Projekte - Citizen-Science.at

Was ist Citizen Science?

Citizen Science bezeichnet eine Arbeitsmethode der Wissenschaft, mit der Projekte unter Mithilfe oder komplett von interessierten Amateurinnen und Amateuren [lat. amator “Liebhaber”] durchgeführt werden.

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Projekte

Ein Überblick über alle auf www.citizen-science.at gelisteten Projekte mit kurzer Beschreibung. Klicken Sie sich durch und werden auch Sie Citizen Scientist!

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Items Count: 43
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Naturwissenschaften

bienenstand.at

Bienenstand.at ist ein interaktives Citizen Science Projekt, zur Erhebung der Wintersterblichkeit von Bienenvölkern in Österreich. Die Ergebnisse werden der Öffentlichkeit, ImkerInnen und Medien zur Verfügung gestellt. Winterverluste von Bienenvölkern sind von vielen Faktoren abhängig. Die Angaben von Imkereien stellen die Datenbasis dieser Untersuchung dar. Eine öffentlich zugängliche Datenbank erlaubt NutzerInnen eigene Fragestellungen (zum Beispiel die Auswirkung von bestimmten Betriebsweisen oder dem Standort auf die Höhe der Winterverluste) anhand der gesammelten Daten selbstständig zu untersuchen und kann auch in Schulen oder Universitäten zur Vermittlung epidemiologischer Sachverhalte verwendet werden. Langfristig soll durch die Identifikation und die Verbreitung erfolgreicher betrieblicher Strategien (etwa die Behandlung gegen Parasiten), die Zahl verlorener Bienenvölker reduziert werden und damit die Bestäubung landwirtschaftlicher Nutzpflanzen und Wildpflanzen gewährleistet werden.
Zielgruppe: Erwachsene, Jugendliche
Medium: Homepage

Biochar

Werden Sie Teil des Projekts, indem Sie auf Ihrem Balkon bzw. Garten einen "Topf-Versuch" mit Biokohle und Bohnen durchführen. Ihre Daten liefern einen wichtigen Beitrag für die Ermittlung der Auswirkungen von Biokohle auf die Wassernutzungseffizienz in unterschiedlichen Böden Österreichs. Hintergrund Die landwirtschaftliche Produktion ist durch den Klimawandel und den steigenden Bedarf an Lebensmitteln neu gefordert. Einen vielversprechenden Lösungsansatz könnte hier Terra Preta – die althergebrachte Art der Bodenpflege aus der Amazonasregion – bzw. ihr modernes Pendant – die Beimischung von Biokohle in die Bodenmatrix – darstellen. Sowie Luft und Wasser werden jetzt auch Böden allmählich als wertvolle, begrenzte natürliche Ressource wahrgenommen. Die Bodenforschung erlangt wieder an Bedeutung angesichts der Wichtigkeit der Böden für globale Kohlenstoffflüsse. Während das Phänomen von Terra Preta Böden in der anthropologischen und sozio-ökologischen Literatur beträchtliche Beachtung gefunden hat, ist die Forschung im Bereich der Biokohle-Anwendung immer noch eine junge Disziplin und das Wissen über ihre Vorteile noch nicht weit verbreitet. Mehrere nationale und internationale Projekte haben die erstaunlichen Vorteile einer Biokohle-Einbringung in den Boden, deren Auswirkung auf den Ernteertrag und auf die hydrogeologischen und biogeochemischen Kreisläufe ermittelt. Diese Effekte waren besonders beeindruckend in tropischen degradierten Böden, wie sie gewöhnlich in Kenia, Uganda und Sri-Lanka zu finden sind. Aber auch in den gemäßigten österreichischen Anbausystemen konnten wir in Trockenjahren die Vorteile einer Einbringung von Biokohle in den Boden beobachten. Diese zeigten sich in einer Verbesserung der Wassernutzungseffizienz. Außerdem werden dabei beträchtliche Mengen an Kohlenstoff gebunden - und das möglicherweise für Jahrtausende! Ziel des Projekts In diesem Projekt…

Biodiversitätsmonitoring mit LandwirtInnen

Wir schauen auf unsere Wiese! und Wir schauen auf unsere Alm! Seit dem Jahr 2007 beobachten Landwirtinnen und Landwirte aus ganz Österreich die Entwicklung von Pflanzen und Tieren auf ihren Wiesen. Das Projektmotto „Wir schauen auf unsere Wiese!“ steht dabei für das jährliche Zählen und Dokumentieren von Indikatorarten, sowie für die Bereitschaft zur Pflege und Erhaltung des extensiven Grünlandes. Seit 2013 können auch AlmbewirtschafterInnen am Biodiversitätsmonitoring teilnehmen. Auf der Alm werden auch die BesucherInnen und Almgäste zum Beobachten der Artenvielfalt motiviert. Durch das jährliche Beobachten der Tiere und Pflanzen verändert sich die Sichtweise, mit der die Bauern und Bäuerinnen ihre Wiese betrachten und ein Prozess des genaueren Hinsehens wird in Gang gesetzt. Unterrichtseinheiten in Schulen zu Themen wie „Wiesenduft und Wiesenreife“ sollen die zukünftigen LandbewirtschafterInnen ansprechen und für Artenvielfalt begeistern. Insgesamt gehen jährlich rund 700 Bäuerinnen und Bauern und SchülerInnen aus 14 Land- und Forstwirtschaftliche Fachschulen auf die Beobachtungsflächen, zählen und dokumentieren wiesentypische Pflanzen-und Tierarten. Warum das Ganze? Das Ziel ist es, die TeilnehmerInnen für die besonderen Pflanzen und Tiere in der Wiese zu begeistern und durch das eigene Beobachten und Zählen von ausgewählten Zeigerarten Zusammenhänge zwischen Bewirtschaftung und Vorkommen von z.B. Orchideen, Ritterwanzen oder Heuschrecken besser zu verstehen. Durch die Teilnahme am Projekt und die regelmäßige, gewissenhafte Beobachtung werden die LandwirtInnen selbst zu ExpertInnen ihrer eigenen Wiese ausgebildet. Darüber hinaus wird der Sinn hinter Bewirtschaftungsauflagen und Förderungen verständlich gemacht. Aus den Beobachtungen und Meldungen sollen statistische Auswertungen Aufschluss über Zusammenhänge zwischen Artenvielfalt und Bewirtschaftung von Extensivgrünland geben. Auswertungen der…

Blühendes Österreich

Schmetterlinge Österreichs: App zur wissenschaftlichen Erfassung der österreichischen Tagfalter Im Auftrag von „Blühendes Österreich“, einer gemeinnützigen Stiftung der REWE International AG und der Umwelt-NGO GLOBAL 2000 präsentierte im Mai 2016 der Schmetterlings-Experte Peter Huemer einen Bericht über den dramatischen Zustand der Schmetterlinge. In Europa haben sich ihre Bestände seit 1990 in etwa halbiert, über 50 Prozent der Tagfalter Österreichs sind laut Roten Listen akut vom Aussterben bedroht. Die Lebensräume der Schmetterlinge wurden nicht zuletzt durch landwirtschaftliche Intensivierung, die voranschreitende Zersiedelung und allgemein durch den drastischen Verlust artenreicher Blumenwiesen massiv eingeschränkt, ihr von der Öffentlichkeit bisher wenig beachtetes Verschwinden bezeichnen die Experten als klares Indiz für eine Schieflage des gesamten Ökosystems. Jedes Foto zählt Die Stiftung Blühendes Österreich und die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 rufen mit der App „Schmetterlinge“ zur ersten Schmetterlings-Volkszählung Österreichs auf. Egal ob Gartenbesitzerin oder Parkbesucher, ob Landwirt oder Bäuerin, ob Bergliebhaberin oder Wanderer oder einfach Naturfreund und Schmetterlingsfan – Jede Österreicherin und jeder Österreicher kann einen Beitrag zur Erfassung des Bestandes der österreichischen Schmetterlinge leisten: Die App beinhaltet ca. 160 Tagfalterarten und ermöglicht mit wenigen Klicks und ohne komplizierte technische Anwendungen das Melden von Schmetterlingsbeobachtungen. Mittels einer integrierten Fotofunktion werden Fotos innerhalb von Sekunden in eine Galerie geladen und der Gemeinschaft zugänglich gemacht. Österreichische Schmetterlingsgalerie Die Nutzerinnen und Nutzer tragen zusammen mit ihren Sichtungen und Fotos zum Aufbau der größten österreichischen Schmetterlingsgalerie bei. In weniger als einer Sekunde nach Erstellung eines Fotos und einer Sichtungsmeldung werden die Daten in einer Galerie online gestellt und können mit der Schmetterlingsgemeinschaft…

BrotZeit

Lesachtaler Brot im intergenerationellen Dialog Das Projekt „BrotZeit“ widmet sich der kulturellen Nachhaltigkeit von lokalem Wissen und handwerklichen Fähigkeiten zum „Lesachtaler Brot“ mit dem Ziel einer reflektierten Inwertsetzung. Anhand des immateriellen Kulturerbes „Lesachtaler Brot“ wird der Zusammenhang zwischen der intergenerationellen Weitergabe von Erfahrungswissen und regionaler Identität untersucht. Lebendige Traditionen verändern sich im alltäglichen Handeln, sie integrieren Neues und Fremdes, wandeln sich mit den Lebensumständen und entstehen dadurch immer wieder neu. Dieser dynamische Prozess der Weitergabe und der Anwendung von lokalem Wissen und Praktiken sowie die Bedeutung dieser gelebten Traditionen für die örtliche Gemeinschaft steht im Zentrum des Forschungsinteresses. Im sinnlich-handelnden Nachvollzug sowie im intergenerationellen Dialog von SchülerInnen mit TrägerInnen des lokalen Wissens werden Tätigkeiten und das Erfahrungswissen zum Lesachtaler Brot gesichert und neu erlebbar gemacht. Bei der Reflexion der intergenerationellen Begegnungen zum lokalen Kulturerbe stehen die Kommunikations- und Interaktionsprozesse sowie die individuellen und kollektiven Lernerfahrungen der Beteiligten im Mittelpunkt.Um die Traditionen zur Lesachtaler Brotkultur zeitgemäß und zukunftsgerecht darzustellen, ohne dass kulturelle und lokale Eigenheiten verloren gehen, werden - gemeinsam mit den lokalen AkteurInnen - passende Vermittlungs- und Inszenierungsformen entwickelt und umgesetzt. Den Projektverlauf können Sie -während der Projektlaufzeit 2015 bis 2017- mittels Blog der SchülerInnen miterleben: www.lesachtalerbrot.wordpress.com Ihr Lokales Wissen wird gebraucht! Kommen Sie aus Kärnten und verraten Sie uns ein Brotrezept? Haben Sie Fotos aus ihrer Region über den Getreideanbau, das Mahlen, das Brotbacken?Besitzen Sie Gerätschaften rund um das Brotbacken und würden uns diese als Leihgabe zur Verfügung stellen?Kennen Sie Geschichten, Bräuche oder Sprichwörter rund um das Brot? SchülerInnen des Bildungszentrums Lesachtal…

C.S.I. Pollen

C.S.I. Pollen ist eine in den Jahren 2014 und 2015 durchgeführte europaweite Untersuchung der von Honigbienen gesammelten Pollendiversität. Da der Pollen mancher Pflanzen Defizite in für Bienen essentiellen Bestandteilen haben kann, stellt eine saisonale oder regionale Pollenarmut eine ernährungs-physiologische Belastung für Bienenvölker dar. Um dies erstmals großflächig zu untersuchen kooperiert das Institut für Zoologie der Universität Graz mit sogenannten Citizen Scientists. In unserem Fall sind das Imkerinnen und Imker, die in regelmäßigen Abständen mittels einer Pollenfalle die von Bienen eingetragenen Pollenhöschen sammeln, und diese in erster Näherung anhand der Zahl der unterschiedlichen Farben auswerten. In einer zweiten Ebene werden ausgewählte Pollenproben der TeilnehmerInnen eingesammelt und die Erstauswertung durch lichtmikroskopische Pollenanalysen bestätigt oder gegebenenfalls korrigiert. Die Teilnehmenden Imkerinnen und Imker erhalten die Ergebnisse dieser Pollenanalyse und lernen so mehr über die Pollentrachtpflanzen im Flugkreis ihrer Bienenvölker, die Wissenschaft erkennt Habitate in denen in manchen Monaten eine gute oder schlechte Diversität von Pollenspendern herrscht.

