Varroawarndienst - Citizen-Science.at

Citizen Science

Citizen Science wird weltweit unterschiedlich definiert. Einen Überblick der Konzepte und Ideen finden Sie unter "Was ist Citizen Science?"

 

Citizen Science Austria auf Facebooksocial media 06

News | firedatabase

Hitzewelle: Wal…

Pünktlich zum meteorologischen Sommerbeginn Anfang Juni hat sich die Großwetterlage umgestellt. In Österreich gibt es seit mehr als einer Woche überdurchschnittlich hohe Temperaturen und dazu viel Sonnenschein. In den kommenden Tagen verstärkt sich die Südströmung...

09. 06. 2019

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Frühjahrsrückbl…

Das Frühjahr 2019 in Österreich war zweigeteilt: Auf die überdurchschnittlich warmen und stellenweise sehr trockenen Monate März und April folgte ein überaus kühler, sonnenarmer und feuchter Mai. Dies spiegelt sich auch in der Waldbrandstatistik wider. Die meisten Waldb...

07. 06. 2019

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EU: Luftflotte …

Nach den verheerenden Waldbränden der letzten Jahre in Europa, etwa in Portugal und Griechenland, hat die Europäische Kommission eine neue Flotte aus Luftfahrzeugen für die länderübergreifende Bekämpfung von Waldbränden vorgestellt. Im Rahmen des rescEU-Systems zu...

27. 05. 2019

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Geringe Waldbra…

In den vergangenen Tagen hat es in ganz Österreich ergiebige Niederschläge gegeben, womit die Waldbrandgefahr überall sehr gering ist. Zumindest in den kommenden ein, zwei Wochen bleibt es unterdurchschnittlich warm und wechselhaft. Eine nennenswerte Waldbrandgefahr ist nicht vor der ...

06. 05. 2019

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Waldbrandgefahr…

Nach zahlreichen Klein- und einigen Mittelbränden in den vergangenen Tagen in Österreich, sind nun im ganzen Land Niederschläge zu erwarten. Diesmal wird es auch im Norden ergiebig regnen, wodurch die Waldbrandgefahr hier deutlich zurückgeht. Mittelfristig bleibt es mäß...

29. 04. 2019

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Hohe Waldbrandg…

In den letzten Tagen wurden in Österreich zahlreiche kleinflächige Waldbrände verzeichnet. Allein am Karsamstag gab es mindestens sieben Brände, bei denen Wald (mit) betroffen war. Viele davon wurden durch Osterfeuer ausgelöst. Eine Liste der letzten dokumentierten Brän...

22. 04. 2019

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Varroawarndienst

(c) Varroawarndienst AGES

Österreichs Bienenvölker kämpfen seit über 30 Jahren gegen einen hinterhältigen Schädling: damals  wurde die Varroamilbe Varroa destructor nach Österreich eingeschleppt und richtet seither schwere Schäden in Bienenvölkern an. Sie saugt ähnlich wie Zecken an der Bienenbrut und erwachsenen Bienen. Sie verbreitet dabei Krankheiten und löst Entwicklungsstörungen aus. Folgen sind absterbende Larven und verkrüppelte Bienen. Die Völker sind darauf angewiesen, dass Imker und Imkerinnen die Varroamilbe erfolgreich bekämpfen. Ohne diese Hilfestellung sterben die durch die Milbe geschwächten Völker im Winter ab.

Für eine erfolgreiche Behandlung muss der Imker/die Imkerin wissen, wie hoch der Befallsgrad der Bienenvölker durch die Varroamilbe ist. Nur so können sie den richtigen Zeitpunkt für eine ideale Behandlung abschätzen. Eine häufig angewandte Methode zur Befallserhebung ist das Zählen des „natürlichen Totenfalls“ der Milben. Viele österreichische Imker und Imkerinnen verwenden viel Zeit und Mühe diese Daten zu sammeln und damit ihre  Varroabehandlung zu optimieren. Die Daten gewinnen jedoch noch weiter an Wert, wenn man sie sammelt und gemeinsam analysiert. Aus ihnen können Gefährdungsgrad und Trends in den einzelnen Regionen abgelesen werden – dies ist das Ziel des Varroawarndienstes.

Was ist der Varroawarndienst?

Der Varroawarndienst ist eine Plattform, auf der die Daten des natürlichen Varroa-Totenfalls von Bienenvölkern gesammelt und ausgewertet werden. Alle österreichischen Imker und Imkerinnen können sich auf der Homepage (http://bienengesundheit.at/) einen Überblick über den aktuellen Varroabefall in ihrer Region machen. Darüber hinaus können sie Prognosen über die zu erwartende Befallssituation in den nächsten Wochen abrufen. Damit werden sie bei ungünstigen Prognosen für ihre Region vorzeitig gewarnt und können zeitgerecht auf eine gefährliche Varroabefallssituation reagieren.

Diese Berechnungen sind nur durch die Mitarbeit von vielen Imkern und Imkerinnen möglich. Diese geben die auf ihren eigenen Bienenständen gesammelten Daten über den Varroabefall in die Datenbank ein. Teilnehmende Imker und Imkerinnen werden dadurch von Einzelkämpfern gegen die Varroa zu Citizen Scientists, deren Beiträge auch anderen helfen die Varroamilbe effektiv zu bekämpfen.

Der Varroawarndienst ist Teil der Initiative „lkwarndienst“ der österreichischen Landwirtschaftskammern.

Wer kann mitmachen?

Alle Imker und Imkerinnen, die mit Hilfe der Varroawindel den Befall an Varroamilben ermitteln oder damit beginnen wollen. Dazu stellen wir eine Anleitung zur Verfügung. Die Daten werden vom Imker/der Imkerin selber in den Passwort-geschützen Bereich der Plattform „Varroawarndienst“ eingetragen.

Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vorteil für Teilnehmer und Teilnehmerinnen

Der Imker/ die Imkerin kann im geschützten Bereich der Plattform „Varroawarndienst“ die Trends für seine Bienenstände verfolgen. Für jeden Bienenstand wird eine Prognose berechnet, mit deren Hilfe die Varroabehandlungen der Völker optimiert werden können.

Bei Unklarheiten bei der Varroabefallsermittlung oder bei Problemen mit der Varroabehandlung stehen wir gerne beratend zur Verfügung.

Bildergallerie

(zur Vergrößerung bitte auf eines der Bilder klicken)

Projektleitung

Projektleiter: Rudolf Moosbeckhofer

ProjektmitarbeiterInnen: Linde Morawetz, Josef Mayr und Michael Rubinigg

Abteilung für Bienenkunde und Bienenschutz
AGES
Spargelfeldstraße 199
1220 Wien

Kooperationspartner:

Logo biene osterreich

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Projektleitung

Projektleiter: Rudlof Moosbeckhofer

Abteilung für Bienenkunde und Bienenschutz
AGES
Spargelfeldstraße 199
1220 Wien

Gelesen 8852 mal| Letzte Änderung am Dienstag, 10 April 2018 11:50