Science Interview mit Eva: Prof. Dr. Klement Tockner - Citizen-Science.at

Citizen Science

Citizen Science wird weltweit unterschiedlich definiert. Einen Überblick der Konzepte und Ideen finden Sie unter "Was ist Citizen Science?"

 

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Science Interview mit Eva: Prof. Dr. Klement Tockner

(c) by FWF

In dieser neuen Interviewserie blicken wir hinter die Kulissen und stellen die Personen hinter den einzelnen Citizen-Science-Projekten und ihre Motivation zu Forschen vor. Die Interviewerin Eva Lirsch sprach mit Prof. Dr. Klement Tockner, dem Präsidenten des Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF). Den Einstieg in das Interview bildet ein Science Wordrap.

Mein Berufswunsch als Kind war:

Prof. Dr. Klement Tockner: Weltreisender, Entdecker von unerforschten Landstrichen, den Südpol zu erreichen.

Wissenschaft ist für mich:

Prof. Dr. Klement Tockner: Neugierde und Durchhaltevermögen.

Am spannendsten an meiner jetzigen Tätigkeit finde ich:

Prof. Dr. Klement Tockner: Dass man viele kluge Personen trifft und was weiterbringen kann.

Wenn ich eine Sache auf der Welt verändern könnte, würde ich:

Prof. Dr. Klement Tockner: Das „Konzept“ Europa – diese Vielfalt und Internationalität – in die ganze Welt exportieren. Wenn wir die Vereinigten Staaten der Welt hätten, das wäre richtig großartig.

Spaß an der Arbeit bedeutet für mich:                                

Prof. Dr. Klement Tockner: Dass es anregend ist, dass einem nach einer Stunde reden der Kopf raucht, dass es herausfordernd ist. Man muss gestalten können! Das Gegenteil von Spaß an der Arbeit ist, wenn man Zeit verschwendet für unnötige Sachen.

Diese Person finde ich am faszinierendsten:

Prof. Dr. Klement Tockner: Leute wie Nelson Mandela, aus einem einfachen Grund: Wie kann man 20 Jahre im Gefängnis stecken und nicht verbittert sein, sondern ein Optimist und so eine offene, weitblickende Einstellung haben, das ist einfach bewundernswert und inspirierend! Eine mentale Größe zu haben, eine Persönlichkeit zu sein, wo es nicht in erster Linie um die eigene Person geht, sondern wo es einfach um die Sache geht und man dabei große Visionen wagt.

 

Persönlicher Hintergrund

Sie sind studierter Biologe, Gewässerökologe. Wann wussten Sie, dass Sie Wissenschaftler werden wollten?

Prof. Dr. Klement Tockner: Da waren die Personen, die ich getroffen habe während der Ausbildung. Da war einmal mein Doktoratsbetreuer, der ein sehr spannender Mensch war: Gerhard Bretschko, der Leiter der Biologischen Station in Lunz. Er hatte etwas Spielerisches, leider auch etwas Schlampiges an sich gehabt und daher oft etwas nicht zu Ende gemacht. Man kann einerseits spielerisch sein, aber es braucht gleichermaßen Rigorosität und Durchhaltevermögen. Überhaupt sollte man nicht alles zu persönlich nehmen. Das ist ja eine österreichische Eigenheit, dass die Leute schnell beleidigt sind. Man braucht einen gewissen Abstand zu sich selber. Eine professionelle Einstellung mit dem Spielerischen kombinieren, das ist die Kunst.

Hatten Sie da Vorbilder?