Care&Heat

Sorgearbeit & Hitze „Wenn die Hitze Sorgen macht“: Hitzeperioden und steigende Temperaturen beeinflussen Betreuungs- und Pflegesituationen. Wie gehen Betroffene, Pflegende und Professionelle mit Hitze um? Forschungsziel: In diesem Projekt wird untersucht, wie die im Zuge des Klimawandels steigenden Temperaturen und häufigen Hitzeperioden Sorge- und Pflegesituationen bedingen bzw. wie „Hitze“ von professionell Pflegenden, von An- und Zugehörigen aber auch von Gepflegten selbst in Österreich erfahren wird. Über einen Schreibaufruf werden Sorge- und Pflegeerfahrungen von informell und professionell Pflegenden gesammelt. Kritische Situationen in Bezug zu Hitze sollen identifiziert und Einsichten aus Erfahrungen und Coping-Strategien von Betroffenen und Pflegenden gewonnen werden. Gleichzeitig soll die Öffentlichkeit zum Thema „Wenn die Hitze Sorgen macht“ sensibilisiert werden. Wie kann man mitforschen? 1.) Teilnahme an einem Erzählcafé: Erfahrungen im Umgang mit Hitze in Sorge- und Pflegesituationen können in dialogisch moderierten Gruppen erzählt werden. 2.) Teilnahme am „Schreibaufruf“: Erfahrungen können schriftlich dokumentiert und eingesendet werden. 3.) Teilnahme an der Auswertung der Daten entweder im Rahmen eines Workshops oder einer moderierten internetbasierten Homepage. Mitforschen können Personen mit Betreuungs- und Pflegeerfahrung, hilfs- und pflegebedürftige Personen, Professionelle in Sozial- und Gesundheitseinrichtungen sowie interessierte Schüler/innen und Bürger/innen. Was passiert mit den Beiträgen der Citizen Scientists? Teilnehmende entscheiden selbst, ob ihr Beitrag veröffentlicht werden soll. Dies kann auch unter einem anderen Namen (Pseudonym) geschehen. Ausgewählte Beiträge werden mit Blick auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede ausgewertet. Auf diese Weise werden „typische Geschichten“ und Strukturen sichtbar. Insbesondere werden Einsichten in hilfreiche Coping Strategien im Umgang mit Hitze in Pflegesituationen erwartet. Wissenschaftliche Einrichtungen Institut für Palliative Care…

Citree

Mit dem Citizen Science Projekt CITREE soll ein Crowdsourcing Instrument zum Monitoring des Wachstums von urbanen Bäumen entwickelt und genutzt werden. Es baut auf dem Sparkling Science Projekt “Woody Woodpecker” auf, das sich mit dem Wachstum, der Struktur und der Funktion von Holz befasst. Städtische Bäume erfüllen vielfältige Funktionen, wie etwa Verbesserung von Mikroklima und Luft, Lärmschutz oder Gestaltung des öffentlichen Raums. Ein Monitoring urbaner Bäume ist von Bedeutung, da die Klimaänderung eine Stressintensivierung der Bäume mit sich bringt. In Städten sind Bäume großer Hitze und Trockenheit ausgesetzt und durch andere Stressfaktoren, wie Schadstoffemissionen, limitierten Wurzelraum, Salzstress oder Schädlingsbefall zusätzlich beeinträchtigt. Deshalb stellen Bäume in Städten „lebende Laboratorien“ dar, die Analysen von Stressmechanismen und Abschätzungen zukünftiger Entwicklungen ermöglichen. Mit CITREE soll eine Instrument zum Monitoring urbaner Bäume bereitgestellt und damit eine Brücke zwischen den Bürgern und ihren Bäumen geschaffen werden: Einerseits können die Bürger im Monitoringprozess partizipieren, anderseits können sie sehen und lernen, wie ihre Bäume wachsen. Diese Rückkopplung wird auch genutzt, um die Arbeit öffentlicher Einrichtungen (z.B. Stadtgärtnereien) zu präsentieren und ermöglicht Schulprojekte zu Stadtbäumen und Stadtökologie. CITREE basiert auf einfach zu installierenden und billigen Band-Dendrometern, mit denen der Stammumfang und damit das Wachstum gemessen werden kann. An Stadtbäumen installierte Dendrometer werden durch Bürger abgelesen, die mittels QR-Code und Smartphone Zugang zur CITREE Datenbank haben. In der CITREE Datenbank werden die Wachstumsdaten aller Bäume gesammelt und für involvierte Bürger, die Öffentlichkeit, öffentliche Einrichtungen und Forscher zur Verfügung gestellt. Die wesentlichen Arbeitspakete des Projektes sind: die Auswahl/Modifikation geeigneter Dendrometer die…

CODE IT!

Werden Sie Teil der wissenschaftlichen Community und helfen Sie den Diskurs zur HPV-Impfung besser zu verstehen Politische Maßnahmen und Entscheidungen werden stark durch sogenannte „Diskurse“ geformt. Diskurse sind zum Beispiel verbale Äußerungen, Argumente und Praktiken, die sozialen und natürlichen Phänomenen Bedeutungen verleihen. So gibt es beispielsweise zum Thema Impfung eine Bandbreite an Diskursen, die von verschiedenen Akteuren mit unterschiedlichen Zielen geführt werden. Als PolitikwissenschafterInnen erforschen wir diese, um solche konfliktbehafteten Themen besser nachvollziehen zu können und politische Maßnahmen im Kontext bestimmter Diskurse zu verstehen. CODE IT möchte diese systematische Auseinandersetzung mit einer solchen Debatte auch Ihnen eröffnen. Im Projekt soll die Auseinandersetzung, die zur HPV Impfung ausgetragen wurde und schließlich deren Einführung in den Österreichischen Impfplan zur Folge hatte, untersucht werden. Mit Ihrer Hilfe wollen wir die Bedeutung von Worten aufdecken, den Einfluss von wissenschaftlichen und ökonomischen Argumenten auf den Verlauf der Debatte verstehen und auch erfassen, was unausgesprochen blieb beziehungsweise wer – im von uns zur Verfügung gestellten Datenkorpus von etwa 400 Pressemeldungen – nicht zur Rede kommt. Gleichzeitig sollen Sie den Verlauf des Projektes aktiv beeinflussen können, indem wir Ihnen mehrere Optionen zur Mitgestaltung von CODE IT auf unserer Homepage anbieten. Werden Sie ein Teil der CODE IT Community und geben Sie dem Diskurs ein Gesicht. Wie können Sie sich einbringen? CODE IT bietet Ihnen im Verlauf des Projektes unterschiedliche Möglichkeiten an dem Projekt teilzunehmen. Zu Beginn können Sie etwa mit dem Forschungsteam in Kontakt treten um interessante Forschungsfragen oder Ideen zu teilen. Außerdem können Sie Ihr Wissen…

Die Igel sind los!

Interessierte BürgerInnen können in diesem Projekt dem Igel in Gärten auf die Spur kommen und herausfinden wo Igel vor ihrer Haustür leben. Worum geht es? Als Kulturfolger fühlen sich Igel in der Umgebung des Menschen wohl und können Strukturen in naturnahen Gärten sehr gut nutzen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Igel in Siedlungen häufig sogar höhere Dichten erreichen als in der ausgeräumten Kulturlandschaft. Citizen Scientists können das Vorkommen der beiden in Österreich heimischen Igelarten (nördlicher Weißbrustigel und Braunbrustigel) mit einem Igeltunnel erforschen oder direkte Beobachtungen melden. Zusätzlich werden die Gartenstrukturen und die Bewirtschaftung der Gärten sowie einige generelle Fragen über Igel in Gärten mittels eines standardisierten Fragebogens erhoben. Wer kann mitforschen? Alle Personen die einen eigenen Garten bzw. Zugang zu einem Garten haben, können an der Erhebung teilnehmen. Auf Grund der spannenden aber einfachen Methode der Igeltunnel (entwickelt von Dr. Richard Yarnell, Nottingham Trent University, England) eignet sich dieses Projekt auch gut für Kinder. Wie kann man mitforschen? Wählt man die Igeltunnel-Methode ist der erste Schritt sich einen Igeltunnel zu bauen oder auszuborgen (dies ist bei verschiedenen regionalen Anlaufstellen in den Bundesländern möglich). Danach führt man die Erhebung an fünf aufeinanderfolgenden Tagen in seinem Garten durch (Bauanleitung und Leitfaden gibt es auf der Projekthomepage: http://igelimgarten.boku.ac.at/). Alternativ kann man auch – wenn man den Igel bereits in seinem Garten gesehen hat – eine „direkte Beobachtung“ melden. Um die erhobenen Daten online zu erfassen, wird zuerst ein Account angelegt. Für jeden Garten den man untersuchen will, wird dann ein eigener Gartenfragebogen…
Sozial- und Geisteswissenschaften

