroadkill: Neue App zeigt gefährliche Straßenabschnitte für Tiere”

1. Juli 2013, salzburg24.at: “BOKUroadkill: Neue App zeigt gefährliche Straßenabschnitte für Tiere”

1. Juli 2013, Austria Press Agency: “App sammelt Daten über auf Straßen getötete Tiere”

1. Juli 2013, Austria Press Agency: “BOKUroadkill: Studieren mit Smartphone-App”

1. Juli 2013, NewsDeutschland.com: “BOKUroadkill: Tierische Straßenopfer per Smartphone einsammeln”

2. Juli 2013, Ö1 - Digital Leben: "BOKUroadkill: App zum Erheben tierischer Verkehrsopfer"

4. Juli 2013, Tageszeitung Die Presse: “Flache Fauna”

6. Juli 2013, Vet-Magazin: “BOKUroadkill: Sichtungen von auf Straßen getöteten Tieren melden”

6. Juli 2013, wien.ORF.at: “Studenten forschen via App zu überfahrenen Tieren”

30. Oktober 2013, derstandard.at: “Flugs in eine staufreie Zukunft”

28. November 2013, Forschen & Entdecken: “Interview: Florian Heigl: Handy-App macht Straßen für Tiere sicher”

Dienstag, 27 Januar 2015

Der Standard “Erstmals Wildkatze in Tirol entdeckt”

Erstmals Wildkatze in Tirol entdeckt

Der Standard berichtete am 27.1. über den ersten Nachweis einer Wildkatze in Tirol:

Jäger fing Tier in Lebendfalle und schickte Haare zur Analyse an den Alpenzoo Ischgl - Erstmals ist eine Wildkatze in Tirol entdeckt worden.
Ein Jäger aus dem Paznauntal habe das Tier bei einer Rotwildfütterung auf 1.100 Metern Höhe in einer Lebendfalle geschnappt, teilte die Plattform Wildkatze am Dienstag in einer Aussendung mit. Dem Jäger erschienen der buschige Schwanz und die fleischfarbige Nase sehr verdächtig. Deshalb sammelte er nach der Freilassung des Tieres einige verbliebene Haare auf und übermittelte diese zur Analyse an den Alpenzoo in Innsbruck.
Den vollständigen Artikel lesen sie hier.

Donnerstag, 05 Februar 2015

Die Furche “Wissen 2.0: Wir sind dabei"

Wissen 2.0: Wir sind dabei

Die Furche machte Citizen Science in ihrer Ausgabe vom 5. Februar 2015 zum Thema. Unter dem Titel "Wissen 2.0: Wir sind dabei". Berichtet wurde unter anderem über die Einbindung von Hobbyastronomen in größere Forschungsprojekte (wie zum Beispiel GalaxyZoo) oder die Beziehung zwischen privaten Sondengängern und professionellen Archäologen. Auch unsere Plattformprojekte Roadkill und naturbeobachten.at wurden unter dem Titel "Die Landkarten des Roadkill" vorgestellt.

Das Thema der Woche finden sie hier (Berichte über die einzelnen Projekte nur in Print bzw. Paid Content).

Donnerstag, 05 Februar 2015

Österreich forscht 2015: die erste disziplinenübergreifende Österreichische Citizen Science Konferenz startet

Österreich forscht 2015: die erste disziplinenübergreifende Österreichische Citizen Science Konferenz startet

Heute, am 26.02.2015, startet die erste disziplinenübergreifende Österreichische Citizen Science Konferenz in Wien mit Vorträgen aus Kunst und Kultur, Wirtschaft, Natur- und Geisteswissenschaften. Ein Workshop zur Erarbeitung der weiteren Citizen Science Strategie in Österreich, sowie Posterpräsentationen von Citizen Science Projekten in Österreich runden die ganztägige Konferenz ab.

"Mit dieser Konferenz sollen nicht nur WissenschafterInnen, sondern auch interessierte BürgerInnen angesprochen werden", so Daniel Dörler, Mitglied des Organisationsteams. "Ziel ist die Vernetzung von AkteurInnen aus den unterschiedlichsten Disziplinen, die mit der Methode Citizen Science arbeiten", ergänzt Florian Heigl, Gründer von www.citizen-science.at und ebenfalls Mitglied des Organisationsteams.

Unterstützt wurde die Konferenz vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und vom Department für Integrative Biologie und Biodiversitätsforschung an der Universität für Bodenkultur Wien. Für das Organisationsteam war es selbstverständlich, die Konferenz nach den strengen ÖkoEvent-Kriterien der Stadt Wien auszurichten. Deshalb gibt es zur kulinarischen Verpflegung nur regionale, saisonale und natürlich biologische Lebensmittel von www.bookacook.at, und auch die ausgegebenen Notizbücher wurden aus ökologisch unbedenklichen Materialien hergestellt.

Die Organisatoren erhoffen sich von dieser Kick-Off Veranstaltung neue Impulse zur Stärkung von Citizen Science in Österreich.

Donnerstag, 05 Februar 2015

Österreich forscht: www.citizen-science.at mit neuem Design und Motto

Österreich forscht: www.citizen-science.at mit neuem Design und Motto

Nach einem knappen Jahr präsentiert sich das erste Onlineportal für Citizen Science Projekte in Österreich in neuem Gewand und mit einem neuen Motto. Österreich forscht soll Citizen Science Projekte aus ganz Österreich auf einer Seite vereinen. "Damit sollen potentielle TeilnehmerInnen auf einen Klick und attraktiv aufbereitet sehen können, welche Projekte es in Österreich gibt und wo sie mitmachen können", so Florian Heigl, Gründer von www.citizen-science.at. "Gleichzeitig profitieren die Projekte durch die erhöhte Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit", so Heigl weiter. In weiterer Folge soll die Website auch die Basis für die Zusammenarbeit im Bereich Citizen Science in ganz Österreich sein.

Aber die Seite soll nicht nur eine Sammlung von Projekten sein. Interessierte können sich hier auch allgemein über Citizen Science informieren, Tipps und Entscheidungshilfen für eigene Projekte bekommen und Neuigkeiten rund um das Thema Citizen Science in Österreich und der Welt erhalten. Auch der Österreichischen Citizen Science Konferenz, die nach dem großen Erfolg heuer nun jährlich stattfinden soll, wird hier entsprechend Platz eingeräumt.

Klicken Sie sich noch heute durch die Vielzahl von Projekten und vielleicht sind Sie morgen schon Teil einer immer größer werdenden Gemeinschaft von Citizen Scientists!

 

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