Vielfalt bewegt! Alpenverein - Citizen-Science.at

Citizen Science

Citizen Science wird weltweit unterschiedlich definiert. Einen Überblick der Konzepte und Ideen finden Sie unter "Was ist Citizen Science?"

 

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Vielfalt bewegt! Alpenverein

Gämsheide Christina Schwann

Botschaft

Welche Tiere leben und welche Pflanzen wachsen in unseren Bergen? Der Alpenverein untersucht im Rahmen von „Vielfalt bewegt!“ die höchstgelegenen Lebensräume Österreichs – ein Projekt für Bergfexe und alle, die es werden wollen!

Dieses Projekt des Österreichischen Alpenvereins ist als Langzeitstudie geplant und soll dazu beitragen, die biologische Vielfalt in den Alpen zu erhalten und zu fördern. Das Biodiversitätsmonitoring in den höchstgelegenen Lebensräumen Österreichs soll vor allem bergaffine Menschen begeistern.

Wie alle Citizen Science Projekte lebt auch dieses Vorhaben von seinen ehrenamtlichen HelferInnen, die typische Tier- und Pflanzenarten des Alpenraums längerfristig beobachten und ihr Wissen über Lebensraum Alpen verdichten und weitergeben.

Ziele des Projekts

Das Monitoring dient dazu, anhand der gesammelten Erkenntnisse geeignete Maßnahmen zu entwickeln, die den Rückgang der Arten verringern und Lebensräume für gefährdete Arten langfristig sichern bzw. verbessern können. Auch die Folgen des Klimawandels (ein Abwandern mancher Arten in höhere Regionen oder die Veränderung der Nahrungsressourcen) können so aufgezeigt werden.

Das Projekt bietet BergsportlerInnen die Möglichkeit, im Kontrast zu Gipfelsturm und Leistungsdruck die Natur wieder bewusst und aufmerksam zu erleben.

Ablauf

Ausgewählt wurden auf Basis verschiedener Kriterien unterschiedliche Indikator-Arten, die ihren Lebensraum über der Waldgrenze haben – darunter das Alpenschneehuhn, die Weiße Silberwurz, die Eichblatt-Radspinne oder die Gämsheide.

Beobachtet wird zu jeder Zeit und bei jeder Wanderung je nach Lust und Laune!

Kompakt aufbereitete Steckbriefe zu den ausgewählten Pflanzen und Tieren sollen den BeobachterInnen bei ihren Wanderungen das Aufspüren der Arten erleichtern. Spannende und informative Geschichten dienen als Merkhilfe. In klar strukturierten Erhebungsbögen können dann die Daten aus der Naturbeobachtung, wie beispielsweise die geografische Lage, die Seehöhe, das Wetter oder eine Beschreibung des Lebensraums der Indikator-Arten eingetragen werden.

Grundsätzlich wird nur entlang von bestehenden Wanderwegen beobachtet, um die Tier- und Pflanzenwelt zu schonen.

Ausgewählte Steckbriefe:

pdfAlpenschneehuhn.pdf
pdfAlpenapollo.pdf

Im Naturtagebuch werden 20 Tier- und Pflanzenarten vorgestellt, die für den Alpenraum typisch sind und viele hilfreiche Tipps und Tricks zum Beobachten beschrieben.

Projektleitung

Österreichischer Alpenverein
Abteilung Raumplanung-Naturschutz
Olympiastr.37
A-6020 Innsbruck

Gelesen 2067 mal| Letzte Änderung am Donnerstag, 03 August 2017 12:29