ExploreAT

exploreAT! exploring austrias culture through the language glass Das Projekt exploreAT! zielt darauf ab, einzigartige Einblicke in die Vielfalt der deutschen Sprache (vor allem in Österreich) zu verschaffen. Mit Hilfe innovativer digitaler Tools wird eine einzigartige Sammlung bairischer Mundarten in der Region der ehemaligen Habsburgermonarchie (1911-1998) erforscht. Das umfangreiche Korpus beinhaltet 200.000 Hauptlemmata in ca. 4 Millionen Einträgen. Zur Sammlung gehört ein 5 Bände umfassendes Wörterbuch mit ca. 50.000 Hauptlemmata, welches eine Zeitspanne von den Anfängen der deutschen Sprache bis heute abdeckt. Zudem existieren weitere Datenbanken, wie z.B. eine der Belegdatenbank angegliederte Bilddatenbank, die Abbildungen und Skizzen, die die Sammler*innen zur Bedeutungserklärung angefertigt haben, einbezieht. Innerhalb der Datenbank sollen Schnittstellen für die Nutzung von Linked Open Data (LOD) geschaffen werden, um ontologische Ressourcen verwenden zu können und somit die Darstellung der konzeptionellen und semantischen Informationen zu gewährleisten. Innerhalb des Projektes werden unterschiedliche Arbeitsgruppen und Wissenschaftsbereiche abgedeckt. Ein Hauptinteresse besteht im Aufbau einer effektiven, wiederverwendbaren, auf den Forschungsbereich abgestimmten IT-Infrastruktur, um historisch-lexikographische Inhalte zur Verfügung zu stellen. Diese verlinkt das Wissen von europäischen und globalen Infrastrukturen und ermöglicht sowohl Wissenschaftern als auch Laien allgemeine oder auch spezialisierte Suchanfragen zu stellen. Von geistes- und sozialwissenschaftlicher Perspektive ist der Einblick in das Verhalten, wie sich der User mit dem Inhalt auseinandersetzt und welche Besonderheiten er im Korpus erforschen kann, bedeutend, um das Wissen über die Evolution der deutschen und der menschlichen Sprache allgemein voranzubringen.  
Zielgruppe: Jugendliche
Medium: Homepage

Fire-Database

An der Universität für Bodenkultur in Wien am Institut für Waldbau werden seit 2008 das Auftreten, die Verteilung, Ursachen und Charakteristika von Waldbränden in Österreich im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte analysiert. Die Datenreihe erstreckt sich über mehrere Jahrzehnte und umfasst rund 5500 Feuer, wovon mehr als 4000 auf Waldbrände entfallen. Die meisten Waldbrände werden im Frühjahr und Sommer registriert. Teile von Kärnten, Tirol, Steiermark sowie die südlichen Regionen von Niederösterreich sind vergleichsweise häufig von Waldbränden betroffen. Meist liegt die Brandursache im menschlichen Verhalten. Sei es direkt, etwa durch ein außer Kontrolle geratenes Feuer, oder indirekt, zum Beispiel durch eine achtlos weggeworfene Zigarette. In den Sommermonaten spielen auch Blitzschlagbrände eine Rolle, wobei der Anteil hier 40% betragen kann. Zahlreiche Waldbrände sind als Fallstudien näher untersucht worden, um das Brandverhalten, die Mortalität der betroffenen Baumindividuen und die Regeneration der Waldbestände zu analysieren. Im Frühjahr 2013 wurde vom Institut für Waldbau eine Web-Plattform erstellt, die eine einfache und systemunabhängige Erhebung und Analyse von Waldbränden ermöglicht. Die Web-GIS Applikation „Fire Database“ ist frei zugänglich und ermöglicht Interessierten, Waldbrandereignisse abzufragen und Statistiken oder Grafiken zu erstellen. Ebenso können – aktuelle oder historische – Waldbrände über ein Online-Eingabeformular gemeldet werden. Links: Waldbrand-Datenbank Österreich: http://fire.boku.ac.at Waldbrand-Blog Österreich: http://fireblog.boku.ac.at Waldbrandforschung an der BOKU: http://www.wabo.boku.ac.at/waldbrand.html European Forest Fire Information System (EFFIS): http://forest.jrc.ec.europa.eu/effis/applications/current-situation

FotoQuest Go

“Erkunde die europäische Landschaft und hilf der Wissenschaft beim Klima- und Umweltschutz!” Bist du gerne an der frischen Luft unterwegs? Würdest du gerne einen konkreten Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten? Mit der FotoQuestGo App kannst du in deiner Freizeit der Wissenschaft bei der Verbesserung von wichtigen Datensätzen für die Erforschung von Landschaftsveränderungen in Europa helfen. Mit der FotoQuestGo App kannst du mit deinem Smartphone etwa beim Joggen oder Wandern zur Wissenschaftlerin oder Wissenschaftler werden, wertvolle Daten sammeln, einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und gleichzeitig wie bei einer Schatzsuche mit deinen gesammelten Punkten Preise gewinnen. Die App funktioniert ganz einfach: mit Hilfe des GPS deines Smartphones navigiert sie dich bis an den Ort, zu dem uns Landschaftsdaten fehlen, und hilft dir anschließend, die notwendigen Fotos und Informationen abzuspeichern und hochzuladen. Warum FotoQuestGo? Jeden Tag werden in Europa große Mengen an Land in Geschäfts-, Wohn-, Freizeit- und Verkehrsflächen umgewandelt. Dabei müssen fruchtbare Böden, Artenvielfalt und natürliche CO2-Speicher Asphalt und Beton weichen. Außerdem steigt durch die zunehmende Oberflächenversiegelung die Gefahr von Überschwemmungen drastisch. Um die Veränderungen von Landflächen und deren Auswirkungen auf die Umwelt besser nachverfolgen und verstehen zu können, fehlen uns Wissenschaftlern bislang verlässliche, detaillierte und vollständige Daten zur aktuellen Bodennutzung. Mit der FotoQuestGo App kannst du in deiner Freizeit zum/zur WissenschaftlerIn werden und die Natur schützen! Mit jedem erkundeten Ort machst du die Datensätze ein Stück genauer. Und du sammelst wertvolle Punkte für unsere Preisauslosung. Bist du bereit für diese Herausforderung? So funktioniert’s: Lade die App kostenlos auf deinem GPS-fähigen…

GenTeam

GenTeam - die Europäische Genealogische Datenbank "Connecting genealogists" GenTeam ist eine Europäische Plattform genealogischer Datenbanken. Wissenschafter aber auch Hobbygenealogen stellen hier ihr Daten anderen Forschern kostenlos zur Verfügung. Durch die Zusammenarbeit von Mitarbeitern aus vielen Ländern der Erde entstehen hier Datenbanken, die ein Forscher allein aufgrund der Menge üblicherweise nicht erstellen kann. Unser Fokus liegt zur Zeit auf der Indizierung kirchlicher Quellen aus Niederösterreich, sowie an einem Tauf- und Sterbeindex von Wien. Alleine der Taufindex von Wien zwischen 1784 und 1900 wird wahrscheinlich ca. 4 Millionen Datensätze umfassen, von denen bisher immerhin bereits über 800.000 erfaßt sind. Sie werden wiederum Basis für wissenschaftliche Ausarbeitungen. Zur Zeit stehen den mehr als 34.000 angemeldeten Benutzern mehr als 15.4 Millionen Datensätze zur Verfügung. Die Benutzer kommen aus vielen Ländern der Welt. Sie sind zumeist Ahnenforscher, aber auch Wissenschafter, Historiker und Biographen greifen vermehrt auf dieses Angebot zurück. GenTeam ist kostenlos und nicht an einen Mitgliedsbeitrag gebunden. Weitere Projekte von GenTeam sind: www.GenList.at - eine bilinguale Mailing-Liste mit mittlerweile mehr als 1.600 angemeldeten Benutzern und native-speakern auch aus Tschechien, Polen, Ungarn, der Slowakei und Slowenien - um Fragen oder Lesehilfeanfragen einfach zu beantworten. www.GenLink.at - die genealogische Linksammlung www.AiOeU.eu - eine Sammlung von skurrilen genealogischen Einträgen bzw. seltenen Namen und Berufen. Jede ehrenamtliche Mitarbeit ist herzlich willkommen! "Schon bald werden wir alle, die wir die GenTeam-Seite besuchen, uns fragen, wie das jemals gegangen ist ohne diese tolle Quelle!" Dr. Peter Braunwarth, 2011  

GEO Wiki

Geo-Wiki is a platform which provides citizens with the means to engage in environmental monitoring of the earth by providing feedback on existing spatial information overlaid on satellite imagery or by contributing entirely new data. Data can be input via the traditional desktop platform or mobile devices, with campaigns and games used to incentivize input. Resulting data are available without restriction.

GeoMaus

Das Projekt "GeoMaus" sammelt Informationen über die Verbreitung von Kleinsäugern in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Naturinteressierte sind eingeladen ihre Beobachtungen zu melden, um mehr über das Vorkommen von kleinen Säugetieren zu erfahren. Als Hilfe dienen zwei Bestimmungsschlüssel (Textschlüssel und Entscheidungsbaum), Informationen zu Spurenbildern sowie zu Aussehen, Biologie und Lebensweise der Arten. Die Meldung erfolgt mit einem Formular, in welchem die benötigten Daten wie Tierart, Fundort, Datum und Foto (optional) übermittelt werden können. Eine angepasste mobile Version erleichtert die Eingabe im Gelände und verfügt zudem über eine Standortsuche. Die eingegangenen Funddaten sind nach einer Bearbeitungszeit von rund einer Woche auf einer Karte abrufbar. Was sind Kleinsäuger? Der Begriff "Kleinsäuger" beschreibt keine taxonomische Gruppe im eigentlichen Sinne. Es werden damit in der Regel die relativ kleinen Vertreter von Säugetieren aus den Ordnungen der Nagetiere (Rodentia), der Spitzmausartigen (Soricomorpha) und Igelartigen (Erinaceomorpha) zusammengefasst. Gemeinsam ist ihnen, dass sie ein bestimmtes Körpergewicht nicht überschreiten. Diese Obergrenze variiert je nach Autor zwischen 120 g bis 2 kg und liegt meist bei 1 kg. Wozu Funddaten sammeln? Informationen zur regionalen Verbreitung von Kleinsäugern sind leider nur spärlich vorhanden. Jeder Fund und jede Beobachtung ist daher wichtig und trägt dazu bei die Tiere und ihren Lebensraum besser zu verstehen. Kleinsäuger können zudem nur dann in Artenschutzprojekten berücksichtigt werden, wenn ihr Vorkommen bekannt ist. Der gezielte Nachweis ist meist jedoch mit einem hohen Aufwand verbunden. Fundmeldungen dienen daher als gute Hinweise um genauer auf bestimmte Kleinsäuger zu achten. Wo können Kleinsäuger besonders häufig gefunden werden? 1. erbeutet…

