Im Projekt messen Bürgerinnen und Bürger mit einfachen Geräten Temperatur, Hitzeempfinden und Luftqualität entlang ihrer Alltagswege. Die gemeinsam ausgewerteten Daten helfen, lokale Klimabelastungen besser zu verstehen und Maßnahmen zur Anpassung zu entwickeln.
Was sind die Ziele des Projektes?
COMMONAIR ist ein Projekt zur Anpassung von Städten im Alpenraum an den Klimawandel. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Wissenschaft und Kommunen werden lokale Daten zu Hitze, Luftqualität und Aufenthaltskomfort gesammelt, um städtische Mikroklimata besser zu verstehen. Diese Informationen helfen Städten, fundierte und wirksame Maßnahmen für Stadtplanung, Gesundheit und Umwelt zu entwickeln. Gleichzeitig können sich Interessierte aktiv beteiligen, Wissen aufbauen und ihre Perspektiven einbringen. Der Austausch zwischen Regionen im Alpenraum stellt sicher, dass erfolgreiche Ansätze geteilt und langfristig genutzt werden.
Wie kann man mitforschen?
Beim Projekt COMMONAIR können Interessierte aktiv mitforschen, indem sie mit einfachen Messgeräten auf selbst gewählten Wegen im Pilotgebiet unterwegs sind. Dabei messen sie zum Beispiel Hitze, Aufenthaltskomfort oder Luftqualität in ihrem alltäglichen Umfeld. Vorkenntnisse sind nicht nötig – alle Anleitungen und Geräte werden bereitgestellt. Ergänzend gibt es öffentliche Veranstaltungen, Workshops und Austauschformate, in denen Hintergründe erklärt und Erfahrungen geteilt werden. Die Teilnehmenden werten die gesammelten Daten gemeinsam mit Fachleuten aus und diskutieren, wo Belastungen auftreten und was man vor Ort verbessern kann. So fließen die Beiträge der Bürgerinnen und Bürger direkt in lokale Klimaanpassungsmaßnahmen ein.
Mögliche Beteiligungsformate für die Messungen mit Meteotracker
Interaktives Mental Mapping von Cool- und Hotspots auf einem Stadtplan