Prof. Dr. Klement Tockner: Ich habe immer Mentoren gehabt, und ich habe auch jetzt noch welche, die spielen eine ganz große Rolle. Das sind Leute, die einem zuhören, kein Eigeninteresse und viel Erfahrung haben. Sie haben die Aufgabe, in erster Linie etwas anzuregen. Also ich habe auch mehrere Mentoren gehabt, wo ich dann auch das Gegenteil gemacht habe von dem, was sie mir geraten haben. Weil ich erst durch die gemeinsame Diskussion draufgekommen bin, das ist nicht das, was ich möchte. Dazu eine Geschichte: Mein Vorgesetzter in der Schweiz, der mich damals geholt hat, hat gesagt: „Mit Kindern kannst du deine Karriere vergessen.“ Ich war aber völlig überzeugt, dass das verbindbar und machbar ist. Ich habe ihm dann beim zweiten Kind gesagt: „Meine besten Entscheidungen in meinem ganzen Leben heißen Fanny und Lilly“. Oder, ich war ein aquatischer Ökologe und habe später begonnen, auch terrestrische Systeme zu erforschen. Davon wurde mir auch abgeraten: „Schau lieber, dass du in deinem Bereich bleibst“! Manchmal ist es auch der Widerstand, der einen antreibt. Man benötigt diesen Diskurs mit Leuten, die unbequeme Fragen stellen und einem richtig auf den Zahn fühlen.

Also für Innovation ist die Diskussion wichtig in der Wissenschaft?

Prof. Dr. Klement Tockner: Die Diskussion ist wichtig, und man muss etwas wagen. Und wenn du am besten an der Ostsee nachdenken kannst, dann fahre halt für zwei Tage dorthin. Die Wissenschaft bietet ja viel mehr Freiraum, als wir nutzen. Das ist ein Dilemma der Wissenschaft: wir sind nicht mutig genug, wir sind nicht unbequem genug, wir nutzen die Freiheit nicht genug. Die größte Verantwortung liegt eigentlich bei denen, die das Privileg einer permanenten Stelle in der Wissenschaft besitzen. Die müssen groß denken, langfristige Projekte starten und sich beispielhaft für die Gemeinschaft einsetzen.

Ist das spezifisch für die österreichische Forschungslandschaft?

Prof. Dr. Klement Tockner: Ich glaube, das ist jetzt nicht ein österreichisches Phänomen, aber was in Österreich doch verbreitet ist, dass wir Meister im Schönreden sind. Ich kann mich an intensive Diskussionen mit Kollegen erinnern, da hat dann ein hochrangiger Wissenschaftler, der dabei war, gesagt, ihr habt ja richtig gestritten! Dabei haben wir überhaupt nicht gestritten, sondern aus meiner Sicht war die Diskussion unglaublich anregend. Wir sind Konsensleute, wir müssen uns wohlfühlen, wir tun dem anderen nicht weh, das ist schon eine österreichische Eigenart. Es ist ja fast wieder eine eigene Form der Kreativität, zu überlegen, was jemand vielleicht tatsächlich gedacht hat – im Vergleich zum Gesagten.

Was würden Sie jemandem sagen, der sich überlegt, die Forschungslaufbahn einzuschlagen in Österreich?

Prof. Dr. Klement Tockner: Raus in die Welt gehen! Trau dich, etwas Neues zu beginnen! Es gibt keine Garantie für eine Forschungskarriere, aber es gibt dann die Möglichkeit, auch ganz andere spannende Wege einzuschlagen. Karriere ist nicht planbar, und man steht hin und wieder an einer Kreuzung, wo man entscheiden muss, oder wo entschieden wird, ob man rechts, links oder gerade oder gar in eine andere Richtung geht. Jede Kreuzung bietet auch eine Chance. Und es gibt ja auch den Spruch, nur die Dummen lernen aus den eigenen Fehlern, die Gescheiten lernen aus den Fehlern der anderen.

Das heißt, das muss man auch zulassen, sich darauf einlassen, in eine ganz andere Richtung zu kommen, als ursprünglich geplant?

Prof. Dr. Klement Tockner: Man muss ja nicht ein „Freikletterer“ sein. Aber es ist auch nicht notwendig, dass man sich in einem Hochsicherheitstrakt bewegt, wo nichts Unerwartetes passieren kann. Von einer Vollkasko-Mentalität sollte man sich jedenfalls verabschieden, weil dann kann man nicht Forscher werden, das widerspricht sich grundsätzlich.

Das ist wahrscheinlich gerade in Österreich typisch, dieses Sicherheitsdenken.