Goldschakal

Goldschakal in Österreich Nachdem der Goldschakal (Canis aureus) für Österreich als nicht heimisch galt, kam der erste Goldschakalnachweis im Jahr 1987. Es folgten vereinzelte Nachweise über einige Bundesländer verstreut und 2007 dokumentierte man den ersten Reproduktionsnachweis im Nationalpark „Neusiedler See-Seewinkel“. Seither lassen in erster Linie Gerüchte über Kamerafallen-Bilder, Fallwild und die eine oder andere Sichtung eine Anwesenheit dieser heimlich lebenden Tiere in einigen Gebieten Österreichs vermuten. Im Rahmen des laufenden Forschungsprojektes “Der Goldschakal in Österreich” konnten seit Oktober 2015 weitere Nachweise gesammelt werden. Mittels akustischer Stimulation in passenden Lebensräumen führen wir aktives Monitoring durch und suchen nach Losung und Spuren. Wenn Sie glauben, einen Goldschakal gesehen zu haben, oder ein Hundeartiges Tier auf Ihrer der Wildkamera finden, melden Sie uns bitte Ihren Hinweis auf: www.goldschakal.at Oder per E-Mail an die Koordinations- und Meldestelle Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Informationen über den Goldschakal Der Goldschakal ist ein sehr scheues Tier und lebt sehr versteckt, auf einen ersten und nur flüchtigen Blick ist die Unterscheidung zu Fuchs oder Wolf manchmal nicht so einfach – doch bei genauerer Betrachtung gibt es ein paar eindeutige Merkmale. Mit einer Schulterhöhe von bis zu 50 cm, einem Körpergewicht von 10-13 kg und einer Körperlänge von etwa 100 cm zählt der Goldschakal zum mittelgroßen Raubwild. Damit ist er größer und auch langbeiniger als der Fuchs, aber deutlich kleiner als der Wolf. Erkennungsmerkmale des Goldschakals sind unter anderem die zusammengewachsenen Ballen der beiden Mittelzehen und die im Verhältnis zum Körper (mit 20-30 cm) eher kurze Rute. Sein Fell ist gelblich-grau (bis rötlich), im…

Graugänse

Seit ihrer Gründung im Jahr 1973 widmet sich die Konrad Lorenz Forschungsstelle (KLF) der Erforschung des sozialen Systems von Graugänsen, aber auch anderer Tierarten. Interessierte Bürger können sich derzeit im Rahmen eines Spaziergangs im Cumberland Wildpark Grünau an der Datenaufnahme für ein Projekt über die Aufenthaltsorte der Graugans Familien beteiligen. Worum geht es? Seit mehr als 40 Jahren wird das Sozialverhalten der Graugansschar der Konrad Lorenz Forschungsstelle in Grünau im Almtal (OÖ) beobachtet. Die Vögel sind individuell durch Beinringe markiert und können sich völlig frei bewegen. Einige Graugans Paare befinden sich während der Brutzeit und Jungenaufzucht (März bis Juni) auf dem Gelände des Cumberland Wildpark Grünau. Ziel dieses Projektes ist das Monitoring der Zeit-Raum Muster der Familien während der Aufzucht. Die erhobenen Daten liefern Informationen über die Verhaltens-Ökologie der Graugänse. Citizen Scientists können sich zu bestimmten Terminen nach einer kurzen Einschulung an der Datenaufnahme beteiligen. Wer kann mitforschen? Alle Personen, die zu den angegebenen Terminen (siehe unten) in den Cumberland Wildpark Grünau kommen. Keine Vorkenntnisse nötig! Auch für Kinder in Begleitung von Erwachsenen geeignet! Wie kann man mitforschen? Zu den angegebenen Terminen (siehe unten und auf www.facebook.com/konrad.lorenz.forschungsstelle) erhalten Interessierte im Cumberland Wildpark Grünau (Infohütte bei Waldrapp Voliere) Informationen über die Graugansschar der KLF und eine kurze Einschulung zur Datenaufnahme. Ausgestattet mit Erhebungsbogen, Lageplan und Gänseliste wird der Spaziergang durch den Park fortgesetzt und unterwegs werden Daten aufgenommen. Termine: jeweils von 12:30 bis 16:30 Uhr, nur bei trockenem Wetter 05.05.2017 12.05.2017 19.05.2017 26.05.2017 02.06.2017 09.06.2017 16.06.2017 Dankeschön Als Dankeschön werden unter…

Habichtskauz

Habichtskauz Wiederansiedelung Die Habichtskauz-Wiederansiedelung wird von einem Forscherteam rund um den Ornithologen Richard Zink am Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Vetmeduni Vienna geleitet. Ziel ist das “Come Back” der großen Eule in die Wälder Österreichs. Durch ein neuerliches Vorkommen in den Alpen entsteht eine essentielle Verbindung zwischen den Populationen südlich (Slowenien, Italien) und nördlich (Deutschland, Tschechische Republik) der Alpenrepublik. Einzelne, zwischen diesen Vorkommen wandernde Eulen, sichern den Genfluss innerhalb der europäischen Metapopulation – das Überleben der seltenen Großeule kann dadurch nachhaltig gesichert werden. Die Ausweisung von Schutzgebieten und die sukzessive Umstellung auf nachhaltige Waldbewirtschaftung verbesserten die Lebensbedingungen für den Habichtskauz in Österreich. Auf dieser Basis wurde das Vorhaben durch eine internationale Expertendelegation im Herbst 2006 gefordert. Die Auswahl der österreichischen Freilassungsorte fiel auf die Schutzgebiete „Biosphärenpark Wienerwald“ und „Wildnisgebiet Dürrenstein“ die aufgrund ökologisch besonders wertvoller Waldbestände den Neuankömmlingen optimale Überlebensbedingungen bieten. Das Projekt orientiert sich an der erfolgreichen Wiederansiedlung die seit den 70er Jahren im Nationalpark Bayrischen Wald (D) stattfand. Hier können Sie Habichtskauz-Beobachtungen direkt an das Projektteam melden. Um dem Habichtskauz, der selbst keine Nester baut, etwas unter die Schwingen zu greifen wurden bisher knapp 400 Nistkästen mit Hilfe einer Vielzahl von GrundbesitzerInnen in geeigneten Wäldern montiert. Sie sind GrundbestizerIn mit Waldgrund und können sich für den Habichtskauz begeistern und möchten eine Montage eines Nistkastens ermöglichen? Oder Sie haben im Frühling Zeit und Lust das Projekt zu unterstützen indem Sie einen unserer Nistkästen regelmäßig kontrollieren? Melden Sie sich beim Projektteam – wir freuen uns, Sie kennenzulernen!

Herpetofauna

Amphibien und Reptilien in Österreich unter Beobachtung Bedeutung und Auswertbarkeit von Datenbanken nehmen mit dem Umfang, der Präzision und der Aktualität der in ihnen gespeicherten Daten zu. Das Naturhistorische Museum Wien, eine der größten außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Österreich, beherbergt mehr als 30 Millionen Objekte aus den Gebieten der Bio-, Erd- und Humanwissenschaften. In der Sammlung für Amphibien und Reptilien werden seit 35 Jahren zusätzlich Angaben über die historische und rezente Verbreitung der Amphibien- und Reptilienarten in Österreich gesammelt. Alle Verbreitungsdaten sind in der Herpetofaunistischen Datenbank Österreichs dokumentiert (gegenwärtiger Datenstand: rund 110.000 Fundmeldungen). Im Sammeln von Funddaten ist die Herpetologische Sammlung auch auf die Mithilfe zahlreicher Freiwilliger angewiesen, die ihre Fundmeldungen und Beobachtungen zur Aufnahme in die Datenbank zur Verfügung stellen. Auf der Homepage www.herpetofauna.at kann man Amphibien- bzw. Reptilienbeobachtungen online melden, die in die Datenbank aufgenommen werden sollen. Die Homepage wurde vor ca. 15 Jahren von engagierten „Citizen Scientists“ erstellt und seither ehrenamtlich betreut. Es gibt auch die Möglichkeit, Funde analog auf dem Postweg zu melden (Erhebungsbogen). Neben Fundort und Taxon werden auch Begleitdaten wie Lebensraumbeschaffenheit, Gefährdung, Entwicklungsstadium etc. aufgenommen. Es werden nur Daten bearbeitet, die auch fotografisch dokumentiert sind. Bis jetzt wurden mehr als 20.000 Fundmeldungen von „Citizen Scientists“ in die Datenbank aufgenommen, die der Forschung zur Verfügung stehen. Wenn Sie die heimischen Lurch- und Kriechtierarten gut kennen, dann bitten wir Sie, uns Ihre Funde zu melden. Funde online melden Herpetologische Fundmeldungen können Sie wahlweise auf der Seite www.herpetofauna.at eingeben oder per E-Mail an Silke Schweiger senden. Da beide…

Inside Trading Cultures

Eine Bürger/innen Ethnographie der Frankfurter Buchmesse Das Projekt „Inside Trading Cultures“ untersucht mit ethnographischen Feldforschungsmethoden die Rolle und Bedeutung von jährlich stattfindenden internationalen Handelsmessen im globalen Buchmarkt. Die Frankfurter Buchmesse als größte Messe ihrer Art nimmt dabei eine besondere Stellung ein. Das Projekt hat das Ziel, die Sichtweisen und Deutungen der beteiligten ForscherInnen um Perspektiven von BürgerInnen, die an Literatur und dem Handel mit Büchern interessiert sind, zu erweitern. Die Einbindung von Personen mit unterschiedlichen Wissens- und Erfahrungshorizonten möchte eine Vielfalt der Perspektiven in allen Phasen der ethnographischen Forschung (v.a. Beobachtung im Feld, Analyse, Schreibprozess) von Handelsmessen erreichen. Darüber hinaus wird den beteiligten Personen ein exklusiver Einblick in üblicherweise nicht zugängliche Bereiche des Alltags und der Kultur des internationalen Handels von Buchrechten und -lizenzen ermöglicht. Illustration: Len Musik Das Projekt richtet sich besonders an MultiplikatorInnen im Buch- und Literaturbereich, wie etwa BuchhändlerInnen, BibliothekarInnen und LehrerInnen aus dem Großraum St. Pölten oder Personen, die besonders an Literatur, Büchern und der damit verbundenen Frage, wie internationale Mediensysteme funktionieren, interessiert sind. Zentraler Bestandteil des Projekts ist die Feldforschung auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober 2017 mit einem Team aus neun Bürger-WissenschafterInnen und drei SozialwissenschafterInnen der FH St. Pölten. Da die Anzahl der Plätze auf neun Personen beschränkt ist, gibt es wie in der Wissenschaft üblich ein Bewerbungs- und Auswahlverfahren. Die Vielfalt der TeilnehmerInnen und ihrer Sichtweisen (bzgl. Alter, Geschlecht, Herkunft, Hintergrund usw.) steht dabei im Mittelpunkt. Sie können sich bis spätestens 31.03.2017 für die Teilnahme am Projekt bewerben! Alle Infos zum Projekt finden…

