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Mall-Walking Austria
KI-generiert (ChatGPT / OpenAI), erstellt für das Projekt Mall-Walking Austria – Lizenz: CC BY 4.0
  • Projektleitung: Marlene Kritz
  • Universität für Weiterbildung Krems
  • Adresse: Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30 3500 Krems an der Donau Österreich
  • Telefon: +43 2732 893-5527
  • Thema: Gesundheit, Zusammenleben
  • Aktivität: messen, fotografieren, zählen, identifizieren, bewerten, diskutieren, schreiben, betreuen, beobachten, übersetzen
  • Teilnahme: Teilnahme offen
  • Projekt-Link: https://www.mallwalking-austria.org

Im Citizen-Science-Projekt Mall-Walking Austria wird gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürger ein sicheres, alltagsnahes Bewegungsprogramm in Einkaufszentren entwickelt und erprobt. Ziel ist es, Bewegung, soziale Teilhabe und Wohlbefinden im Alter zu fördern.

Was sind die Ziele des Projektes?

Ziel des Projekts ist es, gemeinsam mit älteren Menschen ein alltagsnahes, sicheres und motivierendes Bewegungsangebot in Einkaufszentren zu entwickeln und zu erproben. Durch gemeinsames Gehen in Gruppen sollen körperliche Aktivität, soziale Kontakte und Wohlbefinden gefördert werden. Als Citizen-Science-Projekt lädt das Vorhaben Bürger*innen ein, aktiv mitzuwirken, ihre Erfahrungen einzubringen und das Programm mitzugestalten. Gleichzeitig wird untersucht, wie gut ein solches Angebot im Alltag umsetzbar ist und welche Voraussetzungen es braucht, damit möglichst viele ältere Menschen langfristig teilnehmen können.

Wie kann man mitforschen?

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können beim Projekt mitforschen, indem sie ihre Erfahrungen, Bedürfnisse und Ideen in Interviews, Gesprächen oder Workshops einbringen. Sie können dabei helfen, das Bewegungsangebot mitzugestalten, Feedback zu geben und neue Ideen zu entwickeln. Einige Teilnehmende können sich auch als sogenannte Peer-Leiterinnen engagieren und Gehgruppen begleiten. Auf diese Weise tragen Bürger*innen aktiv dazu bei, dass das Programm praxisnah, verständlich und gut umsetzbar ist.

Der Hintergrund von Mall-Walking Austria

Kurzbeschreibung

Viele Menschen bewegen sich im Alltag zu wenig, insbesondere im späteren Lebensabschnitt. Gründe dafür sind unter anderem fehlende passende Angebote, Unsicherheit beim Unterwegssein oder äußere Rahmenbedingungen wie Wetter und Mobilität. Gleichzeitig fehlt oft der soziale Austausch, der Motivation und Wohlbefinden stärken kann.

Einkaufszentren bieten dafür eine sichere, barrierearme und wetterunabhängige Umgebung, in der Bewegung und Begegnung gut möglich sind. In anderen Ländern werden Mall-Walking-Programme (organisierte Gehprogramme in Einkaufszentren) bereits erfolgreich zur Bewegungsförderung eingesetzt.

Mall-Walking Austria ist ein von der Universität für Weiterbildung Krems geleitetes und international begleitetes Citizen-Science-Projekt, das diesen Ansatz erstmals für Österreich aufgreift. Im Rahmen eines Pilotprojekts im Einkaufszentrum SCS wird gemeinsam mit Bürger:innen ein Bewegungsangebot entwickelt und erprobt. Ziel ist es zu verstehen, unter welchen Bedingungen ein solches Programm gut angenommen wird, alltagstauglich ist und langfristig wirken kann.

Das Projekt richtet sich an Menschen im späteren Lebensabschnitt. Willkommen sind alle – unabhängig davon, wie aktiv sie derzeit sind, auch Personen, die wenig außer Haus sind oder sich mehr Sicherheit wünschen.

Citizen Science

Mall-Walking Austria ist ein Citizen-Science-Projekt. Das bedeutet: Bürger:innen wirken aktiv am Projekt mit. Sie bringen ihre Erfahrungen, Ideen und Rückmeldungen ein und helfen mit, das Programm Schritt für Schritt weiterzuentwickeln – von der ersten Bedarfsklärung über die Gestaltung bis zur Umsetzung und Auswertung. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnahme ist freiwillig, flexibel und kann unterschiedlich intensiv sein. Alle Beiträge werden wertschätzend aufgegriffen und gemeinsam reflektiert.

Wer kann mitwirken?

Mitmachen können insbesondere:
• Menschen ab etwa 60 Jahren
• Angehörige, Begleitpersonen und Fachkräfte, die mit älteren Menschen leben oder arbeiten
• Personen mit Interesse an Bewegung, Austausch und Mitgestaltung

Vorkenntnisse oder besondere körperliche Voraussetzungen sind nicht erforderlich.

Wie können Citizen Scientists mitwirken?

Citizen Scientists können sich auf unterschiedliche Weise beteiligen – je nach Interesse und zeitlicher Möglichkeit:

  • Erfahrungen teilen
    Erzählen, was Bewegung im Alltag erleichtert oder erschwert (z. B. in Gesprächen oder Gruppentreffen).
  • Austausch & Workshops
    Teilnahme an moderierten Gruppen oder Workshops, online oder persönlich.
  • Mitgestalten
    Rückmeldungen zu Ideen, Materialien und Abläufen geben und bei der Weiterentwicklung des Programms mitwirken.
  • Unterstützung der Umsetzung
    Mitarbeit bei der praktischen Durchführung, z. B. als unterstützende Gehgruppenleiter:innen (nach Einführung und Begleitung).
  • Rückmeldung & Weitergabe
    Einschätzungen zur Umsetzbarkeit geben und helfen, Erfahrungen verständlich weiterzugeben.

Die Teilnahme am Mall-Walking-Programm ist freiwillig und keine Voraussetzung, um als Citizen Scientist mitzuwirken. Eine Beteiligung ist zu unterschiedlichen Zeitpunkten möglich und nicht an fixe Termine gebunden.

Wissenschaftliche Zusammenarbeit

Das Projekt wird von einem interdisziplinären Team begleitet. Dabei fließen Erfahrungen aus den Bereichen Gesundheit, Motivation, Verhalten, Bewegung, Ökonomie sowie inklusiver und praxisnaher Gesundheitsforschung ein. Diese Perspektiven kommen aus Österreich, Dänemark und Australien. Besonders berücksichtigt werden Erfahrungen aus Ländern, in denen Mall-Walking-Programme bereits seit vielen Jahren erfolgreich umgesetzt werden. Die Universität für Weiterbildung Krems ist für die lokale Umsetzung des Projekts in Österreich verantwortlich und sorgt für eine enge, praxisnahe Begleitung.

Fördergeber
Die Förderung erfolgt durch die Gesellschaft für Forschungsförderung Niederösterreich (GFF).

Team

Das Projekt wird von der Universität für Weiterbildung Krems in Zusammenarbeit mit der University of Southern Denmark, der Curtin University und Westfield SCS umgesetzt.

Projektleitung:
Dr. Marlene Kritz
Universität für Weiterbildung Krems (UWK)
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Bildergalerie