Prof. Dr. Klement Tockner: Ja, ein Beispiel: Ich war kürzlich in Holland, da ist der Wettbewerb deutlich stärker. Da müssen die Leute viel mehr im Wettbewerb die nötigen Ressourcen einholen (30 % Grundfinanzierung, 70 % wird im Wettbewerb vergeben). Der Prozess ist aber fair und transparent; man weiß genau, was die Kriterien sind, um diese Mittel zu bekommen. Es ist vergleichbar mit einem Marathonläufer. Wenn der an 40. Stelle landet, würde er in Holland sagen: „Ich habe nicht genügend trainiert und es sind einfach 39, die noch besser sind“. In Österreich würde man dagegen sagen: „Die anderen haben bessere Schuhe, die bekamen die größeren Bananen bei der Versorgungsstation, und warum ich nur 40. geworden bin, ist daher nicht nur mein Fehler“. Grauzonen führen ja zur Unzufriedenheit. Gibt es hingegen einen fairen, transparenten Wettbewerb, dann liegt es an einem selber und nicht an den anderen, wenn man etwas weiterbringt oder auch nicht.

Derzeit sind Sie Präsident des Österreichischen Wissenschaftsfonds. Vermissen Sie es, selber zu forschen?

Prof. Dr. Klement Tockner: Das ist die Frage, wie man Forschen definiert. Ich sehe mich jetzt mehr als Stimulierer, obwohl ich noch in internationalen Forschungsprogrammen involviert bin und dort die eigene Forschung vorantreibe, was jedoch eine Abend- oder Wochenendbeschäftigung ist. Warum mache ich noch aktiv Forschung? Erstens, um nicht abhängig zu werden von einer Position und dann nicht mehr zurück zu können in den Forschungsbetrieb, und zweitens, um immer zwischen diesen beiden Welten zu wandern und die Forschungsförderung somit laufend auch aus der Sicht des Forschenden zu sehen. Das Schlimmste wäre, wenn jemand zu mir sagen würde: „Lieber Herr Tockner, Sie sind jetzt ein richtiger Funktionär“. Dann weiß ich, jetzt wäre es Zeit zu gehen – oder eventuell bereits zu spät hierfür.

Wie stehen Sie zur Forschungsstrategie der Bundesregierung? Da gibt es die Strategie 2020, die die Innovation in Österreich ankurbeln und die Forschung und Entwicklung in Österreich fördern soll. Für wie realistisch halten Sie die?

Prof. Dr. Klement Tockner: Im neuen Regierungsprogramm findet sich viel Ambitioniertes, es sind große Ziele formuliert. Es wird sich jetzt zeigen, ob auch der Mut da ist, diese umzusetzen. Außerdem wird Innovation zu stark mit wirtschaftlicher Umsetzung vertauscht. Aber Innovation entsteht in erster Linie in einer unabhängigen Grundlagenforschung und dann häufig an deren Rändern. Wenn man ein wirkliches Innovationsland sein will – und nicht nur ein Zulieferer-Land, dann muss man in unabhängige Grundlagenforschung und in die Spitzenforschung massiv investieren, wobei Exzellenz sich nur im internationalen Vergleich messen lässt. Wir wollen keine Alpen-Exzellenz, sondern zumindest europäische Spitzenforschung.

Sehen Sie da Anzeichen, dass das wirklich umgesetzt und jetzt tatsächlich in die Grundlagenforschung investiert wird?

Prof. Dr. Klement Tockner: Am Papier existieren diese bereits, jetzt müssen sie umgesetzt und Realität werden. Dafür braucht es eine langfristige, solide und zugleich ausgesprochen ambitionierte und international ausgerichtete Forschungsstrategie.

 

Citizen Science

Gehen wir kurz zu dem Thema Citizen Science. Für wie wichtig halten Sie Citizen Science bzw. wie sehen Sie die Zukunft von Citizen Science?

Prof. Dr. Klement Tockner: Es ist ein populäres und tolles Konzept. Man hat versucht ein paar „low hanging fruits“ abzuernten und Aufmerksamkeit zu generieren. Jetzt verebbt das wieder ein bisschen. Wir müssen Acht geben, dass das nicht nur ein Hype war.

Sie meinen, das war ein Trend und geht jetzt wieder zurück?