Kultur in der Flur

Klein-und Flurdenkmäler oder im Volksmund - verkleinernd und auf den oftmals katholischen Ursprung hinweisend – Marterl genannt haben für uns Menschen große, persönliche Bedeutung, erzählen sie doch von den Schicksalen Einzelner, von Familien, Gemeinden oder einer ganzen Region. Sie sind kleine Bauwerke, die als Zeichen des Andenkens, der Dankbarkeit oder der Freude errichtet wurden. Sie erinnern an vergessene Wege, Gefahren durch Unwetter und Arbeit, an gemeine Meuchelmorde, an Glaubenskämpfe und an die Erlösung von Pest und anderen Plagen. In Niederösterreich zählt man an die 40.000 Klein-und Flurdenkmäler, angefangen bei Felszeichnungen über Naturdenkmäler, Verkehrs-, Rechts- und Heiligendenkmäler bis hin zu Kapellen und Hiatahütten. Jedes dieser Denkmäler erzählt seine eigene Geschichte, viele von ihnen haben historische Bezüge und Bedeutung und sind von hohem kunst-und kulturhistorischem Wert -und alle sind in ihrer Art erhaltenswert. Wissen weitergeben Aber nicht nur der Erhalt der Klein- und Flurdenkmäler in der Landschaft, auch der Erhalt des Wissens über sie ist von enormer Wichtigkeit. Wenn die Menschen aufhören die Geschichten zu erzählen, wenn sie aufhören beim Erzählen zuzuhören, dann werden ihre Kinder eines Tages nicht mehr wissen, was es mit dem Denkmal, mit der Inschrift, mit der Bedeutung auf sich hat. Und damit ginge ein Teil der regionalen Geschichte und Identität verloren. Dass dies nicht passiert, hat das Bildungs- und Heimatwerk NÖ die interaktive Kleindenkmalplattform „Kultur in der Flur“ www.marterl.at geschaffen und mit Unterstützung der NÖ Kulturabteilung der Bevölkerung zur Verfügung gestellt. Hier werden die Kleindenkmäler in einem Community-Projekt online im Internet präsentiert und mit allen bisher erhobenen…
Zielgruppe: Erwachsene, Jugendliche, Schüler
Medium: Homepage, Smartphone Apps

Mykodata

Datenbank der Pilze Österreichs Das Projekt “Datenbank der Pilze Österreichs” hat zum Ziel, das Vorkommen und die Verbreitung der Pilze in Österreich umfassend zu dokumentieren und die verfügbaren Daten darzustellen und auszuwerten. Es ist eine von der Österreichischen Mykologischen Gesellschaft koordinierte, österreichweite Kooperation zahlreicher Mykologen, Bürgermykologen und Institutionen, die Verbreitungsdaten von Pilzen erheben bzw. Sammlungen von Pilzbelegen halten. Die frei zugängliche Online-Version der Datenbank www.austria.mykodata.net bietet die Möglichkeit, die Verbreitungsbilder der über 8.100 Pilztaxa einzusehen und den aktuellen Datenstand mit über 440.000 Fundmeldungen abzurufen, die von über 13.000 verschiedenen Fundorten in ganz Österreich stammen. Jeder Datensatz beinhaltet neben möglichst exakten Orts- und Zeitangaben wichtige Informationen zu Lebensraum und Substrat der Pilznachweise, zur Bestimmung und wissenschaftlichen Dokumentation der Pilzfunde sowie zur Herkunft und Quelle der gespeicherten Daten. Auf den Webseiten finden sich auch zusammenfassende Auswertungen der in der Datenbank erfassten Parameter sowohl für die einzelnen Pilzarten als auch für geographische Einheiten bzw. für den gesamten Datenbestand. Viele Beobachtungen zum Auftreten von Pilzarten werden von Amateurmykologen gemeldet. Österreichweit tragen Citizen scientists mit ihren Pilzdaten somit maßgeblich zum gedeihlichen Fortgang des Projekts bei. Die Mitarbeit am Datenbankprojekt, besonders die Mitteilung von Pilzfunden, ist willkommen. Bitte nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf.   Österreichische Mykologische Gesellschaft Department für Botanik und Biodiversitätsforschung Universität Wien A-1030 Wien, Rennweg 14 Tel.: +43 (0)1 / 4277-54050

naturbeobachtung.at

Auf der online-Plattform www.naturbeobachtung.at können alle interessierten NaturliebhaberInnen Sichtungen von bekannten und häufigen, aber auch von seltenen und bedrohten Tieren und Pflanzen über eine einfache Eingabe-Maske eintragen. Es wird gefragt, wer wo wann was und wieviel von einer Tier- oder Pflanzenart gesehen hat. Wer möchte, kann seinen Fund weiter präzisieren (z.B. die Fundstelle genauer beschreiben, die Koordinaten eingeben oder eine Uhrzeit zur Beobachtung eintragen) bzw. auch ein Belegfoto mit hochladen. Solche Bilder sind oft notwendig, sagt doch gerade etwa bei Insekten „ein Bild mehr als tausend Worte“, und erleichtert den Experten die Nach-Bestimmung. Sobald eine Freiland-Beobachtung eingetragen ist, ist sie sofort auch in einer Listendarstellung und als Punkt auf einer (Österreich) Karte sichtbar. Tiere und Pflanzen melden Prinzipiell kann man auf naturbeobachtung.at alle Tier- und Pflanzenarten melden. Trotzdem stehen einige Tiergruppen bei uns „Im Fokus“. Diese rücken wir gemeinsam mit Partnern in den Mittelpunkt unseres Interesses, weil wir zu deren Vorkommen aktuell mehr wissen möchten. Derzeit sind das z.B. die Tagfalter (Projekt „Abenteuer Faltertage“, 215 Arten), die Vögel (425 Arten), die Amphibien (Projekt „Frosch im Netz“, 20 Arten), die Hummeln (Projekt „Bienenschutzfonds“, 46 Arten) und seit kurzem auch die Säugetiere (84 Arten, Projektpartnerschaft mit Biologiezentrum Linz). Anfang 2017 ergänzen wir unser „Sortiment“ darüber hinaus mit den Reptilien (14 Arten, steirische Projektkooperation mit der ÖGH). Das Besondere an diesen „Fokus-Arten“ ist, dass sie von ExpertInnen begleitet werden, z.B.: Artsteckbriefe zu allen Arten dieser Artgruppe, inkl. aussagekräftigem Bildmaterial regelmäßige Bestimmungshilfe und Informationen zu den Arten durch ExpertInnen im Diskussionsforum der Plattform Datenvalidierung…

PhenoWatch

PhenoWatch Seit 1851 betreut die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) ein phänologisches Messnetz mit derzeit rund 100 Stationen, wo Citizen Scientists in ganz Österreich ihre Beobachtungen betreiben und aufzeichnen. In der Phänologie, das sich von altgriechisch für phaíno - „ich erscheine" herleitet, steht die Entwicklung der Pflanzen und das Verhalten der Tiere, in Abhängigkeit von der jahreszeitlichen Witterung, im Fokus der Wissenschaft. Uns beschäftigen Fragen wie: Wann beginnen die Schneeglöckchen zu blühen? Wann reift der Holunder? Wann kehrt die erste Rauchschwalbe aus dem Süden zurück?  Die Eintrittsdaten dieser und vieler anderer phänologischer Ereignisse werden aufgezeichnet und in einer Datenbank an der ZAMG in Wien gespeichert. Diese Daten werden auch für internationale Forschungsprojekte verwendet und finden über die Paneuropäische Phänologische Datenbank ihren Weg zu Wissenschaftlern auf der ganzen Welt. Pflanzen zeigen uns den Klimawandel Analysiert man den zeitlichen Verlauf von phänologischen Beobachtungsdaten wird vor allem bei den Frühjahrsphasen in mittleren und höheren Breiten der Einflussfaktor der Lufttemperatur sowohl bei den kurzfristigen Schwankungen als auch bei langanhaltenden Trends deutlich. So ist die Phänologie ein idealer Bio-Indikator für allmähliche Änderungen des Klimas, da er von einem breiten naturinteressierten Publikum leicht verstanden wird und positive wie negative ökologische Auswirkungen des Klimawandels aufzeigt. Unter anderem werden phänologische Daten auch für Modellberechnungen zur Pollenausbreitung, Natur-Tourismus und in der Landwirtschaft benötigt. Wie kann ich mitmachen? Auf www.phenowatch.at können Sie sich ausführlich über die Phänologie informieren und auch gleich mit den Beobachtungen beginnen. Außerdem finden Sie dort Beschreibungen der phänologischen Zeigerpflanzen und ihrer Entwicklungsphasen (25 Wildpflanzen, 10…

Picture Paint

Bemale Bilder und hilf der Wissenschaft beim Lösen globaler Probleme! In Picture Paint kannst du Wissenschaftlern dabei helfen globale Probleme wie Klimawandel und Unterernährung zu lösen in dem du zusammen mit anderen Spielern Bilder anmalst! Du kannst dabei auch tolle Preise gewinnen!   Das Anmalen funktioniert dabei sehr intuitiv. Es wird ein Satellitenbild angezeigt und du sollst jetzt zum Beispiel so genau es geht Bereiche auf dem Bild anmalen die abgeholzt wurden. Dabei kann zwischen verschiedenen Pinselgrößen gewählt werden um gröber oder sehr genau die Bereiche anzumalen.   Picture Paint kann im Browser, auf iPhone und iPad und Android gespielt werden.   Erhalte die neuesten Informationen über Picture Paint auf Twitter   Alle gesammelten Daten (außer Privatinformationen wie E-Mail Adresse der Spieler) werden nach einer Datenkontrolle für alle frei zugänglich zur Verfügung gestellt werden.  

Picture Pile

Sortiere Bilderstapel und hilf der Wissenschaft beim Lösen globaler Probleme!   In Picture Pile kannst du Wissenschaftlern dabei helfen globale Probleme wie Klimawandel und Unterernährung zu lösen in dem du zusammen mit anderen Spielern Bilderstapel sortierst! Du kannst dabei auch tolle Preise gewinnen!   Das Sortieren funktioniert dabei ähnlich wie das bekannte Dating App Tinder. Es wird ein Bild angezeigt und zum Beispiel die Frage gestellt "Ist Ackerland auf dem Bild sichtbar?". Nun kann der/die Spieler/in das Bild nach rechts oder nach links schieben um die Frage mit "ja" oder "nein" zu beantworten. Zusätzlich kann man das Bild auch nach unten schieben, falls man sich nicht sicher ist.   Der erste Bilderstapel den es zu sortieren gibt besteht aus 6 Millionen Bildern und handelt über Abholzung in Tanzania. Mit den sortierten Bildern wird dann eine sehr genaue Waldbedeckungskarte erzeugt, die zum Beispiel für die Forschung über den Klimawandel unbedingt benötigt wird! Sobald der Stapel sortiert ist werden in einer Tombola unter allen wöchentlichen Top 3 Spielern tolle Preise wie ein brandneues Smartphone oder Tablet verlost!    Picture Pile kann im Browser, auf iPhone, iPad und Android gespielt werden.   Erhalte die neuesten Informationen über Picture Pile auf Twitter.   Alle gesammelten Daten (außer Privatinformationen wie E-Mail Adresse der Spieler) werden nach einer Datenkontrolle für alle frei zugänglich zur Verfügung gestellt werden.   Bildergallerie    

Politikradar

Über PolitikRadar Bisherige Studien haben gezeigt, dass viele Leute zwar motiviert sind, sich politisch zu beteiligen, ihnen oftmals aber das Wissen fehlt, wo und wie sie am politischen Geschehen teilnehmen können. Für eine funktionierende Demokratie ist jedoch eine breite Beteiligung, insbesondere der jungen Generation, unabdingbar. Ziel dieses Projekts ist es, die Angebote politischer Partizipation in Österreich erstmals umfassend zu erfassen. Neben einer Systematisierung der österreichischen Partizipationslandschaft, sollen interessante Partizipationsangebote, die im Rahmen des Projektes gesammelt werden, auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Wie funktioniert die Teilnahme? Der gesamte Beteiligungsprozess läuft über die Online-Plattform (www.politikradar.at) des Projekts. Dort wird im Vorfeld der Forschung über die Umsetzung diskutiert. Die Forschenden stellen die Basiskategorien für die Datensammlung vor und entwickeln diese gemeinsam mit den engagierten Bürger/innen weiter. Die Datensammlung läuft dann über das auf der Website integrierte Datensammlungstool. Dort können Teilnehmende ihre Beobachtungen eintragen und kategorisieren. Wann kann man mitforschen? Von 1. Mai bis 31. Mai ist das Projekt für Schulklassen geöffnet, die am Citizen Science Award 2017 teilnehmen. Ab 1. Juni bis 30. Juni können dann alle interessierten Bürger/innen am Projekt teilnehmen. Die Anmeldungen erfolgen per email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Was passiert mit den Beiträgen? Alle Beiträge werden selbstverständlich anonym behandelt und fließen direkt in den Forschungsprozess mit ein. Über Zwischenergebnisse halten wir alle Beteiligten auf unsrer Website am Laufenden.  

