Varroawarndienst - Citizen-Science.at

Citizen Science

Citizen Science wird weltweit unterschiedlich definiert. Einen Überblick der Konzepte und Ideen finden Sie unter "Was ist Citizen Science?"

 

Citizen Science Austria auf Facebooksocial media 06

News | firedatabase

Mäßige Brandgef…

Der Kaltlufteinbruch der letzten Tage hat nur im Süden und Südosten Österreichs ergiebige Niederschläge gebracht. Besonders im Norden, vom Salzburger Flachgau über Oberösterreich bis ins Wald- und Weinviertel, ist es ungewöhnlich trocken. Die letzten ergiebigen Nie...

17. 04. 2019

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Brandgefahr ble…

Die Niederschläge der letzten Tage sind nicht so ergiebig ausgefallen, wie zunächst angenommen. Besonders im Norden hat es kaum geregnet. So gab es am vergangenen Wochenende auch einige Waldbrände. Das flächengrößte Feuer ereignete sich am Samstag, 06.04, nahe Tür...

08. 04. 2019

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Föhn verschärft…

In den kommenden Tagen stellt sich in der Osthälfte Österreichs eine Südföhnlage ein. In den besonders trockenen Gebieten ist durch die erhöhte Ausbreitungsgefahr vereinzelt eine hohe Waldbrandgefahr möglich. Die am meisten gefährdeten Gebiete umfassen das öst...

01. 04. 2019

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Es bleibt unbes…

In den vergangenen Tagen hat es in Österreich verbreitet Niederschläge gegeben. Besonders im Westen und Norden des Landes ist es seit Wochen überwiegend feucht. Hier besteht eine sehr geringe Waldbrandgefahr. Leicht erhöht ist die Brandgefahr im Osten, Süden und Südoste...

27. 03. 2019

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Niederschläge b…

Die gestrigen und heutigen Niederschläge haben nun auch im Süden und Südosten Österreichs zu einer Verringerung der Brandgefahr geführt. Besonders in Kärnten hat es intensiv geregnet und geschneit, auch in der Südsteiermark sind die Niederschläge ergiebig ausg...

18. 03. 2019

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Brandgefahr übe…

Durch die derzeitige unbeständige Witterung in Verbindung mit teils ergiebigen Niederschlägen ist die Wald- und Flurbrandgefahr in vielen Teilen Österreichs gering. Als sehr gering kann sie in den besonders feuchten Gebieten eingestuft werden, das sind der Westen, inneralpin sowie der...

11. 03. 2019

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Varroawarndienst

(c) Varroawarndienst AGES

Österreichs Bienenvölker kämpfen seit über 30 Jahren gegen einen hinterhältigen Schädling: damals  wurde die Varroamilbe Varroa destructor nach Österreich eingeschleppt und richtet seither schwere Schäden in Bienenvölkern an. Sie saugt ähnlich wie Zecken an der Bienenbrut und erwachsenen Bienen. Sie verbreitet dabei Krankheiten und löst Entwicklungsstörungen aus. Folgen sind absterbende Larven und verkrüppelte Bienen. Die Völker sind darauf angewiesen, dass Imker und Imkerinnen die Varroamilbe erfolgreich bekämpfen. Ohne diese Hilfestellung sterben die durch die Milbe geschwächten Völker im Winter ab.

Für eine erfolgreiche Behandlung muss der Imker/die Imkerin wissen, wie hoch der Befallsgrad der Bienenvölker durch die Varroamilbe ist. Nur so können sie den richtigen Zeitpunkt für eine ideale Behandlung abschätzen. Eine häufig angewandte Methode zur Befallserhebung ist das Zählen des „natürlichen Totenfalls“ der Milben. Viele österreichische Imker und Imkerinnen verwenden viel Zeit und Mühe diese Daten zu sammeln und damit ihre  Varroabehandlung zu optimieren. Die Daten gewinnen jedoch noch weiter an Wert, wenn man sie sammelt und gemeinsam analysiert. Aus ihnen können Gefährdungsgrad und Trends in den einzelnen Regionen abgelesen werden – dies ist das Ziel des Varroawarndienstes.

Was ist der Varroawarndienst?

Der Varroawarndienst ist eine Plattform, auf der die Daten des natürlichen Varroa-Totenfalls von Bienenvölkern gesammelt und ausgewertet werden. Alle österreichischen Imker und Imkerinnen können sich auf der Homepage (http://bienengesundheit.at/) einen Überblick über den aktuellen Varroabefall in ihrer Region machen. Darüber hinaus können sie Prognosen über die zu erwartende Befallssituation in den nächsten Wochen abrufen. Damit werden sie bei ungünstigen Prognosen für ihre Region vorzeitig gewarnt und können zeitgerecht auf eine gefährliche Varroabefallssituation reagieren.

Diese Berechnungen sind nur durch die Mitarbeit von vielen Imkern und Imkerinnen möglich. Diese geben die auf ihren eigenen Bienenständen gesammelten Daten über den Varroabefall in die Datenbank ein. Teilnehmende Imker und Imkerinnen werden dadurch von Einzelkämpfern gegen die Varroa zu Citizen Scientists, deren Beiträge auch anderen helfen die Varroamilbe effektiv zu bekämpfen.

Der Varroawarndienst ist Teil der Initiative „lkwarndienst“ der österreichischen Landwirtschaftskammern.

Wer kann mitmachen?

Alle Imker und Imkerinnen, die mit Hilfe der Varroawindel den Befall an Varroamilben ermitteln oder damit beginnen wollen. Dazu stellen wir eine Anleitung zur Verfügung. Die Daten werden vom Imker/der Imkerin selber in den Passwort-geschützen Bereich der Plattform „Varroawarndienst“ eingetragen.

Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vorteil für Teilnehmer und Teilnehmerinnen

Der Imker/ die Imkerin kann im geschützten Bereich der Plattform „Varroawarndienst“ die Trends für seine Bienenstände verfolgen. Für jeden Bienenstand wird eine Prognose berechnet, mit deren Hilfe die Varroabehandlungen der Völker optimiert werden können.

Bei Unklarheiten bei der Varroabefallsermittlung oder bei Problemen mit der Varroabehandlung stehen wir gerne beratend zur Verfügung.

Bildergallerie

(zur Vergrößerung bitte auf eines der Bilder klicken)

Projektleitung

Projektleiter: Rudolf Moosbeckhofer

ProjektmitarbeiterInnen: Linde Morawetz, Josef Mayr und Michael Rubinigg

Abteilung für Bienenkunde und Bienenschutz
AGES
Spargelfeldstraße 199
1220 Wien

Kooperationspartner:

Logo biene osterreich

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Projektleitung

Projektleiter: Rudlof Moosbeckhofer

Abteilung für Bienenkunde und Bienenschutz
AGES
Spargelfeldstraße 199
1220 Wien

Gelesen 7765 mal| Letzte Änderung am Dienstag, 10 April 2018 11:50