Prof. Dr. Klement Tockner: Citizen Science, also bürgerbeteiligte Wissenschaft, hat ein großes Möglichkeitspotenzial, um Wissenschaft voranzutreiben, und bietet auch die einmalige Chance, die Wissenschaft verstärkt in die Gesellschaft zu tragen. Citizen Science muss natürlich wissensbasiert und erkenntnisgetrieben sein. Das heißt, die Wissenschaft und der Erkenntnisgewinn müssen im Zentrum stehen. Wir haben vom FWF eine Reihe an Top-Citizen-Science-Projekten gefördert. Hier bildet jeweils ein Wissenschaftsprojekt die Basis, d. h. die Qualität ist grundsätzlich gegeben. Dann hat man als Modul diesen Citizen Science Aspekt. Citizen Science ist ein Ansatz, aber es ist nicht der Ansatz der Wissenschaft. Es hat ein großes, aber zumeist noch nicht genügend genutztes Potenzial.

Ist geplant, dass Citizen-Science-Projekte vom FWF weiterhin mittelfristig gefördert werden?

Prof. Dr. Klement Tockner: Wir planen, dass wir das Programm weiterführen. Wir werden erst einmal eine kurze Reflexion durchführen, was wir aus diesen ersten drei Ausschreibungen gelernt haben. Man sieht, dass relativ viel Aufwand dahinter steckt, um das Programm durchzuführen. Die Deutschen nehmen das Top-Citizen-Science-Programm des FWF und des ÖAD als Vorbild. Insofern haben wir auch etwas erreicht, nämlich dass wir Standards setzen und Beispiel sein können für andere Länder. Es wird vermehrt auch auf europäischer Ebene Ausschreibungen im Bereich Citizen Science geben.

 

BE OPEN - Science & Society Festival:

Jetzt kommen wir zu dem großen Wissenschafts-Event, das vom FWF veranstaltet wird: dem BE OPEN – Science & Society Festival. Wie sind Sie auf den Namen gekommen?

Prof. Dr. Klement Tockner: Die Idee war: BE OPEN im Sinne von „Sei neugierig“, BE OPEN im Sinne einer offenen Wissenschaft (Open Data, Open Science) sowie last but not least das Konzept selbst: ein Open-Air-Wissenschaftsfestival, bei dem der Austausch mit der Gesellschaft im Vordergrund steht. Wir wollen gezielt in den öffentlichen Raum hineingehen und sagen: „Österreich ist ein Forschungsland und wir sind stolz darauf!“ Das möchten wir vermitteln, weil diese Leier, dass in Österreich kein Interesse an der Forschung besteht, das hat etwas von einer selbsterfüllenden Prophezeiung. Das muss man durchbrechen. Jeder ist neugierig, jeder von uns ist ein Wissenschaftler in gewissem Sinne und die Erziehung und Schule haben leider dazu beigetragen, uns diese Neugierde auszutreiben.

Was ist die Hauptzielgruppe für das Event?

Pressesprecher Marc Seumenicht: Wir haben BE OPEN bewusst so gestaltet, dass es von Jung bis Alt funktioniert, quasi für die ganze Familie. Das Einstiegsalter liegt in etwa im frühen Volksschulalter, die Themenstationen sind aber so konzipiert, dass selbst ein 80, 90 Jähriger, der das Fest besucht, genauso die Faszination, die von der Grundlagenforschung ausgeht, mitnehmen kann. Für jeden ist etwas dabei. Für die ganz Kleinen haben wir einen Mini-Kids-Klub am Wochenende eingerichtet.

Was kann man am Festival alles erleben?

Pressesprecher Marc Seumenicht:. Wir bieten ein buntes Programm an Spitzenforschung „made in Austria, funded by FWF“. Die insgesamt 18 Themenstationen laden zum Entdecken, Mitmachen und Mitreden ein. Für Kinder und Jugendliche gibt es ein Wissenschaftsrätsel. Parallel zu den Pavillons veranstalten wir ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm in der FWF-Arena. Jede Session des Rahmenprogramms läuft in Kooperation mit diversen Partnern aus Medien, Wissenschaft und Wirtschaft. Das zeigt auch die Strahlkraft, die von diesem Festival ausgeht. Das gab es noch nie in der Größenordnung.