Pollentagebuch

Projektbeschreibung Das Pollentagebuch (www.pollentagebuch.at; www.pollendiary.com; Patient´s Hayfever Diary) wurde bereits 2009 als wissenschaftliches Projekt ins Leben gerufen. Mittlerweile ist es ein bedeutendes Service für Pollenallergiker in 13 europäischen Ländern: Österreich, Deutschland, Schweiz, Frankreich, Großbritannien, Schweden, Finnland, Kroatien, Ungarn, Litauen, Serbien, Slowenien und der Türkei. Die Nutzerzahlen wachsen jährlich, nicht zuletzt wegen der Projekte, die durch das Pollentagebuch erst ermöglicht worden sind, wie die Pollen App, die Belastungslandkarte und die personalisierte Polleninformation. Der Nutzer hat die Möglichkeit die eigenen allergischen Beschwerden (Intensität und Symptome) zusammen mit seiner Medikamenteneinnahme zu dokumentieren. So erhält man einen Überblick über die Pollenallergie und kann laufend sowie am Ende der Saison die Beschwerden mit den gemessenen Pollenkonzentrationen vergleichen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit über einen Download eine Excel Datei mit allen Einträgen zu erhalten. Dort sind alle Daten zusammen gefasst und werden zusätzlich Korrelationsberechnungen von Pollenflug und Symptomen zur Verfügung gestellt. Damit ist ein erster Schritt zur Erkennung des Auslösers getan. Und auch nach der Diagnose ist das Pollentagebuch eine wertvolle Unterstützung für Patient und Arzt, um den Erfolg einer Therapie, der Medikamentengabe oder den Verlauf der Pollenallergie zu verfolgen. Um ein solches Service überhaupt erst zu ermöglichen, ist das Pollentagebuch mit der europäischen Pollendatenbank verbunden und kann daher problemlos in allen Ländern verwendet werden, in denen es bereits zur Verfügung steht. Besonderes Augenmerk liegt auf der einfachen Handhabung wie auch auf der Einhaltung der neuesten EU-Richtlinien zum Datenschutz (mehr unter den Nutzungsbedingungen auf www.pollenwarndienst.at). Seit 2013 kann man das Pollentagebuch auch über die App „Pollen“ erreichen.…

Projekt Wildkatze

Früher war die Europäische Wildkatze über weite Teile Österreichs verbreitet. Mitte des letzten Jahrhunderts verschwand sie jedoch aus unseren Wäldern. Abgesehen von vereinzelten Hinweisen, wissen wir kaum etwas über Ihre gegenwärtige Situation, ihr Vorkommen. Die Plattform Wildkatze* möchte deshalb mehr über den Bestand dieser scheuen Jägerin erfahren. Näheres erfahren Sie auf der Homepage der Plattform Wildkatze: www.wildkatze-in-oesterreich.at. Besonders Interessierte können sich für den Wildkatzennewsletter anmelden. Wenn Sie glauben, eine Wildkatze gesehen zu haben, melden Sie uns bitte Ihren Hinweis auf: www.wildkatze-in-oesterreich.at („Ihre Wildkatzensichtung“), per E-Mail oder telefonisch an die Koordinations- und Meldestelle Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, T 0043/ (0)664/ 402 90 96 bzw. 0043/ (0)662/ 64 29 09-13 (Ingrid Hagenstein) Auf Straßen getötete Katzen können Sie auch beim Projekt Roadkill eintragen. Diese Meldungen werden von der “Plattform Wildkatze” gesichtet und auf Fotos von Wildkatzen durchsucht. *Die „Plattform Wildkatze“ ist eine Kooperation aus | naturschutzbund | (Leitung), Österreichische Bundesforste AG, Zentralstelle Österreichischer Landesjagdverbände, Nationalpark Thayatal, Tiergarten Wels, Alpenzoo Innsbruck-Tirol und Naturhistorischem Museum Wien. Ziele der Plattform sind die Rückkehr der Wildkatze nach Österreich und die Etablierung eines stabilen Bestandes.

Reden Sie mit!

BETROFFENHEIT SCHAFFT WISSEN – Reden Sie mit! Psychische Erkrankungen zählen zu den großen Leiden unserer Zeit. Jeder fünfte Mensch erkrankt im Laufe seines Lebens an Depressionen, bipolaren Störungen oder anderen psychischen Krankheiten. Damit Forschung den richtigen Fährten folgt, startet die Ludwig Boltzmann Gesellschaft das erste Crowdsourcing-Projekt Europas zu psychischen Erkrankungen. Reden Sie mit! soll Intressierten und Betroffenen ermöglichen am Forschungsprozess und vor allem an der Generierung von Forschungsfragen mitzuwirken. Einfluss auf Forschung Über die Website www.redensiemit.org können Betroffene, Angehörige, Pflegende, ÄrztInnen und TherapeutInnen, ihre Erfahrungen, offenen Fragen und Probleme mitteilen. Alle Beiträge werden anonymisiert und streng vertraulich behandelt, es handelt sich um keine Diskussionsplattform! Welche ungelösten Fragen zu psychischen Erkrankungen soll die Wissenschaft Ihrer Meinung nach aufgreifen? •     Welche Probleme und ungelösten Fragen beobachten Sie bei der Früherkennung und Diagnose psychischer Erkrankungen? •     Welche Probleme und ungelösten Fragen beobachten Sie bei der Behandlung, Betreuung und Begleitung psychisch Erkrankter? •     Welche Probleme und ungelösten Fragen beobachten Sie bei der Vorbeugung von psychischen Erkrankungen? Projektzeitraum Die Initiative startet am 16. April unter www.redensiemit.org und endet am 16. Juni 2015. Danach werden die Inhalte mithilfe von Fachexperten und einem geschulten Analyseteam analysiert und kategorisiert. Im Anschluss werden die identifizierten Bereiche zu Themencluster zusammengefasst. Diese dienen als Basis für die Identifikation neuer Forschungsfragen und -themen.

Roadkill

In diesem Projekt wird es Ihnen  ermöglicht an einem wissenschaftlichen Projekt zum Thema “Roadkill” aktiv mitzuarbeiten. Es wird erhoben, welche Tiere auf Straßen zu Tode kommen und welche Gründe es dafür geben könnte. Mit Ihren Daten werden Hotspots identifiziert und es wird versucht diese Hotspots zu entschärfen. Was bedeutet Roadkill? Als Roadkill werden alle im Straßenverkehr zu Tode gekommenen Tiere bezeichnet. Der deutsche Begriff Wildunfall greift als Übersetzung zu kurz, denn er bezieht sich in der Regel nur auf größere Säugetiere und gelegentlich Vögel. Dies schlägt sich auch in offiziellen Statistiken wieder – Daten zu getöteten Tieren im Straßenverkehr werden nur zu sogenanntem „jagdbarem Wild“ erhoben. Daten zu allen anderen Tierarten – auch zu gefährdeten Tierarten, wie zum Beispiel Amphibien – fehlen. Welche Relevanz hat Roadkill? Illustration: Horst HellmeierStraßen zerschneiden die Lebensräume vieler Tierarten – die Ökologie bezeichnet dieses Phänomen als Habitatfragmentierung. Auf menschliche Wohnräume umgelegt würde dies bedeuten, dass z.B. die Verbindung zwischen Küche und Wohnzimmer durch eine Straße durchquert wird. Tiere überqueren Straßen, wenn sie z.B. auf Nahrungssuche sind, sich Paarungspartner suchen (Rehe die im Herbst auf der Suche nach Paarungspartnern große Strecken zurücklegen) oder wenn sie zwischen Winterquartier und Sommerquartier wechseln (wie zum Beispiel Kröten bei ihrer Wanderung im Frühjahr). Tierarten, die diese Migrationen durchführen sind daher von Roadkill besonders häufig betroffen.Auch für den Menschen hat Roadkill Relevanz – Tiere auf der Fahrbahn stellen für Autofahrerinnen und Autofahrer eine große Gefahr und auch eine große ethische Belastung dar. Nicht nur Zusammenstöße mit großen Wildtieren wie Hirsch, Wildschwein…

Skywarn

SKYWARN: Wetter beobachten - Gefahren melden - andere warnen Das Prinzip von SKYWARN Austria beruht auf dem System des amerikanischen Netzwerks SKYWARN US, welches vom nationalen Wetterdienst der USA aufgebaut wurde. Die Grundidee dabei war freiwillige Beobachter zu gewinnen Unwetterereignisse am Boden zu melden. Einst ein ambitioniertes Ziel des Vereins, ist SKYWARN Austria heute bereits ein Teil des österreichischen Unwetter-Vorwarnsystems. Was macht SKYWARN? Die Kernaufgabe von SKYWARN Austria ist, das Unwetterbeobachtungsnetzwerk und die Wetterwarnungen für die Bevölkerung zu verbessern. Mittels einen Formular auf skywarn.at können Internetuser – und damit auch du – in Echtzeit Ereignisse wie Hagel, Überflutungen, Glatteis, Sturm mit Schäden, oder gar Tornados melden! Diese gehen nach Überprüfung auf Echtheit durch Vereinsmitglieder an Wetterdienste, Katastrophenschutzeinrichtungen und Medien. Dadurch erreichen sie auf direktem und indirektem Weg die Bevölkerung. So konnten wir mithilfe von Usern und Mitgliedern in den letzten 5 Jahren z.B. mehr als 1.000 Hagel-Meldungen mit genauer Angabe von Hagelgröße, Ort & Schäden kurz nach Beobachtung am Boden an Partner weitergegeben werden! Und vielleicht seid ihr dann die nächsten, die durch einen Wetterbeobachter oder Beobachterin im Nachbarort vor einem Unwetter noch rechtzeitig gewarnt werdet! Mit dem Wetter-Forum betreibt SKYWARN zudem das größte Online-Forum zum Austausch von Wetter- und Klimadiskussionen in Österreich. Auch Schwergewitter-Vorhersagen und spätere Analysen werden im Sommer auf ehrenamtlicher Basis erstellt. Kann ich mitmachen und helfen? Du kannst sowohl als Online-User ohne Anmeldung als auch als Mitglied Unwetter melden! Zusätzlich kannst du dich, wenn du an Meteorologie und Klimatologie interessiert bist, an Diskussionen im Wetter-Forum beteiligen…

StadtWildTiere

StadtWildTiere Haben Sie schon einmal einen Fuchs vorm Volkstheater in Wien gesehen? Ist Ihnen am nächtlichen Heimweg ein Dachs über den Weg gelaufen? Oder haben Sie ein Eichhörnchen im Garten, das sich gerne an Ihrem Vogelhäuschen bedient? Wir interessieren uns für Ihre Beobachtungen im urbanen Raum Wien! Die Stadt als lebenswerten Lebensraum für Mensch und Tier begreifen und ein gutes Zusammenleben schaffen – das möchten wir mit der Etablierung des Projektes „StadtWildTiere “ und der Internetplattform „www.stadtwildtiere.at“ ermöglichen. Vorläufig ist das Projekt auf die Bundeshauptstadt Wien beschränkt. Mit Hilfe der Wienerinnen und Wiener wollen wir uns einerseits einen Überblick über die Verbreitung und Lebensweise von Säugetieren im urbanen Raum verschaffen. Andererseits stellen wir Informationen über unsere tierischen Mitbewohner bereit. Wo sich Wege kreuzen… Auf der Internetplattform „www.stadtwildtiere.at“ können Beobachtungen gemeldet und andere Beobachtungen eingesehen werden. Sie können sich über aktuelle Sichtungen in ihrer Nähe informieren und weiterführende Informationen zur Biologie der Art und ihrer Verbreitung in Wien, aber auch Hilfestellungen in Konfliktfällen und für das Auffinden von hilflosen oder verletzten Wildtieren abrufen. Bei einer Registrierung können zusätzlich Fotos der Beobachtungen hochgeladen werden, Sie erhalten die Möglichkeit einer Übersicht über Ihre Meldungen und können unseren Newsletter abonnieren. Forschungsplattform Wir erhoffen uns eine breite Datengrundlage auf Grund der Sichtungsmeldungen, um die Verbreitung diverser Säugetierarten in Wien besser einschätzen zu können und auch adäquate Managementvorschläge im Konflikt- oder Schadensfall bereitstellen zu können. Die Plattform ist in Österreich bisher einzigartig in ihrer Art: spezialisiert auf Säugetiere im urbanen Lebensraum und mit wissenschaftlicher Forschung verknüpft.…

Stunde der Wintervögel

Stunde der Wintervögel die österreichweite Wintervogelzählung Die Vogelschutzorganisation BirdLife lädt alljährlich zur „Stunde der Wintervögel“, der österreichweiten Wintervogelzählung. Alle Naturfreunde sind aufgerufen an vier Tagen um den 6. Jänner für eine Stunde die Vögel zu zählen. Gleichzeit tragen die TeilnehmerInnen mit ihrem persönlichen Zählergebnis aktiv zur Vogelforschung bei. Mitzählen kann jeder, der die Meise von der Amsel unterscheiden kann. Im Mittelpunkt der Aktion stehen die häufigsten und am weitesten verbreiteten Vogelarten wie die Amsel, Spatzen, Finken und Meisen, die auch bei Schnee und Kälte bei uns ausharren. Gezählt werden soll vor allem im Siedlungsgebiet am Futterhäuschen – im Garten, auf dem Balkon oder im Park. Die Auswertung der Daten geht den Fragen nach: wo ist welche Vogelart besonders häufig? Welche Vogelarten sind selten geworden? Oder auch: Wie wirkt sich das Füttern der Vögel oder der Klimawandel auf die Wintervögel aus? Zeitgleich gezählt wird auch in Deutschland und in der Schweiz, wo Partnerorganisationen von BirdLife Österreich ebenfalls zur Stunde der Wintervögel aufrufen. Wie wird gezählt? An welchem der vorgegebenen Tage (z.B. 6.-8. Jänner 2017) und zu welcher Stunde man zählt, bleibt den VogelbeobachterInnen selbst überlassen. Von jeder Art wird die jeweils gleichzeitig beobachtete Höchstanzahl notiert, die im Laufe einer Stunde beobachtet wird. Als Bestimmungshilfe kann man bei BirdLife Österreich ein Faltblatt mit Abbildungen der häufigsten Winter-Vogelarten bestellen oder auch per Download von der Homepage. Das Zählergebnis kann dann per Post und Fax oder einfach im Internet (www.birdlife.at) gemeldet werden. Einsendeschluss ist immer der 13. Januar. Unter den TeilnehmerInnen werden außerdem wertvolle…

Tea Bag Index

Kann Tee trinken uns helfen den Klimawandel zu verstehen? Ja, aber wir brauchen Ihre Hilfe! Wir möchten, dass Sie unser Forschungspartner werden und an einem der zur Zeit größten Experimente zu Zersetzungsprozessen im Boden teilnehmen. Worum geht es? Der Abbau organischer Materie, auch Zersetzung genannt, ist entscheidend für das Leben auf der Erde da so Nährstoffe für das Wachstum und den Stoffwechsel von Pflanzen und Mikroorganismen verfügbar werden. Während der Zersetzung von organischem Material gelangt das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre. Ein schneller Abbau führt dabei zu mehr CO2 Emmissionen während ein langsamer Abbau die Kohlenstoffspeicherung im Boden erhöht. Um den weltweiten CO2-Kreislauf besser zu verstehen ist es wichtig mehr Informationen über die Zersetzungsraten in Böden zu sammeln. Man weiß bereits, dass auf der Erde deutliche Unterschiede zwischen den Zersetzungsraten von abgestorbenem Pflanzenmaterial bestehen. Zum Beispiel ist der Abbau in kalten Regionen der Erde deutlich langsamer als in warmen Gebieten und die Wasserverfügbarkeit, und chemische Faktoren wie Säure- (pH) und Nährstoffgehalte des Bodens beeinflussen die Abbaugeschwindigkeit. Um die weltweiten Zersetzungsprozesse zu verstehen sind vielfältige Informationen über lokale Bodeneigenschaften und die damit verbundenen Abbauraten nötig. Obwohl schon viel Wissen vorhanden und in Bodenkarten erfasst ist, sind Abschätzungen der Zersetzungsraten anhand der verfügbaren Daten jedoch häufig ungenau und eine weltweit vergleichbare Maßzahl, d.h. ein Zersetzungindex, fehlt bis heute. Methode In wissenschaftlichen Studien werden Zersetzungsraten häufig gemessen indem einige Gramm Pflanzenmaterial gewogen, in Säckchen aus Nylonnetz gefüllt und anschließend im Boden vergraben werden. Nach einiger Zeit werden die Säckchen ausgegraben, getrocknet und…

Topothek

Die wachsende Bilderflut kann von den Institutionen allein nicht aufgearbeitet werden. Die Partnerschaft mit „Citizen Scientists“ wird unerlässlich. Die Topothek ist das digitale Archiv und das Netzwerk, in dem dieses historische Erbe aufgefangen werden kann. Für die örtlich verankerten Topothekarinnen und Topothekare bedeutet jedes neue Bild und jede neue Information einen wertvollen Baustein, mit dem sie die regionale Geschichte detaillierter dokumentieren können. Die Begeisterung an der Arbeit erschafft mit den Topotheken lokale Archive, die eine Aufmerksamkeit erwecken, die weit über die regionale Interessenslage hinausreicht. Vom Requisiteur und der Kostümbildnerin eines historischen Films bis hin zur Wissenschaft, die die Verbreitung einer Rinderrasse in den 1930er-Jahren nachvollziehen kann. Und schon oft hat ein jemand den eigenen Urgroßvater auf Fotos gefunden, die von einer bisher unbekannten Person zur Verfügung gestellt wurden. Die Umsetzung Eine Topothek wird von einer Gemeinde oder einem Verein betrieben. In Namen der Gemeinde arbeiten die ehrenamtlichen Topothekarinnen und Topothekare, die digitalen Archivare, als Bindeglied zur Bevölkerung. Die Bedienung einer Topothek ist einfach und die Eingabefelder der Administrationsoberfläche entsprechen dem internationalen Archiv-Standard. Bevor mit der Einpflege begonnen wird, werden die Topothekarinnen und Topothekare seitens ICARUS in einer etwa zweistündigen Schulung in das System eingeführt. Die Eröffnung einer Topothek erfolgt zumeist mit einer örtlich organisierten Veranstaltung, die der interessierten Bevölkerung die Topothek als digitale Auffangmöglichkeit für Zeitdokumente vorstellt. Oft profitieren die örtlichen Museen oder das Gemeindearchiv von der Topothek, indem Originale an sie übergeben werden. Ebenso können die Gedächtnisinstitutionen eine Topothek als Plattform für ihre eigenen Bestände nutzen. Der Dialog zählt…

Trusted Spotter Network

Das TRUSTED SPOTTER NETWORK ÖSTERREICH, TSN, ist eine Kooperation zwischen SKYWARN AUSTRIA (www.skywarn.at), dem European Severe Storms Laboratory ESSL in Form der European Severe Weather Database ESWD (http://www.eswd.eu) und der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik ZAMG (www.zamg.ac.at). Ein Trusted Spotter ist, ehrenamtlich tätig, zugleich aktives Mitglied bei SKYWARN AUSTRIA, an der ZAMG geschult und leitet bei Unwetterereignissen und Schäden durch Extremwetter wichtige Informationen in Echtzeit an den Wetterdienst weiter. Eine besondere Stellung nehmen dabei die Amateur Radio Spotter (ARS) ein. Hierbei handelt es sich ebenfalls um aktive Mitglieder von Skywarn, die eine Amateurfunkausbildung absolviert haben und auch beim Österreichischen Versuchs Sender Verband (ÖVSV) aktiv sind. Diese Gruppe an Spottern sichert den Informationsfluss selbst bei massiven Ausfällen von Kommunikationsinfrastruktur im Katastrophenfall. Die ZAMG hat als nationaler Wetterdienst die gesetzliche Verpflichtung, die österreichische Bevölkerung mit Wetterprognosen und Wetterwarnungen zu versorgen. Um diese Aufgaben bestmöglich zu erfüllen, betreibt die ZAMG ein dichtes Stationsnetz in Österreich und setzt eine Vielzahl an Messsystemen, Wettermodellen und langjährige Expertise der Vorhersagemeteorologen ein. Dennoch gibt es immer noch Probleme, das Wetter und seine unmittelbaren Auswirkungen im gesamten Bundesgebiet lückenlos zu erfassen. Diese Lücken werden durch mobile „Chaser“ (Gewitterjäger) als auch durch ortsgebundene „Spotter“ (Beobachter) des Trusted Spotter Netzwerkes in Echtzeit gefüllt. Was macht also das TSN einmalig in Europa? 1. Die Ausbildung: Die ZAMG bietet den Mitgliedern von SKYWARN ein individuelles Besuchs- und Trainingsprogramm (Shadowing) an allen ZAMG KS – Regionalstellen. Hier bekommt der Trusted Spotter eine individuelle Schulung und wird so für die Bedürfnisse des Meteorologen in…