Wie ist das BE OPEN-Festival im Vergleich zur Langen Nacht der Forschung zu sehen?

Pressesprecher Marc Seumenicht: Jede Veranstaltung, die Wissenschaft kommuniziert und Begeisterung in der Bevölkerung weckt, ist wichtig und gut. Die Lange Nacht der Forschung hat einen relativ starken Fokus auf Kinder, zudem ist sie auf viele Standorte verstreut. Wir bringen tatsächlich Spitzenforschung für Jung bis Alt an einem Ort [Anmerkung: am Maria Theresienplatz in Wien] zusammen, und das über fünf Tage. Neben den Themenstationen als „Garten des Wissens“ gibt es das erwähnte Rahmenprogramm, wo man ganz bewusst mitdiskutieren soll. Und auch bei den Pavillons kann und soll man mit den Wissenschaftlern in Kontakt treten und fragen. Es sind Mitmach-Stationen, die bewusst interaktiv und partizipativ gestaltet sind. Diese Interaktion begleitet das ganze Festival.

Sind Sie eigentlich dann vor Ort?

Prof. Dr. Klement Tockner: Die ganze Woche. Ich bin in zig Veranstaltungen drin. Mich interessiert der Dialog, mit all den Leuten zu reden kann so stimulierend sein. In erster Linie ist das ein Auftakt, wir wollen damit vermitteln, wir sind nicht nur ein Kultur- und ein Skifahrer-Land, wir sind auch ein Wissenschaftsland. Es geht somit auch um die Nachhaltigkeit des Festivals selber, dass man dann nicht nach Hause geht und sagt, das waren jetzt fünf Tage, schön war es, sondern dass da etwas in Gang gesetzt wird durch dieses Festival! Ein langfristiger Dialog zwischen der Wissenschaft und der Gesellschaft.

Auf welchen Programmpunkt freuen Sie sich persönlich besonders?

Prof. Dr. Klement Tockner: Die Verleihung der START- und Wittgenstein-Preise. Es ist ein festlicher Anlass, man hat auf der einen Seite die Wittgenstein-Preisträgerinnen und -Preisträger. Das ist quasi das Hochamt der Wissenschaft. Und dann hat man da die herausragenden Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Die, die wir auszeichnen, sind ganz großartige Talente. Es ist aber auch wichtig, dass man nicht nur die ehrt, die den Preis bekommen haben, sondern auch die, die sich dem Wettbewerb gestellt haben, die es gewagt haben, den Kopf rauszuhalten und zu sich sagen: ich stelle mich diesem Wettbewerb. Ich freue mich auch auf die 50 Schulklassen, die zum BE OPEN-Festival kommen werden. Wahrscheinlich leuchten dann die Augen der Wissenschaftlerinnen und – wissenschaftler genauso wie die der Kinder, wenn die durchgehen. Da kommen sicher Fragen, wo du sagst, an das hätte ich nie gedacht. Wichtig ist: Das ist kein Fest des FWF in dem Sinn, das ist kein Sich-Selbst-Feiern. Es ist keine Jubiläumsfeier mit Lobreden auf den FWF, sondern es geht uns um die Wissenschaft und deren zentrale Rolle in einer aufgeklärten Gesellschaft.

Ich denke, das war ein schöner Schlusssatz für das Interview. Herr Tockner, herzlichen Dank für das Interview!

Von 8. – 12. September findet das BE OPEN Science & Society Festival am Wiener Maria Theresien-Platz statt. 18 wissenschaftliche Pop-up-Pavillons bieten faszinierende Einblicke in die Welt der Grundlagenforschung und die Möglichkeit, mit ForscherInnen persönlich in Kontakt zu treten und zu diskutieren.

 

Informationen und Programm:

Festival-Programm
www.facebook.com/BEOPENfestival/

Rückfragehinweis FWF:

Marc Seumenicht
Öffentlichkeitsarbeit und Wissenschaftskommunikation

Tel.: 0043-1 505 67 40 – 8111
Email:
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Gelesen 251 mal| Letzte Änderung am Donnerstag, 30 August 2018 13:53