Viel-Falter

Entwicklung und Evaluierung eines Erhebungssystems siedlungsnaher Schmetterlingshabitate Können Schmetterlingslebensräume mit einer einfachen aber wissenschaftlich korrekten Bewertungsmethode von Laien beobachtet werden? Können so gesammelte Daten ein dauerhaftes Tagfalter-Monitoring in Österreich unterstützen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich das vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung im Rahmen von Sparkling Science sowie der Top Citizen Science Initiative unterstützte Projekt Viel-Falter. Schmetterlinge und insbesondere Tagfalter gehören zweifelsohne zu den beliebtesten Insekten. Sie sind relativ leicht auch im Siedlungsraum anzutreffen und können auch von Laien gut beobachtet und erforscht werden. Gleichzeitig sind viele Schmetterlingsarten bedroht und auch früher häufige Arten werden immer seltener gesichtet. Hauptursachen für den Rückgang sind Landnutzungsänderungen, Intensivierungen in der Landwirtschaft und der vermehrte Einsatz von Insektiziden und Herbiziden. Genaue Aussagen sind aber schwierig, da leider nur wenige europäische Länder langfristige Beobachtungsprogramme durchführen. In Viel-Falter wird untersucht, ob und wie von Laien systematisch gesammelte Daten als Basis für ein dauerhaftes Tagfalter-Monitoring herangezogen werden können. Wenn es gelingt eine entsprechende Datenqualität sicherzustellen, dann kann das dringend notwendige Erheben von Biodiversitätsdaten mit wichtigen Zielen einer Bildung für eine nachhaltige Entwicklung verknüpft werden. Wie kann man mitmachen? An Schmetterlingen Interessierte können mit einer einfachen Bestimmungshilfe an zuvor vereinbarten Standorten Tagfalter beobachten. Diese Beobachtungen werden im Laufe des Jahres mehrmals durchgeführt. Vorkenntnisse sind hierfür keine nötig. Zur Einschulung wird ein Workshop angeboten.   Bildergallerie

Vielfalt bewegt! Alpenverein

Botschaft Welche Tiere leben und welche Pflanzen wachsen in unseren Bergen? Der Alpenverein untersucht im Rahmen von „Vielfalt bewegt!“ die höchstgelegenen Lebensräume Österreichs – ein Projekt für Bergfexe und alle, die es werden wollen! Dieses Projekt des Österreichischen Alpenvereins ist als Langzeitstudie geplant und soll dazu beitragen, die biologische Vielfalt in den Alpen zu erhalten und zu fördern. Das Biodiversitätsmonitoring in den höchstgelegenen Lebensräumen Österreichs soll vor allem bergaffine Menschen begeistern. Wie alle Citizen Science Projekte lebt auch dieses Vorhaben von seinen ehrenamtlichen HelferInnen, die typische Tier- und Pflanzenarten des Alpenraums längerfristig beobachten und ihr Wissen über Lebensraum Alpen verdichten und weitergeben. Ziele des Projekts Das Monitoring dient dazu, anhand der gesammelten Erkenntnisse geeignete Maßnahmen zu entwickeln, die den Rückgang der Arten verringern und Lebensräume für gefährdete Arten langfristig sichern bzw. verbessern können. Auch die Folgen des Klimawandels (ein Abwandern mancher Arten in höhere Regionen oder die Veränderung der Nahrungsressourcen) können so aufgezeigt werden. Das Projekt bietet BergsportlerInnen die Möglichkeit, im Kontrast zu Gipfelsturm und Leistungsdruck die Natur wieder bewusst und aufmerksam zu erleben. Ablauf Ausgewählt wurden auf Basis verschiedener Kriterien unterschiedliche Indikator-Arten, die ihren Lebensraum über der Waldgrenze haben – darunter das Alpenschneehuhn, die Weiße Silberwurz, die Eichblatt-Radspinne oder die Gämsheide. Es gibt zwei Formen des Beobachtens: freies Beobachten: kann zu jeder Zeit und bei jeder Wanderung ortsunabhängig durchgeführt werden systematisches Beobachten: an festgelegten Routen für besonders Interessierte Kompakt aufbereitete Steckbriefe zu den ausgewählten Pflanzen und Tieren sollen den BeobachterInnen bei ihren Wanderungen das Aufspüren der Arten…

Wasser schafft

Wir wollen wissen, was Wasser schafft. Gemeinsam mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Bevölkerung wollen wir untersuchen, wie sich Veränderungen in der Gewässergestalt auf die Wasser- und Sedimentqualität von unterschiedlich verschmutzten Bächen auswirkt. „Wasser schafft“ ist ein YoungCitizenScience Projekt des Forschungsinstituts WasserCluster Lunz, das vom BMWFW gefördert wird (Start Juni 2015). Worum geht es? Ein unveränderter Bach besitzt eine hohe Selbstreinigungskraft. Durch ein unregelmäßiges Bachbett werden zahlreiche Rückhalteräume im Bach geschaffen, in denen bodenlebende Bakterien, Pilze und Algen dem Wasser Stoffe entziehen können. Landnutzung (z.B. durch Ackerbau oder Siedlungen) und Hochwasserschutz führten in den letzten Jahrzehnten dazu, dass viele Bäche begradigt und kanalisiert wurden. Dadurch kam es zu einer Beschleunigung des Wassertransports und einer Reduktion der Oberflächen, die für die Stoffaufnahme zuständig sind. Dies führte zu einer Verringerung der Selbstreinigungskraft der Bäche. Fällt diese auch noch mit einem verstärkten Stoffeintrag aus dem Umland zusammen (z.B. Einträge aus der Landwirtschaft und Siedlungen), dann wirkt sich das in einer Verschlechterung der Wasser- und Sedimentqualität aus. Bis heute gibt es nur wenige Studien darüber, wie sich das Zusammenspiel von Verschmutzung und Gewässergestalt auf die Wasser- und Sedimentqualität von Bächen auswirkt. Das Projekt „Wasser schafft“ soll hier für Österreich Grundlagen schaffen, um Vorschläge für das Management von mehrfach belasteten Bächen in intensiv genutzten Gebieten auszuarbeiten. Wie kann man mitforschen? Wir richten uns an alle Personengruppen, die sowohl Interesse als auch Zeit für die notwendigen Untersuchungen haben. Ein Basiswissen über Wasserqualität sowie die Basisausrüstung sollten vorhanden sein. Ganz besonders wollen wir Schulen ansprechen, die im…

Wiener Gebäudebrüter

Seit 2013 führt die Stadt Wien Erhebungen zur Erfassung von Gebäudebrütern durch. Jährlich werden gezielt einzelne Arten erhoben. Gefahren für Mauersegler, Mehlschwalben & Co. Gefahr droht Gebäudebrütern vor allem durch Gerüste, die aufgestellt werden, um komplette Häuserfronten zu sanieren. Sie versperren den Vögeln den Zugang zu ihren Nistplätzen. Und nach der Sanierung stehen den Vögeln die Nistplätze meist nicht mehr zur Verfügung. Daher sollten bereits bei der Bauplanung Ersatzquartiere vorgesehen werden. In der Brutzeit verhungern die Jungvögel dann in ihren Nestern, während die Eltern verzweifelt vor dem Gerüst auf und ab flattern. Dieses Problem kennen auch die vielen Turmfalken in Wien. Pro Jahr werden bis zu 160 Turmfalken und Mauersegler von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Wien sowie vogelfreundlichen Bauunternehmen befreit. Hilfe für Gebäudebrüter Werden Bruthöhlen und Quartiere verschlossen oder verputzt oder Nester der Mehlschwalbe abgeschlagen verlieren diese ihre “Wohnung”. Falls Sie solche Fälle kennen, wenden Sie sich an die Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22), E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, oder direkt an die ausführenden Bauunternehmen. Viele Baufirmen sind bereit, Öffnungen für Mauersegler freizulassen. Außerdem können Bruthilfen für Mauersegler montiert werden. Diese sind im Zoofachhandel erhältlich. Eine weitere Möglichkeit, um Nistplätze für z.B. Mauersegler zu schaffen oder zu erhalten, bietet das Wiener Modell. Infos: www.gebaeudebrueter.wien.at mit dem jährlichen Bearbeitungsschwerpunkt! Seit 2015 ist es auch möglich über eine Android App die Daten zu erfassen und z.B. auf naturbeobachtung.at weiter zu bearbeiten. Sichtungen von diversen Gebäudebrütern an Gebäuden (vor allem Brutplatz) können Sie gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! jederzeit machen. – Vielen DANK!

Zu Hause oder Fehl am Platz

Worum es geht Die aktuelle Flüchtlingssituation in Europa erleben viele als ein Spannungsfeld zwischen den verschiedenen Kulturen. Nicht selten geht es dabei um den Wunsch Gewohntes zu bewahren auf der einen Seite und den mitunter rapide stattfindenden Veränderungen auf der anderen Seite. In diesem Projekt richten wir unseren Fokus auf Veränderungen im Stadtbild von Salzburg, als Folge der derzeitigen Flüchtlingssituation. Wir möchten herausfinden wie SalzburgerInnen die Veränderungen wahrnehmen, wie sie mit ihnen umgehen und welche integrationsbezogenen Maßnahmen sich daraus ergeben. Wen wir suchen Salzburger BürgerInnen, die schon mindestens 10 Jahre in Salzburg leben und einen Einblick ins wissenschaftliche Arbeiten bekommen möchten anhand eines Themas, das sie auch direkt betrifft. Datenerhebung und Einschulung Wir planen eine Kombination von qualitativen und quantitativen Analyseverfahren. In einem ersten Schritt sollen Citizen Scientists mittels Fotos einen selbstgewählten Ort dokumentieren, der für sie von besonderer persönlicher Bedeutung ist (z.B. für ihre kulturelle Identität) und von welchem sie das Gefühl haben, dass sich dieser im Zuge der gegenwärtigen Flüchtlingssituation verändert hat. In einem zweiten Schritt soll im Rahmen eines semi-strukturierten Interviews erfasst werden, welche psychologischen Auswirkungen diese Veränderung hervorrufen (i.e. potentielles Bedrohungsempfinden) und welche Strategien BürgerInnen verwenden um diese zu bewältigen. Anschließend soll mittels eines Fragebogens erfasst werden, in welchem Ausmaß psychologische Basisbedürfnisse nach Sicherheit, Zugehörigkeit und Kontrolle durch Veränderungen in der Mensch-Umwelt Verbindung belastet werden und wie sich diese auf die generelle Lebensqualität auswirken. Durchführung der Interviews Diese erfolgt dabei nach folgendem Prinzip: Eine erste Gruppe von Citizen Scientists wird zunächst direkt von einem Mitglied der Versuchsleitung…
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